Categotry Archives: Schreibhandwerk

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▶ Links – Faszination Sprache – Roger Willemsen: „Das Hohe Haus“ – eine szenische Lesung

▶ Szenische Lesung mit Roger Willemsen - Begrüßung Nationalratspräsidentin Doris Bures ▶ Roger Willemsen: "Das Hohe Haus" – Szenische Lesung ▶ Roger Willemsen: "Das Hohe Haus" (Website des Autors) ▶ Roger Willemsen (Informationen zum Autor - wikipedia) ▶ Roger Willemsen auf der Frankfurter Buchmesse 2014 ▶ Roger Willemsen über Angela Merkel im SWR UniTalk ▶ Roger Willemsen:Feiner Beobachter des Bundestags | SWR1 Leute . . ▶ Hinweis: Dies ist eine Vorschau. Um diesen Artikel zu öffnen, bitte in die türkisfarbene Überschrift oder auf das Wort “Weiterlesen” klicken. ▶ Note: This is a preview. Please click in the turquoise-colored heading, to open the article

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Foto: von blu-news.org (Roger Willemsen) [CC BY-SA 2.0 ], via Wikimedia Commons

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▶ Szenische Lesung mit Roger Willemsen – Begrüßung Nationalratspräsidentin Doris Bures (ca.7 min)

Roger Willemsen: „Das Hohe Haus“ – Szenische Lesung  (ca. 1 h 28 min)

▶ Roger Willemsen: Das Hohe Haus(Informationen zur Entstehung des Werkes auf der Website des Autors)

▶ Roger Willemsen (Informationen zum Autor – wikipedia)

▶ Roger Willemsen auf der Frankfurter Buchmesse 2014 (ca.26 min)

▶ Roger Willemsen über Angela Merkel im SWR UniTalk (ca.2 min)

▶ Roger Willemsen:Feiner Beobachter des Bundestags | SWR1 Leute (ca. 30 min)


▶ Links: Faszination Sprache – Literatur Erbe – Erich Kästner: Trostlied im Konjunktiv – Ein alter Mann geht vorüber – Die andere Möglichkeit

▶ Erich Kästner: Trostlied im Konjunktiv ▶ Erich Kästner: Ein alter Mann geht vorüber ▶ Erich Kästner: Die andere Möglichkeit Gerhard Jaeger: Bild “Glücksbringer 222″ Hinweis: Dies ist eine Vorschau. Um diesen Artikel zu öffnen, bitte in die türkisfarbene Überschrift oder auf das Wort “Weiterlesen” klicken.

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▶ Links: Faszination Sprache – Lust auf Lyrik? – Ein Traum – Die Zeit geht nicht … – Das Leben ist kurz! – Der Mensch ist gut – Die Liebe – Blatt im Wind – Das Wichtigste im Leben

Hinweis: Dies ist eine Vorschau. Um diesen Artikel zu öffnen, bitte in die türkisfarbene Überschrift oder auf das Wort “Weiterlesen” klicken. ▶ Johann Gottfried Herder „Ein Traum" ▶ Gottfried Keller „Die Zeit geht nicht..." ▶ Seneca: "Das Leben ist kurz!" ▶ Erich Kästner „Der Mensch ist gut" (1928) ▶ Friedrich Hölderlin - "Die Liebe" ▶ Mascha Kaléko - "Blatt im Wind" ▶ Hermann Hesse: "Das Wichtigste im Leben" Die Links zu "Lust auf Lyrik?" wurden “aufgestöbert” von Liane Fehler Onlineredaktion.

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▶ Links: Faszination Sprache – Literatur Erbe – „Das Bildnis des Dorian Gray“ – „Der Zauberer der Smaragdenstadt“ – „Der Schlaue Urfin“ – „Die sieben Unterirdischen Könige“ – „Emil und die Detektive“ – „Schwanenkönig“ – „Neues vom Känguru – Emil und die Detektive“

Hinweis: Dies ist eine Vorschau. Um diesen Artikel zu öffnen, bitte in die türkisfarbene Überschrift oder auf das Wort “Weiterlesen” klicken. ▶ Oscar Wilde: "Das Bildnis des Dorian Gray" ▶ Alexander Wolkow: "Der Zauberer der Smaragdenstadt" ▶ Alexander Wolkow: "Der Schlaue Urfin und seine Holzsoldaten" ▶ Alexander Wolkow: "Die sieben unterirdischen Könige" ▶ Erich Kästner: „Kurzgefasster Lebenslauf" (1930) ▶ Erich Kästner: "Emil und die Detektive" ▶ Andrej Kurkow ▶ Andrej Kurkow spricht über "Der Gärtner von Otschakow" ▶ Andrej Kurkow auf dem "blauen Sofa" ▶ Karat - "Schwanenkönig" ▶ Marc Uwe Kling: "Neues vom Känguru - Emil und die Detektive" Lyrik, Literatur, Lieder und mehr – “aufgestöbert” von Liane Fehler Onlineredaktion

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▶ Oscar Wilde: „Das Bildnis des Dorian Gray“

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▶ Alexander Wolkow: „Der Zauberer der Smaragdenstadt“

▶ Alexander Wolkow: „Der Schlaue Urfin und seine Holzsoldaten“

▶ Alexander Wolkow: „Die sieben unterirdischen Könige

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▶ Erich Kästner: „Kurzgefasster Lebenslauf“ (1930)

▶ Erich Kästner: „Emil und die Detektive

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▶ Andrej Kurkow

▶ Andrej Kurkow spricht über „Der Gärtner von Otschakow“

▶ Andrej Kurkow auf dem blauen Sofa

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▶ Karat: Schwanenkönig

▶ Marc Uwe Kling: Neues vom Känguru – Emil und die Detektive

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Lyrik, Literatur, Lieder und mehr – “aufgestöbert” von Liane Fehler – Onlineredaktion

 

 

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▶ Links: Faszination Sprache – Wie ein Fischlein unterm Eis – „Die Verwandlung“ – „Sag ihr auch“ – Und wo bleibt das Positive, Herr Kästner? – Kennst du das Land wo die Kanonen blühn?

Hinweis: Dies ist eine Vorschau. Um diesen Artikel zu öffnen, bitte in die türkisfarbene Überschrift oder auf das Wort “Weiterlesen” klicken. . ▶ Dirk Michaelis Wie ein Fischlein unterm Eis ▶ Franz Kafka - Die Verwandlung (vollständige Lesung) ▶ Gerd Christian - Sag ihr auch 2007 ▶ Erich Kästner „Und wo bleibt das Positive, Herr Kästner?" ▶ Erich Kästner - Kennst du das Land wo die Kanonen blühn? 1967 Lyrik, Literatur, Lieder und mehr - "aufgestöbert" von Liane Fehler Onlineredaktion

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▶ Links: Faszination Sprache – Eberhard Esche – „Der Hase im Rausch“ von Sergej Michalkow

So schön kann Reim sein... Der Hase im Rausch eine Fabel in Versform - verfasst vom russischen Schriftsteller Sergei Wladimirowitsch Michalkow, übersetzt von Bruno Tutenberg, wurde, meisterhaft rezitiert von Eberhard Esche, zum Kult. ▶ Eberhard Esche - Der Hase im Rausch ▶ Hinweis: Dies ist eine Vorschau, um diesen Artikel öffnen zu können, bitte in die türkisfarbene Überschrift oder auf das Wort “Weiterlesen” klicken und den Artikel öffnen. ▶ Note: This is a preview. Please click in the turquoise-colored heading of the article, and you can see the artikel. Die Links:zum Thema werden ausgewählt von Liane Fehler (Onlineredaktion).

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▶ Links: Faszination Sprache – Dieter Hildebrandt – Rentner Rap

▶ Hinweis: Dies ist eine Vorschau, um diesen Artikel öffnen zu können, bitte in die türkisfarbene Überschrift oder auf das Wort “Weiterlesen” klicken. ▶ Note: This is a preview. Please click in the turquoise-colored heading of the article, and you can see the artikel. Die Links:zum Thema werden ausgewählt von Liane Fehler (Onlineredaktion).

