Tag Archives: Liebe

0

▶ Links – Khalil Gibran: von der Liebe – Literatur Erbe

▶ Hinweis: Dies ist eine Vorschau. Um diesen Artikel zu öffnen, bitte in die türkisfarbene Überschrift oder auf das Wort “Weiterlesen” klicken. ▶ Note: This is a preview. Please click in the turquoise-colored heading, to open the article.

by

0

Gerhard Jaeger (Foto und Text): Ostern und danach

. . . . . . . . . Ostern und danach die Eier hat sie ihm hart gekocht es ging auf Ostern, als er Muster auf die Schalen pinselte und sie nichts ahnte vor Frühling und Licht den Schinken hat er geklopft, es ging auf Montage, als sie das Fenster schloss, schenkte er ihr den Mai sie ahnte was und noch nach Himmelfahrt suchte sie das Nest

by

*

 

Ostern und danach
*
die Eier hat sie
ihm hart gekocht
es ging auf Ostern,
als er Muster
auf die Schalen pinselte
und sie nichts ahnte
vor Frühling und Licht
den Schinken hat er
geklopft, es ging auf
Montage,
als sie das Fenster schloss,
schenkte er ihr den Mai
sie ahnte was und
noch nach Himmelfahrt
suchte sie
das Nest

 

0

Liane Fehler: Novemberherz, Tattoo, Animalischer Gier und Dideldum – Audio – Lyrik

"Liane liest Liebeslyrik" Audio 11 mp3 Von einem Novemberherzen, einer müden und lustlosen Seele die vom Dideldum ergriffen wird, von Worten unter der Haut die zum Tattoo werden und einer "animalischen Gier" Um den Titel abzuspielen, bitte in die türkisfarbene Überschrift oder auf das Wort “Weiterlesen” klicken und den Artikel öffnen. Dann sollte ein Player erscheinen.

by

*

 Foto von J. Fehler

*
▶ Liane liest Liebeslyrik

Von einem Novemberherzen, einer müden und lustlosen Seele die vom Dideldum ergriffen wird,
von    Worten unter der Haut die zum Tattoo werden und einer „animalischen Gier“
Die Gedichte wurden veröffentlicht in der Anthologie unDichternebel: 2001 – 2015.

)

*

 

Dies ist die Liveaufnahme einer kleinen Lesung, die während unserer Lyrikwerkstatt in Bad Sonnenland (2012) unter freiem Himmel spontan zelebriert wurde. Ich bitte die störenden Geräusche zu entschuldigen.
Folgende Texte sind zu hören (Wer möchte, kann den Links folgen und mitlesen):

Liane Fehler: Novemberherz
Liane Fehler: Dideldum

Liane Fehler: Tattoo
Liane Fehler: Animalische Gier (Layout 1)

0

Gerhard Jaeger (Text und Foto): Fremde Bilder

ich weiß nicht, ob ich das bin im Spiegel da ich weiß nicht, ob ich durch eine Scheibe sehe ich weiß nicht, ob es Tag ist ich weiß nicht, ob es Nacht ist ich weiß nicht, ob ich jung bin ich weiß nicht, ob ich alt bin ich weiß nicht, ob ich ICH bin ich weiß nicht, bin ich ein anderer du weißt mehr du weißt ich bin ein anderer du weißt einen Namen du weißt ihn zu sprechen sehe ich dich sehe ich Spiegel und Scheibe sehe ich Tag und Nacht sehe ich jung und alt aus nennen andere meinen Namen glaub ich es säuselt der Wind

by

*

*
ich weiß nicht, ob ich das bin im Spiegel da
ich weiß nicht, ob ich durch eine Scheibe sehe
ich weiß nicht, ob es Tag ist
ich weiß nicht, ob es Nacht ist
ich weiß nicht, ob ich jung bin
ich weiß nicht, ob ich alt bin
ich weiß nicht, ob ich ICH bin
ich weiß nicht, bin ich ein anderer

du weißt mehr
du weißt ich bin ein anderer
du weißt einen Namen
du weißt ihn zu sprechen

sehe ich dich
sehe ich Spiegel und Scheibe
sehe ich Tag und Nacht
sehe ich jung und alt aus

nennen andere meinen Namen
glaub ich

es säuselt der Wind

 

