Nun
*
ich fühle den Herbst
meinen
Regen
auf Laub
ein Fallen
der Früchte
ins Moos
*
Juli 2013
Nun
*
ich fühle den Herbst
meinen
Regen
auf Laub
ein Fallen
der Früchte
ins Moos
*
Juli 2013
Wie hab ich einst Dein Haar geliebt
wie liebt ich Deinen Leib
Du hast mich einfach ausgesiebt
was bist Du für ein Weib
Liebe stammeln Liebe sehn
ich kann und will nicht von Dir gehen
Liebe stammeln Liebe sehn
Du sagst ich soll nun gehn
Wie hast Du Tränen in den Augen
wie konntest Du sie schließen
heute soll ich gar nichts taugen
nicht mal die Tränen fließen
Liebe stammeln Liebe sehn
ich kann und will nicht von Dir gehen
Liebe stammeln Liebe sehn
Du sagst ich soll nun gehn
Sah ich ein Bild von Deinem Mund
wie konnt` ich ihn genießen
doch leider kam dann doch die Stund
da willst Du ihn verschließen
Liebe stammeln Liebe sehn
ich kann und will nicht von Dir gehen
Liebe stammeln Liebe sehn
Du sagst ich soll nun gehn
Sah Deine Seele zart
wie hat sie mir gegolten
wie bist Du nun von andrer Art
ich werde nur gescholten
Liebe stammeln Liebe sehn
ich kann und will nicht von Dir gehen
Liebe stammeln Liebe sehn
Du sagst ich soll nun gehn
C.R. 21.06.03
Wimpernschlag
nach Todesschlaf –
gefühlte hundert Jahre
rieseln scheinbar
aus den Knochen
Wind streicht
durch die Dornenhecke
trägt Rosenduft
auf meine Lippen
noch ist der Sommer
nicht vorbei
lauter Abschied
vom Turm des Schweigens
kein Weinen –
um die verlorene Zeit
sondern
lachender Abflug
in den
Lavendelrausch
Akustische Bearbeitung: Gerhard Jaeger
Text und Rezitation:smt

Dieses Bild von Gerhard Jaeger war neben weiteren Exponaten der Kunstausstellung des Malaika Projektes “Art unite us – Kunst vereint uns” im Rahmen einer Multimedia Show im Dezember 2014 im Mehrgenerationenhaus Königs Wusterhausen zu sehen.
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mein tal im nebel
erinnerung unterm schnee
rückkehr ohne dich
Lars Steger
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Oktobergolden
lachen leuchtende Bäume
Herzrotgefunkel
Herzrotgefunkel
leuchten lachende Bäume
Oktobergolden
Das war der schöne Maien
wir gingen Hand in Hand
Du kannst mir nicht verzeihen
ich flieh` ins ferne Land
Ich hör kein Vogel singen
ist alles um mich stumm
verlassen von den Dingen
so schleiche ich herum
Dein Sprechen ist Mechanik
es dringt nicht an mein Herz
ich bin so sehr in Panik
Dein Lächeln ist aus Erz
Wie soll ich da noch leben
so ohne Liebe gar
ich wollte sie Dir geben
wie sie noch niemals war
Ja ruhig willst Du bleiben
mich töten ganz und gar
sägst mich getrost in Scheiben
und kochst mich hernach gar
Ich werd sie Dir versalzen
die Suppe aus meinem Herz
das Schicksal will mich walzen
doch ich bin auch aus Erz
Ich lehre Dein Empfinden
als wenn`s mein eignes wär`
dann werde ich verschwinden
bis dass ich wiederkehr
C.R. 24.05.2004
Wer durch das Babjalied (hier auf dem Blog) nun märchenhaft eingestimmt sich das Haus auf dem Hühnerbein gern selbst mal ansehen möchte, hat bald Gelegenheit dazu. Aus dem Gedichtladen Waltersdorf erreichte mich der nachfolgende Veranstaltungshinweis von dem „Erfinder“ des Festes der Stille in Waltersdorf. Viel Vergnügen wünscht Euch die Onlineredaktion. Liane Fehler
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Veranstaltungshinweis:*
Weihnachtszeit bist Heimlichkeit
Weihnachtszeit kommst nun heran
schnür die Stiefel Weihnachtsmann
wie schön Du uns was einbescherst
wie wird’s am Heil’gen Abend erst
Das Festkomitee in Waltersdorf, an dem sich etwa 30 Bürger aktiv beteiligen, hält zum Fest der Stille, das wieder am zweiten Advent, dem 8.12.2013 ab 15 Uhr in und um das ehemalige Rathaus und die Waltersdorfer Kirche sattfindet, wieder viele Überraschungen bereit. Schon das ganze Jahr wurde an einem Babajagahaus gebaut, das auf einem Hühnerbein steht und sich drehen kann. Die Kinder des Kindergartens Robin Hood singen dazu:
Es lebten einst, so geht die Mär
hier Slawen weit von Osten her
hier Slawen weit von Osten her
ihr Leben war noch schwer
Eine Hexe, die so ein tolles Häuschen hat, kann ja nicht nur böse sein, geht es in dem Lied weiter. Eichwalder Kinder treten mit den Liedern ihres Krippenspiels in der Kirche auf. Auch diese sind ein bisschen anders als gewohnt, denn die meisten stammen von dem österreichischen Liedermacher Kurt Mikula. Die Kinder werden musikalisch von den Eltern unterstützt.
„Es gibt wieder Wölfe“ in Brandenburg, das kann man dem Kasperstück entnehmen, das sich um das bekannte Märchen Rotkäppchen rankt. Das Fernsehen wird in dem modernen Stück etwas auf die Schippe genommen, wenn ein Werbeblock so geht:
Ihr Haar wird locker wie ein Aal
Mit Kaspers Shampoo Vivital
selbst jede kleine Krabbellaus
wäscht Vivital gleich raus
Die reichlich fließenden Sponsormittel erlaubten auch wieder das Engagement der launigen Bläsertruppe „Brüder Kanne“ und die Ausrichtung einer Tombola, bei der es richtig was zu gewinnen gibt. Manche der zwölf Hauptpreise haben sich schon herumgesprochen und man hört immer wieder: „Das möchte ich gewinnen“. Eine ganz besondere Überraschung und weihnachtliche Heimlichkeit ist allerdings der Superpreis im Wert von 280 Euro.
Der Weg nach Waltersdorf lohnt sich! Christian Rempel