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Chronik März 2014 – Veranstaltungen im März 2014

Liebe Eitle Künstler und Freunde des Eitel Kunst e.V., hier ist eine erste Zusammenstellung der bereits feststehenden Termine für den kommenden Monat die Euch interessieren könnten. Solltet Ihr wichtige Termine vermissen, bitte zögert nicht und meldet Euch bei mir. Liane Fehler Onlineredaktion Termine 5. März - Doris Bemme wird am um 10 Uhr ihre Collagen-Ausstellung mit einer Finissage und "Geschichten aus dem Nähkörbchen" beenden. siehe Veranstaltungshinweis: Collagen Ausstellung – Arbeiten von Doris Bemme ) 12. März - Lesen und Schreiben unser beliebtes monatlich zelebriertes Treffen in der Bibliothek Wildau* 22. März - Die Sängerinnen der Gruppe "Nostalgi" und Eitle Künstler haben sich erneut zu einem gemeinsamen Projekt gefunden bei dem beliebte russischen Lieder eine wichtige Rolle spielen. Einige dieser Texte wurden bereits ins Deutsche übersetzt und nachgedichtet. So werden bei diesem Programm wieder russische und deutsche Stimmen zu hören sein. Die Veranstaltung beginnt um 17 Uhr. 27.März - Am Donnerstag, den 19 Uhr Lesung einer Gruppe aus dem Pankower Frauenzentrum "Paula Panke" 28. bis 30. März 2014 - Frühjahrsseminar im Mehrgenerationenhaus Königs Wusterhausen. Das MGH Mehrgenerationenhaus Königs Wusterhausen befindet sich am Fontaneplatz 12 in 15711 Königs Wusterhausen am Boulevard zwischen Fontanecenter und Erich-Weinert-Straße.

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Liebe Eitle Künstler und Freunde des Eitel Kunst e.V.,
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hier ist eine erste Zusammenstellung der bereits feststehenden Termine für den kommenden Monat die Euch interessieren könnten. Solltet Ihr wichtige Termine vermissen, bitte zögert nicht und meldet Euch bei mir.
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Liane Fehler Onlineredaktion
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5. MärzDoris Bemme wird am  um 10 Uhr ihre Collagen-Ausstellung mit einer Finissage und „Geschichten aus dem Nähkörbchen“ beenden. siehe Veranstaltungshinweis: Collagen Ausstellung – Arbeiten von Doris Bemme 
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12. März Lesen und Schreiben unser beliebtes monatlich zelebriertes Treffen in der Bibliothek Wildau*

22. März Die Sängerinnen der Gruppe „Nostalgi“ und Eitle Künstler haben sich erneut zu einem gemeinsamen Projekt gefunden bei dem beliebte russischen Lieder eine wichtige Rolle spielen. Einige dieser Texte wurden bereits ins Deutsche übersetzt und nachgedichtet. So werden bei diesem Programm wieder russische und deutsche Stimmen zu hören sein. Die Veranstaltung beginnt um 17 Uhr.
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27.MärzAm Donnerstag, den 19 Uhr Lesung einer Gruppe aus dem Pankower Frauenzentrum „Paula Panke“
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28. bis 30. März 2014 Einladung Frühjahrsseminar im Mehrgenerationenhaus Königs Wusterhausen.
Das MGH Mehrgenerationenhaus Königs Wusterhausen befindet sich am Fontaneplatz 12 in
15711 Königs Wusterhausen am Boulevard zwischen Fontanecenter und Erich-Weinert-Straße.

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Gerhard Jaeger: Loutro

Loutro blaues Wasser färbt Zeiten unter den Klippen die nachts in dunkle Träume ragen kein Stein bleibt verborgen kein Stein bleibt unberührt Licht ist da, da ist der Meeresatem mit duftenden Mythen im Gestein Ziegen, die blöken immer zum Geläut der Glöckchen und alle Geschöpfe springen ins Blau, das von allen Göttern geschaffen die Wasser waschen Zeiten aus zur Zeit

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blaues Wasser
färbt Zeiten
unter den Klippen
die nachts in dunkle Träume ragen

kein Stein bleibt verborgen
kein Stein bleibt unberührt
Licht ist da, da ist
der Meeresatem
mit duftenden Mythen

im Gestein
Ziegen, die blöken immer
zum Geläut der Glöckchen
und alle Geschöpfe
springen

ins Blau, das
von allen Göttern
geschaffen

die Wasser waschen
Zeiten aus
zur Zeit

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Feedback zum Buch von Christian Rempel: Klarheit & Wahn – Eine Brandenburgische Odyssee

