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Gerhard Jaeger (Lyrik und Video): Meeresrauschen

Meeresrauschen ist eine Tonfolge angefüllt mit Licht, beflügelt, um den Küsten zu bringen die Kunde vom Salz ist .. ▶ Kuba 2015 Meer Video ▶ Hinweis: Dies ist eine Vorschau. Um den ganzen Text und das Video sehen zu können, bitte in die türkisfarbene Überschrift oder auf das Wort “Weiterlesen” klicken und den Artikel öffnen. ▶ Note: This is a preview. Please click in the turquoise-colored heading of the article, and you can see the Video.

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Meeresrauschen

ist

eine Tonfolge
angefüllt mit Licht, beflügelt,
um den Küsten zu bringen
die Kunde vom Salz

ist

ein klangvoller Schaum
der in Wellentälern
Zweifel bedeckt

ist

Geschmack auf der Zunge
vorm Festmahl
der Sinne

Meeresrauschen ist
Ewigkeit

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▶ Kuba 2015 Meer Video

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Gerhard Jaeger: Inselrufen

Inselrufen Komm über das Meer in die Ferne Komm in die Ferne auf die Insel ... . ▶ Hinweis: Dies ist eine Vorschau. Um diesen Artikel zu öffnen, bitte in die türkisfarbene Überschrift oder auf das Wort “Weiterlesen” klicken. ▶ Note: This is a preview. Please click in the turquoise-colored heading, to open the article.

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Inselrufen

Komm
über das Meer
in die Ferne
Komm
in die Ferne
auf die Insel
Komm
auf die Insel
über die Berge
in das Tal
Komm
in mein Tal
über die Strasse
Komm
über die Strasse
in meine Sinnlichkeit
Komm

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Gerhard Jaeger: Meeresrauschen ist…

Meeresrauschen ist… Für B. ein Wischmopp der Zweifel von der Kreidetafel der Seele wischt Meeresrauschen ist die Tonfolge die dem Licht Flügel verleiht Meeresrauschen und Licht sind ein Festmahl und auf der Zunge das Salz zum erträumen neuer Gerichte

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Meeresrauschen ist…

Für B.

ein Wischmopp
der Zweifel
von der Kreidetafel
der Seele wischt

Meeresrauschen ist
die Tonfolge die
dem Licht
Flügel verleiht

Meeresrauschen und Licht
sind ein Festmahl und
auf der Zunge das Salz
zum erträumen
neuer Gerichte

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Gerhard Jaeger: Salve – Lied ohne Verben

. . . . . . . . .. "Salve" . Lied ohne Verben Ein Meer Eine Tür Ein Tor Eine Welt Eine Hoffnung Ein Floss Eine Angst Ein Fluchtversuch Eine Salve Ein Aufschrei Eine Welt Ein Verlierer Ein Meer

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Salve

Lied ohne Verben

ein Meer

Eine Tür
Ein Tor
Eine Welt

Eine Hoffnung

Ein Floss
Eine Angst
Ein Fluchtversuch

Eine Salve

Ein Aufschrei
Eine Welt
Ein Verlierer

Ein Meer

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Salve
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akustische Untermalung und Interpretation: Gerhard Jaeger
Text, Foto und Audiobetrag  von Gerhard Jaeger
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Gerhard Jaeger: Baltische Elegie

Baltische Elegie Johannisfeuer I Lichter schwinden im Flackerschein der Feuer im rauchigen Aroma der Stimme du singst, Wiesenfee du tanzt, Elfe du schmückst Stirnen mit dem Laub der Eichen dein Blumenkranz jedoch wird blasser im welken der Glut II nur fahles Leuchten himmelt über dem Feuer weder Tag noch Nacht heidnisches Weib III Abendschein und Morgenrot Blühender Schimmer wenn der Morgen aufsteht vom apfelgrünen Meeressaum

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Baltische Elegie

Johannisfeuer

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I

Lichter schwinden
im Flackerschein
der Feuer
im rauchigen Aroma
der Stimme

du singst, Wiesenfee
du tanzt, Elfe
du schmückst Stirnen
mit dem Laub der Eichen
dein Blumenkranz jedoch
wird blasser
im welken
der Glut
*

II
nur fahles Leuchten
himmelt über
dem Feuer
weder Tag noch Nacht
heidnisches Weib

*

III

Abendschein und Morgenrot
Blühender Schimmer
wenn der Morgen aufsteht
vom apfelgrünen
Meeressaum

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Gerhard Jaeger: Kreta

Kreta da geht’a im Herbst nach Kreta da seht’a da steht’a am Mittelmeer und es fehlen ihm die Mittel sehr Kreta ist teuer darum hofft er ungeheuer auf einen Schatz, denn sein Schatz machte einen Satz geschwätzig schätz’ ick die Kiste bringt’s nicht weiter das ist ja heiter, jetzt sind wir gescheiter seht’a, seht’a das ist der Herbst auf Kreta