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▶ Links: Faszination Sprache – Dieter Hildebrandt – Ausschnitte einer kabarettistischen Lesung

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▶ Links: Faszination Sprache 3 c – Literatur Erbe – Joseph Roth

▶ Hinweis: Dies ist eine Vorschau, um diesen Artikel öffnen zu können, bitte in die türkisfarbene Überschrift oder auf das Wort “Weiterlesen” klicken und den Artikel öffnen. ▶ Note: This is a preview. Please click in the turquoise-colored heading of the article, and you can see the artikel.

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▶ Joseph-Roth-Homepage, gewidmet dem österreichischen Dichter und Publizisten –
“ Wanderer zwischen den Welten“

▶ Der österreichische Schriftsteller Georg Biron über Joseph Roth und die Stadt Wien:

▶ Joseph Roth – Lebendiges Museum Online

▶ Joseph Roth vom Urheberrecht befreit

▶ Joseph Roth Leben und Werk – Projekt Gutenberg

▶ Ein Beitrag über den Tod von Frieda Roth, der Frau des Dichters Joseph Roth,

▶ Das Spinnennetz ein verfilmter Fortsetzungsroman von Joseph Roth.

▶Joseph Roth: der Roman „HIOB“ in geistes- und kulturgeschichtlichen Kontexten von Dieter Schrey

▶ Wilhelm von Sternburg: Joseph Roth – Eine Biografie

▶ Joseph Roth: Der Vorzugsschueler (Audio)

▶ Trotta – Die Kapuzinergruft – nach Joseph Roth

Joseph Roth: Kapuzinergruft – Frank Stieren liest erste Seiten des Romans

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Links: Faszination Sprache 3 b – Literatur Erbe – Joseph Roth

● Joseph Roth: Der Vorzugsschueler (Audiobook) ● Joseph Roth: "Sentimentale Reportage" (Audio) ● Joseph Roth MAZ ● Joseph Roth - Informationen in der wikipedia ▶ Hinweis: Dies ist eine Vorschau. Um den Artikel öffnen zu können, bitte in die Artikelüberschrift oder das Wort “Weiterlesen” klicken. Der Artikel kann auch direkt im Slider ausgewählt werden. ▶ Note: This is a preview. Please click in the turquoise-colored heading of the article. After that you can follow the links.

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Links: Faszination Sprache 3 a – Literatur Erbe – Joseph Roth

● Joseph Roth: "Hiob" (als Audiobook) ● Klassiker der Weltliteratur: Der große K.u.k. Chronist Joseph Roth ● Das Literarische Quartett 34 |15.12.1994| J.Roth,P.Handke, Esterhazy & Kertesz,C.Mc Carthy, A.L.Antunes ▶ Hinweis: Dies ist eine Vorschau. Um den Artikel öffnen zu können, bitte in die Artikelüberschrift oder das Wort “Weiterlesen” klicken. Der Artikel kann auch direkt im Slider ausgewählt werden.

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Links: Faszination Sprache 2 – Nachrichten an die gesamte Menschheit – Reden von Severn Suzuki, Charly Chaplin – Wir können uns verstehen, auch ohne Worte.

Unsere Erde, unsere Umwelt, unsere Gesellschaft - aus der Sicht eines Kindes ▶ Rede von Severn Suzuki 1992 auf UN Earth Summit - Deutsche Synchronisation von Anna ▶ Das Mädchen welches für 6 Min. die Welt zum Schweigen brachte - Severn Suzuki (Rede in englisch mit deutschen Untertiteln) ▶ Severn Cullis-Suzuki come back to Rio 20 years / Severn Cullis Suzuki kommt nach 20 Jahren nach Rio zurück Diese Rede ist auch bekannt geworden: als "Nachricht an die gesamte Menschheit" ...

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Unsere Erde, unsere Umwelt, unsere Gesellschaft – aus der Sicht eines Kindes

▶ Rede von Severn Suzuki 1992 auf UN Earth Summit – Deutsche Synchronisation von Anna

▶ Das Mädchen welches für 6 Min. die Welt zum Schweigen brachte – Severn Suzuki
(Rede in englisch mit deutschen Untertiteln)

▶ Severn Cullis-Suzuki come back to Rio 20 years / Severn Cullis Suzuki kommt  nach 20 Jahren nach Rio zurück

Diese Rede ist bekannt geworden: als „Nachricht an die gesamte Menschheit“

Charlie Chaplins: Final Speech in The Great Dictator (1940) – Music – Hans Zimmer – Time – Subtitles

german (Rede aus dem Film „Der große Diktator“ in englisch mit Untertiteln)

▶ Charlie Chaplin Schlussrede (Deutsch)

Wir können uns verstehen, auch ohne Worte.

Es müssen nicht immer die großen Worte sein. Auch eine Geste der Hilfsbereitschaft und Nächstenliebe spricht Bändfe. Spricht für sich. Dieses Video ist ein gutes Beispiel. Seht selbst.

▶ Ein Gedanke perfekt filmisch umgestzt

 

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Links: Faszination Sprache 1 – Lyrik, Literatur, Lieder

Faszination Sprache Sprache begegnet mir auf vielfältige Weise: in der Lyrik, im Film, im Lied oder in einer Satire. Sie vermag im Besten aller Fälle mich zu berühren, aufzuregen oder zum Handeln zu bewegen. Wir arbeiten, wir spielen mit Sprache, und obwohl sprachlich schon viel von Menschengeschlechtern hervorgebracht wurde, scheinen die Ausdrucksmöglichkeiten mit zu wachsen. Sprache ist lebendig. Sie wandelt und erneuert sich mit uns. Das ist eine Einladung die Faszination der Sprache zu erleben. Zum Auftakt der Artikel-Reihe "Links" gibt es Gedichte, die in letzter Zeit auf ganz unterschiedliche Weise in unserer Gesellschaft für Aufmerksamkeit und Diskussionen gesorgt haben. Wer möchte da noch an der Kraft zweifeln, die Lyrik entfalten kann? Poetry Slam ▶ Julia Engelmann - 5. Bielefelder Hörsaal-Slam - Campus TV 2013 ▶ Poetry-Slammerin Julia Engelmann spricht über den Hype... | NDR Talk Show | NDR ▶ Neues von Julia Engelmann -- Poetry Slam "Stille Wasser" Rede im Film ▶ Charlie Chaplin Schlussrede im Film "Der große Diktator" ...

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Faszination Sprache

Sprache begegnet mir auf vielfältige Weise: in der Lyrik, im Film, im Lied oder in einer Satire. Sie vermag im Besten aller Fälle mich zu berühren, aufzuregen oder zum Handeln zu bewegen.
Wir arbeiten, wir spielen mit Sprache, und obwohl sprachlich schon viel von Menschengeschlechtern hervorgebracht wurde, scheinen die Ausdrucksmöglichkeiten mit zu wachsen. Sprache ist lebendig. Sie wandelt und erneuert sich mit uns. Das ist eine Einladung die Faszination der Sprache zu erleben.

Zum Auftakt der Artikel-Reihe „Links“ gibt es Gedichte, die in letzter Zeit auf ganz unterschiedliche Weise in unserer Gesellschaft für Aufmerksamkeit und Diskussionen gesorgt haben. Wer möchte da noch an der Kraft zweifeln, die Lyrik entfalten kann?

Poetry Slam

▶ Julia Engelmann –  5. Bielefelder Hörsaal-Slam – Campus TV 2013

▶ Poetry-Slammerin Julia Engelmann spricht über den Hype… | NDR Talk Show | NDR

▶ Neues von Julia Engelmann — Poetry Slam „Stille Wasser“

Rede im Film

▶ Charlie Chaplin Schlussrede im Film „Der große Diktator“

Lyrik

▶ Gedichte von Eva Strittmatter

Eine interessante Idee die Welt zu erklären:

▶ Wäre die Welt ein 100-Einwohner Dorf…

Aus der Bibel – Korinther 13:

▶ Das Hohelied der Liebe – Korinther 13 DIE BIBEL

Liedtexte:

▶ Dirk Michaelis – Als ich fortging (2007)

▶ Ute Freudenberg: Wie weit ist es bis ans Ende dieser Welt

▶ Gerhard Gundermann: DIE ZUKUNFT ist ne abgeschossene Kugel

Satire:

▶ Georg Schramm: Lebenserwartung und Kosten von Arbeitslosen

Wer kennt ihn nicht?
Wolf Schneider – Stillehrer und Sprachkritiker

▶ Wolf Schneider

▶ Speak Schneider!

