• Jubiläumsanthologie: “unDichterNebel” 2001 – 2015 von Autoren des Eitel Kunst e.V ab sofort im Buchhandel

    Liebe “Eitlen Künstler” und Freunde der “UnDichter”,

    mir wurde die große Ehre und Freude zuteil, hier in unserem Blog verkünden zu dürfen, dass die eben erschienenen Jubiläumsanthologie: “unDichterNebel” 2001 – 2015 von Autoren des Eitel Kunst e.V ab sofort auch im Handel unter der ISBN 978-3-941394-40-7 / Osiris Druck Lpz. bestellt werden kann.

    Gerhard Jaeger und Annett Goldberg haben mit Sorgfalt und Sachverstand geeignete Texte, Bilder und Zeichnungen für die Herausgabe der Jubiläumsanthologie: “unDichterNebel” 2001 – 2015 ausgewählt.
    Unsere Freude ist groß, dass unser Verein Eitel Kunst, entgegen der Befürchtungen von Bedenkenträgern, nun schon ein Vierteljahrhundert bestehen konnte und …

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Lieber Andreas – wir sind froh und dankbar, dass es Dich gibt! ;)

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Artist: Silas Malack with the painting: „the great wonder“ – Gemälde mit dem Titel „Das große Wunder“

Lieber Andreas ,
wir wünschen Dir zum heutigen Ehrentage von Herzen viel Erfolg und alles Gute – auch eine große Portion Glück, für Deinen weiteren Lebensweg!
An dieser Stelle vielen Dank für Deine Freundlichkeit und Hilfsbereitschaft, als Vereinskamerad und guter Freund.
Immer, wenn Du zu uns in die große Runde kommst, zauberst Du den meisten unserer Freunde ein Lächeln ins Gesicht.
Bitte bleib so. Alles Liebe.

Liane:)

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Susann – schön, dass es Dich gibt! ;)

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Liebe Susann,
wir wünschen Dir zum heutigen Ehrentage alles Gute viel Erfolg und Glück für Deinen weiteren Lebensweg!
An dieser Stelle vielen Dank für Dein offenes Ohr und Deine helfende Hand als Vereinskameradin und Freundin.

Liane
🙂

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MV-Einladung & Seminar-Erinnerung

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Liebe Eitle Künstler und Freunde der UnDichter,

zur Erinnerung:

Sommer-Seminar – Mittwoch, d. 14. (Maler), bzw. Freitag, d. 16. (Pööten), bis Sonntag, d. 18.8.2019

Wer sich also noch nicht angemeldet hat und noch mitkommen möchte, sollte sich baldigst bei Annett melden! Auch für nähere Fragen dazu. Natürlich freuen wir uns auch über jeden Tagesgast!

Und ganz besonders zur Eröffnungslesung am Freitag um 20 Uhr! (Ort: s.u.)

Zugleich möchte ich Euch ganz herzlich zur diesjährigen Mitgliederversammlung des Eitel Kunst e.V. dorthin einladen!

Ort: Gut Jahnishausen,

Jahnatalstraße 4,

01594 Riesa!

Zeit: Samstag, den 17.8., 15 Uhr

TOPs der Mitgliederversammlung:

1. Rechenschaftsbericht Vorsitzender & Kassiererin

2. Entlastung und Neuwahl des Vorstandes

3. Arbeitsplan für 2019/2020:

         3.1. Seminartermine

         3.2. GeWa-Rotation

         3.3. sonstige Vorhaben

Zur Planungssicherheit und um ggf. Zeitverschiebungen unproblematisch vornehmen zu können, bitte ich Mitglieder, die zwar nicht für das Seminar angemeldet sind, aber an der MV teilnehmen möchten, mir das bis zum 15.8. per Tel. oder Mail zu signalisieren! Ebenso Änderungswünsche, schriftliche Wortmeldungen zu den TOP‘s o.ä.

