Wir wimmern, statt zu schrein,
wir zärteln und scheuen den Kuss.
Die Revoluzze im Bett, verhandeln wir,
wer oben und wer unten liegen muss.
Andreas Schrock
Wir wimmern, statt zu schrein,
wir zärteln und scheuen den Kuss.
Die Revoluzze im Bett, verhandeln wir,
wer oben und wer unten liegen muss.
Andreas Schrock
noch ist nichts.
einige Farben
Gewölk Striche
grün, braun
schwarz, indigo
ach, bin ich froh
noch hat es keine Blitze
noch donnert es, nur so
ein Furzgegrummel, Mensch
trägst du `nen kurzen Fummel
Hei! Lass mich mal ran
an die Staffelei
es blitzt ich male
Rhomben mit einem Strich
mitten drin, als Kinder
malten wir das an die Wand
meine Hand ist elektrisch
draußen wird’s hektisch
Endladung
aus Wolkengeheul
aus Windgehechel
wie du stöhnst und
das noch verschönst
Das Gedicht wurde veröffentlicht in der Jubiläumsanthologie: “unDichterNebel” 2001 – 2015
(ISBN 978-3-941394-40-7 / Osiris Druck Lpz.)
*
Landschaft liegt
in meiner Hand
Ballen, Wolken grau, blau
Wolken, sanfte Böhen, das Weite
lau im Wehen überm See dem
schwarzäugigen, der
an schilfigen Ufern
den Erlenkragen trägt, den
Ebereschenschmuck fein
verteilt überm diamantenen Gefunkel
Geblinke, Geplänkel, ach woher
dieser Überfluss an Licht
dieser Aufwand an Schatten
dieses Dazwischen geheimer Geräusche
stadtfremd vor Ort
so als hätten
springende Fische
ein Wörtchen zu reden
mit mir
Kreta
da geht’a
im Herbst nach Kreta
da seht’a
da steht’a am Mittelmeer
und es fehlen ihm
die Mittel sehr
Kreta ist teuer
darum hofft er ungeheuer
auf einen Schatz, denn
sein Schatz
machte einen Satz
geschwätzig
schätz’ ick
die Kiste bringt’s
nicht weiter
das ist ja heiter,
jetzt sind wir gescheiter
seht’a, seht’a
das ist der Herbst
auf Kreta
Gerhard Jaeger – Foto: Karaoke
*
*
Oke (Dirk Möller) singt und spielt
Text: Lieder eines Lumpen von Wilhelm Busch
*
Der Slider auf der Startseite unseres Blogs ist heute, am 26. Juni, unserer „Jenny“ gewidmet. Es sind ihre Beiträge, die als kleine Hommage symbolisch für den heutigen Tag stehen sollen.
*
Liebe Jenny,
Dich sollen alle guten Wünsche für die Zukunft begleiten, vielen Dank für Deine Beiträge hier im Blog; ob nun lyrische Texte, Foto oder Zeichnung.
Ein „Dankeschön“ an Dich für Dein stets freundliches und offenes Auftreten in unserem Kreis. Ich erlebe Dich immer hilfsbereit und konstruktiv. Mit Deiner Musik hast Du uns oft und immer wieder Freude gemacht. Ich finde es immer wieder schön, Dir zu zuhören. Vielleicht gibt es ja bald auch Audiobeiträge von Dir in unserem Blog?
Für die Zukunft wünsche ich Dir alles Gute!
Liane Fehler Onlineredaktion

*

**

*
*
*
Liebe Eitle Künstler und Freunde des Eitel Kunst e.V.,
ich wurde gebeten Euch daran zu erinnern, dass bei Andreas Schrock und Gerhard Jäger, den aktuellen Redakteuren unserer Vereinszeitschrift “Gedankenwasser”, noch Beiträge für das neue Heft eingereicht werden können.
Liane Fehler Onlineredaktion
Foto: quarknet.sonstige-zierpflanzen
*
Hornveilchen
Blütenblätterchen flattern im Wind,
Sprühregenschauer gehen herab.
Da ist schon Wärme, die Luft ist lind,
sieht man von nächtlichen Frösten ab.
Die vielen Blüten laden uns ein,
wollen mehr – als ein Dasein fristen,
sind nicht vom Gelde der falsche Schein,
als ob sie um ihren Eindruck wüssten.
Lass nur die Farben recht zu Dir dringen,
atme die Düfte, die bald schon vergehn,
spüre den Hauch nun von Frühlingsschwingen.
Lass Dir Gefühle zu Kopfe steigen,
üb Dich, nach schönen Mädchen zu sehn,
und jede Sekunde mach Dir zu Eigen.
*
C.R. 9.5.2014