Klassiker der Weltliteratur:

▶ Klassiker der Weltliteratur: Hermann Hesse | BR-alpha

Rezitationen:

▶ Lyrik für Alle Folge 20 – Friedrich Schiller 2. Teil

Diese Links wurden von mir ausgewählt. Wer möchte, kann Vorschläge für den nächsten Artikel senden.

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Faszination Sprache – Links: Lyrik, Literatur, Lieder und mehr

▶ Hinweis: Dies ist eine Vorschau. Um den Links folgen zu können, bitte in die Artikelüberschrift oder das Wort “Weiterlesen” klicken. In der Vorschau auf der Startseite dieses Blogs erscheint der Text immer ohne Links. Liebe Eitle Künstler und Freunde des Eitel Kunst e.V., bei unserem Herbstseminar 2013 hatten wir uns auch mit Lieblingstexten beschäftigt. Das Thema war erkennbar auf große Resonanz gestoßen und die Zeit war (natürlich) zu knapp, die wir dafür nutzen konnten. Desdemona schrieb dazu ein paar Zeilen. Auch bei “Lesen und Schreiben” wird von Büchern erzählt, von Erlebnissen, wie Konzerten, Theaterstücken oder anderen Entdeckungen, die uns berührt und fasziniert haben, oder nachdenklich werden ließen. Manche Buchtitel werden weiter empfohlen, wie zum Beispiel: “Léon und Louise” von Gerhard. Christian der prompt das Buch daraufhin las und uns mit einer Rezension zum Roman versorgte. Er hielt damit den Ball im Spiel, wen ich einmal dieses Bild benutzen darf. Diesen Austausch der UnDichter untereinander, der über unsere eigentliche Textarbeit hinausgeht, möchte ich im Blog weiter fördern, mit der Artikelreihe: "Faszination Sprache". Diese soll das Thema durch ausgewählte Links aus Bereichen der Kunst und Kultur veranschaulichen. Welche Wirkung und Macht kann Sprache haben? Es gibt aus literarischer Sicht viel Interessantes und Geniales im Internet zu entdecken. Gelegentlich begegnet mir Vertrautes wieder und es überrascht mich, wie sich die Wirkung eines Textes verändern kann. Die sogenannten "Klassiker der Literatur" haben aus diesem Grund auch einen Platz in dieser Reihe. Ich verstehe sie heute anders, als vor vielen Jahren. Mich faszinieren Menschen, die mit Sprache umgehen können und etwas zu sagen haben. Ich hoffe, bei den Links ist etwas dabei, das Euch interessiert. Sollte sich daran ein Gespräch entzünden, eine Inspiration entwickeln oder ein paar Minuten eures Tages wären dadurch bereichert, dann würde es mich sehr freuen. Liane Fehler Onlineredaktion

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Liebe Eitle Künstler und Freunde des Eitel Kunst e.V.,

bei unserem Herbstseminar 2013 hatten wir uns auch mit Lieblingstexten beschäftigt. Das Thema war erkennbar auf große Resonanz gestoßen und die Zeit war (natürlich) zu knapp, die wir dafür nutzen konnten. Desdemona schrieb dazu ein paar Zeilen.

Auch bei unseren Arbeitstreffen unter dem Motto: “Lesen und Schreiben” wird von Büchern erzählt, von Erlebnissen, wie Konzerten, Theaterstücken oder anderen Entdeckungen, die uns berührt und fasziniert haben, oder nachdenklich  werden ließen. Manche Buchtitel werden weiter empfohlen, wie zum Beispiel:  “Léon und Louise” von Gerhard. Christian der prompt das Buch daraufhin las und uns mit einer  Rezension zum Roman versorgte. Er hielt damit den Ball im Spiel, wen ich einmal dieses Bild benutzen darf. Diesen Austausch der UnDichter untereinander, der über unsere eigentliche Textarbeit hinausgeht, möchte ich im Blog weiter fördern, mit der Artikelreihe: „Faszination Sprache“. Diese soll das Thema durch ausgewählte Links aus Bereichen der Kunst und Kultur veranschaulichen. Welche Wirkung und Macht kann Sprache haben?

Es gibt aus literarischer Sicht viel Interessantes und Geniales im Internet zu entdecken. Gelegentlich begegnet mir Vertrautes wieder und es überrascht mich, wie sich die Wirkung eines Textes verändern kann. Die sogenannten „Klassiker der Literatur“ haben aus diesem Grund auch einen Platz in dieser Reihe. Ich verstehe sie heute anders, als vor vielen Jahren.

Mich faszinieren Menschen, die mit Sprache umgehen können und etwas zu sagen haben.
Ich hoffe, bei den Links ist etwas dabei, das Euch interessiert. Sollte sich daran ein Gespräch entzünden, eine Inspiration entwickeln oder ein paar Minuten eures Tages wären dadurch bereichert, dann würde es mich sehr freuen.

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Faszination Sprache

Sprache begegnet mir auf vielfältige Weise: in der Lyrik, im Film, im Lied oder in einer Satire. Sie vermag im Besten aller Fälle mich zu berühren, aufzuregen oder zum Handeln zu bewegen.
Wir arbeiten, wir spielen mit Sprache, und obwohl sprachlich schon viel von Menschengeschlechtern hervorgebracht wurde, scheinen die Ausdrucksmöglichkeiten mit zu wachsen. Sprache ist lebendig. Sie wandelt und erneuert sich mit uns. Das ist eine Einladung die Faszination der Sprache zu erleben.

Zum Auftakt der Artikel-Reihe „Links“ gibt es Gedichte, die in letzter Zeit auf ganz unterschiedliche Weise in unserer Gesellschaft für Aufmerksamkeit und Diskussionen gesorgt haben. Wer möchte da noch an der Kraft zweifeln, die Lyrik entfalten kann?

Poetry Slam

▶ Julia Engelmann –  5. Bielefelder Hörsaal-Slam – Campus TV 2013

▶ Poetry-Slammerin Julia Engelmann spricht über den Hype… | NDR Talk Show | NDR

▶ Neues von Julia Engelmann — Poetry Slam „Stille Wasser“

Rede im Film

▶ Charlie Chaplin Schlussrede im Film „Der große Diktator“

Lyrik

▶ Gedichte von Eva Strittmatter

Eine interessante Idee die Welt zu erklären:

▶ Wäre die Welt ein 100-Einwohner Dorf…

Aus der Bibel – Korinther 13:

▶ Das Hohelied der Liebe – Korinther 13 DIE BIBEL

Liedtexte:

▶ Dirk Michaelis – Als ich fortging (2007)

▶ Ute Freudenberg: Wie weit ist es bis ans Ende dieser Welt

▶ Gerhard Gundermann: DIE ZUKUNFT ist ne abgeschossene Kugel

Satire:

▶ Georg Schramm: Lebenserwartung und Kosten von Arbeitslosen

Wer kennt ihn nicht?
Wolf Schneider – Stillehrer und Sprachkritiker

▶ Wolf Schneider

▶ Speak Schneider!

Klassiker der Weltliteratur:

▶ Klassiker der Weltliteratur: Hermann Hesse | BR-alpha

Rezitationen:

▶ Lyrik für Alle Folge 20 – Friedrich Schiller 2. Teil

Diese Links wurden von mir ausgewählt. Wer möchte, kann Vorschläge für den nächsten Artikel senden.

