Categotry Archives: Texte und Feedback von sibyll maschler

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Seminar im Mai 2022

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Nach Rücksprache mit unserem Gastgeber, möchte ich hiermit zu unserem Frühjahrsseminar nach Lampertswalde einladen. Ab dem 04. Mai 2022 sind Malerinnen und Maler, Erholungssuchende und auch MusikerInnen willkommen. Es stehen mehrere Harfen, ein E-Piano, Tamburin, eine kleine Gitarre u.a. Instrumente zur Nutzung bereit. Zwei Tage später werden wir mit der literarischen Arbeit beginnen. Gegenwärtig haben sich dafür 8 Vereinsmitglieder angemeldet. Außerdem werden zwei interessierte Tagesgäste aus der nahen Umgebung erwartet, welche unsere Vorträge und Diskussionen gern kennenlernen möchten. Die Verpflegung wird freundlicherweise der Gastgeber organisieren. Am Sonntag, d. 8. Mai 2022, sollte im Gegenzug ein Sparschwein sein Futter bekommen. Zudecken und Kopfkissen sind ausreichend vorhanden, eigene Bettbezüge wären aber wünschenswert.

Bis dahin und darüber hinaus -> bleibt alle schön gesund!

Es grüßt Euch sibyll

Foto: sibyll j. maschler „Gärten der Welt – Berlin“





    	
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Vereinsinformation

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Liebe Vereinsmitglieder,
in Absprache mit unserem Vorstand, habe ich mit der langfristigen Planung unseres Sommerseminars begonnen. Demzufolge werden unsere diesjährigen Seminare ausnahmsweise beide in Sachsen stattfinden. Wie Ihr wisst, hatten wir den Zeitraum 2. bis 4. September 2022 verabredet. Inzwischen konnte ich neun Zimmer plus die Remise in Jahnishausen reservieren. Je nach Bedarf, werden wir die Zimmer einzeln oder mehrfach belegen. Vielleicht können wir ja auch mal wieder ein neues Gesicht in unserer Runde begrüßen. Wir sind jedenfalls offen dafür.

Weitere Einzelheiten zu gegebener Zeit.
Gruß von sibyll

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Gruß ins Jahr 2022

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Spät, aber herzlich, möchte ich einen kurzen Gruß zum Neuen Jahr senden.

Hoffentlich hattet Ihr sowohl gesunde als auch besinnliche und glückliche Feiertage. Wie werdet Ihr sie verbracht haben? Kann ich die eine oder den anderen für einen Kommentar auf unserem Blog gewinnen, hörte ich doch von einem Besuch auf entlegener Insel und anderen bewegenden Ereignissen. War Eure Feierlaune vielleicht durch das Verkaufsverbot von Pyrotechnik beeinträchtigt oder habt Ihr Euch mehr darüber gefreut, weil Ihr die Tiere weniger verängstigt wusstet und die Luft weniger belastet? Bei uns war es kaum ruhiger als sonst, lediglich das Höhenfeuerwerk vom Filmpark blieb aus. Inzwischen ist auch der Steckweihnachtsbaum demontiert und somit `Tanne von gestern‘. Der wiederverwendbare Koniferenstamm fand im schuppen Platz und die Zweige haben sich in der Feuerschale zu knisternder Wärme verwandelt. Husch, schon war der Zauber vorbei und verflogen. So ist das ja manchmal im Leben.

Bloß das eine Thema, sagen wir, das C-Thema, will sich einfach nicht verdünnisieren. Vielleicht birgt das noch junge Jahr die Chance, einen kleinsten gemeinsamen Nenner zu finden, damit wir nicht weiter auseinander driften, sondern tragbare Lösungen entwickeln können.
Abschließend möchte ich einladen, Andreas in den ungeraden Monaten und mir in den geraden Monaten, Texte zu mailen, damit der Blog, nach dem noch anhaltenden Winter, wieder zarte Knospen hervorbringen wird.
Es grüßt sibyll





Foto: sibyll j. maschler
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Eine Hommage – Beiträge von sibyll maschler im Slider

Liebe sibyll, ich bedanke mich bei Dir für die nun schon neun Jahre andauernde gute Zusammenarbeit für unseren Blog. Besonders angenehm für mich war festzustellen, dass Du kontinuierlich über die Jahre hinweg die Entwicklung im Blog verfolgt hast und von Dir aus Texte und Fotos zur Verfügung gestellt hast. Hab Dank dafür.

