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Onlineredaktion: Ein kleiner Hinweis an Kommentatoren im Blog

Ein kleiner Hinweis an Kommentatoren im Blog: Ich habe Kommentare aus dem Spamordner gefischt und manuell online gestellt. Daher schlage ich Folgendes vor, solltet Ihr kommentieren, eure Texte aber nicht innerhalb einer angemessenen Frist erscheinen, könnt ihr mich per Mail informieren. Wir haben natürlich für unseren Blog Spamfilter, die normalerweise ziemlich zuverlässig arbeiten. Warum allerdings ein Teil der letzten Kommentare erst mal im Spam gelandet ist, entzieht sich meiner Kenntnis. Mit welchen Algorithmen der Spamfilter arbeitet, könnte ­Susann vermutlich erklären. Ich kann mir aber auch nicht vorstellen, dass diese Texte mit den gefürchteten Blog-Troll Kommentaren verwechselt wurden. Liane Fehler Onlineredaktion ▶ Hinweis: Dies ist eine Vorschau. Um diesen Artikel zu öffnen, bitte in die türkisfarbene Überschrift oder auf das Wort “Weiterlesen” klicken.

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Ein kleiner Hinweis an Kommentatoren im Blog: Ich habe Kommentare aus dem Spamordner gefischt und manuell online gestellt. Daher schlage ich Folgendes vor, solltet Ihr kommentieren, eure Texte aber nicht innerhalb einer angemessenen Frist erscheinen, könnt ihr mich per Mail informieren.

Wir haben natürlich für unseren Blog Spamfilter, die normalerweise ziemlich zuverlässig arbeiten. Warum allerdings ein Teil der letzten Kommentare erst mal im Spam gelandet ist, entzieht sich meiner Kenntnis. Mit welchen Algorithmen der Spamfilter arbeitet, könnte ­Susann vermutlich erklären. Ich kann mir aber auch nicht vorstellen, dass diese Texte mit den gefürchteten Blog-Troll Kommentaren verwechselt wurden.

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Dorit Brückner: Der Krieg

Der Krieg In Deutschland gibt es keinen Krieg Doch ! Er sieht nur heute anders aus ! Die Waffen sind die gleichen. Bomben, Granaten, Geschütze, abgefeuert von den Bodentruppen. Sie brauchen heute nicht mal Tarnanzüge! Sie sind legitimiert, Sie sind in ihrem Recht. Sie heißen heute: Lobbyisten Banken Triton Ttip Medien Zeitarbeit Gesetzgeber Wohin kann ich fliehen ?

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Der Krieg

In Deutschland gibt es keinen Krieg
Doch ! Er sieht nur heute anders aus !
Die Waffen sind die gleichen.
Bomben, Granaten, Geschütze,
abgefeuert von den Bodentruppen.
Sie brauchen heute nicht mal Tarnanzüge!
Sie sind legitimiert,
Sie sind in ihrem Recht.
Sie heißen heute:

Lobbyisten
Banken
Triton
Ttip
Medien
Zeitarbeit
Gesetzgeber

                Wohin kann ich fliehen ?

Dorit Brückner

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Dorit Brückner: Lichtblick

Lichtblick Der Wald hat mich verwandelt. Ich lerne in Stille zu verweilen. - Dann wird sie beredet! Das Säuseln des Windes in den Kronen Das Ächtzen der Stämme Das Knacken des Astes Das Herunterfallen eines Kienapfels Sie verändern ihre Sprache ! Der Geruch der Nadeln Der Geruch der Rinden Der Geruch der Gräser Der Geruch des Mooses Sie liegen schmackhaft auf der Zunge ! Die Ameisen kitzeln meine Hände Die Käfer schillern in Regenbogenfarben Die Sonne findet ihren Weg zur Lichtung Die Strahlen treiben ihr Spiel mit Licht und Schatten Ein Vogel singt ein neues Lied !

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Lichtblick

Der Wald hat mich verwandelt.
Ich lerne in Stille zu verweilen. –
Dann wird sie beredet!

Das Säuseln des Windes in den Kronen
Das Ächtzen der Stämme
Das Knacken des Astes
Das Herunterfallen eines Kienapfels

Sie verändern ihre Sprache !

