Categotry Archives: Lyrik von Gerhard Jaeger

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Gerhard Jaeger (Lyrik und Video): Meeresrauschen

Meeresrauschen ist eine Tonfolge angefüllt mit Licht, beflügelt, um den Küsten zu bringen die Kunde vom Salz ist .. ▶ Kuba 2015 Meer Video ▶ Hinweis: Dies ist eine Vorschau. Um den ganzen Text und das Video sehen zu können, bitte in die türkisfarbene Überschrift oder auf das Wort “Weiterlesen” klicken und den Artikel öffnen. ▶ Note: This is a preview. Please click in the turquoise-colored heading of the article, and you can see the Video.

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Meeresrauschen

ist

eine Tonfolge
angefüllt mit Licht, beflügelt,
um den Küsten zu bringen
die Kunde vom Salz

ist

ein klangvoller Schaum
der in Wellentälern
Zweifel bedeckt

ist

Geschmack auf der Zunge
vorm Festmahl
der Sinne

Meeresrauschen ist
Ewigkeit

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▶ Kuba 2015 Meer Video

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Gerhard Jaeger: Inselrufen

Inselrufen Komm über das Meer in die Ferne Komm in die Ferne auf die Insel ... . ▶ Hinweis: Dies ist eine Vorschau. Um diesen Artikel zu öffnen, bitte in die türkisfarbene Überschrift oder auf das Wort “Weiterlesen” klicken. ▶ Note: This is a preview. Please click in the turquoise-colored heading, to open the article.

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Foto 201 von Gerhard Jaeger


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Inselrufen

Komm
über das Meer
in die Ferne
Komm
in die Ferne
auf die Insel
Komm
auf die Insel
über die Berge
in das Tal
Komm
in mein Tal
über die Strasse
Komm
über die Strasse
in meine Sinnlichkeit
Komm

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Gerhard Jaeger: Nachtschwarz und schneeweiß

Nachtschwarz und schneeweiß I Wer - weiß wie weiß die Kälte und wie schwarz die Winde wehen wehrhaft umklammern die Gestalten im Gewirr der dunklen Straßenschächte und wer weiß wie solche Nächte wandernd um die Häuser ziehn taumeln, wanken, schwanken Schmelzwasser rauschen durch die Kanalisation von Berlin – wusstest du schon alles wird gut am Morgen früh II weiß wie Wind wieder weiter wehen schwarz wie eine Kälte klammern wehrhaft wie wirklich Wirklichkeiten schreiten wenn es schneit wer weiß vom wie und werden wirklich weiß man nie vom weißen Matsch braucht man eines nur zu wissen dieser Winter hat verschissen

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Nachtschwarz und  schneeweiß

I

Wer  – weiß wie weiß
die Kälte und wie schwarz
die Winde wehen
wehrhaft umklammern
die Gestalten im Gewirr
der dunklen Straßenschächte
und wer weiß wie
solche Nächte wandernd
um die Häuser ziehn
taumeln, wanken, schwanken
Schmelzwasser rauschen
durch die Kanalisation
von Berlin – wusstest du schon
alles wird gut
am Morgen
früh

II

weiß wie Wind
wieder weiter wehen

schwarz wie eine Kälte klammern
wehrhaft wie wirklich
Wirklichkeiten schreiten wenn

es schneit

wer weiß vom wie und werden
wirklich weiß man nie
vom weißen Matsch braucht man
eines nur  zu wissen
dieser Winter hat
verschissen

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Gerhard Jaeger (Lyrik und Audio): Hilflos

Hilflos liegt ein Wort vor deiner Tür es fand das Namensschild unter der Klingel nicht es hatte allen Mut gesammelt und alles was man sonst so verspricht ein Wort das wollte zu dir ungehört liegt es nun rum und atmet leise und atmet stumm ▶ Hinweis: Dies ist eine Vorschau. Um die Audiodatei öffnen und anhören zu können, bitte in die Artikelüberschrift oder das Wort “Weiterlesen” klicken. ▶ Note: This is a preview. Please click in the turquoise-colored heading of the article. After that you can use the audioplayer.

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Hilflos

liegt ein Wort vor deiner Tür
es fand das Namensschild
unter der Klingel nicht
es hatte allen Mut gesammelt
und alles was man sonst so verspricht
ein Wort das wollte zu dir
ungehört liegt es nun rum
und atmet leise
und atmet stumm

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▶  Hilflos

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 Gerhard Jaeger (Text und Interpretation)

 

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Gerhard Jaeger: Gehen wir zu mir

Gehen wir zu mir hab ich gesacht? nee, nee hab ich gedacht! gehen wir lieber in die Landschaft! mit der ganzen Mannschaft? Nee, nee, hab ich gedacht! bin mit mir ja alleene… …das war die ganze Szene

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Gehen wir zu mir

hab ich gesacht?

nee, nee hab ich gedacht!
gehen wir lieber
in die Landschaft!

mit der ganzen Mannschaft?

Nee, nee, hab ich gedacht!
bin mit mir ja alleene…

…das war die ganze Szene

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Gerhard Jaeger: Meeresrauschen ist…

Meeresrauschen ist… Für B. ein Wischmopp der Zweifel von der Kreidetafel der Seele wischt Meeresrauschen ist die Tonfolge die dem Licht Flügel verleiht Meeresrauschen und Licht sind ein Festmahl und auf der Zunge das Salz zum erträumen neuer Gerichte

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Meeresrauschen ist…

Für B.

ein Wischmopp
der Zweifel
von der Kreidetafel
der Seele wischt

Meeresrauschen ist
die Tonfolge die
dem Licht
Flügel verleiht

Meeresrauschen und Licht
sind ein Festmahl und
auf der Zunge das Salz
zum erträumen
neuer Gerichte

Gerhard Jaeger: He ich seh’

He ich seh’- - schwarz umweht vom Sturm gesät Harz Unvermutet aus Ästen blutet Schnitt Wild das Wolkenbild Schritt Überall der Winde Hall Gewimmel Springen Hagelkörner klingen Himmel geigen Wetterreigen Flüsse Schnellen über Häuserschwellen Risse Aufgeplatzt das Erdreich schmatzt Wetterbericht Sonderschicht? Sonderschicht!

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He ich seh’-

- schwarz
umweht vom Sturm gesät
Harz
Unvermutet aus Ästen blutet
Schnitt
Wild das Wolkenbild
Schritt
Überall der Winde Hall
Gewimmel
Springen Hagelkörner klingen
Himmel
geigen Wetterreigen
Flüsse
Schnellen über Häuserschwellen
Risse
Aufgeplatzt das Erdreich schmatzt

Wetterbericht

Sonderschicht?
Sonderschicht!

Gerhard Jaeger alias Erwin von der Panke (Text, Bild und Video): Meeresrauschen ist…

▶ Hinweis: Dies ist eine Vorschau. Um diesen Artikel zu öffnen, bitte in die türkisfarbene Überschrift oder auf das Wort “Weiterlesen” klicken. ▶ Note: This is a preview. Please click in the turquoise-colored heading of the article, and you can see the artikel. Dieses Bild von Gerhard Jaeger war, neben weiteren Exponaten der Kunstausstellung des Malaika Projektes “Art‬ unite us – Kunst vereint uns”, im Rahmen einer Multimedia Show, in Regie von Jens-Uwe Miethling, am 5.12.2014 im MGH Mehrgenerationenhaus Königs Wusterhausen zu sehen. . . . . Meeresrauschen ist… Für B. ein Wischmopp der Zweifel von der Kreidetafel der Seele wischt Meeresrauschen ist die Tonfolge die dem Licht Flügel verleiht Meeresrauschen und Licht sind ein Festmahl und auf der Zunge das Salz zum Erträumen neuer Gerichte

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Gerhard Jaeger Bild "Am Meer"

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Gerhard Jaeger Bild "Am-Meer"

Gerhard Jaeger Bild: Am Meer

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▶ Video: am Meer 2 von Gerhard Jaeger
alias Erwin von der Panke (EvP)

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Meeresrauschen ist…
                                       Für B.
ein Wischmopp
der Zweifel
von der Kreidetafel
der Seele wischt
Meeresrauschen ist
die Tonfolge die
dem Licht
Flügel verleiht
Meeresrauschen und Licht
sind ein Festmahl und
auf der Zunge das Salz
zum Erträumen
neuer Gerichte

Gerhard Jaeger: Wenn zwei

Wenn zwei Mützen sich begegnen muß es nicht immer regnen doch was immer sie auch hatten auf diese Birnen fällt der Schatten

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Wenn zwei

Mützen sich begegnen
muß es nicht immer regnen

doch was immer sie auch hatten
auf diese Birnen fällt
der Schatten

Gerhard Jaeger: Schweigen leise hoffen

Schweigen leise hoffen bist du die Stimme der Nacht bist du etwas vom Traum bist du – und bist du es nicht bist du das Leise bist du das Andere du bist eine Antwort du bist eine Hoffnung du bist die und das was sein sollte du und die und das was noch nicht ist bist Stimme der Nacht bist Traum der quält bist das was fehlt

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Schweigen leise hoffen

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bist du die Stimme
der Nacht
bist du etwas
vom Traum
bist du – und bist du
es nicht
bist du
das Leise
bist du
das Andere

du bist
eine Antwort
du bist
eine Hoffnung
du bist die und
das was sein sollte

du und die und das
was noch nicht ist

bist Stimme der Nacht
bist Traum der quält
bist das was fehlt

Gerhard Jaeger: “Schau ma’ – praxisbezogenes Gedicht zur Nutzung der Salatschleuder”

. , , . . . . . . . Schau ma’ praxisbezogenes Gedicht zur Nutzung der Salatschleuder wie alles sich dreht da ist doch alles zu früh oder zu spät, schau ma’ der Salat hat Schleudertrauma überall im Bundesstaat macht man so Salat zwar bin ich nur ein Blättchen das ist mein Geschick doch Knick-knick-knickebein in diese Schleuder steig ich nicht ein

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Gerhard Jaeger: Foto "warm"

Gerhard Jaeger: Foto “warm”

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Schau ma’

praxisbezogenes Gedicht zur Nutzung der Salatschleuder

wie alles sich dreht
da ist doch alles zu früh
oder zu spät, schau ma’
der Salat hat  Schleudertrauma

überall im Bundesstaat
macht man so Salat
zwar bin ich nur ein Blättchen
das ist mein Geschick
doch Knick-knick-knickebein
in diese Schleuder
steig ich nicht ein

Gerhard Jaeger: Vergessen und Abschied

. . . . . . . . . Vergessen und Abschied still fällt ein Blatt vom Baum still fällt ein Lächeln aus dem Traum still fällt ein Blick kehrt nicht zurück weht fort und weht geht fort und geht wortlos mit dem Vergessen wessen Blick nur wessen, wer hat ihn verschenkt, wer hat das Laub mir abgehängt, wer ließ das Lächeln fallen, wem galt es? Mir oder allen, fiel es aus dem Traum. Fand es kein Gesicht Das Jahr, es schert sich nicht, den Sturmball hoch und Schicht - Abschied und vergessen wessen Blick nur wessen

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Vergessen und Abschied

still fällt ein Blatt vom Baum
still fällt ein Lächeln aus dem Traum
still fällt ein Blick
kehrt nicht zurück
weht

fort und weht
geht fort und geht
wortlos mit dem Vergessen
wessen Blick nur wessen,
wer

hat ihn verschenkt, wer
hat das Laub mir abgehängt, wer
ließ das Lächeln fallen, wem
galt es? Mir oder allen, fiel es aus
dem Traum. Fand es kein
Gesicht

Das Jahr, es schert sich nicht,
den Sturmball hoch und Schicht -
Abschied und vergessen

wessen Blick nur
wessen

Gerhard Jaeger: Vor dem Endspurt – oder eine Stunde Zärtlichkeit

. . . . . . . . . Vor dem Endspurt oder eine Stunde Zärtlichkeit das Meer nicht schmiegt sich an der Wind nicht stellt das Ohr mir auf zum Segeln das Licht nicht verblendet mir die Stirn die Wahrheit nicht will zu mir die Liebe nicht nee, nee die war nicht hier das Meer war da der Wind na klar das Ohr liegt an das Licht so dann die Wahrheit im Galopp stellt die Liebe auf den Kopp nur weg ist nicht so weit wie eine Stunde Zärtlichkeit

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Gerhard Jaeger: Foto "kalt"

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Gerhard Jaeger: Foto "kalt"

Gerhard Jaeger: Foto “kalt”

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Vor dem Endspurt

oder eine Stunde Zärtlichkeit

das Meer nicht
schmiegt sich an
der Wind  nicht
stellt das Ohr mir auf zum Segeln
das Licht nicht
verblendet mir die Stirn
die Wahrheit nicht
will zu mir
die Liebe nicht
nee, nee
die war nicht hier

das Meer war da
der Wind na klar
das Ohr liegt an
das Licht so dann
die Wahrheit im Galopp
stellt die Liebe auf den Kopp
nur weg ist nicht
so weit
wie

eine Stunde
Zärtlichkeit

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