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Salve
Lied ohne Verben
ein Meer
Eine Tür
Ein Tor
Eine Welt
Eine Hoffnung
Ein Floss
Eine Angst
Ein Fluchtversuch
Eine Salve
Ein Aufschrei
Eine Welt
Ein Verlierer
Ein Meer
▶ Salve
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Salve
Lied ohne Verben
ein Meer
Eine Tür
Ein Tor
Eine Welt
Eine Hoffnung
Ein Floss
Eine Angst
Ein Fluchtversuch
Eine Salve
Ein Aufschrei
Eine Welt
Ein Verlierer
Ein Meer
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Immer am 2. Mittwoch im Monat werden interessierte Gäste und alle Eitlen Künstler und Freunde der UnDichter in den „heiligen Hallen“ der Bibliothek Wildau ab 16.30 Uhr erwartet.
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Am 12.November 2014 ist es wieder soweit.
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Jeder, der gern selbst Texte verfasst und auch gerne Texte von anderen Menschen hören und mit uns besprechen möchte, ist uns herzlich willkommen. Es können auch gern eigene Lieder, Bilder, Zeichnungen und Fotos vorgestellt werden. Also fühlt Euch Herzlich Willkommen!
Wer diesen Termin nicht wahrnehmen kann, sei getröstet:
Der nächste Termin für unser monatliches Treffen zu „Lesen und Schreiben“ ist Mittwoch der 10. Dezember 2014.
Ich bin gespannt, welche neuen Arbeiten in diesem Monat vorgestellt werden und freue mich schon auf Euch.
Liane Fehler Onlineredaktion

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Herbst, Du siehst Dir gar nicht ähnlich
viel Wärme noch – ist ungewöhnlich
der Wind bleibt aus, wo bleibt er nur?
wie viele Blätter noch im Parcours
Solln wir die Bäume selber schütteln
das letzte Blatt herniederrütteln?
Sie eigenhändig kolorieren
willst Du uns an der Nase führen?
Nun herbstle doch mal, fang schon an
dass man daran dann sehen kann:
Die Natur weiß, was sie tut
der Mensch tut ihr nur selten gut
C.R. 2.11.2014

Frank Partusch gewidmet
Die Erde atmet nach dem Sommer aus.
Der See spiegelt ein kühles Blau
er ruft nicht mehr: „Komm doch herein!“
und doch besuch ich ihn noch gern
und alle Last von mir
fällt wieder in sein Blau hinein
Mit goldenem Sonnenlicht
schreibt Herbst
auf Ahorn, Eiche, Erle ein Gedicht
Die gelben, roten, braunen Blätter raunen
sieh uns nur an und
füll Dein Herz mit frohem Staunen
Mein Freund der Wind regiert –
die Blätter fallen sacht
oder sie fliegen –
Sie tanzen, wie ich tanzen möcht –
der Himmel ist so weit und schön
wär ich ein Blatt, dann würd ich voller
Übermut ganz leicht über die Lande wehn
Das Leben feiert sich – die Früchte sind gereift
die jungen Schwäne, Reiher sind nun groß
Sie spürn, wie ich, hier schließt sich der Kreis
und fliegen kräftig Flügel schlagend los.
Liane Fehler, Oktober 2014