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Andreas Schrock: Elliptische Annäherung

Andreas Schrock Elliptische Annäherung Das Bild hängt in Kobryn, im Haus der Kultur, im Zentrum auf blauer Pinnwand, unten, weit unten, links. Ich muss mich bücken, die Häuser zu sehen, die Stadt, die Häuser mit Fenstern wie Augen, mit Dächern, Hüten gleich, Gesichtern also. So Bös' das eine, hat ein drittes Aug´. ´So achtlos das andre, angenehm, mal ohne Emotionen: Drei Fenster in einer Reihe, geht doch. Und ein altes Haus, auf dem Bild, die Fenster nach unten gezogen. Und ein kleines Haus, ein Mädchen oder Junge, ein Kind eben, sächlich also, ohne Fenster, allein mit einer Tür. Und ein Haus mit schiefem Gebiss, so jedenfalls hängt die Toreinfahrt im Wind. Und noch ein Haus, mit wehenden Rockschößen, oder wie sagt man, wenn das Haus zur Seite rutscht und das Vordach nach hinten fällt. Und in der Mitte ein Haus mit Gesicht, so eine tatarische Prinzessin, mit Stirnband, mit kunstvollen Nägeln. Mit Nägeln, die nicht wehtun, denn sie kitzeln nur leicht die tauben Regionen des Hirns. Und ein Haus mit hellem Gesicht, schaut es zum Rand, zum Rand des Bildes, zur Stadtmauer, zur Fahne der Verteidiger. Darüber der Sternenhimmel, weiße Punkte auf tiefblauer Tischdecke. Die Fenster in den Stuben leuchten, ohne Gardine, sind einfach hell. Dahinter also wird gelebt, ich kann es sehen. Da wird gelebt und geliebt und gestorben. Und die Dächer, die Hüte also, sind grün und blau, braun und rot, pink und ocker. Die Dachziegel, die Schindeln, die sind so gar nicht Deutsch, keine Biberschwänze und so. Die sind, wie sie in Kobryn eben sind: aus Blech, rechteckig, symmetrisch. Oder schraffiert, längs und quer. Und dann, dann hat die Malerin Fantasieschindeln hinzugefügt, Ellipsen, so, wie ein Eierkuchen nie aussehen kann; wie ein Auge, nun ja, auch nicht aussieht; so, wie einfach die Hand ging, in diesem Moment. Und das Pflaster braun, kackbraun sozusagen. Aber die Steine könnten auch Kartoffeln sein; `ne dunkle Sorte, Kartoffelpflaster also. Dieses Bild also hängt in Kobryn, im дворец республики, an der Wandzeitung; während draußen belarussisch палаць културы steht: ein Kulturpalast, aus Sowjetzeiten, in Kobryn, in Belarus, am Rand des zentralen Platzes, in dessen Mitte ein Denkmal steht, für die Befreiung der Stadt, am 20. Juli 1944. Moment, da hat doch Stauffenberg die Bombe, an diesem Tage nahm die 61. Armee der belarussischen Front Kobryn. Ein Obelisk aus Beton listet die Orden auf: 669 Orden für die, 692 Orden für die. Und 369 Orden für die, und so geht die Reihe runter. Ganz unten 12 Extraorden, posthum verliehen. So also, lässt sich Sterben auch darstellen, denke ich, während ich langsam ums Denkmal geh, quert ` ein junger Mann den Platz, er lächelt mit hochgezogenem Mundwinkel. Da seid ihr drüber weg, was? Natürlich, seid ihr drüber weg. Aber ich bin mittendrin. Blöder noch wird es vorn, an der Ausfallstraße. Da steht ein Denkmal mit russischem Adler, Juli 1812 steht da, ein Sommertag also, als die Russen gewannen, die Schlacht bei Kobryn. Da haben sich die Franzosen verrechnet, doch ach, was lese ich, abends im Hotelzimmer, im Netz, waren nicht Franzosen, waren Sachsen, die sich verbraten ließen. Früh um sechs gings los, und um 14 Uhr war das Pulver alle. Aber da waren 2.000 schon tot, lese ich abends im Hotelzimmer, dem kargen. Hinter der dünnen Wand reden zwei Russen mit bassigen Stimmen. Dann geht die Klospülung. Stille. Wo sind die Spuren, denke ich; doch welcher Stammbaum geht so weit zurück, und wen interessiert es, was in der Pfanne seiner Vorväter bruzzelte, Pulver oder Bratkartoffeln. Wen interessiert´s. You are polishman? fragt mich die Frau im Zug, auf der Sitzbank neben mir. Nein, ich bin kein polnischer Mann, из германии, murmle ich und sie sagt`s auf Englisch: From Germany! und ihre Augen werden feucht. Bin ich gefahren, tausend Kilometer fast, und treffe diese Frau, die sich wünscht, nicht hier zu sein! Kennst du das, wenn dich ein Satz, oder Halbsatz oder ein offener Mund ins All schleudert? Und jetzt, weißt du, jetzt bin ich hier am sonnenfernsten Punkt der Ellipse, Ich bin hier am Arsch des Pluto. Und hier, weißt du, hier ist es kalt. Und hier hat keiner ´ne Decke für mich, weil, hier ist keiner, niemand, никто ist ein Indefinitpronomen, sagt mein russisches Wörterbuch. Weißt du, ein Pronomen ist eh schon irgendwas, was für einen Namen steht. Und dieses irgendwas ist nicht einmal definiert. Das also heißt: mutterseelenallein. Hier bin ich und warte. Und warte. Denn die Schwerkraft trägt mich durchs All. Und dann, schau nur, sieh‘, der Punkt da hinten, die Sonne. Ganz klein. Ganz fern. Die Sonne. Und ein Bild, eben noch auf Pinnwand Liegt jetzt auf dem Tisch, hinter dem Häuschen, ein Blatt im Sommerwind, beim Großvater, beim Großvater! Dieses Bild also ist von Mascha Boikow, 11 Jahre alt; die nicht weiß, dass ich es weiß; die im Traum durch diese Stadt ging, eine Schlafwandlerin, die malte, was sie sah. Mascha, du bist ein großartiges Mädchen. Wenn du eine Frau bist, wirst du einen Mann haben, und Kinder. Und ich werde alt sein. Doch dein Name steht hier geschrieben. Eins nur fehlt noch, Mascha aus Kobryn: dein Vatersname, der zweite Vorname. Du musst ihn kennen. Du kannst ihn nicht vergessen haben, denn so hängen wir ja zusammen, über den zweiten Namen, der jeweils dem Vater gehört, das Kettenglied, dass die Jahrhunderte in uns zusammenhält. Oder hast du keinen, bist du abgeschnitten von der Zeit, bist du einfach nur Mascha Boikow, frei von Vergangenheit, frei von Erinnerung. Frei von Schuld. Brest, Oktober 2019, letzte Bearbeitung: Dresden Juli 2020 „Сказочный город“, техника: гуаш; автор: Маша Ьойко, 11 лет „Traumhafte Stadt“, Technik: Gouache, Autor: Mascha Boikow, 11 Jahre

