Tag Archives: Sprache – Schreibhandwerk

▶ Links: Faszination Sprache – Literatur Erbe – Erich Kästner: Trostlied im Konjunktiv – Ein alter Mann geht vorüber – Die andere Möglichkeit

▶ Erich Kästner: Trostlied im Konjunktiv ▶ Erich Kästner: Ein alter Mann geht vorüber ▶ Erich Kästner: Die andere Möglichkeit Gerhard Jaeger: Bild “Glücksbringer 222″ Hinweis: Dies ist eine Vorschau. Um diesen Artikel zu öffnen, bitte in die türkisfarbene Überschrift oder auf das Wort “Weiterlesen” klicken.

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▶ Links: Faszination Sprache – Lust auf Lyrik? – Ein Traum – Die Zeit geht nicht … – Das Leben ist kurz! – Der Mensch ist gut – Die Liebe – Blatt im Wind – Das Wichtigste im Leben

Hinweis: Dies ist eine Vorschau. Um diesen Artikel zu öffnen, bitte in die türkisfarbene Überschrift oder auf das Wort “Weiterlesen” klicken. ▶ Johann Gottfried Herder „Ein Traum" ▶ Gottfried Keller „Die Zeit geht nicht..." ▶ Seneca: "Das Leben ist kurz!" ▶ Erich Kästner „Der Mensch ist gut" (1928) ▶ Friedrich Hölderlin - "Die Liebe" ▶ Mascha Kaléko - "Blatt im Wind" ▶ Hermann Hesse: "Das Wichtigste im Leben" Die Links zu "Lust auf Lyrik?" wurden “aufgestöbert” von Liane Fehler Onlineredaktion.

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▶ Links: Faszination Sprache – Literatur Erbe – „Das Bildnis des Dorian Gray“ – „Der Zauberer der Smaragdenstadt“ – „Der Schlaue Urfin“ – „Die sieben Unterirdischen Könige“ – „Emil und die Detektive“ – „Schwanenkönig“ – „Neues vom Känguru – Emil und die Detektive“

Hinweis: Dies ist eine Vorschau. Um diesen Artikel zu öffnen, bitte in die türkisfarbene Überschrift oder auf das Wort “Weiterlesen” klicken. ▶ Oscar Wilde: "Das Bildnis des Dorian Gray" ▶ Alexander Wolkow: "Der Zauberer der Smaragdenstadt" ▶ Alexander Wolkow: "Der Schlaue Urfin und seine Holzsoldaten" ▶ Alexander Wolkow: "Die sieben unterirdischen Könige" ▶ Erich Kästner: „Kurzgefasster Lebenslauf" (1930) ▶ Erich Kästner: "Emil und die Detektive" ▶ Andrej Kurkow ▶ Andrej Kurkow spricht über "Der Gärtner von Otschakow" ▶ Andrej Kurkow auf dem "blauen Sofa" ▶ Karat - "Schwanenkönig" ▶ Marc Uwe Kling: "Neues vom Känguru - Emil und die Detektive" Lyrik, Literatur, Lieder und mehr – “aufgestöbert” von Liane Fehler Onlineredaktion

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▶ Oscar Wilde: „Das Bildnis des Dorian Gray“

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▶ Alexander Wolkow: „Der Zauberer der Smaragdenstadt“

▶ Alexander Wolkow: „Der Schlaue Urfin und seine Holzsoldaten“

▶ Alexander Wolkow: „Die sieben unterirdischen Könige

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▶ Erich Kästner: „Kurzgefasster Lebenslauf“ (1930)

▶ Erich Kästner: „Emil und die Detektive

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▶ Andrej Kurkow

▶ Andrej Kurkow spricht über „Der Gärtner von Otschakow“

▶ Andrej Kurkow auf dem blauen Sofa

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▶ Karat: Schwanenkönig

▶ Marc Uwe Kling: Neues vom Känguru – Emil und die Detektive

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Lyrik, Literatur, Lieder und mehr – “aufgestöbert” von Liane Fehler – Onlineredaktion

 

 

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▶ Links: Faszination Sprache – Wie ein Fischlein unterm Eis – „Die Verwandlung“ – „Sag ihr auch“ – Und wo bleibt das Positive, Herr Kästner? – Kennst du das Land wo die Kanonen blühn?

Hinweis: Dies ist eine Vorschau. Um diesen Artikel zu öffnen, bitte in die türkisfarbene Überschrift oder auf das Wort “Weiterlesen” klicken. . ▶ Dirk Michaelis Wie ein Fischlein unterm Eis ▶ Franz Kafka - Die Verwandlung (vollständige Lesung) ▶ Gerd Christian - Sag ihr auch 2007 ▶ Erich Kästner „Und wo bleibt das Positive, Herr Kästner?" ▶ Erich Kästner - Kennst du das Land wo die Kanonen blühn? 1967 Lyrik, Literatur, Lieder und mehr - "aufgestöbert" von Liane Fehler Onlineredaktion

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▶ Links: Faszination Sprache – Eberhard Esche – „Der Hase im Rausch“ von Sergej Michalkow

So schön kann Reim sein... Der Hase im Rausch eine Fabel in Versform - verfasst vom russischen Schriftsteller Sergei Wladimirowitsch Michalkow, übersetzt von Bruno Tutenberg, wurde, meisterhaft rezitiert von Eberhard Esche, zum Kult. ▶ Eberhard Esche - Der Hase im Rausch ▶ Hinweis: Dies ist eine Vorschau, um diesen Artikel öffnen zu können, bitte in die türkisfarbene Überschrift oder auf das Wort “Weiterlesen” klicken und den Artikel öffnen. ▶ Note: This is a preview. Please click in the turquoise-colored heading of the article, and you can see the artikel. Die Links:zum Thema werden ausgewählt von Liane Fehler (Onlineredaktion).

