• Redaktionsschluss für das nächste Gedankenwasser (Gewa) ist Sonnabend, der 31.Juli 2021

    Stephan und Andreas lassen uns wissen : „Ihr Lieben,wir haben den Redaktionsschluss für das nächste Gewa verschoben. Statt diesen Sonntag, 18. Juli wäre es nun Sonnabend, 31.Juli.“ Wer möchte, kann jetzt noch länger die Chance nutzen und mit zum Gelingen des Gedankenwassers beitragen. Eine gute Nachricht. Liane Fehler Onlineredaktion

  • sibyll maschler: Einen Steinwurf weit

    Es war bewölkt, etwas frisch, im März am Meer. Die See schwappte ruhig ans Ufer. Marias Urlaub ging zu Ende. Nun bildete ein Klassentreffen den Abschluss. Maria hatte noch einmal den Kragen ihres flauschigen Wollmantels hoch geschlagen, die fröstelnden Hände in den Taschen vergraben und ging mit einer etwa zehnköpfige Gruppe am Strand spazieren. Im […]

  • sibyll maschler: Steine

    Steine Foto: sibyll maschler

    kreideweiß edel bunt
    finden sprengen behauen
    manche mit Schliff zum Karat
    andere aus Lehm in Form gebrannt
    zum Bauen von Grund Mauern Wällen Häusern …

  • sibyll maschler: Schnittig

    Die Zeit schneiden
    mit der Schere
    hörbar
    wie ein Metronom
    im Gleichschritt
    Stiefel der Soldaten
    auf dem Asphalt …

  • sibyll maschler: Für B.

    Für B.

    Wir wollten Blumen pflücken
    streuen in Gärten und von lichten Brücken
    auch in Gassen Gossen und Tunneln
    atmen wachsen
    und scheinen
    Unmögliches
    voneinander zu verlangen …

  • sibyl maschler: Blickwinkel

    sibyl maschler – Foto : Blickwinkel

    Blickwinkel
    Es war in einem großen, verwilderten Park mit alten, knorrigen Bäumen. Auf der einen Seite grenzte dieser Park an einen Fluss, auf der anderen Seite stand ein Turm aus Backsteinziegeln auf einer seichten Anhöhe. Ein Mann, mit …

  • sibyl maschler: Zwischen den Lichtern

    Foto von sibyl

    Zwischen den Lichtern

    Wanderer
    in den Wäldern und Fluren
    sag, hast du es wiedergefunden
    das Glühwürmchen
    vom Sommeranfang
    in all den Nächten …

  • sibyl maschler: Von Wasser zu Wasser

    Foto von sibyl maschler

    Von Wasser zu Wasser

    Nass
    getränkt
    werden wir
    an Land gespült
    gestillt
    und dennoch …

  • sibyll maschler: Die Frau und der Hemul

    sm IMG_5565

    Die Frau und der Hemul

    Diese Geschichte beginnt an einem schmalen Landstrich, der zwischen den flach ansteigenden Hügeln, Bergen und Tälern im Osten und den weiten Ebenen des Westens lag. Dieses Land bildete eine Schnittstelle, eine Grenzregion. Die sich westlich erstreckenden Ländereien …

  • sibyll maschler: EinSatz-Gedichte

    Foto: von Sibyll Maschler

    EinSatz-Gedichte

    für Pater Reinhard –

    Ich
    Ich höre
    Ich höre im Kloster
    Ich höre im Kloster auf …

  • sibyll maschler: Zeiten der Dürre

    Sibyll Maschler Foto: Zeiten der Dürre

    Zeiten der Dürre
    des Wartens und der Suche
    gebären Klarheit

  • sibyll maschler: Echolot

    Foto: von Sibyll Maschler

    Echolot

    Worte
    zögernd abgewogen
    zwischen Äpfeln und Brot
    geschnitten zermalmt geschluckt
    Worte manchmal aufgescheucht
    wie Vögel …

  • sibyll maschler: Alte Vogelskulptur

    Foto Skulptur von Sibyll Maschler.