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Andreas Schrock Elliptische Annäherung

Das Bild hängt in Kobryn, im Haus der Kultur, im Zentrum auf blauer Pinnwand, unten,
weit unten, links. Ich muss mich bücken, die Häuser zu sehen, die Stadt, die Häuser mit Fenstern wie Augen, mit Dächern, Hüten gleich, Gesichtern also.

So Bös‘ das eine, hat ein drittes Aug´. ´So achtlos das andre, angenehm, mal ohne Emotionen: Drei Fenster in einer Reihe, geht doch. Und ein altes Haus, auf dem Bild, die Fenster nach unten gezogen. Und ein kleines Haus, ein Mädchen oder Junge, ein Kind eben, sächlich also, ohne Fenster, allein mit einer Tür.

Und ein Haus mit schiefem Gebiss, so jedenfalls hängt die Toreinfahrt im Wind. Und noch ein Haus, mit wehenden Rockschößen, oder wie sagt man, wenn das Haus zur Seite rutscht und das Vordach nach hinten fällt.

Und in der Mitte ein Haus mit Gesicht, so eine tatarische Prinzessin, mit Stirnband, mit kunstvollen Nägeln. Mit Nägeln, die nicht wehtun, denn sie kitzeln nur leicht die tauben Regionen des Hirns.

Und ein Haus mit hellem Gesicht, schaut es zum Rand, zum Rand des Bildes, zur Stadtmauer, zur Fahne der Verteidiger. Darüber der Sternenhimmel, weiße Punkte auf tiefblauer Tischdecke.

Die Fenster in den Stuben leuchten, ohne Gardine, sind einfach hell. Dahinter also wird gelebt, ich kann es sehen. Da wird gelebt und geliebt und gestorben. Und die Dächer, die Hüte also, sind grün und blau, braun und rot, pink und ocker.

Die Dachziegel, die Schindeln, die sind so gar nicht Deutsch, keine Biberschwänze und so. Die sind, wie sie in Kobryn eben sind: aus Blech, rechteckig, symmetrisch. Oder schraffiert, längs und quer. Und dann, dann hat die Malerin Fantasieschindeln hinzugefügt, Ellipsen, so, wie ein Eierkuchen nie aussehen kann; wie ein Auge, nun ja, auch nicht aussieht; so, wie einfach die Hand ging, in diesem Moment.

