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Wie Mehltau
mein Kummer
nimmt die Luft
macht schwach
Du wischt ihn
liebevoll weg
Danke!
Wie Mehltau
mein Kummer
nimmt die Luft
macht schwach
Du wischt ihn
liebevoll weg
Danke!
Die alten Programme
der Natur
übernehmen die Zügel*
Gute Nacht Großhirn!
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Möcht uns umhüllen
mit Oboen Klang mit
honigfarbenem Geigenspiel
möchte mit Dir baden
in den Tönen
langsam zerfließen
in der Melodie
Nachtdunkles Blau
Die Katzen rufen Miau*
Gerhard schreit: Au –
Machst mir die Lyrik zur Sau!
Ist halb nur der Mond,
leuchtet dem deutschen Michel.
So klein war er nie –
der Mond ist gemeint, nicht Sie.
Ist bewohnt seine Sichel?
Bist so blass wie er,
ein Kreuz zu machen ist schwer,
im September schon.
Lass es Dir leicht sein mein Sohn,
bis dahin ist noch ein Mond.
C.R. 22.8.2013
Mein Herz schlägt und wacht
bis zum Morgen über dir
wenn du gehen wirst
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Wie im freien Fall
der Habicht das Tier ergreift
durchbrach er ihr Fleisch.
Im Zenit der Zeit
sei Regen in den Furchen
auf verdorrtem Land
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Foto: halbmond-k quarknet
wir müssen erst
zu Sternen werden
wenn wir uns
finden im All
geht ein Leuchten
durch alle Himmel
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zur Musik „Adagio“ von Safri Duo
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worte wehen leis`*
vom blatt wie segelflieger*
im sommerabend
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für maria, Gedankenwasser 114
andreas schrock
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Wie Muschelperlmutt
schillern die Federwolken
im Licht der Sonne
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Foto: linden-bluete-k quarknet
Lindenblütentraum
auf der Duftwelle zu Dir
lächelnde Augen
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