0

Liane Fehler: Liane liest Liebeslyrik – Foto: Sebastian Schulz

Liane Fehler: Fliederduft verspricht … Liane Fehler: Belustigt der Geist Liane Fehler: ausatmen Liane Fehler: Ellipse Liane Fehler: Arabeske"Liane liest Liebeslyrik" Audio 16 Liveaufnahme einer kleinen Lesung, die während unserer Lyrikwerkstatt in Bad Sonnenland (2012) unter freiem Himmel spontan zelebriert wurde. Folgende Texte sind zu hören (Wer möchte, kann dem Link folgen und mitlesen): Fliederduft verspricht … Belustigt der Geist ausatmen Ellipse Arabeske Um die Aufnahme abzuspielen, bitte in die türkisfarbene Schrift klicken und den Artikel öffnen. Dann sollte ein Player erscheinen

by

*
*


*

Liane liest Liebeslyrik Audio 16

 

Das ist eine Liveaufnahme einer kleinen Lesung, die während unserer Lyrikwerkstatt in Bad Sonnenland (2012) unter freiem Himmel spontan zelebriert wurde.
Die Gedichte wurden veröffentlicht in der Anthologie unDichternebel: 2001 – 2015.

F

olgende Texte sind zu hören (Wer möchte, kann den Links unten folgen und mitlesen):

Liane Fehler: Fliederduft verspricht …

Liane Fehler: Belustigt der Geist

Liane Fehler: ausatmen

Liane Fehler: Ellipse

Liane Fehler: Arabeske

0

Gerhard Jaeger (Lyrik und Foto): „Immer wieder“

. . . . . . . . . Immer wieder heimlich helle Worte immer wieder Ängste im sonnigen Schweigen immer wieder Räume leuchtend vor Verlassenheit immer wieder Hände voll Verlorenheit immer wieder blaues Wundern giftig grünes Hoffen immer wieder Verlangen Feuer, Feuer immer wieder die rote Spur

by

*

Immer wieder

heimlich helle Worte
immer wieder Ängste
im sonnigen Schweigen
immer wieder Räume
leuchtend vor Verlassenheit
immer wieder Hände
voll Verlorenheit
immer wieder blaues Wundern
giftig grünes Hoffen
immer wieder Verlangen

Feuer, Feuer
immer wieder die rote Spur

0

sibyll maschler (Lyrik und Foto): Gedankenblöcke

Du mein Quell brachtest verdorrtes Land zum Knospen und Blühen bis unsere Mauern aus Lehm und Glas zum Staudamm wurden März 2014

by


*

*
Du
mein Quell
brachtest verdorrtes Land
zum Knospen und Blühen
bis unsere Mauern
aus Lehm und Glas
zum Staudamm wurden

*
März 2014

0

Gerhard Jaeger: Maikätzchen mit weichem Fell

ich komme schnell werfe alles hin Wortgestammel, Papiergerammel Tabakgegammel. Komme dir meine Hand zu bringen. Komme deine Wärme zu holen. Komme, um zu kommen um zu streicheln um zu schauen, weil so viel Licht ist in deinen Augen, weil so viel Mond hinein paßt, weil alles darum herum sein muß, damit du stiller atmest unter meiner Hand

by

*
*


ich komme schnell
werfe alles hin

Wortgestammel,
Papiergerammel
Tabakgegammel.

Komme dir meine Hand zu bringen.
Komme deine Wärme zu holen.
Komme, um zu kommen

um zu streicheln
um zu schauen,

weil
so viel Licht ist
in deinen Augen,

weil
so viel Mond hinein paßt,

weil
alles darum herum sein muß,

damit du stiller atmest
unter meiner Hand

2

sibyll maschler: Blick in den Spiegel

Manchmal matt noch beschlagen von nächtlichen Träumen die Ränder blind dunkel gefleddert die Ecken stumpf mit schweren Lidern das Angesicht fällt quecksilbergleich blickdicht auf die Oberfläche fließen Tropfen Streifen durch Nässe Du öffnest das Fenster mir lass uns schauen am Morgen ob sich der Himmel spiegelt November 2013

by

*

Manchmal matt
noch beschlagen
von nächtlichen Träumen
die Ränder blind
dunkel gefleddert die Ecken
stumpf mit schweren Lidern
das Angesicht
fällt quecksilbergleich
blickdicht
auf die Oberfläche
fließen Tropfen
Streifen durch Nässe
Du
öffnest das Fenster
mir
lass uns
schauen am Morgen
ob sich der Himmel spiegelt