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▶ Links: Faszination Sprache – Dieter Hildebrandt – Rentner Rap

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▶ Links: Faszination Sprache – Dieter Hildebrandt – Ausschnitte einer kabarettistischen Lesung

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▶ Links: Faszination Sprache 3 c – Literatur Erbe – Joseph Roth

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▶ Joseph-Roth-Homepage, gewidmet dem österreichischen Dichter und Publizisten –
“ Wanderer zwischen den Welten“

▶ Der österreichische Schriftsteller Georg Biron über Joseph Roth und die Stadt Wien:

▶ Joseph Roth – Lebendiges Museum Online

▶ Joseph Roth vom Urheberrecht befreit

▶ Joseph Roth Leben und Werk – Projekt Gutenberg

▶ Ein Beitrag über den Tod von Frieda Roth, der Frau des Dichters Joseph Roth,

▶ Das Spinnennetz ein verfilmter Fortsetzungsroman von Joseph Roth.

▶Joseph Roth: der Roman „HIOB“ in geistes- und kulturgeschichtlichen Kontexten von Dieter Schrey

▶ Wilhelm von Sternburg: Joseph Roth – Eine Biografie

▶ Joseph Roth: Der Vorzugsschueler (Audio)

▶ Trotta – Die Kapuzinergruft – nach Joseph Roth

Joseph Roth: Kapuzinergruft – Frank Stieren liest erste Seiten des Romans

Liane Fehler Onlineredaktion

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Links: Faszination Sprache 3 b – Literatur Erbe – Joseph Roth

● Joseph Roth: Der Vorzugsschueler (Audiobook) ● Joseph Roth: "Sentimentale Reportage" (Audio) ● Joseph Roth MAZ ● Joseph Roth - Informationen in der wikipedia ▶ Hinweis: Dies ist eine Vorschau. Um den Artikel öffnen zu können, bitte in die Artikelüberschrift oder das Wort “Weiterlesen” klicken. Der Artikel kann auch direkt im Slider ausgewählt werden. ▶ Note: This is a preview. Please click in the turquoise-colored heading of the article. After that you can follow the links.

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Links: Faszination Sprache 3 a – Literatur Erbe – Joseph Roth

● Joseph Roth: "Hiob" (als Audiobook) ● Klassiker der Weltliteratur: Der große K.u.k. Chronist Joseph Roth ● Das Literarische Quartett 34 |15.12.1994| J.Roth,P.Handke, Esterhazy & Kertesz,C.Mc Carthy, A.L.Antunes ▶ Hinweis: Dies ist eine Vorschau. Um den Artikel öffnen zu können, bitte in die Artikelüberschrift oder das Wort “Weiterlesen” klicken. Der Artikel kann auch direkt im Slider ausgewählt werden.

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Links: Faszination Sprache 2 – Nachrichten an die gesamte Menschheit – Reden von Severn Suzuki, Charly Chaplin – Wir können uns verstehen, auch ohne Worte.

Unsere Erde, unsere Umwelt, unsere Gesellschaft - aus der Sicht eines Kindes ▶ Rede von Severn Suzuki 1992 auf UN Earth Summit - Deutsche Synchronisation von Anna ▶ Das Mädchen welches für 6 Min. die Welt zum Schweigen brachte - Severn Suzuki (Rede in englisch mit deutschen Untertiteln) ▶ Severn Cullis-Suzuki come back to Rio 20 years / Severn Cullis Suzuki kommt nach 20 Jahren nach Rio zurück Diese Rede ist auch bekannt geworden: als "Nachricht an die gesamte Menschheit" ...

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Unsere Erde, unsere Umwelt, unsere Gesellschaft – aus der Sicht eines Kindes

▶ Rede von Severn Suzuki 1992 auf UN Earth Summit – Deutsche Synchronisation von Anna

▶ Das Mädchen welches für 6 Min. die Welt zum Schweigen brachte – Severn Suzuki
(Rede in englisch mit deutschen Untertiteln)

▶ Severn Cullis-Suzuki come back to Rio 20 years / Severn Cullis Suzuki kommt  nach 20 Jahren nach Rio zurück

Diese Rede ist bekannt geworden: als „Nachricht an die gesamte Menschheit“

Charlie Chaplins: Final Speech in The Great Dictator (1940) – Music – Hans Zimmer – Time – Subtitles

german (Rede aus dem Film „Der große Diktator“ in englisch mit Untertiteln)

▶ Charlie Chaplin Schlussrede (Deutsch)

Wir können uns verstehen, auch ohne Worte.

Es müssen nicht immer die großen Worte sein. Auch eine Geste der Hilfsbereitschaft und Nächstenliebe spricht Bändfe. Spricht für sich. Dieses Video ist ein gutes Beispiel. Seht selbst.

▶ Ein Gedanke perfekt filmisch umgestzt

 

Liane Fehler Onlineredaktion

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Links: Faszination Sprache 1 – Lyrik, Literatur, Lieder

Faszination Sprache Sprache begegnet mir auf vielfältige Weise: in der Lyrik, im Film, im Lied oder in einer Satire. Sie vermag im Besten aller Fälle mich zu berühren, aufzuregen oder zum Handeln zu bewegen. Wir arbeiten, wir spielen mit Sprache, und obwohl sprachlich schon viel von Menschengeschlechtern hervorgebracht wurde, scheinen die Ausdrucksmöglichkeiten mit zu wachsen. Sprache ist lebendig. Sie wandelt und erneuert sich mit uns. Das ist eine Einladung die Faszination der Sprache zu erleben. Zum Auftakt der Artikel-Reihe "Links" gibt es Gedichte, die in letzter Zeit auf ganz unterschiedliche Weise in unserer Gesellschaft für Aufmerksamkeit und Diskussionen gesorgt haben. Wer möchte da noch an der Kraft zweifeln, die Lyrik entfalten kann? Poetry Slam ▶ Julia Engelmann - 5. Bielefelder Hörsaal-Slam - Campus TV 2013 ▶ Poetry-Slammerin Julia Engelmann spricht über den Hype... | NDR Talk Show | NDR ▶ Neues von Julia Engelmann -- Poetry Slam "Stille Wasser" Rede im Film ▶ Charlie Chaplin Schlussrede im Film "Der große Diktator" ...