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Kreta

da geht’a
im Herbst nach Kreta
da seht’a
da steht’a am Mittelmeer
und es fehlen ihm
die Mittel sehr

Kreta ist teuer
darum hofft er ungeheuer
auf einen Schatz, denn

sein Schatz
machte einen Satz
geschwätzig
schätz’ ick
die Kiste bringt’s
nicht weiter

das ist ja heiter,
jetzt sind wir gescheiter

seht’a, seht’a
das ist der Herbst
auf Kreta

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Fritze: Meer unser (Liedtext)

Wir sind doch alle Piraten - der Alltag ist unser Meer ja da kapern wir den Kaffee - undhinterher ein Desert wir wollen alle zur See - und rudern bloß auf der AlIee ja wir spinnen gern -Seemannsgarn - und trinken rumbraunen Tee ...

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Wir sind doch alle Piraten – der Alltag ist unser Meer
ja da kapern wir den Kaffee – und hinterher ein Dessert
wir wollen alle zur See – und rudern bloß auf der AlIee
ja wir spinnen gern Seemannsgarn – und trinken rumbraunen Tee

wir sind auch alle gefährlich
und auf einem Auge blind
benehmen uns manchmal daneben
heulen nachher wie`n Kind

und sind wir einsam gestrandet – dann suchen wir unsern Schatz
wir haben ihn neulich verloren – ganz dicht beim Alexanderplatz
wir sind doch alle Piraten – das Leben ist unser Meer
dort kreuzen wir sonnengebraten – und finden den Hafen nicht mehr

wir lauern gierig auf Beute
doch meistens ist es nur Schrott
so eine geschminkte Fregatte
dafür gehn wir aufs Schafott

Wir sind nicht gern Hungerleider – wir beißen gern das macht Spaß
doch beißen wir meistens leider – auf Granit oder ins Gras
wir sind auch nicht gerne durstig – gleich muß was zum Schlucken her

doch schmeckt das Getränk plötzlich salzig – gehn wir wohl unter in unserem Meer

und sind wir mal wieder gefährlich
und auf einem Auge blind
dann ähneln wir manchmal – sei ehrlich
uns selber als Kind

Der Liedtext stammt von Christian Hohberg alias Fritze

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Christian Hohberg begleitet von Gerhard Jaeger mit dem Lied: Meer unser – Foto: Segel hoch von Gerhard Jaeger

Christian Hohberg begleitet von Gerhard Jaeger mit dem Lied: "Meer unser" Hinweis: Dies ist eine Vorschau, um diesen Titel abspielen zu können, bitte in die türkisfarbene Überschrift oder auf das Wort “Weiterlesen” klicken und den Artikel öffnen. Dann sollte ein Player erscheinen.

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Gerhard Jaeger: Loutro

Loutro blaues Wasser färbt Zeiten unter den Klippen die nachts in dunkle Träume ragen kein Stein bleibt verborgen kein Stein bleibt unberührt Licht ist da, da ist der Meeresatem mit duftenden Mythen im Gestein Ziegen, die blöken immer zum Geläut der Glöckchen und alle Geschöpfe springen ins Blau, das von allen Göttern geschaffen die Wasser waschen Zeiten aus zur Zeit

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blaues Wasser
färbt Zeiten
unter den Klippen
die nachts in dunkle Träume ragen

kein Stein bleibt verborgen
kein Stein bleibt unberührt
Licht ist da, da ist
der Meeresatem
mit duftenden Mythen

im Gestein
Ziegen, die blöken immer
zum Geläut der Glöckchen
und alle Geschöpfe
springen

ins Blau, das
von allen Göttern
geschaffen

die Wasser waschen
Zeiten aus
zur Zeit

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Gerhard Jaeger: Im Chaos der Zeichen bist du das Zentrum

Im Chaos der Zeichen bist du das Zentrum über südliche Meere pilgert der Herbst laubbunte Wasser laufen gegen rostige Klippen, morgens oder abends, wenn Dunkelheiten zu rasch dich bedecken senden Agaven mit seltsamen Antennen Funksprüche über das Felsplateau Schwärze, die du kennst Finsternis, die dich umbettet die Terrassen kühlen aus, ratlos blickst du hinauf ins Chaos sternener Zeichen, deren Sinn dir abhanden kam langsam beginnt es, das Universum fängt an zu kreisen allein um dich

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Im Chaos der Zeichen
bist du das Zentrum
über südliche Meere
pilgert der Herbst
laubbunte Wasser
laufen gegen rostige Klippen,
morgens oder abends,
wenn Dunkelheiten zu rasch
dich bedecken

senden Agaven
mit seltsamen Antennen
Funksprüche über das Felsplateau

Schwärze, die du kennst
Finsternis, die dich umbettet

die Terrassen kühlen aus,
ratlos blickst du hinauf
ins Chaos sternener Zeichen,
deren Sinn dir abhanden kam

langsam beginnt es, das Universum
fängt an zu kreisen

allein um dich

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