Der Geruch der Nadeln
Der Geruch der Rinden
Der Geruch der Gräser
Der Geruch des Mooses

Sie liegen schmackhaft auf der Zunge !

Die Ameisen kitzeln meine Hände
Die Käfer schillern in Regenbogenfarben
Die Sonne findet ihren Weg zur Lichtung
Die Strahlen treiben ihr Spiel mit Licht und Schatten

Ein Vogel singt ein neues Lied !

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Chronik 2015 – Einladung zum Arbeitstreffen: Lesen und Schreiben im August 2015

Liebe “Eitlen Künstler”und Freunde der “UnDichter”, immer am 2. Mittwoch im Monat gibt es ein Treffen unter dem Motto: Lesen und Schreiben in der Bibliothek Wildau. Dabei gibt es wieder die Möglichkeit eigene Texte vorzustellen und ein erstes Feedback zu erhalten. Das gilt auch für selbst komponierte Lieder, für Bilder, Zeichnungen und Fotos. Wir laden Euch und alle anderen Literaturinteressierten ein, zu unserem Arbeitstreffen: Lesen und Schreiben am: Mittwoch 12.08.2015 gegen 16.30 Uhr in die Stadtbibliothek Wildau zu kommen. Die Stadtbibliothek Wildau befindet sich in der Friedrich Engels Straße 78 – auf dem ALDI-Parkplatz in 15745 Wildau. Liane Fehler Onlineredaktion

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Liebe “Eitlen Künstler”und Freunde der “UnDichter”,
immer am 2. Mittwoch im Monat gibt es ein Treffen unter dem Motto: Lesen und Schreiben in der Bibliothek Wildau.

Dabei gibt es wieder die Möglichkeit eigene Texte vorzustellen und ein erstes Feedback zu erhalten.
Das gilt auch für selbst komponierte Lieder, für Bilder, Zeichnungen und Fotos.

Wir laden Euch und alle anderen Literaturinteressierten ein, zu unserem Arbeitstreffen: Lesen und Schreiben am: Mittwoch  12.08.2015 gegen 16.30 Uhr in die Stadtbibliothek Wildau zu kommen. Die Stadtbibliothek Wildau befindet sich in der Friedrich Engels Straße 78 – auf dem ALDI-Parkplatz in 15745 Wildau.

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Christian Rempel: Noch mal Rilke

Noch mal Rilke Nachdem wir so diverse Linksammlungen auf dem Blog haben, manchmal völlig unmotiviert, bat mich die Onlineredaktion, auch mal eine Linksammlung zu Rilke zu erstellen. Aber leider widerstrebt mir diese Form der „Hilfestellung“, denn wenn sich jemand für ein Thema interessiert, wird er es auch gut selber fertigbringen zu googeln. Es sind auch gerade die Audiobeiträge, die ich nicht mag, wo oft ausufernd von irgendwelchen Lackaffen etwas vorgetragen wird, das man lieber selber lesen würde, ohne dabei auch noch einen A(E)ffekt rübergebracht zu bekommen. Ich weiß auch, dass ich in dieser Abneigung nicht allein stehe. Vielmehr möchte ich hier mein Lieblingsgedicht von Rilke zum lesen vorstellen. Ich hatte es gar nicht selbst entdeckt, sondern es wurde mir einmal von einer der vielen Rilkeverehrerinnen zugesandt.

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Noch mal Rilke

Nachdem wir so diverse Linksammlungen auf dem Blog haben, manchmal völlig unmotiviert, bat mich die Onlineredaktion, auch mal eine Linksammlung zu Rilke zu erstellen. Aber leider widerstrebt mir diese Form der „Hilfestellung“, denn wenn sich jemand für ein Thema interessiert, wird er es auch gut selber fertigbringen zu googeln. Es sind auch gerade die Audiobeiträge, die ich nicht mag, wo oft ausufernd von irgendwelchen Lackaffen etwas vorgetragen wird, das man lieber selber lesen würde, ohne dabei auch noch einen A(E)ffekt rübergebracht zu bekommen. Ich weiß auch, dass ich in dieser Abneigung nicht allein stehe.