    Alte Vogelskulptur

    Auf den zweiten Blick
    fehlen die Spitzen
    die Enden
    das Ruder
    um den Flug zu lenken
    das Zerbrechliche …

  • sibyll maschler: Abbitte

    Gewässer Foto von sibyll maschler

    Wende deinen Blick von mir
    dann lass meine Hände los
    unsre Lieder verstummen
    erhebe deine Schwingen
    Lieber, fliege endlich fort
    und nimm deine Seele mit

  • sibyll maschler: Gedankenblöcke

    IMG_5100-sibyll-maschler

    Du
    mein Quell
    brachtest verdorrtes Land
    zum Knospen und Blühen
    bis unsere Mauern
    aus Lehm und Glas
    zum Staudamm wurden

  • sibyll maschler: Was übrig bleibt

    Die Werkstatt war vom Licht durchflutet und voller Gegenstände. Früher, als die Wände noch mit Kalk geweißt wurden, reflektierten sie die Helligkeit der Sonne. Inzwischen hatte die Zeit aber ihre Spuren hinterlassen. Die vergilbten Wände hatten Risse, …

  • sibyll maschler: Blick in den Spiegel

    Manchmal matt
    noch beschlagen
    von nächtlichen Träumen
    die Ränder blind
    dunkel gefleddert die Ecken
    stumpf mit schweren Lidern
    das Angesicht …

  • sibyll maschler: Zeiten der Dürre

    Zeiten der Dürre
    des Wartens und der Suche
    gebären Klarheit

  • sibyll maschler: Herbst

    Nun

    ich fühle den Herbst
    meinen
    Regen
    auf Laub
    ein Fallen
    der Früchte
    ins Moos

  • sibyll maschler: Mein Herz schlägt

    Mein Herz schlägt und wacht
    bis zum Morgen über dir
    wenn du gehen wirst

    Wie im freien Fall
    der Habicht das Tier ergreift
    durchbrach er ihr Fleisch.

  • sibyll maschler: Kommen und Gehen

    Im Wind
    am Ufer
    wartet sie
    dass die Liebe kommt
    mit der Flut
    verlässlich
    vom Mond geschickt
    Wasser, Licht und Stille brechen
    Weib und Kind

  • sibyll maschler: schließen

    schließen

    Eine Tür
    fest und leise schließen
    ein Fenster die Augen
    den Mund
    eine Hand zur Faust

  • Kurzgeschichte

    Eine Kurzgeschichte: Die letzte Nacht von smt.

  • sibyll maschler: Letztlich im Kokon

    Letztlich im Kokon
    er blieb
    anonym und unverbindlich
    flatterte ängstlich
    in der lichtlosen Kammer
    und fürchtete
    das Blau des Himmels
    den Flug in den Sommer
    er träumte
    ein Phönix zu sein

  • sibyll maschler: Über die Gezeiten hinaus

    sibyll-maschler-DSCI4177

    Krebs und Muschel begegneten sich das erste Mal in einem flachen Priel, nachdem sie das ablandige Wasser dort zurückgelassen hatte. Sie teilten die Zeitspanne einer Ebbe miteinander, genauer gesagt …

  • sibyll maschler: Frauengebet III

    sibyll maschler Bild 158

    Komm
    über mich
    fließend
    nimm meinen Raum
    ganz ein
    wachse in mir
    und schenke dem Kelch
    voll ein

  • sibyll maschler: Frauengebet II

    Für alle Fälle
    lass mich sein
    an den Steilhängen
    und Abgründen
    Geländer Treppe
    oder Seil

  • sibyll maschler: Der Unterschied

    Nicht nachgeben
    viel mehr
    einander die Hände
    entgegen strecken
    für den gemeinsamen Weg
    Hand in Hand

  • sibyll maschler: Mädchenbilder

    Mädchen strömen
    wie Düfte
    Fliederdoldengleich
    Mädchen wehen
    wie zarte Brisen
    und tragen ans Ufer
    Mädchen salzen die Haut
    wie das Meer
    sind Stürme und ruhige See

