Tag Archives: * Frühling – C.R

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Christian Rempel (Lyrik und Foto): Flora

Flora bietest mir die Rosen dar hast auch schon im Schlamm gelegen der Jahrhundertfluten wegen jetzt stehst Du wieder vor Weesenstein sollst von dem Schloss das Beste sein König Johann hat den Auftrag gegeben das ist nun hundertfünfzig Jahre her hat er geahnt Dein ewig Leben und Deine stete Wiederkehr? . ▶ Hinweis: Dies ist eine Vorschau, um das Foto in voller Größe sehen zu können, bitte in die türkisfarbene Überschrift oder auf das Wort “Weiterlesen” klicken und den Artikel öffnen. ▶ Note: This is a preview. Please click in the turquoise-colored heading of the article, and you can see the pictures in full size.

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Christian Rempel: Foto zum Gedicht Flora

Christian Rempel: Foto zum Gedicht: Flora

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Flora
bietest mir die Rosen dar
hast auch schon im Schlamm gelegen
der Jahrhundertfluten wegen
jetzt stehst Du wieder vor Weesenstein
sollst von dem Schloss das Beste sein
König Johann hat den Auftrag gegeben
das ist nun hundertfünfzig Jahre her
hat er geahnt Dein ewig Leben
und Deine stete Wiederkehr?

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Christian Rempel: Hornveilchen

Blütenblätterchen flattern im Wind, Sprühregenschauer gehen herab. Da ist schon Wärme, die Luft ist lind, sieht man von nächtlichen Frösten ab.

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Foto: quarknet.sonstige-zierpflanzen

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Hornveilchen

Blütenblätterchen flattern im Wind,
Sprühregenschauer gehen herab.
Da ist schon Wärme, die Luft ist lind,
sieht man von nächtlichen Frösten ab.

Die vielen Blüten laden uns ein,
wollen mehr – als ein Dasein fristen,
sind nicht vom Gelde der falsche Schein,
als ob sie um ihren Eindruck wüssten.

Lass nur die Farben recht zu Dir dringen,
atme die Düfte, die bald schon vergehn,
spüre den Hauch nun von Frühlingsschwingen.

Lass Dir Gefühle zu Kopfe steigen,
üb Dich, nach schönen Mädchen zu sehn,
und jede Sekunde mach Dir zu Eigen.

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C.R. 9.5.2014


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Christian Rempel: Überlegt

Du bist mir schon treu nun seit Jahren und blühst wie der Frühling im Mai wie soll man mit solchem verfahren wie fühlt man sich dabei nicht frei Der Wind kräuselt sanft Dir die Lippen die Sonne durchleuchtet Dein Haar und doch schlägt wohl gegen die Rippen was einst mir ein Herze war Und was es mir einst wohl gewesen und was es auch heute noch ist die Zeit mit dem eisernen Besen macht doch, dass Du einmal vergisst Und hab ich nicht heut auch vergessen als ich fuhr bei der Ampel auf rot wie Du mir erklärt hast gemessen Du liebtest mich bis in den Tod C.R. 21.03.2006

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Du bist mir schon treu nun seit Jahren
und blühst wie der Frühling im Mai
wie soll man mit solchem verfahren
wie fühlt man sich dabei nicht frei

Der Wind kräuselt sanft Dir die Lippen
die Sonne durchleuchtet Dein Haar
und doch schlägt wohl gegen die Rippen
was einst mir ein Herze war

Und was es mir einst wohl gewesen
und was es auch heute noch ist
die Zeit mit dem eisernen Besen
macht doch, dass Du einmal vergisst

Und hab ich nicht heut auch vergessen
als ich fuhr bei der Ampel auf rot
wie Du mir erklärt hast gemessen
Du liebtest mich bis in den Tod

C.R. 21.03.2006

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Christian Rempel: Heidelberg

Heidelberg Ich kam an jenen Neckarfluß und sah die wilden Gänse die Sonne war mir ein Genuß es wippten ihre Schwänze Und ein Kaufhaus zeigte mir des Frühlings sanfte Spiele er war so nah und ich war hier so nah dem fernen Ziele Hab meinen Goethe mir versöhnt mit einem blauen Buche wie hatt' ich unter ihm gestöhnt und wie ich ihn jetzt suche Wie ein Theater das Hotel in dem ich heute wohne wär gern auch darin ein Gesell nicht nur der Götter Sohne Es geht so hin, geh nicht mehr aus wie fern ist mir das Frieren in diesem groß Theaterhaus da kann man paradieren Und hab schon Sehnsucht nach zu Haus auf fremdem Riesenbette die Stille hier ist mir ein Graus wenn ich nur meines hätte Ich sollt für morgen sammeln mich es will mir nicht gelingen so denke ich erneut an Dich an Dich vor allen Dingen C.R. 13.02.03

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Ich kam an jenen Neckarfluß
und sah die wilden Gänse
die Sonne war mir ein Genuß
es wippten ihre Schwänze

Und ein Kaufhaus zeigte mir
des Frühlings sanfte Spiele
er war so nah und ich war hier
so nah dem fernen Ziele

Hab meinen Goethe mir versöhnt
mit einem blauen Buche
wie hatt‘  ich unter ihm gestöhnt
und wie ich ihn jetzt suche

Wie ein Theater das Hotel
in dem ich heute wohne
wär gern auch darin ein Gesell
nicht nur der Götter Sohne

Es geht so hin, geh nicht mehr aus
wie fern ist mir das Frieren
in diesem groß Theaterhaus
da kann man paradieren

Und hab schon Sehnsucht nach zu Haus
auf fremdem Riesenbette
die Stille hier ist mir ein Graus
wenn ich nur meines hätte

Ich sollt für morgen sammeln mich
es will mir nicht gelingen
so denke ich erneut an Dich
an Dich vor allen Dingen

C.R. 13.02.03

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