Nur rein vorsorglich lade ich hiermit zur Wiederholungsversammlung mit der vorstehenden Tagesordnung am 11.09.19 um 16.30 Uhr in die Bibliothek Wildau ein.

Einen schönen Sommer und viele poetische Zu-Fälle wünscht Euch –

Euer Lars Steger

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Wie soll es sein, das neue GeWa?

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Liebe “Eitle Künstler”und Freunde der “UnDichter”,
wie soll es sein, das neue GeWa?
In Abwandlung eines bekannten Sprichwortes könnte ich sagen:
Schreibt selbst die Texte, die ihr gerne lesen möchtet,
malt Bilder, die Euch selbst berühren würden,
fangt den Augenblick mit einem Foto ein, dass mehr sagt als tausend Worte.
Sendet sie uns – Annett oder mir – gern noch für unser neues Gedankenwasser Heft (GeWa) zu.

Alle Einsendungen, die uns noch bis Montag den 24. Juni 2019 16:00 Uhr erreichen, können noch von uns für das kommende Gedankenwasser Heft berücksichtigt werden. (Es macht nichts, wenn ihr sie schon früher sendet.) Vielleicht braucht es manchmal nur eines solchen Anlasses, um mal wieder kreativ zu werden?

Ich würde mich freuen, wenn wir alle gemeinsam wieder ein gelungenes Gedankenwasser Heft in den Händen halten und durchstöbern dürfen. Das ist unser Gemeinschaftsprojekt.
In diesem Sinne ist jeder von uns Teil des Ganzen und trägt auf ganz eigene Weise zum Gelingen bei.

Seid herzlich gegrüßt.
Liane

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Kunst zieht Kreise

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DER saß mit mir zwei Jahre auf einer Schulbank – das ist die einfache Antwort, auf die Frage, wer das eigentlich sei, zu dessen „Bildern von hier und da. Porträts und Landschaften“ der „Eitel Kunst e.V.“ am Samstag den 6.4. um 16 Uhr im Mehrgenerationenhaus Gedichte und Geschichten lesen wird.

DAS ist noch kein Qualitätsmerkmal. Schließlich hat es der Junge hinter uns zum Justizminister gebracht, nicht wir. Aber kennt noch einer einen, der ein umfangreiches Theaterstück auf die wesentlichen Rollen zusammenkürzt und aufführt – für einen ersten Kuss?

Gekürzt auf genau so viele Rollen, wie sich Freunde finden ließen, die bereit waren, den Aufwand einer Aufführung vor der Klasse mitzutragen. Verrückt genug, das Ganze dann bei einer öffentlichen Schul-Aufführung zu wiederholen. Mund-zu-Mund-Propaganda wirkte noch, man musste in die größere Aula der benachbarten Blinden-Schule ausweichen. Eine Kuba-Rum-Idee – die dazu führte, dass der Schüchternste der sechs Freunde alle Nebenrollen zu übernehmen hatte. Eigentlich ein Running Gag. Erst in der Rückschau wurde dem Darsteller deutlich, wie sehr sein verzweifelt beschränktes Bemühen, jede Figur anders anzulegen, der Gleichförmigkeit der DDR-Typen einen Zerrspiegel vorhielt. Dass der eigentliche Autor in den Mitte-80ern bereits wieder unter „Generalverdacht“ bei den DDR-Oberen stand, ahnte vielleicht nur unsere Deutsch-Lehrerin. Wie viele Lehrer gab es, die in den Jahren neuerlichen Misstrauens solche Projekte noch bestärkten?

Aber wo ist nun die Qualität? – Der bringt es auf den Punkt. Zufälle und glückliche Umstände nutzend. Und den eigenen unbedingten Willen. Das Wesentliche sehend. Das Motiv. Der traut sich. Und überzeugt andere dabei, sich zu trauen. Die Landschaft befragend. Und sich. Macharten, Vorlagen, Vorgänger und Muster durchspielend.

Wer mir nicht traut und der im MGH getroffenen Auswahl aus der Vielfalt der Werke, kann gern unter https://jensbarthelshop.de/c/wunschbilder nachschauen. Was er dabei ganz sicher entdecken wird: Wie zielgerichtet sich JENS BARTHEL für die jeweilige Technik entscheidet. Am augenfälligsten für mich, wenn man die Gemälde mit den Fotographien vergleicht. In Letzterer beweist er den Mut, den kaum ein Fotograph noch aufbringt und der in den Gemälden der verschiedenen Weltgegenden wohl auch kaum noch geht: Große dramatische Landschaften – eine Flut der Details, Strukturen, Schattengebilde im grellen Licht – gebändigt in der Geschichte eines Augenblicks. Ich freue mich schon auf eine Fotoausstellung von Jens Barthel – vielleicht mit den Amerika-Texten des von Hinnerk Einhorn?

Übrigens: Der heutige Justiz-Minister war einer der Darsteller des Stücks. Und: JENS hat die Frau, für die das Theater-Risiko der Freunde eingegangen wurde, nicht nur geheiratet, sondern auch zwei Söhne mit ihr. Einer der beiden wird die Lesung, in der sich die Teilnehmer des von Freitag, den 5.4., bis Sonntag, den 6.4. im MGH Königs Wusterhausen, Am Fontaneplatz 6, stattfindenden Frühjahrseminars des „Eitel Kunst e.V. – eine Sammlung UnDichter“ vorstellen, mit seiner Abiturienten-Band begleiten.    

Lars Steger

PS: Liebe Eitle Künstler,

wer den Anspruch hat, den Bildern der Vernissage zu der wir lesen, mit seinen Texten nahe zu kommen, kann sich gern vorab über die wahrscheinliche Auswahl der im MGH hängenden Werke informieren: https://1drv.ms/f/s!Ar9Y-RMd95Rbgfo9rhh0pNsHpoiMVw (wird regelmäßig aktualisiert).

Außerdem erinnere ich nochmal an meine Bitte um Rückmeldung zu Seminar und Lesung! (Termin läuft eigentlich gerade ab.)

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Termine 2019

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Liebe Eitle Künstler und Freunde der UnDichter,

ich wünsche euch allen ein frohes und gesundes Jahr 2019 und hoffe, ihr hattet einen guten Start.

Im Folgenden findet ihr die Termine für dieses Jahr. Da dieser Beitrag mit der Zeit nach unten „verschwinden“ wird, habe ich einen Link dazu oben im Menü-Band gesetzt.

Weitere Details zu den Seminaren folgen.

Viele Grüße

Susann

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Lesen und Schreiben am Mittwoch 13. Juni 2018

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Liebe Freunde,
unser Treffen zu „Lesen und Schreiben“ wird wieder am Mittwoch 13.06. ab 16.30 Uhr in der Stadtbibliothek Wildau stattfinden. Ich freue mich schon auf Euch.

Liane Fehler Onlineredaktion

 

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Einladung zur Vernissage: Vom Eiskeller der Schrauben zur Arche Noah

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Vom Eiskeller der Schrauben zur Arche Noah

Einladung zur Vernissage

am Freitag den 20.04.2018

19 Uhr

Bilder Lyrik Lieder

von und mit

Gerhard Jaeger

Veranstaltungsort ist das

Kirchengemeindehaus Senzig

Chaussestrasse 59

Senzig

Eintritt: frei

Für Getränke und Knabbereien ist gesorgt

um Spenden wird gebeten

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Veranstaltungshinweis: Wir laden ein zur Vernissage: „Vom Eiskeller der Schrauben zur Arche Noah“ von und mit Gerhard Jaeger

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Literaturempfehlung – Bücher von Thomas Melle

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Literaturempfehlung für das Neue Jahr

Wer ist frei von manisch-depressiven „Eigenschaftssplittern“? Oder auch von schizoiden? Sie oder er möge diese Literaturempfehlung ungelesen überspringen. Andererseits ist die Wahrscheinlichkeit recht hoch, einen Menschen zu kennen, welcher mit dieser Krankheit seine Tage und Nächte „entert“, „sich abhanden gekommen ist“. Unter diesem Aspekt empfiehlt es sich dann doch, Bücher von Thomas Melle zu lesen. Nachdem ich mir zunächst die Neuerscheinung „Die Welt im Rücken“ gekauft hatte, las ich nach und nach die Vorgänger bis hin zum Debütroman. Eine gut gewählte Reihenfolge, denn mit dem autobiographischen Bestseller aus dem Jahr 2016, erschließen sich die Protagonisten in den vorangegangenen Romanen umso besser. So ist es sicher kein Zufall, dass die Namen der zwei hauptsächlich agierenden Personen, Thorsten und Magnus, in „Sichster“ graphematisch sehr dicht am Namen des Autors sind. Thomas und Thorsten werden beide mit >Th< geschrieben. Magnus, zweisilbig, mit dem gleichen Initial des Nachnamens Melle.

Die Literatur ist schmerzhaft scharfgestellt, erscheint mir wie ein metallisches, gnadenloses Schlaglicht. Manches wirkt überspitzt, wie z.B. „Meine Kindheit trägt die Farbe des Wortes Hämatom.“, „In der Phase der Minussymptomatik… bis mich ein Wutanfall wieder freisprengte“ oder „Der Tag begann mit einer Verneinung und endete mit einer Kapitulation“.  Lange Passagen führen immer tiefer in diese fließende, gleitende Dunkelheit hinab. Aber inzwischen glaube ich, dass da gar nichts überspitzt wurde, sondern die Schilderungen durchlebt wurden und immer noch permanent in anderen Farben irrlichtern. Außerdem funkeln unendlich viele, einzigartige Bilder: „Die Zunge fühlt sich wie ein Schneckenmutant aus Gummibärchen an“, „Ich hörte das Sausen der Ringe des Saturns“, „Lebenskomplexe …Ganze Maisfelder wollen da noch zu Popkornwälder aufspringen.“ Und es prasseln Vergleiche. „Die Psychiatrie ist ein Sammelsurium von Fehlexemplaren“, „Baukräne wie große futuristische Heuschrecken, Bauarbeiter wie Playmobilfiguren im Sand.“

„3000 Euro“ ist ein Roman über die „Stadtschattengewächse“ Anton und Denise. Schon durch die ersten 3 Sätze fühlet ich mich sofort ertappt: „Da ist ein Mensch drin, auch wenn es nicht so scheint. Unter den Flicken und Fetzen bewegt sich nichts. Die Passanten gehen an dem Haufen vorbei, als wäre er nicht da.“ Aber es wächst zunehmend  Empathie für die „am Rande. Oder schon über den Rand hinaus. Die, die ferner liefen.“ „300 Euro“ las ich vergleichsweise zügig und schaue die „unterschatteten Augen“ nun mit anderen.

Thomas Melles Debüt „Raumforderung“ besteht aus Erzählungen und bezeugt bereits die ganze expansive Sprachkraft des Autors.

Meine Empfehlung beruht auf dem Wunsch, dass wir einander wahr-nehmen: In der Realität, Spiritualität, Literatur oder wo auch immer.

sibyll maschler

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Eitel Kunst e.V. – Frühjahrsseminar

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Liebe Eitle Künstler und Freunde der UnDichter,

in der Hoffnung, Ihr hattet frohe und besinnliche Weihnachten und einen guten Rutsch, wünsche ich Euch fürs neue Jahr ganz viel Glück, Gesundheit und Poesie auf all Euren Wegen!

Zugleich lade ich Euch hiermit ganz herzlich zum Frühjahrsseminar des Eitel Kunst e.V. vom

13. bis 15. April 2018 nach Königs Wusterhausen ins Mehrgenerationenhaus, Fontaneplatz 12B, ein.

Beginn: Freitag, 18 Uhr,

Ende: Sonntag, 14 Uhr.