Vielmehr möchte ich hier mein Lieblingsgedicht von Rilke zum lesen vorstellen. Ich hatte es gar nicht selbst entdeckt, sondern es wurde mir einmal von einer der vielen Rilkeverehrerinnen zugesandt.

Rilke hatte ja die Bekanntschaft mit Lou Andreas-Salomé gemacht, die ihn, obwohl sie 14 Jahre älter war, faszinierte. Das folgende Gedicht ist aus dieser Phase und hat sicher mit dieser Frau zu tun, der schon Nietzsche einen Heiratsantrag gemacht hatte und der, vielleicht auch wegen der abschlägigen Antwort, später in geistige Umnachtung verfallen ist. Fast der gesamte Briefwechsel zwischen Rilke und Lou wurde vernichtet im beiderseitigen Einverständnis. Wer weiß, was dieser als Autodafé bezeichneten Aktion alles zum Opfer gefallen ist, aber das folgende Gedicht hat es überlebt:

LÖSCH MIR DIE AUGEN AUS…..

Lösch mir die Augen aus: ich kann Dich seh`n,
wirf mir die Ohren zu: ich kann Dich hören,
und ohne Füße kann ich zu Dir geh`n,
und ohne Mund noch kann ich Dich beschwören.
Brich mir die Arme ab, ich fasse Dich
mit meinem Herzen wie mit einer Hand,
halt mir das Herz zu, und mein Hirn wird schlagen,
und wirfst Du in mein Hirn den Brand,
so werd ich Dich auf meinem Blute tragen.

 Rainer Maria Rilke 1899

Im letzten GeWa hatte ich noch mal auf die Rolle des Gedankenaustauschs verwiesen, der dort in der Anfangszeit noch stärker ausgeprägt war. Um wieviel mehr gilt das für einen lebendigen Blog, auch wenn sich einige daran stören, dass das eine Öffentlichkeit ist, die unüberschaubar ist und ein viel weitreichenderes Medium als unser gutes altes GeWa. Trotzdem gab es schon Zeiten, wo auch unser Blog lebendiger war, wo die Klingen gewetzt und gekreuzt wurden. Wenn wir nun also in die guten alten Zeiten eintauchen, so wünschte man sich vor allem den Austausch zurück.

Christian Rempel 7.8.2015

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Christian Rempel: Rilke (1875-1926)

Rilke (1875-1926) Es muss ein großes Erholungsbedürfnis gegeben haben in einer Zeit, wo die persönliche Begegnung mit Menschen und das direkte Kunsterlebnis, ohne sich durch moderne Medien noch betäuben zu können, einen Ausgleich darreichten zu Imperialismus, ins ekstatisch gesteigerten Nationalismus und für die meisten einfach unausweichliche Armut. Wie müssen selbst die Reichen noch den Mangel an geistiger Nahrung, an Sinngebung empfunden haben, dass sie sich gern in die Gesellschaft des Dichters begaben, der eigentlich nicht gesellig war, aber über distinguierte Umgangsformen verfügte, so dass man ihn bei allem Geldmangel, der ihn fast immer quälte, für einen der ihren halten konnte.

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Rilke (1875-1926)

Es muss ein großes Erholungsbedürfnis gegeben haben in einer Zeit, wo die persönliche Begegnung mit Menschen und das direkte Kunsterlebnis, ohne sich durch moderne Medien noch betäuben zu können, einen Ausgleich darreichten zu Imperialismus, ins ekstatisch gesteigerten Nationalismus und für die meisten einfach unausweichliche Armut. Wie müssen selbst die Reichen noch den Mangel an geistiger Nahrung, an Sinngebung empfunden haben, dass sie sich gern in die Gesellschaft des Dichters begaben, der eigentlich nicht gesellig war, aber über distinguierte Umgangsformen verfügte, so dass man ihn bei allem Geldmangel, der ihn fast immer quälte, für einen der ihren halten konnte.

In diesen bewegten Zeiten einen so unpolitischen Menschen zu treffen, musste entweder Kopfschütteln hervorrufen oder eines Menschen Labung sein. Scheinbar ein Leben lang hat er sich mit den Kataströphchen seiner Kindheit auseinandergesetzt, die erst in seiner Mutter bestanden und dann im Besuch einer Militärschule. Sollte man daraus lernen, dass man sich möglichst schone (er versuchte seine Einberufung mit allen zur Verfügung stehenden Mitteln zu verhindern) und sein Lebtag eine Nabelschau betreibe?