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Liane Fehler: „Lyrik nervt!“ Ein kleiner Rückblick auf die Textarbeit bei “Lesen und Schreiben” im April 2014

Liebe Eitle Künstler und Freunde des Eitel Kunst e.V., "Lyrik nervt!" war eine der Buchempfehlungen, die bei unserem Treffen “Lesen und Schreiben” am 9. April 2014 in die Runde, geworfen wurden. Die Textarbeit kam bei unserem Treffen nicht zu kurz. Ein besonderer Spaß war das Spiel mit Alliteration und Lautmalerei neben anderen Gesprächen über das Schreibhandwerk. Zwei Literaturempfehlungen, die ich gern weitergebe, kamen von Annett. (Wir müssen ja wirklich nicht alles neu erfinden!) Franz Fühmann: Die dampfenden Hälse der Pferde im Turm von Babel ... Hinweis: Dies ist eine Vorschau, um diesen Artikel ganz lesen zu können, oder den Links zu folgen, bitte in die türkisfarbene Überschrift oder auf das Wort “Weiterlesen” klicken und den Artikel öffnen. In der Vorschau erscheint der Text immer ohne Links

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Liebe Eitle Künstler und Freunde des Eitel Kunst e.V.,

„Lyrik nervt!“ war eine der Buchempfehlungen, die bei unserem Treffen “Lesen und Schreiben” am 9. April 2014 in die Runde, geworfen wurden. Die Textarbeit kam bei unserem Treffen nicht zu kurz. Ein besonderer Spaß war das Spiel mit Alliteration und Lautmalerei neben anderen Gesprächen über das Schreibhandwerk. Zwei Literaturempfehlungen, die ich gern weitergebe, kamen von Annett. (Wir müssen ja wirklich nicht alles neu erfinden!)

Franz Fühmann: Die dampfenden Hälse der Pferde im Turm von Babel. ill. von Egbert Herfurth, Hinstorff, Rostock 2005, ISBN 3-356-01098-0

Einen kleinen Eindruck von dem spielerischen Gebrauch der Sprache vermittelt  der Text:
Am Schneesee
von Franz Fühmann. Neben der Umsetzung als Trickfilm fand ich diese leicht musikalisch untermalte Version:
Die Geschichte vom Schneesee auch sehr schön.

Die zweite Buchempfehlung war: Lyrik nervt! von Andreas Thalmayr
(Andreas Thalmayr ist eines der Pseudonyme von Hans Magnus Enzensberger, unter dem bereits mehrere Lyrik-Anthologien, wie beispielsweise „Das Wasserzeichen der Poesie“ veröffentlicht wurden.) Auf der Seite von perlentaucher kann der Interessierte einen ersten Eindruck vom Buch gewinnen. Auch in der Bibliothek Eurer Wahl könntet Ihr Glück haben.

Was war noch Thema?

Etwas in eigener Sache: Der Eitel Kunst e. V wird im Jahr 2015 ein Vierteljahrhundert lang bestehen. Zum 25.jährigen Jubiläum gibt es jetzt schon Ideen – zum Beispiel die Herausgabe einer neuen Anthologie. (An dieser Stelle möchte ich noch einmal an die von Gerhard und Annett geäußerte Bitte erinnern, Texte für die neue Anthologie vorzuschlagen.) Wir wollen diesen schönen Anlass in angemessener Weise feiern. Wer tolle Vorschläge hat, kann sie hier im Blog mit in die Runde geben. Nun freue ich mich schon auf unser Treffen heute in Königs Wusterhausen.

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Was ist ein Oxymoron?

Im Duden heißt es: Bedeutung:Zusammenstellung zweier sich widersprechender Begriffe in einem Kompositum oder in einer rhetorischen Figur (z. B. bittersüß, eile mit Weile) Herkunft:griechisch oxýmōron, zu: mōrós = stumpf, träge; dumm, töricht Das Oxymoron spielt auch im Film Mr. Bill eine Rolle Mr. Bill und das Oxymoron Was ist ein Oxymoron? http://www.youtube.com/watch?v=FX3njss4wQM Dies ist eine Vorschau, um dieses Video abzuspielen, bitte in die türkisfarbene Überschrift oder auf das Wort “Weiterlesen” klicken und den Artikel öffnen. Dann sollte ein Player erscheinen. Viel Spaß! Liane Fehler Onlineredaktion

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Im Duden heißt es:zur Bedeutung: Zusammenstellung zweier sich widersprechender Begriffe in einem Kompositum oder in einer rhetorischen Figur (z. B. bittersüß, eile mit Weile)

Herkunft:griechisch oxýmōron, zu: mōrós = stumpf, träge; dumm, töricht

Das Oxymoron spielt auch im Film Mr. Bill eine Rolle
Mr. Bill und das Oxymoron

Was ist ein Oxymoron?

Es handelt sich hier um einen kleinen Ausschnitt aus dem Film Mr. Bill (OT Renaissance Man) aus dem Jahre 1994. Mit Danny de Vito und Stacy Dash… Mr. Bill erklärt, stark vereinfacht, Begriffe wie Simile, Matapher und Oxymoron…

Ich finde es gut erklärt. Aber der Film ist meiner Meinung nach sowieso sehenswert, also: Viel Spaß!

Liane Fehler Onlineredaktion

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Liane Fehler: Gedanken zum Thema Kreativität – Zusammenhang zwischen Sprache und Denken

Heute möchte ich anhand eines Videos auf ein paar Themen Bezug nehmen, die während unserer Treffen zu unserem Frühjahresseminar oder auch bei „Lesen und Schreiben“ eine Rolle gespielt haben. Dabei geht es fachlich um die Frage: „Welcher Zusammenhang zwischen Sprache und Denken besteht“, aber auch um ganz subjektive Sichtweisen und das Respektieren von anderen Meinungen beispielsweise bei den berühmten Textdiskussionen, die beim letzten Mal, für meine Begriffe, sehr emotional geführt wurden. Welcher Zusammenhang besteht zwischen Sprache und Denken? Eine Frage, die Alle, die sich der schreibenden Zunft zugehörig fühlen, früher oder später beschäftigt, wird in diesem ... Dies ist eine Vorschau, um dieses Video abzuspielen, bitte in die türkisfarbene Überschrift oder auf das Wort “Weiterlesen” klicken und den Artikel öffnen. Dann sollte ein Player erscheinen.

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Heute möchte ich anhand eines Videos auf ein paar Themen Bezug nehmen, die während unserer Treffen zu unserem Frühjahresseminar oder auch bei „Lesen und Schreiben“ eine Rolle gespielt haben. Dabei geht es fachlich um die Frage: „Welcher Zusammenhang zwischen Sprache und Denken besteht“, aber auch um ganz subjektive Sichtweisen und das Respektieren von anderen Meinungen beispielsweise bei den berühmten Textdiskussionen, die beim letzten Mal, für meine Begriffe, sehr emotional geführt wurden.

Welcher Zusammenhang besteht zwischen Sprache und Denken? Eine Frage, die Alle, die sich der schreibenden Zunft zugehörig fühlen, früher oder später beschäftigt, wird in diesem Video ab Minute 32 von Vera F. Birkenbihl auf einleuchtende Weise beantwortet. Die Sprache beeinflusst ganz maßgeblich die Grenzen unseres Denkens, wie Sprache geradezu die (subjektive) Wirklichkeit erschaffen kann, wird bei diesem Vortrag deutlich. Im Bereich der Nachrichten und der Politik stellt sich die Frage: „Wann sind Menschen Terroristen, wann hingegen Freiheitskämpfer?“ Im Bereich des Privatlebens wird an einem Beispiel gezeigt, wie Sprache krank machen kann oder wie Sprache Konflikte entschärfen kann, „nur“ durch die Verwendung einer anderen Formulierung.

Beim Betrachten des Videos war ich etwa ab Minute 53 an unsere Gespräche beim Frühjahresseminar erinnert, die sich um den Begriff des „Schwermutes“ aus dem von Andreas vorgestellten Text entspannen; auch an die „Löffel Suppe – Diskussion“ natürlich (die Christian Rempel in seinen Betrachtungen ja auch schon hervorgehoben hat).

Ganz nebenbei gibt es in dem Video etwa ab Minute 27 auch das Angebot einer kleinen Lebenshilfe für „Alptraumgeplagte“. Manche von diesen Träumen werden ja in Texten thematisiert, um damit besser umgehen zu können. Vielleicht gibt es ja bald ganz neue Texte? Enpassant gibt es etliche Hinweise, wie der Zustand von Inspiration und Kreativität gefördert werden kann. Wer gelegentlich unter Schreibblockaden leidet, erfährt womöglich noch ein paar neue Techniken, die helfen können, diesen Zustand zu verändern.

Ich hoffe, ich konnte Euer Interesse wecken und bin gespannt auf mögliche Reaktionen.

Liane Fehler Onlineredaktion

Welcher Zusammenhang besteht zwischen Sprache und Denken?