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Foto B.M
sibyll maschler Foto: B.M.T.

Liebe sibyll,
ich bedanke mich bei Dir für die nun schon neun Jahre andauernde gute Zusammenarbeit für unseren Blog.
Besonders angenehm für mich war festzustellen, dass Du kontinuierlich über die Jahre hinweg die Entwicklung im Blog verfolgt hast und von Dir aus Texte und Fotos zur Verfügung gestellt hast. Hab Dank dafür.
Die Hervorhebung Deiner Beiträge sind eine Hommage an Dich, verbunden mit allen guten Wünschen für Dein persönliches Wohlergehen.

Liane Fehler Onlineredaktion

Im Slider (ganz oben im Blog) werden in den nächsten Tagen Beiträge von sibyll maschler präsentiert.
Nicht nur Texte sondern auch viele Fotos von sibyll maschler sind in den letzten Jahren in unserem Blog veröffentlicht worden.


Foto von sibyl maschler Sibyll Maschler Foto: Zeiten der Dürre Gewässer Foto von sibyll maschler Mohnblumen-sibyll-maschler sibyl maschler – Foto : Blickwinkel
Foto: von Sibyll Maschler Foto: sibyll maschler Steine Foto: sibyll maschler Foto von sibyl Himmel 1  Sibyll Maschler Foto: Himmel 5 von Sibyll Maschler Himmel 3 Sibyll Maschler
Foto: von Sibyll Maschler sm IMG_5565 Foto:Skulptur (liegend) von Sibyll Maschler

Himmel 2 Sibyll Maschler Himmel 3 Sibyll  Maschler


Foto Skulptur von Sibyll Maschler.
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sibyll jean: Vorbereitung des Seminars 2021 in Jahnishausen

Liebe Seminarteilnehmenden, hiermit möchte ich die von Andreas begonnen Überlegungen zu unserem Seminar aufgreifen und mit der Abfrage der Teilnehmenden beginnen. Immerhin können wir uns ja auf eine Lesung vor Publikum freuen. Und später wollen wir alle eine gute Schlafstatt haben. ...

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Liebe Seminarteilnehmenden,
hiermit möchte ich die von Andreas begonnen Überlegungen zu unserem Seminar aufgreifen und mit der Abfrage der Teilnehmenden beginnen.
Immerhin können wir uns ja auf eine Lesung vor Publikum freuen. Und später wollen wir alle eine gute Schlafstatt haben.

Wer möchte am Mittwoch, d. 25.08.2021 anreisen und wer am Freitag, d. 27.08.2021? Wir sind ab 15 Uhr willkommen. Gibt es Tagesteilnehmende, wenn ja, an welchen Tagen? Dies wäre für die Essensplanung wichtig.

Bitte teilt mit, ob ein Einzelzimmer gewünscht wird oder die Freude größer ist, wenn im Nachbarbett ein Gegenüber liegt und gleichzeitig auch der Einzelzimmerzuschlag entfällt.

Falls die Anzahl der EZ knapp werden sollte, bin ich auch für einen Hinweis auf kurzfristige Flexibilität dankbar.
Bitte an Bettzeug denken, ggf. entstehen zusätzliche Kosten.
Außerdem werden auch gern Anmeldungen für Zeltende oder
Im-Auto-Schlafende angenommen.

