satt liegt der abend*
so in der hängematte*
zwischen dir und mir
Das Gedicht wurde veröffentlicht in der Jubiläumsanthologie: “unDichterNebel” 2001 – 2015
(ISBN 978-3-941394-40-7 / Osiris Druck Lpz.)
satt liegt der abend*
so in der hängematte*
zwischen dir und mir
Das Gedicht wurde veröffentlicht in der Jubiläumsanthologie: “unDichterNebel” 2001 – 2015
(ISBN 978-3-941394-40-7 / Osiris Druck Lpz.)
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Vierecke – magisch – bestimmen mein Sein,
lassen mich sehen und sperren mich doch ein,
machen mich ängstlich, einsam und klein.
Vierecke lassen mich die ganze Welt sehen,
mit meinen Gedanken auf Reisen gehen,
doch den Körper in Gefangenschaft vergehen.
Vierecke lassen mich die Sinne begießen,
betäubte Sinne aus mir heraus fließen,
mein Ich dahinter im Dunkeln verschließen.
Vierecke, versperrt mit Holz und Scheiben,
zerbrechliches Glas zwingt mich, drinnen zu bleiben,
dem Stillstand statt dem Leben zu verschreiben.
Vierecke, vor denen ich sitze und stehe,
hinter denen ich Licht und Freiheit sehe,
durch die ich doch nicht aufs Leben zu gehe.
Vierecke, die mir Freiheit vorspiegeln,
mein Herz und meine Gefühle aufwiegeln,
doch Seele und Verstand versiegeln.
Vierecke lassen mich immer einsamer sein,
und statt mich von ihnen zu befrei´n,
starre ich mich in den Abgrund hinein.
Ja. Die Vierecke lassen mich vieles sehen,
doch halfen sie mir nie zu verstehen,
dass es wichtig ist, sie zu hintergehen,
um im wahren Leben zu bestehen.
Das Gedicht wurde veröffentlicht in der Jubiläumsanthologie: “unDichterNebel” 2001 – 2015
(ISBN 978-3-941394-40-7 / Osiris Druck Lpz.)
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saunaruheraum*
reden wie waschweiber*
alte männer

Helga Gerasch: Collage 1
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Orakel der Welt
teilt sich mit
im Gebrüll der Kriege
im Entsetzen danach
in der Stille
Wir hören das
Summen der Zeit
in uns
wir hören es
am Meer
Wir hören es
am Sarg
Wir spüren es
wenn uns
die Liebe streift
erkennen
begreifen
verstehen
bis die Welt
wieder
brüllt
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Nach konzentrierter Textarbeit sorgte Gerhard mit kleinen Melodien für Entspannung.
Foto: Andreas S.
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Halb drei
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Kalter Rauch
Schwarz und grau
Schon lange nicht mehr
Himmelblau
Tiefe Nacht
Trägt Kälte durch
Die Straßen fegt mir
Durch das Haar
Und bläßt die
Zigarettenwolken
Weit hinaus
Ins schwarze Nichts
Laute Musik und
Tobender Bass
Dringt durch den Boden
Zu mir hinauf
Brennender lang
Vermisster Geschmack
Von Whiskey liegt mir
Auf der Zunge
Nacht ists
In Berlin
Eine sternenlose
Schwarze Nacht
Juli 2013
Die Spiegel verhangen
die Uhren angehalten
mein Ich zerfließt
im Schatten
der lautlos
durchs Zwielicht
wandert.
Dämonen der Vergangenheit
klappen vor mir auf
wie Pappkameraden
Ich sehe mich
durch eure Augen
erfinde mich, wandle mich
und wachse ins Licht
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Mein Weg über den flachen Ozean
Führt in die Tiefe
Stiller Wasser
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Da hinein
*
Möcht ich mich
Stürzen
Endlich
Wüste atmen
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*
Meinen bunten Glückssack
Jepackt.
Ihm die Krallen jeschnitten.
Schwänzl friesiert.
Und los flaniert…
Dat Hoftor ran!
Dat Opa schlafen kann.
De Pforte jeschlossen!
Den Rejenschirm rin!
Opa muss penn!
Mach dichte die Bretter
Hau’n Nagel rein!
Is jut, Opa!
Schlaf widder ein!