  • sibyll maschler: Schimmernd

    Sein
    wie zwei übereinander liegende
    Seiten Pauspapier
    Licht durchflutet
    die Abdrücke spüren
    das Dunkle absorbierend
    gegenseitig
    als Zeichen
    zum Wandel

  • sibyll maschler: Haiku-Quartett

    Komm im Überfluss
    präge ein Wasserzeichen
    ein in meine Haut

    Lass dich empfangen
    mein König im Überfluss
    bin ich dein Gefäß

    Lieg still heute Nacht
    und lass dich sanft kreuzigen
    an Mund und Lenden

    Öffne die Pforten
    sei immer wieder Neuland
    und komm wie Regen

  • sibyll maschler: Haikus Engelsgleich leuchtend …

    Engelsgleich leuchtend
    zwischen Himmel und Erde
    Milchstraßenkinder

    Halb Mond halb Sonne
    fließt Licht am Tag und des nachts
    durch ihre Körper

  • sibyll maschler: Unaufhaltsam

    Du treibst
    zu formen
    nach deinem Bilde
    wie der Schmied das Silber
    Du treibst
    wie der Jäger
    mit seinen Hunden
    das Wild
    Du jagst bis zur Erschöpfung

1

oskar löffelschuh: Machs gut

by

Machs gut

Ich stell mir vor, du hättest noch
Machs Gut gesagt
so blieb zurück als Trost im Grab
von dir die leere Hülle
ein Ort so laut und vorwurfsvoll
in seinem großen Schweigen
ein Abschied ohne Gruß
worauf sich mein Erinnern baut
tastend läuft mein Blick umher
die Leere zu begreifen
ich spür‘, als wäre unsichtbar
alles irgendwie mit dir lackiert
so ohne dich ist alles
nur noch meins – vielleicht
wenn ich dein Fehlen mir vergebe,
ein Wort wie GUT sich in die Töne gießt
und ich dann endlich widerspreche:
du bist nicht fort – nur unsichtbar –
dann kann ich mich in deinem Glänzen
wie in tausend Spiegeln sehn

april 2021

0

Liane Fehler: ZEICHEN – Alpha und Omega – Liedtext

by

ZEICHEN

Alpha und Omega

Ich lebe im Alpha und Omega
bin auch dazwischen
Ich werde zum Spiegel
und zum Spiegelbild

Refrain:
Mein Herz lacht und
meine Füße tanzen
mal bin ich der Schatten
mal bin ich das Licht

Mal gehör ich dem Licht
dann auch dem Schatten
Ich liebe und fürchte und
fürchte´ mich auch nicht

Refrain:
Mein Herz lacht und
meine Füße tanzen
mal bin ich der Schatten
mal bin ich das Licht

Ich lebe und werde
ich sterbe, vergehe
schmelze in der Sonne
wie Schnee
komme dann vom Himmel nieder
als Schneeflocke wieder

Refrain:
Mein Herz lacht und
meine Füße tanzen
mal bin ich der Schatten
mal bin ich das Licht

Liane Fehler     (9. Oktober 2013) erster Entwurf
Musikbeispiel für den Rhythmus
Schiller – Don’t Go (Stygma Remix)

0

Haiku, Tanka oder lyrische Texte

by


Ihr Lieben,
Wer von Euch Haiku, Tanka oder lyrische Texte zur Veröffentlichung in unserem Blog zur Verfügung stellen kann und möchte, sollte vornehme Zurückhaltung aufgeben, sich ein Herz fassen (wenn nötig) möglichst zeitnah eine Mail senden. Bei der Gelegenheit bedenkt möglicherweise auch Stephan und Andreas mit Zusendungen von Beiträgen für unser Sommer-GeWa.

Vielen Dank im Voraus.

Liane Fehler Onlineredaktion

0

Geburtstagsgruß: Alle guten Wünsche für SMT – 12. Juni 2021

by

Lieber smt alle guten Wünsche mögen dich begleiten.

Für mich und einige der “Eitlen Künstler” bist du der kleine Fels nahe der Brandung.

Heute, an Deinem Ehrentag, möchte ich diesen besonderen Anlass nutzen und Dir – einmal mehr – für deine engagierte Arbeit danken.