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Faszination Sprache

Sprache begegnet mir auf vielfältige Weise: in der Lyrik, im Film, im Lied oder in einer Satire. Sie vermag im Besten aller Fälle mich zu berühren, aufzuregen oder zum Handeln zu bewegen.
Wir arbeiten, wir spielen mit Sprache, und obwohl sprachlich schon viel von Menschengeschlechtern hervorgebracht wurde, scheinen die Ausdrucksmöglichkeiten mit zu wachsen. Sprache ist lebendig. Sie wandelt und erneuert sich mit uns. Das ist eine Einladung die Faszination der Sprache zu erleben.

Zum Auftakt der Artikel-Reihe „Links“ gibt es Gedichte, die in letzter Zeit auf ganz unterschiedliche Weise in unserer Gesellschaft für Aufmerksamkeit und Diskussionen gesorgt haben. Wer möchte da noch an der Kraft zweifeln, die Lyrik entfalten kann?

Poetry Slam

▶ Julia Engelmann –  5. Bielefelder Hörsaal-Slam – Campus TV 2013

▶ Poetry-Slammerin Julia Engelmann spricht über den Hype… | NDR Talk Show | NDR

▶ Neues von Julia Engelmann — Poetry Slam „Stille Wasser“

Rede im Film

▶ Charlie Chaplin Schlussrede im Film „Der große Diktator“

Lyrik

▶ Gedichte von Eva Strittmatter

Eine interessante Idee die Welt zu erklären:

▶ Wäre die Welt ein 100-Einwohner Dorf…

Aus der Bibel – Korinther 13:

▶ Das Hohelied der Liebe – Korinther 13 DIE BIBEL

Liedtexte:

▶ Dirk Michaelis – Als ich fortging (2007)

▶ Ute Freudenberg: Wie weit ist es bis ans Ende dieser Welt

▶ Gerhard Gundermann: DIE ZUKUNFT ist ne abgeschossene Kugel

Satire:

▶ Georg Schramm: Lebenserwartung und Kosten von Arbeitslosen

Wer kennt ihn nicht?
Wolf Schneider – Stillehrer und Sprachkritiker

▶ Wolf Schneider

▶ Speak Schneider!

Klassiker der Weltliteratur:

▶ Klassiker der Weltliteratur: Hermann Hesse | BR-alpha

Rezitationen:

▶ Lyrik für Alle Folge 20 – Friedrich Schiller 2. Teil

Diese Links wurden von mir ausgewählt. Wer möchte, kann Vorschläge für den nächsten Artikel senden.

Liane Fehler Onlineredaktion

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Faszination Sprache – Links: Lyrik, Literatur, Lieder und mehr

▶ Hinweis: Dies ist eine Vorschau. Um den Links folgen zu können, bitte in die Artikelüberschrift oder das Wort “Weiterlesen” klicken. In der Vorschau auf der Startseite dieses Blogs erscheint der Text immer ohne Links. Liebe Eitle Künstler und Freunde des Eitel Kunst e.V., bei unserem Herbstseminar 2013 hatten wir uns auch mit Lieblingstexten beschäftigt. Das Thema war erkennbar auf große Resonanz gestoßen und die Zeit war (natürlich) zu knapp, die wir dafür nutzen konnten. Desdemona schrieb dazu ein paar Zeilen. Auch bei “Lesen und Schreiben” wird von Büchern erzählt, von Erlebnissen, wie Konzerten, Theaterstücken oder anderen Entdeckungen, die uns berührt und fasziniert haben, oder nachdenklich werden ließen. Manche Buchtitel werden weiter empfohlen, wie zum Beispiel: “Léon und Louise” von Gerhard. Christian der prompt das Buch daraufhin las und uns mit einer Rezension zum Roman versorgte. Er hielt damit den Ball im Spiel, wen ich einmal dieses Bild benutzen darf. Diesen Austausch der UnDichter untereinander, der über unsere eigentliche Textarbeit hinausgeht, möchte ich im Blog weiter fördern, mit der Artikelreihe: "Faszination Sprache". Diese soll das Thema durch ausgewählte Links aus Bereichen der Kunst und Kultur veranschaulichen. Welche Wirkung und Macht kann Sprache haben? Es gibt aus literarischer Sicht viel Interessantes und Geniales im Internet zu entdecken. Gelegentlich begegnet mir Vertrautes wieder und es überrascht mich, wie sich die Wirkung eines Textes verändern kann. Die sogenannten "Klassiker der Literatur" haben aus diesem Grund auch einen Platz in dieser Reihe. Ich verstehe sie heute anders, als vor vielen Jahren. Mich faszinieren Menschen, die mit Sprache umgehen können und etwas zu sagen haben. Ich hoffe, bei den Links ist etwas dabei, das Euch interessiert. Sollte sich daran ein Gespräch entzünden, eine Inspiration entwickeln oder ein paar Minuten eures Tages wären dadurch bereichert, dann würde es mich sehr freuen. Liane Fehler Onlineredaktion

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Liebe Eitle Künstler und Freunde des Eitel Kunst e.V.,

bei unserem Herbstseminar 2013 hatten wir uns auch mit Lieblingstexten beschäftigt. Das Thema war erkennbar auf große Resonanz gestoßen und die Zeit war (natürlich) zu knapp, die wir dafür nutzen konnten. Desdemona schrieb dazu ein paar Zeilen.

Auch bei unseren Arbeitstreffen unter dem Motto: “Lesen und Schreiben” wird von Büchern erzählt, von Erlebnissen, wie Konzerten, Theaterstücken oder anderen Entdeckungen, die uns berührt und fasziniert haben, oder nachdenklich  werden ließen. Manche Buchtitel werden weiter empfohlen, wie zum Beispiel:  “Léon und Louise” von Gerhard. Christian der prompt das Buch daraufhin las und uns mit einer  Rezension zum Roman versorgte. Er hielt damit den Ball im Spiel, wen ich einmal dieses Bild benutzen darf. Diesen Austausch der UnDichter untereinander, der über unsere eigentliche Textarbeit hinausgeht, möchte ich im Blog weiter fördern, mit der Artikelreihe: „Faszination Sprache“. Diese soll das Thema durch ausgewählte Links aus Bereichen der Kunst und Kultur veranschaulichen. Welche Wirkung und Macht kann Sprache haben?

Es gibt aus literarischer Sicht viel Interessantes und Geniales im Internet zu entdecken. Gelegentlich begegnet mir Vertrautes wieder und es überrascht mich, wie sich die Wirkung eines Textes verändern kann. Die sogenannten „Klassiker der Literatur“ haben aus diesem Grund auch einen Platz in dieser Reihe. Ich verstehe sie heute anders, als vor vielen Jahren.

Mich faszinieren Menschen, die mit Sprache umgehen können und etwas zu sagen haben.
Ich hoffe, bei den Links ist etwas dabei, das Euch interessiert. Sollte sich daran ein Gespräch entzünden, eine Inspiration entwickeln oder ein paar Minuten eures Tages wären dadurch bereichert, dann würde es mich sehr freuen.

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Faszination Sprache

Sprache begegnet mir auf vielfältige Weise: in der Lyrik, im Film, im Lied oder in einer Satire. Sie vermag im Besten aller Fälle mich zu berühren, aufzuregen oder zum Handeln zu bewegen.
Wir arbeiten, wir spielen mit Sprache, und obwohl sprachlich schon viel von Menschengeschlechtern hervorgebracht wurde, scheinen die Ausdrucksmöglichkeiten mit zu wachsen. Sprache ist lebendig. Sie wandelt und erneuert sich mit uns. Das ist eine Einladung die Faszination der Sprache zu erleben.

Zum Auftakt der Artikel-Reihe „Links“ gibt es Gedichte, die in letzter Zeit auf ganz unterschiedliche Weise in unserer Gesellschaft für Aufmerksamkeit und Diskussionen gesorgt haben. Wer möchte da noch an der Kraft zweifeln, die Lyrik entfalten kann?

Poetry Slam

▶ Julia Engelmann –  5. Bielefelder Hörsaal-Slam – Campus TV 2013

▶ Poetry-Slammerin Julia Engelmann spricht über den Hype… | NDR Talk Show | NDR

▶ Neues von Julia Engelmann — Poetry Slam „Stille Wasser“

Rede im Film

▶ Charlie Chaplin Schlussrede im Film „Der große Diktator“

Lyrik

▶ Gedichte von Eva Strittmatter

Eine interessante Idee die Welt zu erklären:

▶ Wäre die Welt ein 100-Einwohner Dorf…

Aus der Bibel – Korinther 13:

▶ Das Hohelied der Liebe – Korinther 13 DIE BIBEL

Liedtexte:

▶ Dirk Michaelis – Als ich fortging (2007)

▶ Ute Freudenberg: Wie weit ist es bis ans Ende dieser Welt

▶ Gerhard Gundermann: DIE ZUKUNFT ist ne abgeschossene Kugel

Satire:

▶ Georg Schramm: Lebenserwartung und Kosten von Arbeitslosen

Wer kennt ihn nicht?
Wolf Schneider – Stillehrer und Sprachkritiker

▶ Wolf Schneider

▶ Speak Schneider!

Klassiker der Weltliteratur:

▶ Klassiker der Weltliteratur: Hermann Hesse | BR-alpha

Rezitationen:

▶ Lyrik für Alle Folge 20 – Friedrich Schiller 2. Teil

Diese Links wurden von mir ausgewählt. Wer möchte, kann Vorschläge für den nächsten Artikel senden.

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Liane Fehler: „Lyrik nervt!“ Ein kleiner Rückblick auf die Textarbeit bei “Lesen und Schreiben” im April 2014

Liebe Eitle Künstler und Freunde des Eitel Kunst e.V., "Lyrik nervt!" war eine der Buchempfehlungen, die bei unserem Treffen “Lesen und Schreiben” am 9. April 2014 in die Runde, geworfen wurden. Die Textarbeit kam bei unserem Treffen nicht zu kurz. Ein besonderer Spaß war das Spiel mit Alliteration und Lautmalerei neben anderen Gesprächen über das Schreibhandwerk. Zwei Literaturempfehlungen, die ich gern weitergebe, kamen von Annett. (Wir müssen ja wirklich nicht alles neu erfinden!) Franz Fühmann: Die dampfenden Hälse der Pferde im Turm von Babel ... Hinweis: Dies ist eine Vorschau, um diesen Artikel ganz lesen zu können, oder den Links zu folgen, bitte in die türkisfarbene Überschrift oder auf das Wort “Weiterlesen” klicken und den Artikel öffnen. In der Vorschau erscheint der Text immer ohne Links

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Liebe Eitle Künstler und Freunde des Eitel Kunst e.V.,

„Lyrik nervt!“ war eine der Buchempfehlungen, die bei unserem Treffen “Lesen und Schreiben” am 9. April 2014 in die Runde, geworfen wurden. Die Textarbeit kam bei unserem Treffen nicht zu kurz. Ein besonderer Spaß war das Spiel mit Alliteration und Lautmalerei neben anderen Gesprächen über das Schreibhandwerk. Zwei Literaturempfehlungen, die ich gern weitergebe, kamen von Annett. (Wir müssen ja wirklich nicht alles neu erfinden!)

Franz Fühmann: Die dampfenden Hälse der Pferde im Turm von Babel. ill. von Egbert Herfurth, Hinstorff, Rostock 2005, ISBN 3-356-01098-0

Einen kleinen Eindruck von dem spielerischen Gebrauch der Sprache vermittelt  der Text:
Am Schneesee
von Franz Fühmann. Neben der Umsetzung als Trickfilm fand ich diese leicht musikalisch untermalte Version:
Die Geschichte vom Schneesee auch sehr schön.

