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Wir treffen uns zu unserem Jour fixe zu Lesen & Schreiben in der Bibliothek in Wildau am 10. Juli, 14. August und am 11. September 2013 immer ab 16.30 Uhr.

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Chronik 2013 – Feierlichkeiten zum Vereinsjubiläum und Jour fixe zu Lesen & Schreiben

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Der nächste Termin zu unserem Jour fixe Lesen & Schreiben ist ausnahmsweise, aufgrund der Feierlichkeiten zu unserem Vereinsgeburtstag, nicht an einem zweiten Mittwoch im Monat, sondern findet voraussichtlich am Freitag dem 21. 6. 2013 in feierlich, fröhlicher Runde, wie bereits im letzten Jahr, an bewährter Stelle in freier Natur statt. Einladungen dazu wurden per Mail versandt.

Die darauf folgenden Treffen zu Lesen & Schreiben sind regulär – jeweils ab 16.30 Uhr am 10. Juli 2013, dann am 14. August 2013 und am 11. September 2013 wieder in der Bibliothek in Wildau geplant.

Liane Fehler

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Christian Rempel: Utopia

... Utopia – zweiter Tag Die Einfahrt verrifft, die Jugend, wie schade: versoffen, bekifft, und die Alten malade.

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Utopia – erster Tag

Schiff zum Weltenrand,
Seeschlange bade!
Utopia noch unerkannt.
Wo sind nur Deine Gestade?

Das GPS spinnt!
Das ist der Rand der Welt.
Novalis hier beginnt,
allein auf sich gestellt.

Du bist – ich glaub es – Utopia

Utopia – zweiter Tag

Die Einfahrt verrifft,
die Jugend, wie schade:
versoffen, bekifft,
und die Alten malade.

Werbebanner für alles,
Dudelradio und TV.
Bild eines Augiasstalles,
Geilheit auf alles was frau.

Ist nicht – nun glaub mir –

Utopia

Utopia – dritter Tag

Die Jugend wehrhaft,
die Kassen gefüllt,
alle in traute Stille gehüllt.
technisch in Meisterschaft.

Ein jeder in Arbeit,
so er nicht befreit.
Für alles ist Zeit,
bis zur Unendlichkeit.

Du bist – ich glaub es –

Utopia

Utopia – vierter Tag

Hoffart als wahre Natur,
Bitten zu Tode geschwiegen.
Freiheit ist`s pur,
wenn bei Huren sie liegen.

Wahl gibt es alle paar Jahr,
dass nichts anbrennt:
„Wählt, was ihr nie erkennt!“
Mitgefühl nur gegen bar.

Ist nicht – glaub ja nicht –

Utopia

Utopia – heute

Des weisen Hauptes Krone,
Zierrat wem Zierrat gebührt,
die Königin nicht ohne,
das Schloss gut aufgeführt.

Und wie ich mich verneige,
kehr ich vor’m eignen Haus,
das GPS ist aus,
in Sphären schon eine
Geige!

Das ist – so glaub nur – Utopia

Aus der Literaturbox 2012 von Christian Rempel

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Kreativität ist gefragt.

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Liebe Freunde!

Wir haben jetzt ein Gästebuch. Es soll ein Platz sein für Bemerkungen, Impressionen, Fragen oder Anregungen, die nicht zu einem bestimmten Artikel gehören. Auch für Fundstücke lyrischer Art ist dort Platz.

Der Begriff „Gästebuch“ trifft es, unserer Meinung nach, nicht ganz.
Es gibt sicher ein besseres Wort dafür. Es könnte auch eines erfunden werden.

Und an dieser Stelle seid ihr gefragt: Schreibt bis zu unserem nächsten Treffen zu Lesen und Schreiben im Juni eure Idee unten ins Kommentarfeld. Über die eingegangenen Vorschläge kann anschließend abgestimmt werden.

Zu gewinnen gibt es eine „gereimte Lobhudelei“  🙂  auf denjenigen, der den Gewinnervorschlag gemacht hat!

Liane und Susann  Online-Redaktion

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Maria Goldberg: regentropfengleich

regentropfengleich von Zweig zu Zweig schwingend eine Meise fliegt

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regentropfengleich

von Zweig zu Zweig schwingend
eine Meise fliegt

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Christian Rempel: Fauna superioris

Der Spinnenfaden ist recht fest, nimm die geringe Dichte noch hinzu, wenn Du ihn an sich selber hängen lässt, kann länger werden er als Stahl und Eisen.

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Der Spinnenfaden ist recht fest,
nimm die geringe Dichte noch hinzu,
wenn Du ihn an sich selber hängen lässt,
kann länger werden er als Stahl und Eisen.
Kannst Du’s beweisen?
Beider Zugfestigkeit: 1 GPa,
Dichteverhältnis die Hexenzahl 7.
Wisst ihr es nun ihr Lieben?
Und denket ihr nun kurz und knapp,
das hängt vielleicht vom Querschnitt ab,
habt einen Holzweg ihr beschritten.
Und denken wir uns Stalaktiten
von langen langem Holze (28 km),
dann rissen sie noch später ab,
als wenn aus Stahl,
natürlich erste Wahl,
sie wären.
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Die Flora sich so findig zeigt
und nur die Fauna übersteigt
an Festigkeit noch das Gebilde,
das hab ich raus, nun lächelt milde.

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21.2.2013

 

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Maria Goldberg: Waldeinsamkeit

klare Luft atmen – leises Knacken im Geäst - Stille gebrochen Text: Maria Goldberg Ausschnitt aus dem Bild "Kanal-mit-Zirkus" von Gerhard Jaeger

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