Zu den damaligen Modernitäten gehörten offenbar auch schnell geschlossene Ehen, wieder aufgelöste oder durch einen höheren Zweck, wie der Kunst oder das Geldverdienen, aus diesen abgezogen zu sein. Schon seine Mutter, der eine gewisse Unsystematik in der Erziehung vorzuwerfen war, trennte sich bald vom Vater Rilkes und lebte ihr eigenes Leben an Orten, die ihr mehr behagten als Prag. Sie hat denn auch ihren Sohn überlebt, anders als sein Vater, der wohl etwas schlicht in seiner Beamtenmentalität war, aber seinen Sohn lange Zeit materiell unterstützte, als dieser, nach bürgerlichen Maßstäben schon längst etwas hätte geworden sein müssen. Trotzdem ist es die Mutter, die über ihm schwebt. So schreibt noch der vierzigjährige Rilke sehr schön:

Ach wehe, meine Mutter reißt mich ein.

Da hab ich Stein auf Stein zu mir gelegt,

und stand schon wie ein kleines Haus,

um das sich groß der Tag bewegt, sogar allein.

Nun kommt die Mutter, kommt und reißt mich ein.

Wie es in dem Dichter ausgesehen haben mag, erfahren wir aus der Biographie von Wolfgang Leppmann nicht, der sich auch ein bisschen über Rilke stellt und ihm postum den einen oder anderen Ratschlag erteilt, wie er sich hätte verhalten oder wie er hätte schreiben sollen. Das Freundes- und Bekanntenverzeichnis kommt jedenfalls einem Lexikon gleich und es ist erstaunlich, wie die vielen Liebschaften und Bewunderer Rilkes alle zu verzeichnen waren, wenn man nicht sein Zeitgenosse hat sein können.

Es könnte einem auch eigentlich egal, sein, wie es in ihm ausgesehen haben mag, würde man nicht selber gern von seinen innersten Befindlichkeiten, wie blass diese auch sein mögen, gern eine Wünschelrute  zur Hand nehmen, um wenigstens einen Zipfel der Unsterblichkeit zu fassen zu bekommen, die er erlangt hat. Auch möchte man gern so viel zu sagen haben, wie er, wenn er zum Beispiel über einen Hirten schreibt:

Abwechselnd weilt er und zieht, wie selber der Tag,

und Schatten der Wolken

durchgehn ihn, als dächte der Raum

langsam Gedanken für ihn.

Das hat schon einen philosophischen Gehalt und auch dass Rilke wohl alle Dinge für belebt hielt, kann ein bescheidenes Dichterherz der Erfüllung näher bringen.

Rilke wollte auch nicht den Tod der Ärzte sterben, der ihn, an Leukämie erkrankt, so früh ereilt, sondern seinen eigenen. Jedenfalls hat er die Symptome dieser Krankheit sehr genau an sich selbst beschrieben. Wie genau er schon in gesunden Tagen mit 38 in sich hineinhört und wie er es in Briefe fassen kann, belegt das Folgende:

Ich möchte alles auf einmal lesen und dabei behalte ich das Mindeste, es ist schrecklich, die Mäuse des Kummers von der einen Seite, die Raubvögel des Gefühls von der andern haben mein Gedächtnis rein aufgefressen, ich befühle mich, es lässt sich gar nicht mehr feststellen, wo es seinen Platz hatte.

Sollte man bei allem nicht ihm selbst überlassen, etwas über sich auszusagen, auch wenn es die in Zweifel zu ziehende adlige Herkunft mit einschließt? Es ist ja eher die Kunst, wie er es sagt, denn der Inhalt:

Des alten lange adligen Geschlechtes

Feststehendes im Augenbogenbau.

Im Blicke noch der Kindheit Angst und Blau

Und Demut da und dort, nicht eines Knechtes

doch eines Dienenden und einer Frau.

Der Mund als Mund gemacht, groß und genau,

nicht überredend, aber ein Gerechtes

Aussagendes. Die Stirne ohne Schlechtes

und gern im Schatten stiller Niederschau.