Die zweite Buchempfehlung war: Lyrik nervt! von Andreas Thalmayr
(Andreas Thalmayr ist eines der Pseudonyme von Hans Magnus Enzensberger, unter dem bereits mehrere Lyrik-Anthologien, wie beispielsweise „Das Wasserzeichen der Poesie“ veröffentlicht wurden.) Auf der Seite von perlentaucher kann der Interessierte einen ersten Eindruck vom Buch gewinnen. Auch in der Bibliothek Eurer Wahl könntet Ihr Glück haben.

Was war noch Thema?

Etwas in eigener Sache: Der Eitel Kunst e. V wird im Jahr 2015 ein Vierteljahrhundert lang bestehen. Zum 25.jährigen Jubiläum gibt es jetzt schon Ideen – zum Beispiel die Herausgabe einer neuen Anthologie. (An dieser Stelle möchte ich noch einmal an die von Gerhard und Annett geäußerte Bitte erinnern, Texte für die neue Anthologie vorzuschlagen.) Wir wollen diesen schönen Anlass in angemessener Weise feiern. Wer tolle Vorschläge hat, kann sie hier im Blog mit in die Runde geben. Nun freue ich mich schon auf unser Treffen heute in Königs Wusterhausen.

Liane Fehler Onlineredaktion

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Liane Fehler: Gedanken zum Thema Kreativität – Zusammenhang zwischen Sprache und Denken

Heute möchte ich anhand eines Videos auf ein paar Themen Bezug nehmen, die während unserer Treffen zu unserem Frühjahresseminar oder auch bei „Lesen und Schreiben“ eine Rolle gespielt haben. Dabei geht es fachlich um die Frage: „Welcher Zusammenhang zwischen Sprache und Denken besteht“, aber auch um ganz subjektive Sichtweisen und das Respektieren von anderen Meinungen beispielsweise bei den berühmten Textdiskussionen, die beim letzten Mal, für meine Begriffe, sehr emotional geführt wurden. Welcher Zusammenhang besteht zwischen Sprache und Denken? Eine Frage, die Alle, die sich der schreibenden Zunft zugehörig fühlen, früher oder später beschäftigt, wird in diesem ... Dies ist eine Vorschau, um dieses Video abzuspielen, bitte in die türkisfarbene Überschrift oder auf das Wort “Weiterlesen” klicken und den Artikel öffnen. Dann sollte ein Player erscheinen.

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Heute möchte ich anhand eines Videos auf ein paar Themen Bezug nehmen, die während unserer Treffen zu unserem Frühjahresseminar oder auch bei „Lesen und Schreiben“ eine Rolle gespielt haben. Dabei geht es fachlich um die Frage: „Welcher Zusammenhang zwischen Sprache und Denken besteht“, aber auch um ganz subjektive Sichtweisen und das Respektieren von anderen Meinungen beispielsweise bei den berühmten Textdiskussionen, die beim letzten Mal, für meine Begriffe, sehr emotional geführt wurden.

Welcher Zusammenhang besteht zwischen Sprache und Denken? Eine Frage, die Alle, die sich der schreibenden Zunft zugehörig fühlen, früher oder später beschäftigt, wird in diesem Video ab Minute 32 von Vera F. Birkenbihl auf einleuchtende Weise beantwortet. Die Sprache beeinflusst ganz maßgeblich die Grenzen unseres Denkens, wie Sprache geradezu die (subjektive) Wirklichkeit erschaffen kann, wird bei diesem Vortrag deutlich. Im Bereich der Nachrichten und der Politik stellt sich die Frage: „Wann sind Menschen Terroristen, wann hingegen Freiheitskämpfer?“ Im Bereich des Privatlebens wird an einem Beispiel gezeigt, wie Sprache krank machen kann oder wie Sprache Konflikte entschärfen kann, „nur“ durch die Verwendung einer anderen Formulierung.

Beim Betrachten des Videos war ich etwa ab Minute 53 an unsere Gespräche beim Frühjahresseminar erinnert, die sich um den Begriff des „Schwermutes“ aus dem von Andreas vorgestellten Text entspannen; auch an die „Löffel Suppe – Diskussion“ natürlich (die Christian Rempel in seinen Betrachtungen ja auch schon hervorgehoben hat).

Ganz nebenbei gibt es in dem Video etwa ab Minute 27 auch das Angebot einer kleinen Lebenshilfe für „Alptraumgeplagte“. Manche von diesen Träumen werden ja in Texten thematisiert, um damit besser umgehen zu können. Vielleicht gibt es ja bald ganz neue Texte? Enpassant gibt es etliche Hinweise, wie der Zustand von Inspiration und Kreativität gefördert werden kann. Wer gelegentlich unter Schreibblockaden leidet, erfährt womöglich noch ein paar neue Techniken, die helfen können, diesen Zustand zu verändern.

Ich hoffe, ich konnte Euer Interesse wecken und bin gespannt auf mögliche Reaktionen.

Liane Fehler Onlineredaktion

Welcher Zusammenhang besteht zwischen Sprache und Denken?

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BR ALPHA – Sendung 8 – Kreativität (mit Vera F. Birkenbihl)

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http://www.youtube.com/watch?v=in3flxryQYg

 

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Gerhard Jaeger: „Ein paar Worte zur Erzählzeit“ aus einem Schriftwechsel

”Obwohl, die Sache mit der Erzählzeit ist relativ simpel. In Prosa: Du schreibst auf einer Seite eine Episode, deren Handlung sich über einen Zeitraum von 10 Jahren erstreckt. Das ist high Speed! Will sagen, wenn der Erzählzeitraum 1,5 Jahre betragen würde und Du eine Geschichte schreibst, die 8 Seiten umfasst, dann ist es ja logisch, die nachgestellten Szenen werden langsamer erzählt. Vielleicht wird auf 3 Seiten ein fünfminütiges SICH IN DIE AUGEN SCHAUEN beschrieben, dann lässt der Erzähler sich Zeit. Das Tempo wird gedrosselt. Die Bedeutung der Szene wird durch ­ihre Umfänglichkeit gesteigert. Das Tempo in der Erzählung erfährt einen Wechsel – gutes Stilmittel. Im Gedicht kannst Du mit einem Zeilenbruch Ähnliches forcieren­.”