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BR ALPHA – Sendung 8 – Kreativität (mit Vera F. Birkenbihl)

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http://www.youtube.com/watch?v=in3flxryQYg

 

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Liane Fehler: Fragen zum Thema: „ebook“ als Anregung zum Einstieg in die Diskussion bei unserem Frühjahrsseminar

Fragen zum Thema: "ebook" literarische Ich-AGs Self-Publishing-Zeitalter Selbstvermarktung-Profis Platzierung des eigenen Titels am Markt E-Book-Plattformen Diese Schlagworte machten mich neugierig und so möchte ich mich dem Thema annähern. Ein weiterer Auslöser war auch, das ein Buch, von Christian Rempel: “Klarheit & Wahn”: Eine Brandenburgische Odyssee” dessen Entstehung ich in der spannenden Phase mit erleben durfte, nun auch als ebook zu haben ist und angetreten ist auch auf diesem Marktsegment des Literaturbetriebes seinen Platz zu finden und zu erobern. e-book Pro und contra - stellvertretend Meinungen Friedrich Forssman: Warum es Arno Schmidts Texte nicht als E-Book gibt Rückschritt per eBook? Benjamin Stein erörtert diese Frage in seinem Blog turmsegler Papier vs. Bits - Der Unterschied zwischen Fortschritt und Bequemlichkeit von Peter Killert eBooks und Geld Blog turmsegler - Reden wir mal über eBooks und Geld Ein sehr interessanter Artikel für alle, die als Autor erste Schritte ins Geschäftsleben machen wollen. Wissen profund von einem etabliertem Autoren und Verleger erläutert. Mein Fazit: Sehr lesenswert! http://turmsegler.net/20120614/steile-thesen/ Infos zu den Geräten: Alle-Ebook-Reader-im-Test untersucht chip.de E-Books for Free (Video ca. 10 min) E-Book-Reader für 60 bis 130 Euro im Test (Video ca. 4 min) Kindle-Alternative: Ebook-Reader Tolino Shine im PC-WELT-Test (2013) Amazon Kindle Paperwhite 2013 Test Fazit nach 72 Stunden News Besprechung von eBooks News 2. Leipziger Indie-Autor-Preis (März 2014) Indie-Buch-Blog Eine Empfehlung replay-als-ebook Wie sicher ist der Kopierschutz von ebooks? Kopierschutz von Ebooks entfernen [HD] [GERMAN] (Video ca. 7 min) Remove e-Book DRM from Kindle, Nook, and Other e-Readers for Free (Video ca. 4 min) Das sind ein paar Links zum Thema, die ich ganz interessant finde. Natürlich erhebe ich keinen Anspruch darauf das Thema erschöpfend zu behandeln. Wer andere interessante und hilfreiche Informationen teilen möchte, ist hier willkommen. Onlineredaktion Liane Fehler

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Fragen zum Thema: „ebook“

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literarische Ich-AGs

Self-Publishing-Zeitalter

Selbstvermarktung-Profis

Platzierung des eigenen Titels am Markt

E-Book-Plattformen

 

Diese Schlagworte machten mich neugierig und so möchte ich mich dem Thema annähern.
Ein weiterer Auslöser war auch, das ein Buch, von Christian Rempel: “Klarheit & Wahn”: Eine Brandenburgische Odyssee” dessen Entstehung ich in der spannenden Phase mit erleben durfte, nun auch als ebook zu haben ist und angetreten ist auch auf diesem Marktsegment des Literaturbetriebes seinen Platz zu finden und zu erobern.

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Pro und contra – stellvertretend Meinungen

Friedrich Forssman: Warum es Arno Schmidts Texte nicht als E-Book gibt

Rückschritt per eBook?   Benjamin Stein erörtert diese Frage in seinem Blog turmsegler

Papier vs. Bits – Der Unterschied zwischen Fortschritt und Bequemlichkeit von Peter Killert

eBooks und Geld

Blog turmsegler Reden wir mal über eBooks und Geld
Ein sehr interessanter Artikel für alle, die als Autor erste Schritte ins Geschäftsleben machen wollen. Wissen profund von einem etabliertem Autoren und Verleger erläutert. Mein Fazit: Sehr lesenswert!

http://turmsegler.net/20120614/steile-thesen/

Infos zu den Geräten:

Alle-Ebook-Reader-im-Test untersucht chip.de

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E-Book-Reader für 60 bis 130 Euro im Test  (Video ca. 4 min)

Kindle-Alternative: Ebook-Reader Tolino Shine im PC-WELT-Test (2013)

Amazon Kindle Paperwhite 2013 Test Fazit nach 72 Stunden

News Besprechung von eBooks News

2. Leipziger Indie-Autor-Preis (März 2014)

Indie-Buch-Blog

Eine Empfehlung
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Wie sicher ist der Kopierschutz von ebooks?

Kopierschutz von Ebooks entfernen [HD] [GERMAN] (Video ca. 7 min)

Remove e-Book DRM from Kindle, Nook, and Other e-Readers for Free (Video ca. 4 min)

Das sind ein paar Links zum Thema, die ich ganz interessant finde. Natürlich erhebe ich keinen Anspruch darauf das Thema erschöpfend zu behandeln. Wer andere interessante und hilfreiche Informationen teilen möchte, ist hier willkommen.

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Schreibhandwerk – Hinweis zur Verwendung von Zitaten – Urheberrecht

Nur Zitate von Personen und Übersetzern, die länger als 70 Jahre tot sind, sind gemeinfrei und dürfen ohne Bedenken genutzt werden. Ebenso dürfen Zitate, die nicht die nötige Schöpfungshöhe aufweisen, genutzt werden. Um sicherzustellen, dass urheberrechtliche Vorschriften nicht umgangen werden, dürfen bei Schriftstellern und Buchautoren nicht mehr als 10 (kurze) Zitate aufgenommen werden. Bei Übersetzungen ist zu beachten, dass an die Stelle des Urhebers der Übersetzer tritt.Übersetzer sind namentlich,möglichst mit Lebensdaten, zu nennen. Quelle: https://de.wikiquote.org/wiki/Wikiquote:Urheberrecht

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Lars Steger: Collage und Montage

Autor: Lars Steger Die Literatur“; wird hier erklärt mit: „[[…] französisch „das Leimen, das Ankleben"]: aus der bildenden Kunst in den Bereich der modernen Literatur übertragene Bezeichnung 1. für die Technik der zitierenden Kombination von meist nicht zusammengehörigem vorgefertigtem sprachlichem Material; 2. für die derart entstandenen literarischen Produkte. Es werden fremde Text-Materialen für ein eigenes Ganzes genutzt – mit, gegen oder zumindest abweichend von Intentionen des Ausgangsmaterials.

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Die Literatur“; wird hier erklärt mit: „[[…] französisch „das Leimen, das Ankleben“]: aus der bildenden Kunst in den Bereich der modernen Literatur übertragene Bezeichnung 1. für die Technik der zitierenden Kombination von meist nicht zusammengehörigem vorgefertigtem sprachlichem Material; 2. für die derart entstandenen literarischen Produkte.

Es werden fremde Text-Materialen für ein eigenes Ganzes genutzt – mit, gegen oder zumindest abweichend von Intentionen des Ausgangsmaterials. Eine Gattungsänderung ist hier nicht nötig. Die Beschneidung, Erweiterung, Neuordnung, Umdeutung des Materials dagegen geradezu Konzept.
Exkurs I: Wenn dabei der Anspruch besteht einen Dialog mit dem Ursprungsmaterial einzugehen, dieser also in gewisser Weise Thema des Textes ist, scheint es mit nur umso wichtiger, dass dessen Material, soweit es im Text selbst sichtbar ist, als Vorlage erkennbar wird.