Zum Buch von Christian Rempel: "Klarheit & Wahn: Eine Brandenburgische Odyssee" „Die verrücktesten Geschichten schreibt das Leben selbst.“ heißt es und ob das wirklich stimmt, kann jeder selbst beurteilen, der mit auf diese literarische Reise durch das Land Brandenburg geht. Kommt die Geschichte am Anfang gelegentlich scheinbar harmlos und freundlich daher, wie eine Schilderung des Brandenburgs unserer Tage im Stile eines Roadmovie Konzeptes, schlägt die Erzählung dann im wahrsten Sinne ganz unerwartet wahnwitzige Kapriolen und trotz der vordergründigen Tragik, sind verblüffende Wendungen des Geschehens nicht frei von einer speziellen Komik. Ob die Trauung mit einem extra bestellten schwarzen Hochzeitskleid stattfinden wird, ob auf der Suche nach dem Göttlichen en passant eine gigantische Verschwörung aufgedeckt werden kann und ob die Wanderung durch Brandenburg nun in Klarheit oder Wahn enden wird, erfährt man als Leser auf unterhaltsame Weise. Das Leben himmelhoch jauchzend und zu Tode betrübt, wie es viele von uns kennen, wechselt seine Farben auch bei diesem Menschenkind. Doch bei dieser Krankheit zwischen Klarheit & Wahn, die neben dem Wanderer sich die zweite Hauptrolle in diesem Geschehen erobert, malt das Leben die Kontraste viel deutlicher - mit schimmernden, leuchtenden und tief, tief dunklen Farben. Frisch und schnörkellos wird von transzendenten Erfahrungen, von der Suche nach ungewöhnlichen Lösungen für gewöhnliche Probleme, wie die Plage der Eifersucht, berichtet - mitten aus Bäckereien in der brandenburgischen „Pampa“ und von ganz sehenswerten Orten, die es da auch gibt. Ein ungewöhnliches Buch! Liane Fehler

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Zum Buch von Christian Rempel: Klarheit & Wahn: Eine Brandenburgische Odyssee

„Die verrücktesten Geschichten schreibt das Leben selbst.“, heißt es und, ob das wirklich stimmt, kann jeder selbst beurteilen, der mit auf diese literarische Reise durch das Land Brandenburg geht.

Kommt die Geschichte am Anfang gelegentlich scheinbar harmlos und freundlich daher, wie eine Schilderung des Brandenburgs unserer Tage im Stile eines Roadmovie Konzeptes, schlägt die Erzählung dann im wahrsten Sinne ganz unerwartet wahnwitzige Kapriolen und trotz der vordergründigen Tragik, sind verblüffende Wendungen des Geschehens nicht frei von einer speziellen Komik.

Ob die Trauung mit einem extra bestellten schwarzen Hochzeitskleid stattfinden wird, ob auf der Suche nach dem Göttlichen en passant eine gigantische Verschwörung aufgedeckt werden kann und ob die Wanderung durch Brandenburg nun in Klarheit oder Wahn enden wird, erfährt man als Leser auf unterhaltsame Weise.

Das Leben himmelhoch jauchzend und zu Tode betrübt, wie es viele von uns kennen, wechselt seine Farben auch bei diesem Menschenkind. Doch bei dieser Krankheit zwischen Klarheit & Wahn, die neben dem Wanderer sich die zweite Hauptrolle in diesem Geschehen erobert, malt das Leben die Kontraste viel deutlicher – mit schimmernden, leuchtenden und tief, tief dunklen Farben.

Frisch und schnörkellos wird von transzendenten Erfahrungen, von der Suche nach ungewöhnlichen Lösungen für gewöhnliche Probleme, wie die Plage der Eifersucht, berichtet – mitten aus Bäckereien in der brandenburgischen „Pampa“ und von ganz sehenswerten Orten, die es da auch gibt. Ein ungewöhnliches Buch!