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*…”Obwohl, die Sache mit der Erzählzeit ist relativ simpel. In Prosa: Du schreibst auf einer Seite eine Episode, deren Handlung sich über einen Zeitraum von 10 Jahren erstreckt. Das ist high Speed! Will sagen, wenn der Erzählzeitraum 1,5 Jahre betragen würde und Du eine Geschichte schreibst, die 8 Seiten umfasst, dann ist es ja logisch, die nachgestellten Szenen werden langsamer erzählt. Vielleicht wird auf 3 Seiten ein fünfminütiges SICH IN DIE AUGEN SCHAUEN beschrieben, dann lässt der Erzähler sich Zeit. Das Tempo wird gedrosselt. Die Bedeutung der Szene wird durch ­ihre Umfänglichkeit gesteigert. Das Tempo in der Erzählung erfährt einen Wechsel – gutes Stilmittel. Im Gedicht kannst Du mit einem Zeilenbruch Ähnliches forcieren­.”

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Lars Steger: Wörter bezeichnen Weg und Ziel

also ist es schon ein Unterschied, ob ich meiner Freundin eine Bergbesteigung, Wanderung oder einen Spaziergang vorschlage. Und wir sollten uns einig sein, was wir unter dem jeweiligen verstehen. Sonst ist Ärger vorprogrammiert. Auch für mich allein: Denn wenn ich mir vorher klarmache, was es werden soll, wähle ich danach allein schon Verpflegung und Schuhwerk. Deshalb machen „Schubkästen“ manchmal Sinn. Schon mehrfach hatten wir uns solche Schubkästchen in Seminaren vorgenommen – Sonnet, Haiku & Tanka, Adaptionen - mit mehr oder weniger produktivem Erfolg … nun trug Hagen Ludwig von „Nottekunst“ eine neue Aufgabenstellung an uns heran: Im Februar werden sich im Atelier in Wünsdorf-Bücherstadt bildende Künstler zu einem einwöchigen Workshop zum Thema „Collagen“ treffen. Die Ergebnisse sollen dort ausgestellt werden – zur Vernissage oder Finissage wünscht er sich eine Lesung mit Collagen-Texten von uns und vielleicht auch Musik-Collagen. Die Grenzen zur Montage sieht er als fließend an. Am produktivsten für die Diskussion, was literarische Collage bzw. Montage ist, erschienen mir die Definitionen aus dem „Schülerduden Die Literatur“. Collage wird hier erklärt mit: „[[…] französisch „das Leimen, das Ankleben"]: aus der bildenden Kunst in den Bereich der modernen Literatur übertragene Bezeichnung 1. für die Technik der zitierenden Kombination von meist nicht zusammengehörigem vorgefertigtem sprachlichem Material; 2. für die derart entstandenen literarischen Produkte. Zunächst wurde die Bezeichnung Collage meist gleichbedeutend mit der bis dahin üblichen Bezeichnung f. Montage gebraucht. Ende der 60er Jahre setzte sie sich, v. a. für größere literarische Formen, immer mehr durch. Unter dem Einfluss kubistischer Bildcollagen entstanden die ersten literarischen Collagen im Futurismus, Dadaismus und Surrealismus. Die Collage ist oft Teilelement im modernen Roman, z. B. bei J. Joyce („Ulysses", 1922, deutsch „Ulysses", 1927) und A. Döblin („Berlin Alexanderplatz", 1929).“ [Schülerduden Die Literatur. Dudenverlag. Mannheim / Wien / Zürich 1989. 2. überarb. Aufl., S. 92; Hervorhebung d.A:] Noch interessanter finde ich die Erläuterung der Montage: “[[…] französisch, von monier „hinaufbringen, aufstellen" (eigentlich „aufwärtssteigen")]: in der Filmtechnik Bezeichnung für die Verbindung zweier oder mehrerer Einstellungen durch einen Schnitt oder eine Blende. Durch die Montage bekommt jede Einstellung erst ihre eigene Bedeutung im Gesamtzusammenhang der filmischen Aussage, wenn z. B. bei S. M. Eisenstein die Montage bewusst als Ausdrucksmittel eingesetzt wird: Durch die Kollision von Bildern aus unterschiedlichen Wirklichkeitsbereichen (Tötung aufständischer Arbeiter - Schlachtung eines Ochsen im Film „Streik", 1925) wird der Zuschauer schockartig zu der vom Regisseur beabsichtigten Deutung des Geschehens geführt. Dagegen wird besonders in Unterhaltungsfilmen der sogenannte „unsichtbare Schnitt", d. h. der möglichst unauffällige Übergang von einer Einstellung zur anderen, bevorzugt, damit der Fluss der Erzählung nicht durch reflexionsauslösende Bildkombinationen gestört wird. Der Begriff „Montage", aus der Filmtechnik übertragen auf die Literatur, bezeichnet die bewusste Zusammenfügung von sprachlich, stilistisch und auch inhaltlich unterschiedlichen Textteilen. Die Funktionen der Montage sind vielfältig: die Spannbreite reicht von der Erzielung vordergründiger Überraschungseffekte über die ästhetische Provokation (z. B. im Dadaismus) bis zum Versuch in Romanen, die verschiedenen Bereiche und Ebenen der Wirklichkeit unter sich durchsichtig und durchlässig zu machen. Die Montagetechnik findet sich in allen Gattungen der modernen Literatur, in der Lyrik (G. Benn, H. M. Enzensberger), in der Erzählprosa (A. Döblin, „Berlin Alexanderplatz", Roman, 1929), im Drama (P. Weiss, „Die Verfolgung und Ermordung Jean Paul Marats ...", 1964) und im Hörspiel. Bis Mitte der 60er Jahre wurden Montage und Collage etwa synonym verwendet, seither setzte sich zunehmend die Bezeichnung Collage durch.“ [ebenda S. 286f.] Mir scheint der heutige Gebrauch von Collage und Montage mit der aus der Filmgeschichte bekannten Spannbreite des letzteren Begriffs ganz gut abgesteckt. Die Betonung von Bildkollisionen und unterschiedlichem Wirklichkeitsmaterial (wie im Futurismus, Dadaismus und Surrealismus) würde ich heute in jeder anderen als der Filmform eher als Collage bezeichnen. In der Montage dagegen scheint mir die Einheit des Gesamten, der unauffällige Übergang der Einzelteile stärker. Nichtsdestotrotz bleiben fließende Übergänge, die aber schon interessant sind, wenn es um die Wirkungsstrategie des Werkes geht. Beide Begriffe lösen für mich auch z.gr.T. unseren Streit um die Adaption. Viele der unter dieser Aufschrift verpackten Texte können nämlich sehr wohl als Montage oder Collage gelten. Es werden fremde Text-Materialen für ein eigenes Ganzes genutzt – mit, gegen oder zumindest abweichend von Intentionen des Ausgangsmaterials. Eine Gattungsänderung ist hier nicht nötig. Die Beschneidung, Erweiterung, Neuordnung, Umdeutung des Materials dagegen geradezu Konzept. Exkurs I: Wenn dabei der Anspruch besteht einen Dialog mit dem Ursprungsmaterial einzugehen, dieser also in gewisser Weise Thema des Textes ist, scheint es mit nur umso wichtiger, dass dessen Material, soweit es im Text selbst sichtbar ist, als Vorlage erkennbar wird. Exkurs II: Lange habe ich allerdings mit dem Beispiel Georg Büchner gerungen: Der hat seine Vorlagen auch nicht kenntlich gemacht, scheinbar schamlos abgeschrieben - beim „Lenz“ und „Dantons Tod“, bis mir aufging: Das sind nun wirklich Adaptionen – aus (Wissenschaftlichem) Tagebuch bzw. Rede-Protokollen wird literarische Fiktion. Betrachtet man sich unter diesem Blick die letzten GeWa und die Angebote im Sommer-Seminar, finden sich bereits einige Beispiele für Collage bzw. Montage. Christians Texte bieten da sehr verschiedene Umgangsweisen mit den Original-Texten: Zur Essenz verknappend, Gegenentwürfe anbietend, den eigenen Text aus (mehr oder weniger vielen) Motiven entwickelnd. Lianes Vorworte fallen mir ein. Collage pur. Aber es muss auch nicht immer zitiert werden: Mein „Stillleben“ im GeWa 112 würde ich ebenfalls als Collage ansehen. Weil hier verschiedene Wirklichkeitsbereiche gegeneinander gesetzt werden. Das soll dem Leser sehr wohl bewusst werden. Fremdmaterial ist für beide Begriffe nicht Grundvoraussetzung. Eisensteins Bilder entstanden ja auch alle unter seiner Regie für den jeweiligen Film. In diesem Sinne sind viele unserer Texte Collagen, zumindest aber Montagen. Vielleicht kramt ihr mal unter diesem Gesichtspunkt in euren Mappen oder lasst euch anregen, einen solchen Text zu schreiben. Oder vielleicht entsteht einer direkt zu entsprechenden Bildern? Vielleicht schaffen wir sogar gemeinsam einen Werkstattbesuch? Ein Besuch in der Bunker-Bücher-Waldstadt, im Atelier „Nottekunst“ bei Hagen und Sylvi und in der umliegenden Ex- Militär-Brach-Landschaft lohnt sich allemal.