Exkurs II: Lange habe ich allerdings mit dem Beispiel Georg Büchner gerungen: Der hat seine Vorlagen auch nicht kenntlich gemacht, scheinbar schamlos abgeschrieben – beim „Lenz“ und „Dantons Tod“, bis mir aufging: Das sind nun wirklich Adaptionen – aus (Wissenschaftlichem) Tagebuch bzw. Rede-Protokollen wird literarische Fiktion.
Der Begriff „Montage“, aus der Filmtechnik übertragen auf die Literatur, bezeichnet die bewusste Zusammenfügung von sprachlich, stilistisch und auch inhaltlich unterschiedlichen Textteilen. Die Funktionen der Montage sind vielfältig: die Spannbreite reicht von der Erzielung vordergründiger Überraschungseffekte über die ästhetische Provokation (z. B. im Dadaismus) bis zum Versuch in Romanen, die verschiedenen Bereiche und Ebenen der Wirklichkeit unter sich durchsichtig und durchlässig zu machen. Die Montagetechnik findet sich in allen Gattungen der modernen Literatur, in der Lyrik (G. Benn, H. M. Enzensberger), in der Erzählprosa (A. Döblin, „Berlin Alex¬anderplatz“, Roman, 1929), im Drama (P. Weiss, „Die Verfolgung und Ermordung Jean Paul Marats …“, 1964) und im Hörspiel.
Betrachtet man sich unter diesem Blick die letzten GeWa und die Angebote im Sommer-Seminar, finden sich bereits einige Beispiele für Collage bzw. Montage. Christians Texte bieten da sehr verschiedene Umgangsweisen mit den Original-Texten: Zur Essenz verknappend, Gegenentwürfe anbietend, den eigenen Text aus (mehr oder weniger vielen) Motiven entwickelnd. Lianes Vorworte fallen mir ein. Collage pur. Aber es muss auch nicht immer zitiert werden: Mein „Stillleben“ im GeWa 112 würde ich ebenfalls als Collage ansehen. Weil hier verschiedene Wirklichkeitsbereiche gegeneinander gesetzt werden. Das soll dem Leser sehr wohl bewusst werden. Fremdmaterial ist für beide Begriffe nicht Grundvoraussetzung. Eisensteins Bilder entstanden ja auch alle unter seiner Regie für den jeweiligen Film.
In der Montage dagegen scheint mir die Einheit des Gesamten, der unauffällige Übergang der Einzelteile stärker. Nichtsdestotrotz bleiben fließende Übergänge, die aber schon interessant sind, wenn es um die Wirkungsstrategie des Werkes geht.

Beide Begriffe lösen für mich auch z.gr.T. unseren Streit um die Adaption. Viele der unter dieser Aufschrift verpackten Texte können nämlich sehr wohl als Montage oder Collage gelten. Es werden fremde Text-Materialen für ein eigenes Ganzes genutzt – mit, gegen oder zumindest abweichend von Intentionen des Ausgangsmaterials. Eine Gattungsänderung ist hier nicht nötig. Die Beschneidung, Erweiterung, Neuordnung, Umdeutung des Materials dagegen geradezu Konzept.

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Chronik – Gerhard Jaeger: Collage?

Collage? "...Wenn es der Zunft der bildenden Künste gegeben ist, aus unterschiedlichen Materialien, Papier, Gewebe, Fotos und anderen Fundsachen Bilder zu schaffen, so haben wir Schreibenden die Möglichkeit, unsere Fundstücke, Gedankensplitter und Themengewebe in poetische Sprachbilder zu setzen. Sicher ist das schwer miteinander zu vergleichen, aber mir scheint der kreative Ansatz dazu derselben Familie zu entspringen. “… die Dinge reden hör ich so gern… “ heißt es bei R. M. Rilke. Also folgen wir ihm und geben den Dingen einen Raum im Haus der Sprache bis hin zu dem kühnen Versuch von Christian Rempel naturwissenschaftliche Theorie in Gedichte zu transformieren. Totsicher, ein gewagtes Experiment, bei dem nach gültiger Spielregel wenigstens einer der Kontrahenten beschädigt aus dem Rahmen fallen wird. Dennoch, auch daran wird die Verlockung sichtbar, mit Themenmaterialien zu hantieren ..."

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aus dem GeWa 114

: aus verschiedenen Materialien (Papierpoetik, Stimmengewebe, Profilfotos u.a.) zusammengesetztes Sprachbild…

„VORWORT“

derartig vorgestimmt, mit einem Schattenwurf auf das bevorstehende Frühjahrsseminar in der Bücherstatt Wünsdorf, entstand die Textsammlung zum GEWA Nr. 114. Im Seminar werden wir uns auch der Thematik “Collage“ zuwenden…

Selten im Lesekreis zu findende Autoren, wie von Andrea Meng, Maria Goldberg und Michaela Cessari, erheben ihre Stimmen im Gewebe der Poetik und profilieren sich im Heft Seite an Seite mit den langjährigen Mitstreitern. So entstand einmal mehr eine Collage aus Texten. Diese Entdeckung hat uns beim Zusammenstellen überrascht und Freude bereitet. Immer geht es uns darum, Neueres aufzuspüren, andere Handschriften kennen zu lernen, in Stimmungen und Sichtwelten der Autoren zu reisen. Wenn es der Zunft der bildenden Künste gegeben ist, aus unterschiedlichen Materialien, Papier, Gewebe, Fotos und anderen Fundsachen Bilder zu schaffen, so haben wir Schreibenden die Möglichkeit, unsere Fundstücke, Gedankensplitter und Themengewebe in poetische Sprachbilder zu setzen. Sicher ist das schwer miteinander zu vergleichen, aber mir scheint der kreative Ansatz dazu derselben Familie zu entspringen. “… die Dinge reden hör ich so gern… “ heißt es bei R. M. Rilke. Also folgen wir ihm und geben den Dingen einen Raum im Haus der Sprache bis hin zu dem kühnen Versuch von Christian Rempel naturwissenschaftliche Theorie in Gedichte zu transformieren. Totsicher, ein gewagtes Experiment, bei dem nach gültiger Spielregel wenigstens einer der Kontrahenten beschädigt aus dem Rahmen fallen wird. Dennoch, auch daran wird die Verlockung sichtbar, mit Themenmaterialien zu hantieren und sie tragfähig in Schrift zu stellen. Nachdenklicher das Resümee der “Mitvierzigjährigen“ von Annett Goldberg, ihr Material ist das gelebte Leben, die durchlebte Erfahrung. So hat es Franz Fühmann ausgedrückt: “Dichtung ist durchlebte Erfahrung.“ Für uns, auf der Suche nach dem Collagenhaften in der Poetik wird deutlich, wie weit unser Rahmen sich öffnet. Auch die kleinen Formen, Haiku von Marie Goldberg und Lars Steger lassen erkennen, wie sich die Suche und das Sammeln vollziehen. Ist nicht jeder von uns schon mit gesenktem Blick an Ufern und Stränden entlanggelaufen, darauf hoffend, den lang ersehnten Schatz, die Flaschenpost mit der geheimen Botschaft oder die Werkzeugkiste eines Schiffbrüchigen zu finden? Heimgekehrt sind wir mit einem geschliffenen Steinchen, aber eben mit einem, der nun ins Mosaik unseres Lebens gehört. Wohl auch ein Teil gelebter Collage …

Vielen Dank an die Autoren für die Beiträge und viel Spaß beim Erkunden der Texte.

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Gerhard Jaeger: Herausfinden, ob Märchen wohnen im eigenen ICH