Liane Fehler

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Gerhard Jaeger: Eisig schäumt es in der Bucht

Eisig schäumt es in der Bucht das ist der Bogen festgemacht zwischen den Wellen krummgeblasen das ist der Bogen gepeitscht vom Sand und sonnengbleicht manchmal auch schaurig beladen mit Leibern oder mit Eis das ist der Bogen zwischen Dunkel und Licht, aufgefüllt mit Salz Muscheltang und dem fischigen Aroma geschliffener Steine das ist der Bogen diese gekrümmte Linie in deiner Hand

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Eisig schäumt es in der Bucht

das ist der Bogen
festgemacht zwischen den Wellen
krummgeblasen

das ist der Bogen
gepeitscht vom Sand
und sonnengbleicht
manchmal auch
schaurig beladen
mit Leibern
oder mit Eis

das ist der Bogen
zwischen Dunkel und Licht,
aufgefüllt mit Salz
Muscheltang und
dem fischigen Aroma
geschliffener Steine

das ist der Bogen
diese gekrümmte Linie
in deiner Hand

 

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Oke und Gerhard Jaeger mit dem Lied: wohin

"wohin" Gesang: D. Möller( Schauspieler) akustische Bearbeitung, Komposition, Musik und Text: Gerhard Jaeger Um den Titel abzuspielen, bitte in die türkisfarbene Schrift klicken und den Artikel öffnen. Dann sollte ein Player erscheinen.

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Gerhard Jaeger: Bild "Von unten"

▶ wohin
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Gesang: D. Möller( Schauspieler) alias Oke
akustische Bearbeitung, Komposition, Musik und Text: Gerhard Jaeger

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Gerhard Jaeger: Eisblauer Augenblick

Eisblauer Augenblick im Februar 1997 woher kommen denn die Träume und warum ausgerechnet zu dieser Zeit etwas schärft zwischen dem Untergang der Nacht und dem aufgehenden Morgen. Noch ist es die silbrig kalte Himmelsklinge, noch sind die Sterne da, leuchtende Pupillen ein Herabstarren aus der endlosen Eiszeit, schon eingefroren im See das Herschauen der Liebsten, im Raureifmantel auf bleichen Wiesen ein Lufthauch trägt noch immer den Atem ihres Kusses Schlittschuhlauf auf vereister Seele die grau und stumm ist wie der See umringt kahles Geäst im Winterhimmel. Gott, der aus dem Jenseits herrscht und das Schweigen schickt über Wälder in den ich ihr Antlitz vergaß selten kam es mir so nah

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Eisblauer Augenblick im Februar 1997

woher kommen denn die Träume
und  warum ausgerechnet zu dieser Zeit

etwas schärft
zwischen dem Untergang der Nacht
und dem aufgehenden Morgen.
Noch ist es die silbrig kalte Himmelsklinge,
noch sind die Sterne da, leuchtende Pupillen
ein Herabstarren aus der endlosen Eiszeit,

schon eingefroren im See
das Herschauen der Liebsten,
im  Raureifmantel auf bleichen Wiesen
ein Lufthauch trägt
noch immer den Atem ihres Kusses

Schlittschuhlauf auf vereister Seele
die grau und stumm ist wie der See umringt
kahles Geäst im Winterhimmel. Gott, der
aus dem Jenseits herrscht und

das Schweigen schickt
über Wälder in den ich
ihr Antlitz vergaß

selten kam es mir
so nah

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Gerhard Jaeger: Der Traum, die Erinnerung

Der Traum, die Erinnerung Ach zwei Maschinen rattern in meiner Brust vorwärts dreht der Traum dieser Antrieb der anspringt vor dem blassen Morgen welche Bilder aber mischt er unter die Rätsel der Visionen welche Düfte verfangen sich bevor der Himmel blaut und nur im Innersten klingen Stimmen und nur im Fernsten wachsen Innigkeiten aus dem Atem des Dunkelseins rückwärts schalten Bilder hasten nach dem Halt fördern aus dem Versunkensein das Lautlose zum vertrauten Klang milchiger Wärme, honiggelb – der harte Blick der Liebe die trifft auf mechanisches Abschalten

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Der Traum, die Erinnerung

Ach zwei Maschinen rattern
in meiner Brust

vorwärts dreht der Traum
dieser Antrieb der anspringt
vor dem blassen Morgen

welche Bilder aber
mischt er unter
die Rätsel der Visionen
welche Düfte verfangen sich
bevor der Himmel blaut

und nur im Innersten klingen Stimmen
und nur im Fernsten wachsen Innigkeiten
aus dem Atem des Dunkelseins

rückwärts schalten Bilder
hasten nach dem Halt
fördern aus dem Versunkensein
das Lautlose zum vertrauten Klang
milchiger Wärme, honiggelb –

der harte Blick der Liebe

die trifft auf mechanisches
Abschalten

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