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Aus dem „Akustiklabor“ von Gerhard Jaeger:
„Schnirkelschnecken“
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Text:Liane Fehler
akustische Bearbeitung Gerhard Jaeger,
Sprecherin: Liane Fehler
Aus dem „Akustiklabor“ von Gerhard Jaeger:
Text:Liane Fehler
akustische Bearbeitung Gerhard Jaeger,
Sprecherin: Liane Fehler
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leer alte nester
vergangener sommer – lied
unterm winterblau
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Noch scheinen Schicksalschritte fern
doch klopft die Not schon bei uns an
den Goldesel, den hat man gern
doch das verhindert ein böser Mann
Er will Dich beugen, will Dein Zagen
und Dein Unglück will er auch
er labt sich an den müßig Klagen
und zieht dahin wie schwerer Rauch
Du hast noch schwächliche Ideen
wie man im Leben Geld verdient
so langsam kommst Du zum Verstehen
die Welt der Arbeit ist vermint
Und reihst Dich ein ins große Heer
der Abgedrängten und Versager
einen Job kriegst Du nicht mehr
und Deine Zukunft, die ist mager
Du meine Liebste Schönste Du
Du lädst mich zu Dir ein
wo ich an Deinen Brüsten ruh
im Abendsonnenschein
Du meine Liebste Klügste Du
Dein Wort ist mir so neu
schließt meinen Mund mit Küssen zu
und weißt ich bin Dir treu
Du meine Liebste Kindchen Du
Du weckst mich in der Früh
weshalb ich Dich auch lieben tu
lass spüren mich Dein Knie
Du meine Liebste alles mir
Du bist mit Deinem Leib
bin ich auch müde und ich frier
so bleibst Du doch mein Weib
16.08.04
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Text:Theodor Kramer
akustische Bearbeitung Gerhard Jaeger, (Version:3b)
Interpret / Sprecher: Oke (Dirk Möller):Schauspieler “mimemoeller”
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noch nach den stürmen
in den winterastgabeln
die leeren nester
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Knastlunge
oder rauchen im Bett
(Einakter mehrstimmig)
Stimme aus dem Dunkel : Zieh, aber gib mir was ab
Sie : von Mund zu Mund, komm näher
Wir : hauch mir den Rauch
Es ging was daneben
Klaus : gib mir mehr, Maus
Maus : nee, jetzt ist der Rauch raus
Ich lese über`s Phlogiston
Du wirst nicht wissen, was das ist
Du schenktest mir den einz`gen Sohn
wie Du jetzt meine Frau auch bist
Gestern fehltest Du mir sehr
es ward gefeiert hier ein Fest
Dich zu entbehren fällt mir schwer
wie Du mich das ertragen lässt
Ach wüsste ich doch nur den Grund
dass Du mich meidest viele Tage
ich wünschte sehr Dich macht gesund
was ich für Dich im Herzen trage
Auch kannst Du mich wohl nicht versteh`n
wenn ich Dir sage: „Bleib mein Schatz“
die leichte Last, die ich Dir trage
ist wohl nur eitel, für die Katz
Mein Leben hätte schnöd ein Ende
weil Du mein Traum mein Leben bist
wenn niemals ich mehr zu Dir fände
und Du mich einmal nicht mehr küsst
C.R. 20.06.2004