*
*
November 2013

1

Christian Rempel: Für Andrea

Du gibst mir Deinen zarten Leib des Nachts in einer Stunde so bist Du nun mein schönes Weib Du machst, dass ich gesunde Weiß mir ein Mädchen wunderschön und nicht nur ganz von Pappe lass mich in Deine Augen sehn ich trag `ne Narrenkappe Die Schellen geben sanften Ton ganz nah an Deinen Ohren wenn Du sie hörst, da bist Du schon für Dich und mich verloren Du fragst mich: „Ist es Dir auch ernst mit Deinem Narrenhute.“ Ich sag: „Wie Du das Herz mir wärmst und weckst in mir das Gute.“ Da deckst Du mich mit Küssen zu und einer warme Decke, dass ich bald wieder so was tu und nicht so bald verrecke.

by

*
*

Du gibst mir Deinen zarten Leib
des Nachts in einer Stunde
so bist Du nun mein schönes Weib
Du machst, dass ich gesunde

Weiß mir ein Mädchen wunderschön
und nicht nur ganz von Pappe
lass mich in Deine Augen sehn
ich trag `ne Narrenkappe

Die Schellen geben sanften Ton
ganz nah an Deinen Ohren
wenn Du sie hörst, da bist Du schon
für Dich und mich verloren

Du fragst mich: „Ist es Dir auch ernst
mit Deinem Narrenhute.“
Ich sag: „Wie Du das Herz mir wärmst
und weckst in mir das Gute.“

Da deckst Du mich mit Küssen zu
und einer warme Decke,
dass ich bald wieder so was tu
und nicht so bald verrecke.

C.R. 04.02.2004

0

Christian Rempel: Frühlingsgedanken

Der Frühling ist nun da willst Du mich hingeleiten dann leite mich er ist ja nah laß spüren uns die Zeiten Einsam ging ich für mich hin bis heut zu diesem Tage warum ich immer einsam bin ich nun Dich endlich frage Und unter Deinem zarten Schritt da blühn im Grün die Pflanzen ach nimm mich auf der Reise mit ist schon gepackt mein Ranzen Ich locke auch den Storch zu Dir er soll mit Lust Dich beißen dann schenkst Du noch ein Kindlein mir kannst Deine Lieb beweisen C.R. 24.03.03

by

*
*
Der Frühling ist nun da
willst Du mich hingeleiten
dann leite mich er ist ja nah
laß spüren uns die Zeiten

Einsam ging ich für mich hin
bis heut zu diesem Tage
warum ich immer einsam bin
ich nun Dich endlich frage

Und unter Deinem zarten Schritt
da blühn im Grün die Pflanzen
ach nimm mich auf der Reise mit
ist schon gepackt mein Ranzen

Ich locke auch den Storch zu Dir
er soll mit Lust Dich beißen
dann schenkst Du noch ein Kindlein mir
kannst Deine Lieb beweisen

C.R. 24.03.03

1

Christian Rempel: Die Liebe!

Ich saß in meinem Garten für eine gute Zeit die Lieb` wollt ich erwarten war ich denn nicht gescheit? Es sitzt auf meinem Rücken `ne kleine Vogelschar sie wollen mir ausdrücken die Lieb` ist immer dar Da sprach zu mir die Rose "Ich möcht gebrochen sein" der Duft in meiner Nose macht mir die Liebe klein Ich griff nach meinem Herzen zum Werfen war`s ein Stein ich wart noch bis zum Märzen dann soll`s vergessen sein Da naht sich eine Elfe aus zartem Dunst gemacht ich frag sie ob sie helfe es war schon dunkle Nacht Sie sagt: "Gib mir Dein Herze Du brauchst es nun nicht mehr" ich frag sie ob sie scherze und ob sie wiederkehr Ich hab`s ihr auch gegeben nicht nur für diese Nacht muß ohne Herz nun leben es hat mich umgebracht Doch einmal kommt sie wieder setzt mir das Herze ein dann kenn` ich sie die Lieder von dem Unsterblichsein Und lieb nun sehr die Elfe aus einem Märchenland heut treff ich sie um zwölfe und reich ihr meine Hand C.R. 30.01.03

by

*

Ich saß in meinem Garten
für eine gute Zeit
die Lieb` wollt ich erwarten
war ich denn nicht gescheit?