Und das Pflaster braun, kackbraun sozusagen. Aber die Steine könnten auch Kartoffeln sein;
`ne dunkle Sorte, Kartoffelpflaster also.

Dieses Bild also hängt in Kobryn, im дворец республики, an der Wandzeitung; während draußen belarussisch палаць културы steht: ein Kulturpalast, aus Sowjetzeiten, in Kobryn, in Belarus, am Rand des zentralen Platzes, in dessen Mitte ein Denkmal steht, für die Befreiung der Stadt, am 20. Juli 1944. Moment, da hat doch Stauffenberg die Bombe, an diesem Tage nahm die 61. Armee der belarussischen Front Kobryn.

Ein Obelisk aus Beton listet die Orden auf: 669 Orden für die, 692 Orden für die. Und 369 Orden für die, und so geht die Reihe runter. Ganz unten 12 Extraorden, posthum verliehen. So also, lässt sich Sterben auch darstellen, denke ich, während ich langsam ums Denkmal geh, quert ` ein junger Mann den Platz, er lächelt mit hochgezogenem Mundwinkel.
Da seid ihr drüber weg, was? Natürlich,
seid ihr drüber weg. Aber ich bin mittendrin.

Blöder noch wird es vorn, an der Ausfallstraße. Da steht ein Denkmal mit russischem Adler,
Juli 1812 steht da, ein Sommertag also, als die Russen gewannen, die Schlacht bei Kobryn.
Da haben sich die Franzosen verrechnet, doch ach, was lese ich, abends im Hotelzimmer, im Netz, waren nicht Franzosen, waren Sachsen, die sich verbraten ließen.

Früh um sechs gings los, und um 14 Uhr war das Pulver alle. Aber da waren 2.000 schon tot, lese ich abends im Hotelzimmer, dem kargen. Hinter der dünnen Wand reden zwei Russen
mit bassigen Stimmen. Dann geht die Klospülung. Stille.

Wo sind die Spuren, denke ich; doch welcher Stammbaum geht so weit zurück, und wen interessiert es, was in der Pfanne seiner Vorväter bruzzelte, Pulver oder Bratkartoffeln.

Wen interessiert´s. You are polishman? fragt mich die Frau im Zug, auf der Sitzbank neben mir. Nein, ich bin kein polnischer Mann, из германии, murmle ich und sie sagt`s auf Englisch: From Germany! und ihre Augen werden feucht.

Bin ich gefahren, tausend Kilometer fast, und treffe diese Frau, die sich wünscht, nicht hier zu sein!

Kennst du das, wenn dich ein Satz, oder Halbsatz oder ein offener Mund ins All schleudert?

Und jetzt, weißt du, jetzt bin ich hier am sonnenfernsten Punkt der Ellipse, Ich bin hier am Arsch des Pluto. Und hier, weißt du, hier ist es kalt. Und hier hat keiner ´ne Decke für mich, weil, hier ist keiner, niemand, никто ist ein Indefinitpronomen, sagt mein russisches Wörterbuch. Weißt du, ein Pronomen ist eh schon irgendwas, was für einen Namen steht.
Und dieses irgendwas ist nicht einmal definiert. Das also heißt: mutterseelenallein.

Hier bin ich und warte.

Und warte.

Denn die Schwerkraft trägt mich durchs All.

Und dann, schau nur, sieh‘, der Punkt da hinten, die Sonne. Ganz klein. Ganz fern. Die Sonne.

Und ein Bild, eben noch auf Pinnwand Liegt jetzt auf dem Tisch, hinter dem Häuschen, ein Blatt im Sommerwind, beim Großvater, beim Großvater! Dieses Bild also ist von Mascha Boikow, 11 Jahre alt; die nicht weiß, dass ich es weiß; die im Traum durch diese Stadt ging,
eine Schlafwandlerin, die malte, was sie sah.

Mascha, du bist ein großartiges Mädchen. Wenn du eine Frau bist, wirst du einen Mann haben, und Kinder. Und ich werde alt sein. Doch dein Name steht hier geschrieben. Eins nur fehlt noch, Mascha aus Kobryn: dein Vatersname, der zweite Vorname. Du musst ihn kennen. Du kannst ihn nicht vergessen haben, denn so hängen wir ja zusammen, über den zweiten Namen, der jeweils dem Vater gehört, das Kettenglied, dass die Jahrhunderte in uns zusammenhält. Oder hast du keinen, bist du abgeschnitten von der Zeit, bist du einfach nur Mascha Boikow, frei von Vergangenheit, frei von Erinnerung. Frei von Schuld.

Brest, Oktober 2019, letzte Bearbeitung: Dresden Juli 2020

„Сказочный город“, техника: гуаш; автор: Маша Ьойко, 11 лет „Traumhafte Stadt“, Technik: Gouache, Autor: Mascha Boikow, 11 Jahre

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Andreas Schrock: Annäherung an die Ikonenmalerei

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Zuerst ist die Farbe. Oder die Idee von einer Farbe: Kaffee. Tante G. hatte mir Bilder gezeigt, die während ihrer Reha entstanden. Landschaften in Brauntönen, gemalt mit einer wässrigen Lösung aus gefriergetrocknetem Kaffee. Ich bereite einen, wie ich meine, kräftigen Sud. Doch es funktioniert nicht. Die Striche auf dem Blatt bleiben blass, ohne Kraft.

Also steige ich auf Aquarell und Umbra um. „Umbra“ klingt irgendwie gut. Das Wort stammt aus dem Lateinischen und heißt Schatten. Umbra wird landläufig mit Römischbraun übersetzt. Ich suche eine Vorlage aus dem Netz, dann die Farben in den Näpfchen.

Wie soll das Licht fallen? Ich könnte versuchen, das Gesicht aus sich selbst heraus leuchten zu lassen, wie manche Ikonenmaler es tun. Also ohne Schatten, ohne Tiefe, eben flach. Aber das wäre verrückt! Generationen von Malern haben daran gearbeitet, den Raum (die Perspektive, die Tiefe) auf die Leinwand zu kriegen. Die Welt gewissermaßen auf das Kunstwerk zu erweitern. Nur die Expressionisten waren anders, glaube ich. Und dann soll man einfach Fläche malen?! Andererseits: Wenn man Fläche malte, wäre das auch ein Zeichen. Der (irdische) Raum würde unwichtig, das Blatt würde zur Grenze zwischen Immanenz (Welt) und Transzendenz (dem Dahinterliegenden). Im günstigste Fall spräche es, wie eben ein Kunstwerk spricht. Was es sagt, ist die spannende Frage!

Sollte ich Christus malen? Oder auch Gottvater, den Heiligen Geist, Maria und diverse Heilige, wie in den letzten 500 Jahren üblich? Und wenn schon so viele Heilige, warum nicht auch Menschen wie dich und mich? Gut, dann aber wäre der Heiligenschein im Wege. Ich blättere im Netz, es flüstert aus verschiedenen Ecken: Gold ist Zeichen für Göttliches. Aber Moment mal, ist nicht auch ein Ehering normalerweise aus Gold? Ich entscheide mich für Gold, aber nicht um den Kopf herum, sondern als Fläche dahinter. So, als hinge ein Fließ an der Wand. Dann wäre die Gefahr der Selbstüberhebung gebannt, denn das Göttliche ist im Raum, einfach so.

Eine erste Skizze entsteht. Ich bin nicht besonders zufrieden. Nichts stimmt so richtig. Aber für heute ist es genug. Das Wort Ikone stammt aus dem Griechischen und heißt Abbild. Ikonen können Meditationsbilder sein. Man soll eine Kerze davor aufstellen, heißt es. Im Schein der brennenden Kerze fangen sie an zu leben.

Andreas Schrock

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Andreas Schrock: Die Kunsthändlerin

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Wissen ‚Se, das muss aufhören. Es muss aufhören mit dem Zählen.
Das sind Künstler, mit dem Glas, die aus Böhmen, schauen `Se,
der Engel in Orange, ich liebe Engel,
welcher Engel, bittschön, trägt denn von Oben bis unten Orange.
Wissen `Se, wie auffällig das ist? Sie gehen etwa einkaufen,
und dieser Engel folgt ihnen, schweigend, in Orange, etwas versetzt,
sagen wir, einen halben Meter. Das geht doch gar nicht.

Ich liebe den Engel. Er ist immer da, in der Vitrine, keiner kauft ihn, also bleibt er im Geschäft. Er ist aus Glas, aber
er trägt etwas in sich, was man nicht sieht, jedenfalls nicht gleich.
Er ist ja Geschöpf, und der Schöpfer ist ein Tscheche, den ich liebe,
oder Gott, mit dem ich streite, keine Ahnung, wissen `Se,
aber jetzt muss es aufhören mit dem Zählen.

Die Künstler bitten mich. Mach weiter, sagen sie,
du bist Kunsthändlerin, wir brauchen dich. Die Galerien
machen ja zu, eine nach der anderen, machen sie zu.
Aber jetzt geht es nicht mehr, es muss aufhören mit dem Geld,
mein Lebtag hab ich gezählt, hab ich gehungert,
nach Beziehungen, wissen ´Se.
Ach, Sie sind jung, und ich bin eine alte Schachtel. Bitte schön,
bin ich eben eine Schachtel. Aber zählen will ich nicht mehr.