Da steht er schon gemeißelt vor einem, obwohl er sich des Abbildens seiner selbst stets widersetzte und es nur wenige Bilder von ihm gibt. Hatte er sich einen Gedichtband „Mir zur Feier“ noch von Heinrich Vogeler illustrieren lassen, vertraut er später ganz seiner eigens gebildeten Handschrift oder dem gedruckten Wort. Er war frankophil wie Heine, ohne dass er dessen Leichtigkeit besessen hätte und ist mehr Realist als Heine. Man vergleiche dessen Harzreise mit Rilkes Flucht aus Berlin während seines Studiums, das mehr in Museumsbesuchen bestand, nach Treseburg an der Bode, heute ein Ortsteil von Thale:

Deutsche Sommerfrische, ein kleines Tal, so breit wie der kleine rauschende Fluss es gemacht hat, und gerade noch eine Straße daneben, damit recht viele Leute vorbei können. Und alles voll von Aufschriften, Zeigefingern, die hinauf und hinab und um die Ecke weisen, Andenken, Ansichtskarten, Musik und Schokoladenautomaten und ein vollvolles Gasthaus: ich kann mir eigentlich nicht vorstellen, dass und wie ich hier bis August aushalten soll.

Selbst in Paris meint er es kaum aushalten zu können, auch wenn er sich dann kurz vor seinem Tod nichts sehnlicher wünscht, als wieder an dem Ort zu sein, wo er Rodin als Sekretär und Verbreiter des Ruhmes dieses begnadeten Bildhauers gedient hatte und er so viele Bekannte hatte. Aber selbst diese Metropole und künstlerischer Nabel der Welt ist nicht zu seinem Schicksal geworden, wie es das dem nicht viel glücklicheren Heine geworden ist, der uns allerdings viel weniger von seinem Leiden hinterließ. Rilke hat praktisch sein ganzes Leben gelitten, die Form gewahrt und uns beides wissen lassen. Das reichte, um nach Heine als größtem deutschen Dichter des 19. Jahrhunderts, nun das zwanzigste für sich reklamieren zu können.

                                                                                                                                                             C.R. 1.8.2015

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Bertolt Brecht – An die Nachgeborenen

▶ Bertolt Brecht - An die Nachgeborenen (Aufnahme 1939) ▶ Hinweis: Dies ist eine Vorschau. Um diesen Artikel zu öffnen, bitte in die Überschrift oder auf das Wort “Weiterlesen” klicken. ▶ Note: This is a preview. Please click in the turquoise-colored heading, to open the article.

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Christian Rempel: Übermacht

Übermacht Des Lebens holde Partitur schwebt in Tönen übers Land auf Noten starr ich, wie gebannt gespielt so weiter die Natur ...

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Übermacht

Des Lebens holde Partitur
schwebt in Tönen übers Land
auf Noten starr ich, wie gebannt
gespielt so weiter die Natur

Sie schließet so in Tönen ein
was selten ist und unbeweglich
mit Worten wäre es unsäglich
erweichend selbst den harten Stein

Bis dann der Sturmwind braust heran
dem sind gegeben eigne Töne
kein Singen ist’s, vielmehr Gestöhne
den Schritt zurück, den deutet’s an

Und Schweigen senkt sich in die Seelen
nicht Leid will mehr nach außen drängen
drapierend dunklen Schmuck umhängend
den Tönen und dem Sturm befehlend

C.R. 30.7.2015

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▶ Links – Heinrich Heine: Die Harzreise (Audio) – Literatur Erbe