Für Freitagabend ist unsere zweite Lesung in Jahnishausen geplant. Start soll 20 Uhr sein. Wer möchte sich aktiv beteiligen? Habt Ihr Ideen für ein Motto, mit welchem ich die Werbung vor Ort anschieben sollte? Bei Vorschlägen beachtet bitte die Lebenstraumgemeinschaft mit all ihren Facetten.

Um unser Publikum nicht zu überfordern, wird eine Lesungsdauer von einer Stunde geplant. Jede/r Lesende/r sollte sich nach derzeitigem Stand auf eine Zeit von 8 bis 9 Minuten einstellen. Werden nur wenige von uns lesen, gebe ich vorher Bescheid, so dass sich die Lesenden rechtzeitig auf eine längere Beitragszeit einstellen können.

Lars wird freundlicherweise moderieren. Wer möchte etwa zweiminütige, musikalische Überleitungen zwischen den Textbeiträgen gestalten? Anschließend bieten wir wieder die Möglichkeit zum gegenseitigen Austausch an.

Eure Antworten erwarte ich bis zum 18. Juli. Bei Fragen oder Anregungen bitte gern bei mir melden!

Liebe Grüße von sibyll jean

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Literaturempfehlung – Bücher von Thomas Melle

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Literaturempfehlung für das Neue Jahr

Wer ist frei von manisch-depressiven „Eigenschaftssplittern“? Oder auch von schizoiden? Sie oder er möge diese Literaturempfehlung ungelesen überspringen. Andererseits ist die Wahrscheinlichkeit recht hoch, einen Menschen zu kennen, welcher mit dieser Krankheit seine Tage und Nächte „entert“, „sich abhanden gekommen ist“. Unter diesem Aspekt empfiehlt es sich dann doch, Bücher von Thomas Melle zu lesen. Nachdem ich mir zunächst die Neuerscheinung „Die Welt im Rücken“ gekauft hatte, las ich nach und nach die Vorgänger bis hin zum Debütroman. Eine gut gewählte Reihenfolge, denn mit dem autobiographischen Bestseller aus dem Jahr 2016, erschließen sich die Protagonisten in den vorangegangenen Romanen umso besser. So ist es sicher kein Zufall, dass die Namen der zwei hauptsächlich agierenden Personen, Thorsten und Magnus, in „Sichster“ graphematisch sehr dicht am Namen des Autors sind. Thomas und Thorsten werden beide mit >Th< geschrieben. Magnus, zweisilbig, mit dem gleichen Initial des Nachnamens Melle.

Die Literatur ist schmerzhaft scharfgestellt, erscheint mir wie ein metallisches, gnadenloses Schlaglicht. Manches wirkt überspitzt, wie z.B. „Meine Kindheit trägt die Farbe des Wortes Hämatom.“, „In der Phase der Minussymptomatik… bis mich ein Wutanfall wieder freisprengte“ oder „Der Tag begann mit einer Verneinung und endete mit einer Kapitulation“.  Lange Passagen führen immer tiefer in diese fließende, gleitende Dunkelheit hinab. Aber inzwischen glaube ich, dass da gar nichts überspitzt wurde, sondern die Schilderungen durchlebt wurden und immer noch permanent in anderen Farben irrlichtern. Außerdem funkeln unendlich viele, einzigartige Bilder: „Die Zunge fühlt sich wie ein Schneckenmutant aus Gummibärchen an“, „Ich hörte das Sausen der Ringe des Saturns“, „Lebenskomplexe …Ganze Maisfelder wollen da noch zu Popkornwälder aufspringen.“ Und es prasseln Vergleiche. „Die Psychiatrie ist ein Sammelsurium von Fehlexemplaren“, „Baukräne wie große futuristische Heuschrecken, Bauarbeiter wie Playmobilfiguren im Sand.“

„3000 Euro“ ist ein Roman über die „Stadtschattengewächse“ Anton und Denise. Schon durch die ersten 3 Sätze fühlet ich mich sofort ertappt: „Da ist ein Mensch drin, auch wenn es nicht so scheint. Unter den Flicken und Fetzen bewegt sich nichts. Die Passanten gehen an dem Haufen vorbei, als wäre er nicht da.“ Aber es wächst zunehmend  Empathie für die „am Rande. Oder schon über den Rand hinaus. Die, die ferner liefen.“ „300 Euro“ las ich vergleichsweise zügig und schaue die „unterschatteten Augen“ nun mit anderen.