Wissen `S, das Zählen ist ja ein Versprechen, das was mehr wird,
dass man satt wird, unterm Apfelbaum liegen kann. Ich liebe den Engel aus Böhmen, den Verrückten.

Der versteht mich nicht mal, als Böhme, wie soll er auch,
aber ich verstehe ihn, wissen`S. Er schweigt. Und das ist mein Glück.
Er ist einfach da, wenn ich jetzt aufhöre mit Zählen.

Ich bitte Sie, ich danke Ihnen, leben Sie wohl, zählen Sie.
Zählen Sie ihre Lieben, und achten sie auf sie. Zählen Sie ihre Frauen, ihre Kinder, und verzählen Sie sich nicht, bittschön.
Zählen Sie Ihre Brüder oder Schwestern. Zählen Sie die Tage bis zum ersten Schnee, zählen Sie die Abende, ihre Geheimnisse.

Aber denken Sie dran, irgendwann gibt es von allem nur eins: ein Leben, eine Liebe, ein Schweigen und ein Hören, ein Wort. Eine Mark und ein Totenhemd.

Eine alte Schachtel bin ich, bittschön, nehmen ‚S nicht krumm, gell?
Es gibt nur diesen Engel, nehmen ’S, nehmen Sie, bitte schön.
Ich kann eins und eins zusammenzählen, aber
Sie werden ihn brauchen, den Minister in Orange.
Er ist gläsern und etwas scheint durch.

Leben Sie.
Leben Sie
wohl.

Andreas Schrock März 2019 Dresden

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Lieber Andreas – wir sind froh und dankbar, dass es Dich gibt! ;)

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Artist: Silas Malack with the painting: „the great wonder“ – Gemälde mit dem Titel „Das große Wunder“

Lieber Andreas ,
wir wünschen Dir zum heutigen Ehrentage von Herzen viel Erfolg und alles Gute – auch eine große Portion Glück, für Deinen weiteren Lebensweg!
An dieser Stelle vielen Dank für Deine Freundlichkeit und Hilfsbereitschaft, als Vereinskamerad und guter Freund.
Immer, wenn Du zu uns in die große Runde kommst, zauberst Du den meisten unserer Freunde ein Lächeln ins Gesicht.
Bitte bleib so. Alles Liebe.

Liane:)

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Liane Fehler: sieben Wünsche für Andreas – geräuschvoll

Der Slider ist heute am 5.Juli unserem Andreas gewidmet - verbunden mit vielen guten Wünschen für den weiteren Lebensweg. Lieber Andreas, Du bereicherst immer unsere Treffen im Verein - vielen Dank dafür, schön, dass es Dich gibt. Die Links sind etwas geräuschvoll, aber Du hast ja dafür ein besonderes Interesse. Ich hoffe, das zaubert ein kleines Lächeln in Dein Gesicht. Alles Gute und viel Spaß beim Hören!

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Liane Fehler - Foto: Blütenzauber

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Liane Fehler - Foto: Blütenzauber*

 Das Leben immer wieder in seiner ganzen Vielfalt zu erleben

▶ Hörspielgeräusche ca. 47 min

innere Ruhe zu finden, wann immer nötig, wie sie der Klang des Regens zu erzeugen vermag

▶ The Sound of Rain  ca.10 h

die Kraft der Wellen eines Ozeans für die großen Lebensaufgaben

▶ Ocean Waves  ca.10 h

Spanung und Abenteuer als Würze des Lebens – wie der Regenwald sie bereit hält

▶ Amazon Rainforest 

die Beständigkeit des Wassers

▶ Sound of Water and Birds Singing ca. 1 h

Erfolg und Spaß bei Deiner Arbeit

▶ Ton – Geräusche

Geborgenheit, wie die sozialen Wölfe sie finden und geben

▶ Wolfsheulen

Alles Gute – lieber Andreas, ich wünsche Dir und uns Spaß beim Hören!

Liane Fehler Onlineredaktion

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Andreas Schrock – Gedicht: Immerfort muß ich lesen – gesprochene Lyrik

▶ Gedicht: Immerfort muß ich lesen ein Audio-Beitrag Text und Darbietung: Andreas Schrock ▶ Hinweis: Dies ist eine Vorschau. Um diesen Artikel zu öffnen, bitte in die türkisfarbene Überschrift oder auf das Wort “Weiterlesen” klicken. ▶ Note: This is a preview. Please click in the turquoise-colored heading, to open the article.