Heinrich Heine erscheint mir wie ein eigenes Universum. Seinen Hauptwerken und Gedichten werden im Blog eigene, Artikel gewidmet. Heinrich Heines Reisebilder "Die Harzreise" und seine Gedichte gehören zu unserem Literatur Erbe, deshalb haben sie einen Platz in diesem Blog. Wer im Netz Seiten findet, die diesen Artikel gut ergänzen könnten und zu denen verlinkt werden sollte, kann es in einem Kommentar vermerken. Vielen Dank für Eure Unterstützung. Liane Fehler Onlineredaktion ▶ Heinrich Heine: Die Harzreise Meinhard Zanger liest (gekürzte Fassung) (ca.:59:min) ▶ Heinrich Heine: Die Harzreise Ausschnitt von Werner Wilkening (Audio) Werner Wilkening präsentiert einen kleinen Ausschnitt aus Heinrich Heines Reisetagebüchern. Die ironische Geschichte des Dr. Paul Asher, der nie an Gespenster glauben wollte ... ▶ Goethezeitportal historischen Bilddokumente ▶ Literaturillustrationen zu Heinrich Heines Harzreise von Albert Váradi und Hugo Willkens goethezeitportal ▶ Heinrich Heine: Die Harzreise Wikipedia ▶ Heinrich Heine: Reisebilder Die Harzreise (1824) Project Gutenberg (Text online) ▶ Heinrich Heine: Die Harzreise Project Gutenberg (Downloadmöglichkeiten des Textes) ▶ Heinrich Heine - Harzreise - a part of the poem ,,Harzreise" from Heinrich Heine in a english translation

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Heinrich Heine erscheint mir wie ein eigenes Universum. Seinen Hauptwerken und Gedichten werden im Blog eigene, Artikel gewidmet. Heinrich Heines Reisebilder „Die Harzreise“ und seine Gedichte gehören zu unserem Literatur Erbe, deshalb haben sie einen Platz in diesem Blog. Wer im Netz Seiten findet, die diesen Artikel gut ergänzen könnten und zu denen verlinkt werden sollte, kann es in einem Kommentar vermerken. Vielen Dank für Eure Unterstützung.

Liane Fehler Onlineredaktion


▶ Heinrich Heine: Die Harzreise Meinhard Zanger liest  (gekürzte Fassung) (ca.:59:min)

▶ Heinrich Heine: Die Harzreise Ausschnitt  gelesen von Werner Wilkening (Audio)

Werner Wilkening präsentiert einen kleinen Ausschnitt aus Heinrich Heines Reisetagebüchern.
Die ironische Geschichte des Dr. Paul Asher, der nie an Gespenster glauben wollte …

▶ Goethezeitportal  mit historischen Bilddokumenten

▶ Literaturillustrationen zu Heinrich Heines Harzreise von Albert Váradi und Hugo Willkens  goethezeitportal

▶ Heinrich Heine: Die Harzreise wikipedia

▶ Heinrich Heine: Reisebilder Die Harzreise (1824) Project Gutenberg (Text online)

▶ Heinrich Heine: Die Harzreise  Project Gutenberg (Downloadmöglichkeiten des Textes)

▶ Heinrich Heine – eine Kurzbiografie goethezeitportal

▶ Heinrich Heine – Harzreise – a part of the poem  ,,Harzreise“ from Heinrich Heine in a english translation

Auch Dichter aus der heutigen Zeit und unseren Zirkeln haben sich dem Thema Harzreise zugewandt.

▶ Christian Rempel: Eine Reise stürzt mich in Verwirrung

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smt: Albtraumwelt

Albtraumwelt Der Indianer kommt in die Stadt und sein Mustang säuft Benzin. Der Indianer fährt durch die Schatten der Häuser und seine Haut verblasst. Der Indianer verdient jetzt Geld und er geht in die Bar und trinkt. Der Geist irrt durch die Straßen und sucht verzweifelnd seinen Körper. Der Kopf ist leer, das Herz verblutet und der Geist schwebt in die Bar. Der Indianer sitzt am Tresen und sein Geist erzählt ihm, wie er einmal war. Die Worte strömen, reißen, verletzen, bluten und der Indianer schneidet sich die Zunge ab.

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Albtraumwelt

Der Indianer kommt in die Stadt
und sein Mustang säuft Benzin.

Der Indianer fährt durch die Schatten der Häuser
und seine Haut verblasst.
Der Indianer verdient jetzt Geld
und er geht in die Bar und trinkt.

Der Geist irrt durch die Straßen
und sucht verzweifelnd seinen Körper.
Der Kopf ist leer, das Herz verblutet
und der Geist schwebt in die Bar.

Der Indianer sitzt am Tresen
und sein Geist erzählt ihm, wie er einmal war.
Die Worte strömen, reißen, verletzen, bluten
und der Indianer schneidet sich die Zunge ab.

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