Thomas Melles Debüt „Raumforderung“ besteht aus Erzählungen und bezeugt bereits die ganze expansive Sprachkraft des Autors.

Meine Empfehlung beruht auf dem Wunsch, dass wir einander wahr-nehmen: In der Realität, Spiritualität, Literatur oder wo auch immer.

sibyll maschler

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sibyll maschler: Schnittig

Die Zeit schneiden mit der Schere hörbar wie ein Metronom im Gleichschritt Stiefel der Soldaten auf dem Asphalt scharf und kantig der Widerhall des Spechtschnabels am Baum Mit der Zeit schneiden die Kinder Löcher in Zeitungen und Hosen steigen Seifenblasen fallen schimmern zwei Atemzüge lang wie durchgeschnitten halb in der Pfütze noch Die Zeit schneidet messerscharf Falten in Haut Hirn und Hut und Hoffnung wie die Zeit schneiden

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sybill maschler IMG_7676

Schnittig
Die Zeit schneiden
mit der Schere
hörbar
wie ein Metronom
im Gleichschritt
Stiefel der Soldaten
auf dem Asphalt
scharf und kantig
der Widerhall
des Spechtschnabels am Baum

Mit der Zeit schneiden
die Kinder Löcher
in Zeitungen und Hosen
steigen Seifenblasen fallen
schimmern zwei Atemzüge lang
wie durchgeschnitten halb
in der Pfütze noch

Die Zeit schneidet
messerscharf
Falten in Haut Hirn und Hut
und Hoffnung wie
die Zeit schneiden

Text und Foto von sibyll maschler – April 2017

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sibyl maschler: Von Wasser zu Wasser

Von Wasser zu Wasser Nass getränkt werden wir an Land gespült gestillt und dennoch ...

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Foto von sibyl maschler

Von Wasser zu Wasser

Nass
..getränkt
……werden wir
………..an Land gespült
……..gestillt
…..und dennoch
dürsten wir
was
..willst
du
…..mich
…….lehren
………..erbarmungslos
……..glaubst du
…….dich erheben zu können
……über mich
...stürzt
sang- und klanglos
..sollst du perlen
……aus Poren
……..rinnen auf meiner Haut
……und fließen
endlich zurück
ins Meer

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sibyll maschler: EinSatz-Gedichte

EinSatz-Gedichte für Pater Reinhard - Ich Ich höre Ich höre im Kloster Ich höre im Kloster auf ...

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Foto: von Sibyll Maschler

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EinSatz-Gedichte

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– für Pater Reinhard –

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Ich
Ich höre
Ich höre im Kloster
Ich höre im Kloster auf
Ich höre im Kloster auf weisende Wahrheit

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Nacht
Die Nacht ist
vorgedrungen
zum Denken
und Erfüllen

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Im Schweigen
Im Schweigen bleiben
Im Schweigen bleiben wir
Im Schweigen bleiben wir einander Geheimnis

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Selbst
Selbst im dichtesten Wald
bleibt in den Wipfeln
Freiraum
zum Himmel

sibyll maschler: Lyrik und Fotos – Dezember 2014
Erstveröffentlichung des Textes hier im Blog am 11. Dezember 2014.

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sibyll maschler: Zeiten der Dürre

Zeiten der Dürre des Wartens und der Suche gebären Klarheit

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Sibyll Maschler Foto: Zeiten der Dürre

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Zeiten der Dürre

des Wartens und der Suche
gebären Klarheit
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Lyrik und Foto von sibyll maschler
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Erstveröffentlichung des Textes hier im Blog am 10. Dezember 2013.
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