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Andreas Schrock liest: Die Lücke und Busbahnhof Sewastopol – ein Audio-Lyrikbeitrag

▶ Hinweis: Dies ist eine Vorschau. Um die Audiodatei öffnen und anhören zu können, bitte in die Artikelüberschrift oder das Wort “Weiterlesen” klicken. ▶ Note: This is a preview. Please click in the turquoise-colored heading of the article. After that you can use the audioplayer.

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*A.Schrock 1 Audio

 ▶ Die Lücke und
Busbahnhof Sewastopol

  Dies ist eine alternative Abspielvariante.

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Hier gehts zu den Texten von Andreas:

▶ Die Lücke,

▶ Busbahnhof Sewastopol

Ein Dank geht an Sebastian Schulz für den technischen Support. Liane

Die Gedichte  wurden veröffentlicht in der Anthologie unDichternebel: 2001 – 2015.

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Andreas Schrock: mich selbst zitieren (ein Audio-Lyrikbeitrag)

▶ Hinweis: Um die Audiodatei öffnen und anhören zu können, bitte in die Artikelüberschrift oder das Wort “Weiterlesen” klicken. ▶ Note: This is a preview. Please click in the turquoise-colored heading of the article. After that you can use the audioplayer.

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Andreas Schrock – Foto/Impressionen: Eitel Kunst 2010-03-2

▶ Hinweis: Dies ist eine Vorschau, um dieses Foto in voller Größe sehen zu können, bitte in die türkisfarbene Überschrift oder auf das Wort “Weiterlesen” klicken und den Artikel öffnen. ▶ Note: This is a preview. Please click in the turquoise-colored heading of the article, and you can see this picture in full size.

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Andreas Schrock (Audio, Text und Foto): Worte wehen leis

"Worte wehen leis" - Audio, Text und Foto von Andreas Schrock ▶ Hinweis: Um die Audiodatei öffnen und anhören zu können, bitte in die Artikelüberschrift oder das Wort “Weiterlesen” klicken.

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FLUGDRACHEN*

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Worte wehen leis

      (Dies ist eine alternative Abspielvariante.)

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„Worte wehen leis“ – Audio, Text und Foto von Andreas Schrock

▶ Worte wehen leis`

       (Hier gehts zum Text.)

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Andreas und Liane – Grüße vom Sommerseminar 2014 – eine Audiobotschaft

Audiobotschaft von Andreas und Liane mit Grüßen vom Sommerseminar 2014 Für die abschließende technische Bearbeitung und die sphärische Begleitmusik danken wir Gerhard. Hinweis: Um die Audiodatei öffnen und anhören zu können, bitte in die Artikelüberschrift oder das Wort "Weiterlesen" klicken.

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Erste Skizze – Porträt: Andreas Schrock (2)

Ein kurzes Porträt: Andreas Schrock Andreas gilt als unser "Erzähltalent", wie ihn Gerhard bei unserem letzten Seminar so liebevoll genannt hat und ich bin fast sicher, dass dem Niemand aus unserer Runde widersprechen würde. Eine weitere vermutlich "göttliche Gabe" ist seine ausdrucksvolle Stimme. Sie gekonnt einzusetzen erfordert natürliche eine Ausbildung. Aber auch dieses Wissen gab und gibt Andreas in unserem Verein in Vorträgen beispielsweise weiter. Die Vereinsarbeit in unserem Verein ist nicht das einzige gesellschaftliche Engagement. Da kommen eine Menge anderer Aufgaben und Projekte dazu, die Andreas wichtig sind und für die er sich einsetzt. Neben seinem Beruf als Journalist ist Andreas auch gesellschaftlich aktiv, um für andere Menschen da zu sein. Die Begeisterung ist förmlich zu spüren, wenn er von seiner Gemeinde erzählt. Genannt werden sollte das ambitionierte Projekt: buchaufzeit. Das auch von der Presse entsprechend gewürdigt wurde. Verschrieben hat er sich auch einem Familienprojekt. Unter dem Motto: "Ernährung, die Freude macht" steht die Internetseite für alle Freunde des gesunden Kochens seiner Frau Gunda. Kochen mit Gunda, die Seite liegt ihm natürlich sehr am Herzen. Auch dieser Blog Eeitelkunst.de bzw. der Internetauftritt unseres Vereines überhaupt, war über Jahre hinweg eine Vision von Andreas, für die er jahrelang gekämpft hat. Unermüdlich hat er dieses Projekt verteidigt, und immer wieder auf die Tagesordnung gebracht. Nun hoffe ich, dass sich dieses Projekt in der Realität auch seinen Vorstellungen und Wünschen annähert. Für mich ist klar, er wird mit dieser Vision recht behalten. Doch das war noch lange nicht alles. Was liegt näher, wenn jemand der gut erzählen kann, wie Andreas, auch Prediger wird. (Bei der Gelegenheit wünsche ich viel Erfolg!) Ist Andreas nun nur ein Mann des Wortes? - Er ist ein Multitalent! Ganz sicher aber, ist er eine menschliche Bereicherung unserer "Vereinstruppe". Obwohl Andreas und ich sachlich gelegentlich gegensätzlicher Meinung waren, schätze ich Andreas persönlich sehr, kurzum er ist ein toller Freund, mit offenem Herzen, spontan und hilfsbereit. * Das ist der Anfang eines Porträts aus meiner Sicht. Viele aus unserem Verein kennen Andreas länger und besser als ich. Liebe Freunde, vielleicht helft ihr mir und ergänzt diese Skizze? Liane