Mitzubringen: Texte eigene und fremde (s. unten)
Musikinstrumente und sonstige künstlerische Anlässe zum drüber Reden
Sonderwünsche zur Versorgungslage
(Grundversorgung Mittag / Abendbrot Samstag, Wasser & Saft wird organisiert)

Das Motto könnte sein: „Sich erinnern …“.

 BITTE meldet euch auch zurück: Wer kommt, aber auch, wer nicht kommen kann: 0331 / 24348293 / buecherasyl-lars@gmx.de. Unterbringungen können die KWer bzw. „Umwohnenden“ bei Bedarf organisieren.

Außerdem möchte ich Euch auch schon mal vorab zum Sommer-Seminar (mit Mitgliederversammlung) nach Jahnishausen vom 17. – 19. August 2018 einladen. Auch hier: Bitte signalisiert schon mal, wer nicht und wer kann und kommt!

Bis da- oder dorthin – auf ein baldiges Lesen, Hören, Sehen – viel poetische Kraft

wünscht –

Lars Steger

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Terminplan EKeV / Lesen und Schreiben (L&S) 2018

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Terminplan  EKeV / L&S 2018

Mittwoch

10.01.

16.30 Uhr

Stadtbibliothek Wildau

Mittwoch

14.02.

16.30 Uhr

Stadtbibliothek Wildau

Mittwoch

14.03.

16.30 Uhr

Stadtbibliothek Wildau

Fr – So

April

Seminar

im MGH KW

Mittwoch

09.05.

16.30 Uhr

Stadtbibliothek Wildau

Mittwoch

13.06.

16.30 Uhr

Stadtbibliothek Wildau

Mittwoch

11.07.

16.30 Uhr

Stadtbibliothek Wildau

Fr – So

August

Seminar

Jahnishausen (bei Riesa)

Mittwoch

12.09.

16.30 Uhr

Stadtbibliothek Wildau

Mittwoch

10.10.

16.30 Uhr

Stadtbibliothek Wildau

Mittwoch

14.11.

16.30 Uhr

Stadtbibliothek Wildau

Mittwoch

12.12.

16.30 Uhr

Stadtbibliothek Wildau

 

Zu den Seminarterminen:

Seminarort ist angefragt, es gibt bis jetzt noch keine Terminangebote seitens des Anbieters.

Die Termin-Angebote werden den Interessenten per e-mail bekannt gemacht.

 

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Magdalene

by

Liebe (Un)Dichter,

vielleicht träumt der eine oder andere von uns manchmal von einer poetischen Selbstentfaltung?

Doch welcher Weg führt dahin?

Natürlich kann man „im stillen Kämmerlein“ seiner Kreativität freien Lauf lassen.

Noch effizienter und kreativer wäre es vielleicht, eigene Impulse und schöpferische Erkenntnisse mit anderen zu teilen.

Nicht umsonst motivieren alle Internetforen die User zum TEILEN.

Vielleicht wollen auch wir die zaghaft begonnene Feedbackrunde weiterführen, eben zum TEILEN unserer Eindrücke?

Falls Ihr dazu Lust habt: Frisch auf!

Schreibt Eure Gedanken zum GeWa 132 an die Redaktion von Frank Partusch und Gerhard Jaeger.

Alle zukünftigen Leser sagen schon mal im Voraus: Danke!

Magdalene

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sibyll maschler: Schnittig

by

sybill maschler IMG_7676

Die Zeit schneiden
mit der Schere
hörbar
wie ein Metronom
im Gleichschritt
Stiefel der Soldaten
auf dem Asphalt
scharf und kantig
der Widerhall
des Spechtschnabels am Baum

Mit der Zeit schneiden
die Kinder Löcher
in Zeitungen und Hosen
steigen Seifenblasen fallen
schimmern zwei Atemzüge lang
wie durchgeschnitten halb
in der Pfütze noch

Die Zeit schneidet
messerscharf
Falten in Haut Hirn und Hut
und Hoffnung wie
die Zeit schneiden

April 2017

sibyll maschler

Text und Foto:  sibyll maschler

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