(Märchenzeit, eine Rezension zu Texten von Christina Margrets Präsentation in einer poetischen Schachtel) Christina Margret hat eine poetische Schachtel gepackt. Das heißt, sie hat eine Gedichtsammlung auf Kärtchen im Format 6x10cm geschrieben und in eine ebenso große Schachtel gesteckt, beschriftet mit dem Wort MÄRCHENZEIT. Dieses Kästchen habe ich neugierig geöffnet. Da umschwirrten plötzlich, insektengleich drei bange Fragen meine blanke Stirn. Die erste Frage rief: “Will die Autorin mir wieder Märchen aufbinden?“ Die zweite Frage summte: “Märchenhaft, aber warum soll gerade ich den altem Märchen wieder auf den Leim gehen?“ Weil die dritte Frage die Optimistin genannt wurde, landete sie auf meinem Tellerrand. Sie putzte sich, als würde sie sich vergnügt die Hände reiben. Dabei wisperte sie: “Ob es gar eine eigene Sicht der Autorin auf die uns wohlbekannten Märchen gibt?“ Ich öffnete das Fenster und die Fragen eins und zwei schwirrten hinaus. Die Dritte aber, die Optimistin, krabbelte um das Kästchen herum. „Hol endlich ein Kärtchen heraus, mach schon “, summte sie. “Bevor wir lesen will ich wissen wie viele Kärtchen es sind. Schau, fünfzehn plus eins.“ Ich nahm die Pluseinskarte und las. “Märchenzeit“. “Die Motto Karte“, flüsterte die Optimistin. “Lies vor!“ Bat sie. Märchenzeit Ich suche in der Vergangenheit ob ich die Gegenwart find bei Brüder Grimm und Märchenzeit bin ich ein erwachsenes Kind “Ah! Dahin soll es gehen, “ begeisterte sich die Optimistin. “Nun, wenn dieser Text als Motto voransteht, werden die Aussagen zu den einzelnen Märchenkarten vielleicht mit dem Staunen der Kinderaugen daher kommen. Abwarten, doch nehmen wir den Text mal unter die Lupe. Zeilenbrüche scheinen dem Kärtchen Format geschuldet. Sprachliches Geschick läuft der Grammatik und dem Reimzwang hinterher.“ “Drück ein Auge zu, es ist die Fünfzehnpluseinskarte. Lass uns Rotkäppchen lesen, “ hummelte die Optimistin. Rotkäppchen Du warst so falsch wie dein Entgegenkommen, das mich vom Wege abgebracht. Ich hab zu spät erst wahrgenommen, was Lüge aus Gesichtern macht. Die Optimistin blickt mich listig an. “Das ist schön, schwebt höher als der Motto Text. Hier berührt mich der Zauberstab der Poesie. Die Kenntnis des Märchens wird vorausgesetzt. Kein plumpes Nacherzählen, sondern das Bekannte bekommt ein eigenes GESICHT. Rhythmus und Reim marschieren im Vers auf die Pointe zu. Das beflügelt auch mich.“ Die Optimistin fliegt eine Ehrenrunde, schmunzelt. Weiter, weiter… Das nächste Kärtchen ist Dornröschen gewidmet. Es ist ein reimloser Text, prosaisch, aber mit liebenswerter Eigensicht ausgestaltet. Anders Frau Holle, schade, zu sehr nacherzählt. Sterntaler ein wesentlich präziserer Text . “Mich macht Sterntaler fröhlich und Aschenbrödel?“ Ich werfe der Optimistin einen vielsagenden Blick zu. Auch in diesem Vers ist es Christina Margret gelungen eine assoziative Deutungsvariante zum Originaltext zu schaffen. Sie schafft es in der Knappheit von sieben Zeilen Bilder aus Märchenverfilmungen zu wecken. Hänsel und Gretel als Vierzeiler und doch wird der alte Märchentext auf eine andere Lebensstufe gehoben, ein stimmiger Sinnbezug? Die Optimistin pumpt sich auf, denn jetzt könnte es den Insekten an den Kragen gehen. Achtung, das tapfere Schneiderlein hebt die Elle. Ich finde dieser Schneider kommt lustig daher, lass den Schlussreim etwas holpern und den Rhythmus etwas stolpern. “Solche Geschichten sollte man verbieten, “ protestiert die Optimistin. Na, denke ich, auch eine Optimistin wird mal schwach. Schauen wir mal bei Rumpelstilz??? rein. Obwohl beim Nachschlagen im Märchenbuch der grimmschen Sammlung das Rumpelstilzchen noch Rumpelstilzchen heißt. Was also will die Autorin mit der Umbenennung bezwecken? Die Optimistin hüpft wie Rumpelstilz kichernd um den Tellerrand. “Was denn, na was denn verriet ihn, na was, weißt du es noch?“ “Der Wolf und die sieben Geißlein waren es sicher nicht. Diese Bande will woanders hin. Auf ihrer Karte taucht ein ICH-ERZÄHLER(IN) auf.“ Sage ich. “Hat’s längst schon gegeben, beim Rotkäppchen zum Beispiel.“ Stachelt die dritte Frage namens Optimistin. Ich gebe es ihr zurück:“ Das Reimpaar irritiert und verwirrt steht unglücklich im Text rum. Warum reimt Christina Margret nicht auf irritieren –verwirren? “Zähl mal die Silben, Krümelkackerei! Lies Schneewittchen.“ “Ja doch, Schneewittchen steht als Schwester neben Rotkäppchen in der Verssammlung. Auch hier ist die Umsetzung der poetischen Idee zu loben. Den Froschkönig möchte ich gleich als Bruder neben die Schwestern einreihen. Auch über den Rapunzel Vers freue ich mich. Den Rapunzel Ton hat Christina Margret verfremdet und damit in ihre lyrische ICH-DU-Welt geholt, auf andere Weise neu belebt. Größtenteils gelingt ihr das und zeichnet ihre Stärke aus, so auch im Vers zu Brüderchen und Schwesterchen. Auf dem fünfzehnten, also dem letzten Kärtchen der Schachtel Märchenzeit, treffen wir die Prinzessen auf der Erbse. Die Prinzessin auf der Erbse Ich gäbe gern so manches her um das Zufriedensein. Ich habe alles – und noch mehr, jedoch für mich allein. Diesen Text hat Christina Margret im Dichterseminar vorgelesen und Zweifel wurden laut. Einen Deutungsversuch meinerseits tat sie mit der Bemerkung ab:“ Du wirst mir meine Verse erklären.“ Nun, die dritte Zeile ist eine Schlüsselzeile.- Eine Zufriedenheit die mit niemanden zu teilen ist, geht im Schulterschluss mit einer Freude oder dem Leid mit dem man allein dasteht. Und liebe Autorin, weshalb wird das Wort allein im Vers durch Kursivstellung herausgehoben? Die Optimistin grübelt. “Mag die Autorin uns auch hinhalten, einig sind wir uns darin, Christina Margret hat mit der Märchenzeit auf fünfzehn Kärtchen in einer Schachtel eine ansprechende, poetische Idee verwirklicht.“ Man könnte die Kärtchen beliebig mischen, man würde keine Verluste erleiden. Ihre Märchenzeit ist nun die meine. Christina Margrets assoziative Übertragungen gefallen mir. Für eine genauere, handwerkliche Umsetzung in sprachlicher, reimtechnischer und rhythmischer Form wäre ich dankbar. An manchen Stellen könnte man noch feilen. Die dritte Frage, meine optimistische Hummel der Poesie, entfaltet die Flügel. Summend höre ich sie kichern: “Du nun wieder, kannst es wohl nicht lassen.“ Schwupp, schon ist sie zum Fenster hinausgeflogen. Mir aber bleibt die Märchenzeit. Berlin,28.04.2013 Autor: Gerhard Jaeger

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(Märchenzeit, eine Rezension zu Texten von Christina Margrets Präsentation in einer poetischen Schachtel)

Christina Margret hat eine poetische Schachtel gepackt. Das heißt, sie hat eine Gedichtsammlung auf Kärtchen im Format 6x10cm geschrieben und in eine ebenso große Schachtel gesteckt, beschriftet mit dem Wort MÄRCHENZEIT.

Dieses Kästchen habe ich neugierig geöffnet. Da  umschwirrten plötzlich, insektengleich drei bange Fragen meine blanke Stirn. Die erste Frage rief: “Will die Autorin mir wieder Märchen aufbinden?“ Die zweite Frage summte: “Märchenhaft, aber warum soll gerade ich den altem Märchen wieder auf den Leim gehen?“ Weil die dritte Frage die Optimistin genannt wurde, landete sie auf meinem Tellerrand. Sie putzte sich, als würde sie sich vergnügt die Hände reiben. Dabei wisperte sie:  “Ob es gar eine eigene Sicht der Autorin auf die uns wohlbekannten Märchen gibt?“

Ich öffnete das Fenster und die Fragen eins und zwei schwirrten hinaus.
Die Dritte aber, die Optimistin, krabbelte um das Kästchen herum. „Hol endlich ein Kärtchen heraus, mach schon “, summte sie.

“Bevor wir lesen will ich wissen wie viele Kärtchen es sind. Schau,  fünfzehn plus eins.“ Ich nahm die Pluseinskarte und las. “Märchenzeit“.

“Die Motto Karte“,  flüsterte die Optimistin. “Lies vor!“ Bat sie.