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Andreas gilt als unser „Erzähltalent“, wie ihn Gerhard bei unserem letzten Seminar so liebevoll genannt hat und ich bin fast sicher, dass dem Niemand aus unserer Runde widersprechen würde.

Eine weitere vermutlich „göttliche Gabe“ ist seine ausdrucksvolle Stimme. Sie gekonnt einzusetzen erfordert natürliche eine Ausbildung. Aber auch dieses Wissen gab und gibt Andreas in unserem Verein in Vorträgen beispielsweise weiter. Die Arbeit in unserem Verein ist nicht das einzige gesellschaftliche Engagement. Da kommen eine Menge anderer Aufgaben und Projekte dazu, die Andreas wichtig sind und für die er sich einsetzt. Neben seinem Beruf als Journalist ist Andreas auch gesellschaftlich aktiv, um für andere Menschen da zu sein. Die Begeisterung ist förmlich zu spüren, wenn er von seiner Gemeinde erzählt.

Genannt werden sollte das ambitionierte Projekt: buchaufzeit. Das auch von der Presse entsprechend gewürdigt wurde.

Verschrieben hat er sich auch einem Familienprojekt. Unter dem Motto: „Ernährung, die Freude macht“ steht die Internetseite für alle Freunde des gesunden Kochens seiner Frau Gunda. Kochen mit Gunda, die Seite liegt ihm natürlich sehr am Herzen.

Auch dieser Blog Eitelkunst.de, bzw. der Internetauftritt unseres Vereines überhaupt, war über Jahre hinweg eine Vision von Andreas, für die er lange gekämpft hat. Unermüdlich hat er dieses Projekt verteidigt, und immer wieder auf die Tagesordnung gebracht. Nun hoffe ich, dass sich dieser Blog auch seinen Vorstellungen und Wünschen annähert. Für mich ist klar, er wird mit seiner Vision recht behalten, dass es relevant ist im Netz vertreten zu sein.
Doch das war noch lange nicht alles. Was liegt näher, wenn jemand der gut erzählen kann, wie Andreas, auch Prediger wird. (Bei der Gelegenheit wünsche ich viel Erfolg!)
Ist Andreas nun nur ein Mann des Wortes? – Er ist ein Multitalent!
Ganz sicher aber, ist er eine menschliche Bereicherung unserer „Vereinstruppe“.
Obwohl Andreas und ich sachlich gelegentlich unterschiedlicher Meinung waren, schätze ich Andreas persönlich sehr, kurzum er ist ein toller Freund, mit offenem Herzen, spontan und hilfsbereit.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Das ist nur der Anfang eines Porträts aus meiner Sicht. Viele aus unserem Verein kennen Andreas länger und besser als ich. Liebe Freunde, vielleicht helft ihr mir und ergänzt diese Skizze?

Liane

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05. Juli 2014 – Hommage an Andreas Schrock

Die ­Gestaltung des Sliders ist heute als Hommage Andreas ­Schrock gewidmet. Lieber Andreas, es sind Deine tollen Fotos und Textbeiträge, die unseren Blog immer wieder bereichern. Vielen vielen Dank für Dein Engagement, für Kommentare, gute Ideen und Vorschläge. Ich hoffe Du hast weiterhin so viel Lust unser Projekt zu begleiten. Liane Fehler Onlineredaktion PS: Möge die Zukunft so unbeschwert und leicht für Dich sein, wie für den Flugdrachen auf Deinem Foto.

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FLUGDRACHEN

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FLUGDRACHEN 2*

Die ­Gestaltung des Sliders ist heute als Hommage Andreas ­Schrock gewidmet.

Lieber Andreas,

es sind Deine tollen Fotos und Textbeiträge, die unseren Blog immer wieder bereichern. Vielen vielen Dank für Dein Engagement, für Kommentare, gute Ideen und Vorschläge. Ich hoffe Du hast weiterhin so viel Lust unser Projekt zu begleiten.

Liane Fehler Onlineredaktion

PS: Möge die Zukunft so unbeschwert und leicht für Dich sein, wie für den Flugdrachen auf Deinem Foto.

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Andreas Schrock: Der Rest der Revolution

Der Rest der Revolution Wir wimmern, statt zu schrein. Wir zärteln und scheuen den Kuss. Die Revoluzze im Bett, verhandeln wir wer oben und wer unten liegen muss.

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Wir wimmern, statt zu schrein.
Wir zärteln und scheuen den Kuss.

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Die Revoluzze im Bett, verhandeln wir
wer oben und wer unten liegen muss.

 

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Andreas Schrock – Foto einer Skulptur

Zum dem bereits publizierten Gedicht "Frauengebet II" von Sibyll Maschler wurde dieses Foto von Andreas Schrock eingereicht. Hinweis: Dies ist eine Vorschau, um dieses Foto in voller Größe sehen zu können, bitte in die türkisfarbene Überschrift oder auf das Wort “Weiterlesen” klicken und den Artikel öffnen.

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Foto von Andreas Schrock

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Andreas Schrock: Fotostrecke Flugdrachen

Hinweis: Dies ist eine Vorschau, um die Fotostrecke mit den Aufnahmen des Flugdrachen in voller Größe sehen zu können, bitte in die türkisfarbene Überschrift oder auf das Wort “Weiterlesen” klicken und den Artikel öffnen.

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Andreas Schrock: Foto vom Gebetsstein in der Stadtkirche Wehlen

Hinweis: Dies ist eine Vorschau, um dieses Foto in voller Größe sehen zu können, bitte in die türkisfarbene Überschrift oder auf das Wort “Weiterlesen” klicken und den Artikel öffnen.

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Gebetsstein in der Stadtkirche Wehlen ein Foto von Andreas Schrock
Gebetsstein in der Stadtkirche Wehlen – Foto von Andreas Schrock

 

 

 

 

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Andreas Schrock: Depression

ich fliege von blüte zu blüte, und blüte zu blüte, gleich mit beginn der zeit, im frühling, wenns blüht und glüht, die sonne, die wonne dann flieg ich, bis zum herbst, ...

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ich fliege
von blüte zu blüte,
und blüte zu blüte, gleich
mit beginn der zeit,
im frühling, wenns blüht
und glüht, die sonne,
die wonne

dann flieg ich,
bis zum herbst, da sterbst,
im Blute, ich gute,
nehm nur die gute zeit, bereit

nicht im dunkeln, nein,
da nicht, ich kann nur
als licht

das herzeleid,
in herbstezeit
ertrag ich nicht

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Andreas Schrock: Foto Meer

Hinweis: Dies ist eine Vorschau, um dieses Foto in voller Größe sehen zu können, bitte in die türkisfarbene Überschrift oder auf das Wort “Weiterlesen” klicken und den Artikel öffnen.

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Andreas Schrock mit dem Foto eines Schattens im Sand

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Andreas Schrock: Fotos im Blog – Auswahl Mai 2014

Dies ist eine Auswahl aus den bisher hier im Blog veröffentlichten Fotos von Andreas Schrock. Die Miniaturfotos sind eine Art der Vorschau. Beim Klicken in die jeweilige Miniatur sollte sich ein weiteres Fenster öffnen, auf dem das Foto vor einem schwarzen Hintergrund erscheint. Das ist oft für das Betrachten von Fotos ein Vorteil. Das Auge kann sich bei dieser Art der Darstellung erholen. Der Blick wird nicht abgelenkt, sondern kann sich ganz auf das zu Betrachtende fokussieren. Die Wahrnehmung von Kontrasten ist leichter. Viele Farben entfalten oft erst vor einem schwarzen Hintergrund ihre Wirkung und Leuchtkraft vollständig.

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Oke – Lied: Einen Sommer lang – Foto: Andreas Schrock

"Einen Sommer lang" - Ein Titel, der das Potenzial hat, unser Frühsommerhit zu werden. "Einen Sommer" ein echter "Ohrwurm" mit der Leichtigkeit einer warmen duftenden Brise, die sanft über die Haut streicht und das Happygefühl steigen läßt. Viel Spaß beim Hören liebe Freunde! Liane. Dies ist eine Vorschau, um diesen Titel abspielen zu können, bitte in die türkisfarbene Überschrift oder auf das Wort “Weiterlesen” klicken und den Artikel öffnen. Dann sollte ein Player erscheinen.

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