Es sitzt auf meinem Rücken
`ne kleine Vogelschar
sie wollen mir ausdrücken
die Lieb` ist immer dar

Da sprach zu mir die Rose
„Ich möcht gebrochen sein“
der Duft in meiner Nose
macht mir die Liebe klein

Ich griff nach meinem Herzen
zum Werfen war`s ein Stein
ich wart noch bis zum Märzen
dann soll`s vergessen sein

Da naht sich eine Elfe
aus zartem Dunst gemacht
ich frag sie ob sie helfe
es war schon dunkle Nacht

Sie sagt: „Gib mir Dein Herze
Du brauchst es nun nicht mehr“
ich frag sie ob sie scherze
und ob sie wiederkehr

Ich hab`s ihr auch gegeben
nicht nur für diese Nacht
muß ohne Herz nun leben
es hat mich umgebracht

Doch einmal kommt sie wieder
setzt mir das Herze ein
dann kenn` ich sie die Lieder
von dem Unsterblichsein

Und lieb nun sehr die Elfe
aus einem Märchenland
heut treff ich sie um zwölfe
und reich ihr meine Hand

30.01.03

0

Christian Rempel: Wie hab ich einst Dein Haar geliebt

Wie hab ich einst Dein Haar geliebt wie liebt ich Deinen Leib Du hast mich einfach ausgesiebt was bist Du für ein Weib Liebe stammeln Liebe sehn ich kann und will nicht von Dir gehen Liebe stammeln Liebe sehn Du sagst ich soll nun gehn Wie hast Du Tränen in den Augen wie konntest Du sie schließen heute soll ich gar nichts taugen nicht mal die Tränen fließen Liebe stammeln Liebe sehn ich kann und will nicht von Dir gehen Liebe stammeln Liebe sehn Du sagst ich soll nun gehn Sah ich ein Bild von Deinem Mund wie konnt` ich ihn genießen doch leider kam dann doch die Stund da willst Du ihn verschließen Liebe stammeln Liebe sehn ich kann und will nicht von Dir gehen Liebe stammeln Liebe sehn Du sagst ich soll nun gehn Sah Deine Seele zart wie hat sie mir gegolten wie bist Du nun von andrer Art ich werde nur gescholten Liebe stammeln Liebe sehn ich kann und will nicht von Dir gehen Liebe stammeln Liebe sehn Du sagst ich soll nun gehn 21.06.03

by

*

Wie hab ich einst Dein Haar geliebt
wie liebt ich Deinen Leib
Du hast mich einfach ausgesiebt
was bist Du für ein Weib

Liebe stammeln Liebe sehn
ich kann und will nicht von Dir gehen
Liebe stammeln Liebe sehn
Du sagst ich soll nun gehn

Wie hast Du Tränen in den Augen
wie konntest Du sie schließen
heute soll ich gar nichts taugen
nicht mal die Tränen fließen

Liebe stammeln Liebe sehn
ich kann und will nicht von Dir gehen
Liebe stammeln Liebe sehn
Du sagst ich soll nun gehn

Sah ich ein Bild von Deinem Mund
wie konnt` ich ihn genießen
doch leider kam dann doch die Stund
da willst Du ihn verschließen

Liebe stammeln Liebe sehn
ich kann und will nicht von Dir gehen
Liebe stammeln Liebe sehn
Du sagst ich soll nun gehn

Sah Deine Seele zart
wie hat sie mir gegolten
wie bist Du nun von andrer Art
ich werde nur gescholten

Liebe stammeln Liebe sehn
ich kann und will nicht von Dir gehen
Liebe stammeln Liebe sehn
Du sagst ich soll nun gehn

C.R. 21.06.03

1 2 3
Follow

Get every new post on this blog delivered to your Inbox.

Join other followers: