Tag Archives: * sürpriz

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Gerhard Jaeger – Bild: Sardische Bucht

Wieder überrascht uns Erwin von der Panke mit einem Bild zum Wegträumen. Vielen Dank dafür, lieber Gerhard! Mit solchen Bildern, wie diesem, macht es Spaß, jeden Tag etwas Neues im Blog vorzustellen. Liane Fehler Onlineredaktion

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Dieses Bild von Gerhard Jaeger war neben weiteren Exponaten der Kunstausstellung des Malaika Projektes “Art‬ unite us – Kunst vereint uns” im Rahmen einer Multimedia Show im Dezember 2014 im Mehrgenerationenhaus Königs Wusterhausen zu sehen

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Gerhard Jaeger mit dem Lied: Morgenlicht – Foto von smt

.▶ . . . . . . . . . Morgenlicht Morgenlicht, ach Morgenlicht du rasender Feuerstier bespringst die Autofenster zerflammst das Maiengrün ach du braust über mir ich bin klein mein Herz nicht rein ... Dies ist eine Vorschau. Um diesen Artikel ganz lesen, dieses Bild in voller Größe sehen oder den Titel abspielen zu können, bitte in die türkisfarbene Überschrift oder auf das Wort “Weiterlesen” klicken und den Artikel öffnen.

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Morgenlicht

 

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Gerhard Jaeger alias “Erwin von der Panke”

Lyrik und Liedtext:

Morgenlicht

Morgenlicht, ach Morgenlicht
du rasender Feuerstier
bespringst die Autofenster
zerflammst das Maiengrün
ach du braust
über mir
ich bin klein
mein Herz nicht rein

verbrennst die Stirn
die Vogelstirn
die fahrige Sehnsucht
auf der Kühlerhaube
lümmelt Ungewissheit
lümmelt Ungewissheit

Morgentau, ach Morgentau
du Schweiß der Elfe Nacht
die meine Träume antanzt
Märchenpärchen drehen
die müssen rasch entschwinden
die müssen rasch entbinden
’ne graue Stund’ vor Tag
diese Blume Flüchtigkeit
blaue Blume Flüchtigkeit

Vergißmeinnicht, Vergißmeinnicht
ach Morgenlicht
werde hundert Jahre alt
und ich komme bald
ja ich komme bald

Morgenlicht ach Morgenlicht
vergiß mich nicht

 

Text und Musik: G.Jaeger

E-moll

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Gerhard Jaeger: Bild: Hund im Mohn – this is a picture from the painter Gerhard Jaeger – the title is: Dog in the poppy

"Erwin von der Panke" überrascht uns mit einem verstörend schönen, fast märchenhaft wirkendem Bild. Es heißt: "Hund im Mohn". Einfach zauberhaft, oder? Liane Fehler Onlineredaktion

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Gerhard Jaeger alias "Erwin von der Panke": Bild "Hund im Mohn" - this is a picture from the painter Gerhard Jaeger - the title is “Dog in the poppy”

Gerhard Jaeger – Bild: Hund im Mohn –
this is a picture from the painter Gerhard Jaeger – the title is “Dog in the poppy”

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„Erwin von der Panke“ überrascht uns mit einem verstörend schönen,
fast märchenhaft wirkendem Bild. Es heißt: „Hund im Mohn“.
Einfach zauberhaft, oder?

Liane Fehler  Onlineredaktion

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Fritze (Christian Hohberg) – Lied: wenn ich dich berühre (Audio)

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wenn ich dich berühre
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Gerhard Jaeger: Loutro

Loutro blaues Wasser färbt Zeiten unter den Klippen die nachts in dunkle Träume ragen kein Stein bleibt verborgen kein Stein bleibt unberührt Licht ist da, da ist der Meeresatem mit duftenden Mythen im Gestein Ziegen, die blöken immer zum Geläut der Glöckchen und alle Geschöpfe springen ins Blau, das von allen Göttern geschaffen die Wasser waschen Zeiten aus zur Zeit

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blaues Wasser
färbt Zeiten
unter den Klippen
die nachts in dunkle Träume ragen

kein Stein bleibt verborgen
kein Stein bleibt unberührt
Licht ist da, da ist
der Meeresatem
mit duftenden Mythen

im Gestein
Ziegen, die blöken immer
zum Geläut der Glöckchen
und alle Geschöpfe
springen

ins Blau, das
von allen Göttern
geschaffen

die Wasser waschen
Zeiten aus
zur Zeit

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Gerhard Jaeger Bild: Friedensstrasse Königs Wusterhausen

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Liane Fehler: Licht – Light

Meine Speise ist Licht während ich die Namen auf eure Steine schreibe Häng Gebete an die Bäume schicke Wünsche mit dem Wind erste Ahnung Endlichkeit lächelnde Erinnerung aufgerissen Gedankenweit nur Liebe lässt mich Angst vergessen

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Meine Speise ist Licht
während ich die Namen
auf eure Steine schreibe

Häng Gebete an die Bäume
schicke Wünsche mit dem Wind

erste Ahnung Endlichkeit
lächelnde Erinnerung
aufgerissen Gedankenweit

nur Liebe lässt mich
Angst vergessen

 

 Mai 2012

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Liane Fehler: In Deinem Blick Frühling

bedecke meine Lider mit Schnee erwarte Kühle im Kopf doch Lebensatem blies warm ins Genick schönes Schaudern

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Foto: regenbogen-k  quarknet
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Bedecke meine Lider
mit Schnee
erwarte Kühle im Kopf
doch Lebensatem
blies warm ins Genick
schönes Schaudern

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Christian Rempel: Babajagalied – ein Vorschlag zum Themenschwerpunkt Lied unseres Herbstseminares 2013

Wie wär's mit diesem Vorschlag, der ein Kinderlied werden sollte: Babajagalied (Refrain auf: Rosamunde, schenk mir Dein Herz und sei mein) 1. Das Häuschen steht auf einem Bein Es kann sich drehen, oh wie fein Wird Baba Jaga wohl zu Hause sein? Am besten, wir schaun selber rein Refrain: Baba Jaga – dreh doch Dein Türchen uns zu Baba Jaga – wir sehn doch, zu Hause bist Du Aus dem Schornstein steigt ein herrlicher Duft Es steht ein Kind hier, das Dich ruft: Baba Jaga! 2. Die Oma hat uns oft erzählt Dass Hexen nicht nur böse sind Und Baba Jaga da nicht fehlt Wär' langweilig, weiß jedes Kind 3. Hier lebten noch vor langer Zeit Die Slawen weit von Osten her Sie wohnten von hier gar nicht weit Ihr Leben war noch ziemlich schwer 4. Wir wollen in Dein Häuschen rein Uns nicht drängeln, uns nicht schlagen Es soll ein schönes Fest Dir sein Ein schöner von den schönsten Tagen C.R. 5.10.2013

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Wie wär’s mit diesem Vorschlag, der ein Kinderlied werden sollte:

Babajagalied (Refrain auf: Rosamunde, schenk mir Dein Herz und sei mein)

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1. Das Häuschen steht auf einem Bein
Es kann sich drehen, oh wie fein
Wird Baba Jaga wohl zu Hause sein?
Am besten, wir schaun selber rein

Refrain: Baba Jaga – dreh doch Dein Türchen uns zu
Baba Jaga – wir sehn doch, zu Hause bist Du
Aus dem Schornstein steigt ein herrlicher Duft
Es steht ein Kind hier, das Dich ruft: Baba Jaga!

2. Die Oma hat uns oft erzählt
Dass Hexen nicht nur böse sind
Und Baba Jaga da nicht fehlt
Wär‘ langweilig, weiß jedes Kind

3. Hier lebten noch vor langer Zeit
Die Slawen weit von Osten her
Sie wohnten von hier gar nicht weit
Ihr Leben war noch ziemlich schwer

4. Wir wollen in Dein Häuschen rein
Uns nicht drängeln, uns nicht schlagen
Es soll ein schönes Fest Dir sein
Ein schöner von den schönsten Tagen

C.R. 5.10.2013

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Liane Fehler: Pessimist

Du bist ein Pessimist chronisch unzufrieden mit Dir und dem Leben Stell einen Ausreiseantrag ins Schlaraffenland!

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Du bist ein Pessimist
chronisch unzufrieden
mit Dir und dem Leben
Stell einen Ausreiseantrag
ins Schlaraffenland!

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Senta Annemarie Krumnauer-Lieb: Roter Mohn

Wie lange musste ich warten, auf Dich, du roter Mohn. Nun blühst du in meinem Garten, ein paar Tage schon. Ein zauberhaftes Leuchten umhüllt dein Blüten Kleid,

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Foto: sibyll maschler

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Wie lange musste ich warten,
auf Dich, du roter Mohn.
Nun blühst du in meinem Garten,
ein paar Tage schon.

Ein zauberhaftes Leuchten
umhüllt dein Blüten Kleid,
so kannst du Herzen erreichen,
die noch zum Träumen bereit.


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Desdemona: Der endlose Schrei

Stundenlange Umarmung - Glück- dann ein Schrei- in Sekundenschnelle ist alles vorbei. Feuer hier, Feuer da, und immer noch mehr. Tief in der Bucht das zischende Meer. Schreiend treibt es die Menschen über das Land. Doch der Vesuv hat sie alle verbrannt.

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Andreas Schrock – Foto: Steinfigur

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Stundenlange Umarmung – Glück- dann ein Schrei-
in Sekundenschnelle ist alles vorbei.
Feuer hier, Feuer da, und immer noch mehr.
Tief in der Bucht das zischende Meer.
Schreiend treibt es die Menschen über das Land.
Doch der Vesuv hat sie alle verbrannt.
Unbezähmbar wälzt sich die unendliche Glut.
Tödlich die speihende Lavaflut.
Urplötzlich sind Menschen erstarrt zu Stein.
Verstörender kann ein Anblick nicht sein.

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Desdemona: Ich begreife nichts

Noch benommen von einem eigenartigen Traum greife ich nach der Wolldecke und gehe ans Fenster. Vor meinen Augen breitet sich tiefschwarze Nacht aus, übersät von flimmernden, flackernden Sternen. Aus unermesslich weiten Räumen scheinen sie mich zu begrüßen. Ich bin fasziniert, ziehe auch noch meinen Arbeitsstuhl ans Fenster, um dieses nächtliche Schauspiel ganz in mich aufzunehmen. Dann öffne ich das Fenster. Fühlte ich mich davor wohl und behaglich, beschützt in meinen vier Wänden, passiert mit einem Male etwas sehr Eigenartiges. Ich vergesse hinter mir die vertraute, fest gefügte Welt meines Zimmers und bin urplötzlich dem Sternenhimmel über mir ausgeliefert. Er erzeugt in mir ein Unwohlsein, einen dumpfen Druck in der Magengrube. Ich fühle mich überrumpelt von dieser eiskalten, fremden, schweigenden Unendlichkeit. Scheinbar geht von ihr eine unsichtbare, mir bisher unbekannte Bedrohung aus. Jetzt fröstelt mich auch noch und ich ziehe meine dicke, warme Bettdecke ans Fenster. Irgendwie scheinen mich die Sterne zu verwirren. Banal, ja ausgesprochen beschränkt, empfinde ich gewöhnlich meinen All-Tag, der doch im Grunde - so wird es mir jetzt mit einem Male klar - ein Tag im All, im Universum ist. Die alltäglichen Dinge halten mich Tag für Tag gefangen, doch als eigentliches Gefängnis empfinde ich jetzt, in diesem Moment, die sich über mich wölbende Himmelsschale mit den vielen, unendlich vielen Lichtern. Sie wärmen mich nicht. Sie beschützen mich nicht. Ich bin ihnen gleichgültig. Sie sind da- ob ich nun da bin oder nicht. Aber warum sitze ich jetzt hier wie versteinert vor diesem unheimlichen Bild? Was soll denn das? Dieses Ängstigen vor einer Lichtjahren fernen, kalten Welt? Schnell schließe ich das Fenster wieder. Mögen doch die mich beunruhigenden Gedanken draußen bleiben... in dieser von Sternen übersäten dunklen Nacht.

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Noch benommen von einem eigenartigen Traum
greife ich nach der Wolldecke und gehe ans Fenster.
Vor meinen Augen breitet sich tiefschwarze Nacht aus,
übersät von flimmernden, flackernden Sternen.
Aus unermesslich weiten Räumen scheinen sie mich zu begrüßen.
Ich bin fasziniert, ziehe auch noch meinen Arbeitsstuhl ans Fenster, um dieses nächtliche Schauspiel ganz in mich aufzunehmen.
Dann öffne ich das Fenster.
Fühlte ich mich davor wohl und behaglich, beschützt in meinen
vier Wänden, passiert mit einem Male etwas sehr Eigenartiges.
Ich vergesse hinter mir die vertraute, fest gefügte Welt meines Zimmers und bin urplötzlich dem Sternenhimmel über mir ausgeliefert. Er erzeugt in mir ein Unwohlsein, einen dumpfen
Druck in der Magengrube.
Ich fühle mich überrumpelt von dieser eiskalten, fremden, schweigenden Unendlichkeit. Scheinbar geht von ihr eine unsichtbare, mir bisher unbekannte Bedrohung aus.
Jetzt fröstelt mich auch noch und ich ziehe meine dicke, warme Bettdecke ans Fenster.
Irgendwie scheinen mich die Sterne zu verwirren.
Banal, ja ausgesprochen beschränkt, empfinde ich gewöhnlich meinen All-Tag, der doch im Grunde – so wird es mir jetzt mit einem Male klar – ein Tag im All, im Universum ist.
Die alltäglichen Dinge halten mich Tag für Tag gefangen,
doch als eigentliches Gefängnis empfinde ich jetzt,
in diesem Moment, die sich über mich wölbende Himmelsschale
mit den vielen, unendlich vielen Lichtern.
Sie wärmen mich nicht.
Sie beschützen mich nicht.
Ich bin ihnen gleichgültig.
Sie sind da- ob ich nun da bin oder nicht.
Aber warum sitze ich jetzt hier wie versteinert vor diesem unheimlichen Bild? Was soll denn das?
Dieses Ängstigen vor einer Lichtjahren fernen, kalten Welt?
Schnell schließe ich das Fenster wieder.
Mögen doch die mich beunruhigenden Gedanken draußen bleiben…
in dieser von Sternen übersäten dunklen Nacht.

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