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also ist es schon ein Unterschied, ob ich meiner Freundin eine Bergbesteigung, Wanderung oder einen Spaziergang vorschlage. Und wir sollten uns einig sein, was wir unter dem jeweiligen verstehen. Sonst ist Ärger vorprogrammiert. Auch für mich allein: Denn wenn ich mir vorher klarmache, was es werden soll, wähle ich danach allein schon Verpflegung und Schuhwerk. Deshalb machen „Schubkästen“ manchmal Sinn.

Schon mehrfach hatten wir uns solche Schubkästchen in Seminaren vorgenommen – Sonnet, Haiku & Tanka, Adaptionen – mit mehr oder weniger produktivem Erfolg … nun trug Hagen Ludwig von „Nottekunst“ eine neue Aufgabenstellung an uns heran: Im Februar werden sich im Atelier in Wünsdorf-Bücherstadt bildende Künstler zu einem einwöchigen Workshop zum Thema „Collagen“  treffen. Die Ergebnisse sollen dort ausgestellt werden – zur Vernissage oder Finissage wünscht er sich  eine Lesung mit Collagen-Texten von uns und vielleicht auch Musik-Collagen. Die Grenzen zur Montage sieht er als fließend an.

Am produktivsten für die Diskussion, was literarische Collage bzw. Montage ist, erschienen mir die Definitionen aus dem „Schülerduden Die Literatur“. Collage wird hier erklärt mit: „[[…] französisch „das Leimen, das Ankleben“]: aus der bildenden Kunst in den Bereich der modernen Literatur übertragene Bezeichnung 1. für die Technik der zitierenden Kombination von meist nicht zusammengehörigem vorgefertigtem sprachlichem Material; 2. für die derart entstandenen literarischen Produkte. Zunächst wurde die Bezeichnung Collage meist gleichbedeutend mit der bis dahin üblichen Bezeichnung f. Montage gebraucht. Ende der 60er Jahre setzte sie sich, v. a. für größere literarische Formen, immer mehr durch. Unter dem Einfluss kubistischer Bildcollagen entstanden die ersten literarischen Collagen im Futurismus, Dadaismus und Surrealismus. Die Collage ist oft Teilelement im modernen Roman, z. B. bei J. Joyce („Ulysses“, 1922, deutsch „Ulysses“, 1927) und A. Döblin („Berlin Alexanderplatz“, 1929).“ [Schülerduden Die Literatur. Dudenverlag. Mannheim / Wien / Zürich 1989. 2. überarb. Aufl., S. 92; Hervorhebung d.A:]

Noch interessanter finde ich die Erläuterung der Montage: “[[…] französisch, von monier „hinaufbringen, aufstellen“ (eigentlich „aufwärtssteigen“)]: in der Filmtechnik Bezeichnung für die Verbindung zweier oder mehrerer Einstellungen durch einen Schnitt oder eine Blende. Durch die Montage bekommt jede Einstellung erst ihre eigene Bedeutung im Gesamtzusammenhang der filmischen Aussage, wenn z. B. bei S. M. Eisenstein die Montage bewusst als Ausdrucksmittel eingesetzt wird: Durch die Kollision von Bildern aus unterschiedlichen Wirklichkeitsbereichen (Tötung aufständischer Arbeiter – Schlachtung eines Ochsen im Film „Streik“, 1925) wird der Zuschauer schockartig zu der vom Regisseur beabsichtigten Deutung des Geschehens geführt. Dagegen wird besonders in Unterhaltungsfilmen der sogenannte „unsichtbare Schnitt„, d. h. der möglichst unauffällige Übergang von einer Einstellung zur anderen, bevorzugt, damit der Fluss der Erzählung nicht durch reflexionsauslösende Bildkombinationen gestört wird. Der Begriff „Montage“, aus der Filmtechnik übertragen auf die Literatur, bezeichnet die bewusste Zusammenfügung von sprachlich, stilistisch und auch inhaltlich unterschiedlichen Textteilen. Die Funktionen der Montage sind vielfältig: die Spannbreite reicht von der Erzielung vordergründiger Überraschungseffekte über die ästhetische Provokation (z. B. im Dadaismus) bis zum Versuch in Romanen, die verschiedenen Bereiche und Ebenen der Wirklichkeit unter sich durchsichtig und durchlässig zu machen. Die Montagetechnik findet sich in allen Gattungen der modernen Literatur, in der Lyrik (G. Benn, H. M. Enzensberger), in der Erzählprosa (A. Döblin, „Berlin Alexanderplatz“, Roman, 1929), im Drama (P. Weiss, „Die Verfolgung und Ermordung Jean Paul Marats …“, 1964) und im Hörspiel. Bis Mitte der 60er Jahre wurden Montage und Collage etwa synonym verwendet, seither setzte sich zunehmend die Bezeichnung Collage durch.“ [ebenda S. 286f.]

Mir scheint der heutige Gebrauch von Collage und Montage mit der aus der Filmgeschichte bekannten Spannbreite des letzteren Begriffs ganz gut abgesteckt. Die Betonung von  Bildkollisionen und unterschiedlichem Wirklichkeitsmaterial (wie im Futurismus, Dadaismus und Surrealismus) würde ich heute in jeder anderen als der Filmform eher als Collage bezeichnen. In der Montage dagegen scheint mir die Einheit des Gesamten, der unauffällige Übergang der Einzelteile stärker. Nichtsdestotrotz bleiben fließende Übergänge, die aber schon interessant sind, wenn es um die Wirkungsstrategie des Werkes geht.

Beide Begriffe lösen für mich auch z.gr.T. unseren Streit um die Adaption. Viele der unter dieser Aufschrift verpackten Texte können nämlich sehr wohl als Montage oder Collage gelten. Es werden fremde Text-Materialen für ein eigenes Ganzes genutzt – mit, gegen oder zumindest abweichend von Intentionen des Ausgangsmaterials. Eine Gattungsänderung ist hier nicht nötig. Die Beschneidung, Erweiterung, Neuordnung, Umdeutung des Materials dagegen geradezu Konzept.

Exkurs I: Wenn dabei der Anspruch besteht einen Dialog mit dem Ursprungsmaterial einzugehen, dieser also in gewisser Weise Thema des Textes ist, scheint es mit nur umso wichtiger, dass dessen Material, soweit es im Text selbst sichtbar ist, als Vorlage erkennbar wird.

Exkurs II: Lange habe ich allerdings mit dem Beispiel Georg Büchner gerungen: Der hat seine Vorlagen auch nicht kenntlich gemacht, scheinbar schamlos abgeschrieben – beim „Lenz“ und „Dantons Tod“, bis mir aufging: Das sind nun wirklich Adaptionen – aus (Wissenschaftlichem) Tagebuch bzw. Rede-Protokollen wird literarische Fiktion.

Betrachtet man sich unter diesem Blick die letzten GeWa und die Angebote im Sommer-Seminar, finden sich bereits einige Beispiele für Collage bzw. Montage. Christians Texte bieten da sehr verschiedene Umgangsweisen mit den Original-Texten: Zur Essenz verknappend, Gegenentwürfe anbietend, den eigenen Text aus (mehr oder weniger vielen) Motiven entwickelnd. Lianes Vorworte fallen mir ein. Collage pur. Aber es muss auch nicht immer zitiert werden: Mein „Stillleben“ im GeWa 112 würde ich ebenfalls als Collage ansehen. Weil hier verschiedene Wirklichkeitsbereiche gegeneinander gesetzt werden. Das soll dem Leser sehr wohl bewusst werden. Fremdmaterial ist für beide Begriffe nicht Grundvoraussetzung. Eisensteins Bilder entstanden ja auch alle unter seiner Regie für den jeweiligen Film.

In diesem Sinne sind viele unserer Texte Collagen, zumindest aber Montagen. Vielleicht kramt ihr mal unter diesem Gesichtspunkt in euren Mappen oder lasst euch anregen, einen solchen Text zu schreiben. Oder vielleicht entsteht einer direkt zu entsprechenden Bildern?

Vielleicht schaffen wir sogar gemeinsam einen Werkstattbesuch? Ein Besuch in der Bunker-Bücher-Waldstadt, im Atelier „Nottekunst“ bei Hagen und Sylvi und in der umliegenden Ex- Militär-Brach-Landschaft lohnt sich allemal.


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