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Gerhard Jaeger: (Lied) Schattenengel

Um den Titel abzuspielen bitte einfach in das blaue Wort "schattenengel" klicken. schattenengel 3(1) Musik, Komposition und Gesang: Gerhard Jaeger Text: Liane Fehler

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Schattenengel 

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Musik, Komposition und Gesang: Gerhard Jaeger
Text: Liane Fehler
Foto: Jennifer Fehler

Das Gedicht wurde veröffentlicht in der Anthologie unDichternebel: 2001 – 2015.

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Libella Hoge-Yazar: Lindenblütentraum

Lindenblütentraum auf der Duftwelle zu Dir lächelnde Augen

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Liane Fehler: Kraftlosigkeit

kroch mir in alle Glieder meine Rüstung „Coolness“ zerdeppert mit weisem kühlem Lächeln der Tod neben mir Übergabe Abschied kühle Schauer suche Wärme

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Kraftlosigkeit

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kroch mir in alle Glieder
meine Rüstung
„Coolness“ zerdeppert
mit weisem kühlem Lächeln
der Tod neben mir
Übergabe Abschied
kühle Schauer
suche Wärme
neue Lebenskraft
in mir bei dir
„Endlich“ begriffen

Foto: wolken-sonnenstrahlen quarknet.de

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Liane Fehler: Dideldum

Es reckt und streckt sich meine Seele sonst saß sie müd und lustlos in mir rum jetzt hat sie etwas Morgenluft gerochen sah erste grüne Blätter vor dem Fenster und wagt ein erstes Tänzchen Dideldum Sie ist seit ein paar Wochen guter Dinge sehr lange fragte ich mich nur warum sie putzt sich das es funkelt

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regentropfen-k http://quarknet.de/wasser-landschaft.php

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Foto: quarknet.de

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Es reckt und streckt sich meine Seele
sonst saß sie müd und lustlos in mir rum
jetzt hat sie etwas Morgenluft gerochen
sah erste grüne Blätter vor dem Fenster
und wagt ein erstes Tänzchen Dideldum

Sie ist seit ein paar Wochen guter Dinge
sehr lange fragte ich mich nur warum
sie putzt sich das es funkelt
sie pfeift ein kleines Liedchen
ich dreh mich wie ein Kreisel – Dideldum

Sie flüstert es mir zu wohl 1000 Mal schon
sie sagt tu dies tu das – Ich folge stumm
und staunend stell ich fest Alles wird besser
Ich hab die Kraft von 1000 Stieren
Ich fühl mich stark, wie ein Torero – Dideldum

Mach weiter kleine Seele hör nicht auf
dein neuer Rhythmus krempelt alles in mir um
fühl mich taufrisch durch dich – wie neugeboren
mein neuer Mut dampft unterm Lindenblütenhut
bin ganz betört vom Duft und rufe Dideldum

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Mai 2012;

Das Gedicht wurde veröffentlicht in der Jubiläumsanthologie: “unDichterNebel” 2001 – 2015
(ISBN  978-3-941394-40-7 / Osiris Druck Lpz.)

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Liane Fehler: Lächelndes Gesicht – Smiling face

Lächelndes Gesicht Im Sonnenkreis mit Freunden gemeinsames Mahl

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Lächelndes Gesicht
Im Sonnenkreis mit Freunden
gemeinsames Mahl

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Gerhard Jaeger: Unter den Spiegeln

Der Seen Schwimmen Landschaften, Ufer des Erinnerns Auf steigen Vögel, um zu erspähen ein Aufblitzen am Rückenbogen der Wellen oder Fische Beute macht der Wind Im Erlengeäst. Er treibt Gewölk vom erglühenden Himmel Und kehrt Sorgen Ins Verblassen So schwimmt etwas Unter den Spiegeln Nun anders Dahin

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Der Seen
Schwimmen Landschaften,
Ufer des Erinnerns

Auf steigen Vögel,
um zu erspähen
ein Aufblitzen am Rückenbogen
der Wellen oder Fische

Beute macht der Wind
Im Erlengeäst. Er treibt
Gewölk vom erglühenden Himmel
Und kehrt Sorgen
Ins Verblassen

So schwimmt etwas
Unter den Spiegeln
Nun anders
Dahin                               

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Liane Fehler: Würde ein Text zum Collagebild: Fisch von Hagen Ludwig (Nottekunst)

Würde - die wie Wasser im Sand in den Sommern verrann kein Wenden mehr bei dem Ruf:

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Collagebild Fisch von Hagen Ludwig (Nottekunst)

 

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   Collagebild Fisch von Hagen Ludwig (Nottekunst)*

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Würde

Würde – die wie Wasser im Sand*
in den Sommern verrann*
kein Wenden mehr*
bei dem Ruf:
„Schöner Mann!*
Schöner Mann!“
Morbide Melodie*
schwimm mit dem Fisch*
in muntere Melancholie

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smt: Seh(n)süchtig

Vierecke – magisch – bestimmen mein Sein, lassen mich sehen und sperren mich doch ein, machen mich ängstlich, einsam und klein. Vierecke lassen mich die ganze Welt sehen, mit meinen Gedanken auf Reisen gehen, doch den Körper in Gefangenschaft vergehen. Vierecke lassen mich die Sinne begießen, betäubte Sinne aus mir heraus fließen, mein Ich dahinter im Dunkeln verschließen.

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Vierecke – magisch – bestimmen mein Sein,
lassen mich sehen und sperren mich doch ein,
machen mich ängstlich, einsam und klein.

Vierecke lassen mich die ganze Welt sehen,
mit meinen Gedanken auf Reisen gehen,
doch den Körper in Gefangenschaft vergehen.

Vierecke lassen mich die Sinne begießen,
betäubte Sinne aus mir heraus fließen,
mein Ich dahinter im Dunkeln verschließen.

Vierecke, versperrt mit Holz und Scheiben,
zerbrechliches Glas zwingt mich, drinnen zu bleiben,
dem Stillstand statt dem Leben zu verschreiben.

Vierecke, vor denen ich sitze und stehe,
hinter denen ich Licht und Freiheit sehe,
durch die ich doch nicht aufs Leben zu gehe.

Vierecke, die mir Freiheit vorspiegeln,
mein Herz und meine Gefühle aufwiegeln,
doch Seele und Verstand versiegeln.

Vierecke lassen mich immer einsamer sein,
und statt mich von ihnen zu befrei´n,
starre ich mich in den Abgrund hinein.

Ja. Die Vierecke lassen mich vieles sehen,
doch halfen sie mir nie zu verstehen,
dass es wichtig ist, sie zu hintergehen,
um im wahren Leben zu bestehen.

Das Gedicht wurde veröffentlicht in der Jubiläumsanthologie: “unDichterNebel” 2001 – 2015
(ISBN  978-3-941394-40-7 / Osiris Druck Lpz.)

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