Märchenzeit

Ich suche in der

Vergangenheit

ob ich die Gegenwart  find

bei Brüder Grimm und

Märchenzeit

bin ich ein erwachsenes

Kind

“Ah! Dahin soll es gehen, “  begeisterte sich die Optimistin.

“Nun, wenn dieser Text als Motto voransteht, werden die Aussagen zu den einzelnen Märchenkarten vielleicht mit dem Staunen der Kinderaugen daher kommen. Abwarten, doch nehmen wir den Text mal unter die Lupe. Zeilenbrüche scheinen dem Kärtchen Format geschuldet. Sprachliches Geschick läuft der Grammatik und dem Reimzwang hinterher.“

“Drück ein Auge zu, es ist die Fünfzehnpluseinskarte. Lass uns Rotkäppchen lesen, “  hummelte die Optimistin.

Rotkäppchen

Du warst so falsch wie dein

Entgegenkommen,

das mich vom Wege

abgebracht.

Ich hab zu spät erst

 wahrgenommen,

 was Lüge aus Gesichtern

 macht.

Die Optimistin  blickt mich listig an.

“Das ist schön, schwebt  höher als der Motto Text. Hier berührt mich der Zauberstab der Poesie.  Die Kenntnis des Märchens wird vorausgesetzt. Kein plumpes Nacherzählen, sondern das Bekannte bekommt ein eigenes GESICHT. Rhythmus und Reim  marschieren im Vers auf die Pointe zu. Das beflügelt auch mich.“

Die Optimistin fliegt eine Ehrenrunde,  schmunzelt. Weiter, weiter…

Das nächste Kärtchen ist Dornröschen gewidmet. Es ist ein reimloser Text, prosaisch, aber mit  liebenswerter Eigensicht ausgestaltet. Anders Frau Holle, schade, zu sehr nacherzählt. Sterntaler ein wesentlich präziserer Text .

“Mich macht Sterntaler fröhlich und Aschenbrödel?“

Ich werfe der Optimistin einen vielsagenden Blick zu. Auch in diesem Vers ist es Christina Margret gelungen eine assoziative Deutungsvariante zum Originaltext zu schaffen. Sie schafft es in der Knappheit von sieben Zeilen Bilder aus Märchenverfilmungen zu wecken.

Hänsel und Gretel  als Vierzeiler und doch wird der alte Märchentext auf eine andere Lebensstufe gehoben, ein stimmiger Sinnbezug?

Die Optimistin pumpt sich auf, denn jetzt könnte es den Insekten an den Kragen gehen. Achtung, das tapfere Schneiderlein hebt die Elle. Ich finde dieser Schneider kommt lustig daher, lass den Schlussreim etwas holpern und den Rhythmus etwas stolpern.

“Solche Geschichten sollte man verbieten, “ protestiert die Optimistin. Na, denke ich, auch eine Optimistin wird mal schwach. Schauen wir mal bei Rumpelstilz???  rein. Obwohl beim Nachschlagen im Märchenbuch der grimmschen Sammlung das Rumpelstilzchen noch Rumpelstilzchen heißt. Was also will die Autorin mit der Umbenennung bezwecken?

Die Optimistin hüpft wie Rumpelstilz kichernd um den Tellerrand. “Was denn, na was denn verriet ihn, na was, weißt du es noch?“

Der Wolf und die sieben Geißlein waren es sicher nicht. Diese Bande will woanders hin. Auf ihrer Karte taucht ein ICH-ERZÄHLER(IN) auf.“ Sage ich.

“Hat’s längst schon gegeben, beim Rotkäppchen zum Beispiel.“ Stachelt die dritte Frage namens Optimistin.

Ich gebe es ihr zurück:“ Das Reimpaar irritiert und verwirrt steht unglücklich im Text rum. Warum reimt Christina Margret nicht auf irritieren –verwirren?

“Zähl mal die Silben, Krümelkackerei! Lies Schneewittchen.“

“Ja doch, Schneewittchen steht als Schwester neben Rotkäppchen in der Verssammlung. Auch hier ist die Umsetzung der poetischen Idee zu loben. Den Froschkönig möchte ich gleich als Bruder neben die Schwestern einreihen. Auch über den Rapunzel Vers freue ich mich. Den Rapunzel Ton hat Christina Margret verfremdet und damit in ihre lyrische ICH-DU-Welt geholt, auf andere Weise neu belebt. Größtenteils gelingt ihr das und zeichnet ihre Stärke aus, so auch im Vers zu Brüderchen und Schwesterchen.

Auf dem fünfzehnten, also dem letzten Kärtchen der Schachtel Märchenzeit, treffen wir die Prinzessen auf der Erbse.

Die Prinzessin auf der Erbse

Ich gäbe gern so manches

her

um das Zufriedensein.

Ich habe alles – und noch

mehr,

jedoch für mich allein.

Diesen Text hat Christina Margret im Dichterseminar vorgelesen und Zweifel wurden laut. Einen Deutungsversuch meinerseits tat sie mit der Bemerkung ab:“ Du wirst mir meine Verse erklären.“

Nun, die dritte Zeile ist eine Schlüsselzeile.- Eine Zufriedenheit die mit niemanden zu teilen ist, geht im Schulterschluss mit einer Freude oder dem Leid mit dem man allein dasteht. Und liebe Autorin, weshalb wird das Wort allein im Vers durch Kursivstellung herausgehoben?

Die Optimistin grübelt. “Mag die Autorin uns auch hinhalten, einig sind wir uns darin, Christina Margret hat mit der Märchenzeit auf fünfzehn Kärtchen in einer Schachtel eine ansprechende, poetische Idee verwirklicht.“

Man könnte die Kärtchen beliebig mischen, man würde keine Verluste erleiden. Ihre Märchenzeit ist nun die meine. Christina Margrets assoziative Übertragungen gefallen mir. Für eine genauere, handwerkliche Umsetzung in sprachlicher, reimtechnischer und rhythmischer Form wäre ich dankbar. An manchen Stellen könnte man noch feilen.

Die dritte Frage, meine optimistische Hummel der Poesie, entfaltet die Flügel. Summend höre ich sie kichern: “Du nun wieder, kannst es wohl nicht lassen.“ Schwupp, schon ist sie zum Fenster hinausgeflogen. Mir aber bleibt die Märchenzeit.

Berlin,28.04.2013

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Gerhard Jaeger: „Ein paar Worte zur Erzählzeit“ aus einem Schriftwechsel

”Obwohl, die Sache mit der Erzählzeit ist relativ simpel. In Prosa: Du schreibst auf einer Seite eine Episode, deren Handlung sich über einen Zeitraum von 10 Jahren erstreckt. Das ist high Speed! Will sagen, wenn der Erzählzeitraum 1,5 Jahre betragen würde und Du eine Geschichte schreibst, die 8 Seiten umfasst, dann ist es ja logisch, die nachgestellten Szenen werden langsamer erzählt. Vielleicht wird auf 3 Seiten ein fünfminütiges SICH IN DIE AUGEN SCHAUEN beschrieben, dann lässt der Erzähler sich Zeit. Das Tempo wird gedrosselt. Die Bedeutung der Szene wird durch ­ihre Umfänglichkeit gesteigert. Das Tempo in der Erzählung erfährt einen Wechsel – gutes Stilmittel. Im Gedicht kannst Du mit einem Zeilenbruch Ähnliches forcieren­.”

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*…”Obwohl, die Sache mit der Erzählzeit ist relativ simpel. In Prosa: Du schreibst auf einer Seite eine Episode, deren Handlung sich über einen Zeitraum von 10 Jahren erstreckt. Das ist high Speed! Will sagen, wenn der Erzählzeitraum 1,5 Jahre betragen würde und Du eine Geschichte schreibst, die 8 Seiten umfasst, dann ist es ja logisch, die nachgestellten Szenen werden langsamer erzählt. Vielleicht wird auf 3 Seiten ein fünfminütiges SICH IN DIE AUGEN SCHAUEN beschrieben, dann lässt der Erzähler sich Zeit. Das Tempo wird gedrosselt. Die Bedeutung der Szene wird durch ­ihre Umfänglichkeit gesteigert. Das Tempo in der Erzählung erfährt einen Wechsel – gutes Stilmittel. Im Gedicht kannst Du mit einem Zeilenbruch Ähnliches forcieren­.”

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