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Wehe, weh
wehen, sehen, gehen
geh
bleib, bleiben
schreib, schreiben, treiben
treib
komm wehe
komm bleib
komm schreib
komm treib
es voran
es nicht zu weit
es zu mir
treib mich rum
im Bier
im Bier, das treibt,
siehst du
ich gehe, wehe
weh
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Das Gedicht wurde veröffentlicht in der Jubiläumsanthologie: “unDichterNebel” 2001 – 2015
(ISBN 978-3-941394-40-7 / Osiris Druck Lpz.)
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Andreas gilt als unser „Erzähltalent“, wie ihn Gerhard bei unserem letzten Seminar so liebevoll genannt hat und ich bin fast sicher, dass dem Niemand aus unserer Runde widersprechen würde.
Eine weitere vermutlich „göttliche Gabe“ ist seine ausdrucksvolle Stimme. Sie gekonnt einzusetzen erfordert natürliche eine Ausbildung. Aber auch dieses Wissen gab und gibt Andreas in unserem Verein in Vorträgen beispielsweise weiter. Die Vereinsarbeit in unserem Verein ist nicht das einzige gesellschaftliche Engagement. Da kommen eine Menge anderer Aufgaben und Projekte dazu, die Andreas wichtig sind und für die er sich einsetzt. Neben seinem Beruf als Journalist ist Andreas auch gesellschaftlich aktiv, um für andere Menschen da zu sein. Die Begeisterung ist förmlich zu spüren, wenn er von seiner Gemeinde erzählt.
Genannt werden sollte das ambitionierte Projekt: buchaufzeit. Das auch von der Presse entsprechend gewürdigt wurde.
Verschrieben hat er sich auch einem Familienprojekt. Unter dem Motto: „Ernährung, die Freude macht“ steht die Internetseite für alle Freunde des gesunden Kochens seiner Frau Gunda. Kochen mit Gunda, die Seite liegt ihm natürlich sehr am Herzen.
Auch dieser Blog Eeitelkunst.de bzw. der Internetauftritt unseres Vereines überhaupt, war über Jahre hinweg eine Vision von Andreas, für die er jahrelang gekämpft hat. Unermüdlich hat er dieses Projekt verteidigt, und immer wieder auf die Tagesordnung gebracht. Nun hoffe ich, dass sich dieses Projekt in der Realität auch seinen Vorstellungen und Wünschen annähert. Für mich ist klar, er wird mit dieser Vision recht behalten. Doch das war noch lange nicht alles. Was liegt näher, wenn jemand der gut erzählen kann, wie Andreas, auch Prediger wird. (Bei der Gelegenheit wünsche ich viel Erfolg!) Ist Andreas nun nur ein Mann des Wortes? – Er ist ein Multitalent!Obwohl Andreas und ich sachlich gelegentlich gegensätzlicher Meinung waren, schätze ich Andreas persönlich sehr, kurzum er ist ein toller Freund, mit offenem Herzen, spontan und hilfsbereit. *
Das ist der Anfang eines Porträts aus meiner Sicht. Viele aus unserem Verein kennen Andreas länger und besser als ich. Liebe Freunde, vielleicht helft ihr mir und ergänzt diese Skizze?
Liane
Die Gestaltung des Sliders ist heute als Hommage Andreas Schrock gewidmet.
Lieber Andreas,
es sind Deine tollen Fotos und Textbeiträge, die unseren Blog immer wieder bereichern. Vielen vielen Dank für Dein Engagement, für Kommentare, gute Ideen und Vorschläge. Ich hoffe Du hast weiterhin so viel Lust unser Projekt zu begleiten.
Liane Fehler Onlineredaktion
PS: Möge die Zukunft so unbeschwert und leicht für Dich sein, wie für den Flugdrachen auf Deinem Foto.
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Der Slider unseres Blogs heute ist Susann Schulz gewidmet.
Es sind ihre Beiträge, die für den heutigen Tag symbolisch stehen sollen...
Liebe Susann, ich denke an Dich und wünsche Dir alles Gute! 🙂
Liane
des nachts, wenn die Wellen einschlafen
unter der brütenden Schwüle, die rumhängt
zwischen Steinen und dem rotschwarzen Kraterwein
diesem gereiften Kitzel, der samtig den Gaumen netzt
am Meer, an dem wir manchmal warten
auf ein Boot, auf die Ankunft des Herren ganz in weiß
die Wolke um den Mond
ganz in schwarz die Stunde
Ewigkeit, ganz die Jungfrau,
die ihre Arme auftut
um ihren Mund ein Lächeln
ist ein Vergessen schwarz, das Aroma
dieser Duft der Athene
aus den Armen des Zeus
eine Träne, oder ein süßer Gram,
so quillst du, mein Traum
mein Gedächtnis kann nicht rückwärts
jetzt ist jetzt und
hier ist alles
da am Meer
aus der Anthologie unDichternebel: 2001 – 2015
Wir wimmern, statt zu schrein,
wir zärteln und scheuen den Kuss.
Die Revoluzze im Bett, verhandeln wir,
wer oben und wer unten liegen muss.
Andreas Schrock
noch ist nichts.
einige Farben
Gewölk Striche
grün, braun
schwarz, indigo
ach, bin ich froh
noch hat es keine Blitze
noch donnert es, nur so
ein Furzgegrummel, Mensch
trägst du `nen kurzen Fummel
Hei! Lass mich mal ran
an die Staffelei
es blitzt ich male
Rhomben mit einem Strich
mitten drin, als Kinder
malten wir das an die Wand
meine Hand ist elektrisch
draußen wird’s hektisch
Endladung
aus Wolkengeheul
aus Windgehechel
wie du stöhnst und
das noch verschönst
Das Gedicht wurde veröffentlicht in der Jubiläumsanthologie: “unDichterNebel” 2001 – 2015
(ISBN 978-3-941394-40-7 / Osiris Druck Lpz.)
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Landschaft liegt
in meiner Hand
Ballen, Wolken grau, blau
Wolken, sanfte Böhen, das Weite
lau im Wehen überm See dem
schwarzäugigen, der
an schilfigen Ufern
den Erlenkragen trägt, den
Ebereschenschmuck fein
verteilt überm diamantenen Gefunkel
Geblinke, Geplänkel, ach woher
dieser Überfluss an Licht
dieser Aufwand an Schatten
dieses Dazwischen geheimer Geräusche
stadtfremd vor Ort
so als hätten
springende Fische
ein Wörtchen zu reden
mit mir
Kreta
da geht’a
im Herbst nach Kreta
da seht’a
da steht’a am Mittelmeer
und es fehlen ihm
die Mittel sehr
Kreta ist teuer
darum hofft er ungeheuer
auf einen Schatz, denn
sein Schatz
machte einen Satz
geschwätzig
schätz’ ick
die Kiste bringt’s
nicht weiter
das ist ja heiter,
jetzt sind wir gescheiter
seht’a, seht’a
das ist der Herbst
auf Kreta