Wir freuen uns sehr, dass Du unsere Runde mit Deinen Texten, Gedanken und Ideen bereicherst. Deine freundliche, besonnene Art, mit Deinen Mitmenschen umzugehen, wo immer möglich zu vermitteln oder Probleme kreativ und ohne zu zögern, selbst zu lösen, macht Dich zu einem Geschenk und zu einer Bereicherung für unsere muntere Runde.
Schön, dass es Dich gibt!

Vielen Dank dafür.

Liane



0

Liane Fehler: Sommer

by

Sommer-Erwachen
Gräser wiegen sich im Wind
Luft – wie Himmelsduft
Erdbeer und Kirschen reifen
Fast fühle ich mich als Kind

Sommer-Verlangen
Blütenköpfe recken sich
ebenso wie ich
warme Luft verwöhnt die Haut
Ich fühle mich ganz als Mensch

Sommer-Liebelei
Übermut und Lebenskraft
den Schalk im Nacken
Schäfchenwolkenweiß gelaunt
betupft mit Sonnenstrahlen

Sommer-Träumerei
ganz auf Gedankenwegen
Gedichte spinnen
wahr werden soll das Schöne
bereit für Überraschung

Sommer-Sinfonie
Soundtrack des eignen Daseins
heiter harmonisch
das Leben ganz genießen
voll Demut und Dankbarkeit


0

Liane Fehler: Frühsommerflirt

by



Frühsommerflirt schwirrt
über Plätze und Straßen
Brunnen und Gassen

Setz dich zu mir du Falter
verzauberst jedes Alter


0

Lars Steger: farbige stümpfe

by



farbige stümpfe
damit niemand dort stolpert
gefälltes leben


0

Spaß beim Stöbern im Slider und Archiv

by

Liebe “Eitlen Künstler”, liebe Freunde,
eine weitere komfortable Möglichkeit, Beiträge aus dem auf diesem Blog sehr umfangreich dokumentieren Schaffen von unseren Vereinsmitgliedern und lieben Freunden neu oder wieder zu entdecken, befindet sich im Slider.
Der Slider (ganz oben) ist heute von mir komplett neu mit den unterschiedlichsten Inhalten bestückt worden.

Wer Ideen für die zukünftige Gestaltung des Sliders einbringen möchte, ist herzlich willkommen. So könnten bestimmte Beträge vorgeschlagen werden, die unbedingt mal wieder auf der Startseite präsentiert werden sollten. Auch Fundstücke, die es nach eurem Empfinden wert sind, mehr beachtet zu werden, können in die Auswahl kommen.

Wer es noch nicht selbst entdeckt hat, für den sei der nachfolgende Hinweis gedacht.
An der rechten Seite unserer Web-Seite befindet sich seit einigen Wochen ein Archiv mit Beiträgen. Dies ist nach dem Monat der Veröffentlichung sortiert. Es geht bis ins Jahr 2012 zurück.
(Ja, es ist wahr – wir befinden uns bereits im neunten Jahr unseres Blog-Lebens von 2012 – 2021. Magisch. ☺)

Ich wünsche allen viel Spaß beim Stöbern!

Liane Fehler
Onlineredaktion

0

Lars Steger: Vergilbte Malven

Vergilbte Malven Sturm zieht auf überm Spielplatz trag das Brot schnell heim stolzes Grau im Grün sanfte Nebel, lindes Licht auf Kranichweiden ach flaumbrauner Schwan in den aufziehenden Abend Rufen die Tauben schwindend wachsen in die Wärme der Nebel Mühlen und Bäume

by

Vergilbte Malven
Sturm zieht auf überm Spielplatz
trag das Brot schnell heim

stolzes Grau im Grün
sanfte Nebel, lindes Licht
auf Kranichweiden

ach flaumbrauner Schwan
in den aufziehenden Abend
Rufen die Tauben

schwindend wachsen
in die Wärme der Nebel
Mühlen und Bäume

1 2 3 52
Follow

Get every new post on this blog delivered to your Inbox.

Join other followers: