Tag Archives: **** 2

0

Christian Rempel: Feedback zum GeWa 119

Was mir die Nummer 119 besonders lesenswert gemacht hat, unser Erzähltalent Andreas mit seiner Geschichte vom geschichtslosen Bürgermeister Raschke, der ein Russenobjekt sein eigen nennt, wohl auch schon etwas in die Jahre gekommen ist, was man daran merkt, dass er sich immer wieder über seine Tränensäcke fährt. Ich habe das gleich mal ausprobiert, schließlich bin ich ja auch schon etwas älter und habe festgestellt, dass man eher geneigt ist, sie mit den Mittelfingern in kreisenden Bewegungen zu massieren, als wolle man sie wegdrücken. Das genau zu beschreiben ist umständlich und rückt diese unwillkürliche Bewegung, die sowohl Müdigkeit wie einen Rest von Eitelkeit ausdrückt, zu sehr in den Mittelpunkt, aber "darüberfahren" trifft es auch nicht ganz. Immerhin machen die Wiederholungen die Geschichte so schön verständlich und bildhaft und liefern zum Schluss sogar noch die Pointe. Also "Abreißen" und immer wieder "Abreißen" steht für das, was sonst Überlegung sein könnte, "danach sehen wir weiter", wobei man sich die tränensäckeunterlegten Augen vorstellt, wie sie dann "weitersehen". C.R. 22.7.2014

by

*

Was mir die Nummer 119 besonders lesenswert gemacht hat, unser Erzähltalent Andreas mit seiner Geschichte vom geschichtslosen Bürgermeister Raschke, der ein Russenobjekt sein eigen nennt, wohl auch schon etwas in die Jahre gekommen ist, was man daran merkt, dass er sich immer wieder über seine Tränensäcke fährt. Ich habe das gleich mal ausprobiert, schließlich bin ich ja auch schon etwas älter und habe festgestellt, dass man eher geneigt ist, sie mit den Mittelfingern in kreisenden Bewegungen zu massieren, als wolle man sie wegdrücken. Das genau zu beschreiben ist umständlich und rückt diese unwillkürliche Bewegung, die sowohl Müdigkeit wie einen Rest von Eitelkeit ausdrückt,  zu sehr in den Mittelpunkt, aber „darüberfahren“ trifft es auch nicht ganz. Immerhin machen die Wiederholungen die Geschichte so schön verständlich und bildhaft und liefern zum Schluss sogar noch die Pointe. Also „Abreißen“ und immer wieder „Abreißen“ steht für das, was  sonst Überlegung sein könnte, „danach sehen wir weiter“, wobei man sich die tränensäckeunterlegten Augen vorstellt, wie sie dann „weitersehen“.

C.R. 22.7.2014

0

Lars Steger – Foto: Vergänglichkeit

Hinweis: Dies ist eine Vorschau, um dieses Foto in voller Größe sehen zu können, bitte in die türkisfarbene Überschrift oder auf das Wort “Weiterlesen” klicken und den Artikel öffnen.

by

Foto von Lars Steger:"Vergänglichkeit"

*

Foto von Lars Steger:"Vergänglichkeit"

Foto von Lars Steger:Vergänglichkeit

0

Lars Steger – Foto: Im Garten des Malers

Hinweis: Dies ist eine Vorschau, um dieses Foto in voller Größe sehen zu können, bitte in die türkisfarbene Überschrift oder auf das Wort “Weiterlesen” klicken und den Artikel öffnen.

by

Foto-von-Lars-Steger:" Im Garten des Malers"

*

Foto-von-Lars-Steger:" Im Garten des Malers"
Foto von Lars Steger: Im Garten des Malers

 

0

Oke (Dirk Möller) mit dem Lied: Weltende zu einem Gedicht von Jakob van Hoddis – Foto: Weltende von Gerhard Jaeger

Hinweis: Dies ist eine Vorschau, um den Titel "Weltende" van Hoddis" abspielen und das Foto: "Weltende" von Gerhard Jaeger in voller Größe sehen zu können, bitte in die türkisfarbene Überschrift oder auf das Wort “Weiterlesen” klicken und den Artikel öffnen.

by

0

Oke mit dem Lied: Erlkönig

Hinweis: Dies ist eine Vorschau, um den Titel abspielen und dieses Foto in voller Größe sehen zu können, bitte in die türkisfarbene Überschrift oder auf das Wort “Weiterlesen” klicken und den Artikel öffnen.

by

0

Gerhard Jaeger: zurück

zurück die Dorfstrasse damals ein sandiger Weg das Haus damals ein Schirm das Hoffen damals die Diktatur wird sich verlaufen und immer wieder dieser Hagel damals ...

by

zurück
die Dorfstrasse damals
ein sandiger Weg
das Haus damals
ein Schirm
das Hoffen damals
die Diktatur wird sich verlaufen
und immer wieder dieser Hagel
damals
*

heute weiß man
es gibt keine andere Welt
andere Zeiten schon
andere Attribute
doch

Das Gedicht wurde veröffentlicht in der Jubiläumsanthologie: “unDichterNebel” 2001 – 2015
(ISBN  978-3-941394-40-7 / Osiris Druck Lpz.)

0

Lars Steger – Foto: Für die Ewigkeit

Hinweis: Dies ist eine Vorschau, um dieses Foto in voller Größe sehen zu können, bitte in die türkisfarbene Überschrift oder auf das Wort “Weiterlesen” klicken und den Artikel öffnen.

by

"Für die Ewigkeit" ein Foto von Lars Steger

*

"Für die Ewigkeit" ein Foto von Lars Steger
Für die Ewigkeit ein Foto von Lars Steger

 

0

Gerhard Jaeger: Baltische Elegie

Baltische Elegie Johannisfeuer I Lichter schwinden im Flackerschein der Feuer im rauchigen Aroma der Stimme du singst, Wiesenfee du tanzt, Elfe du schmückst Stirnen mit dem Laub der Eichen dein Blumenkranz jedoch wird blasser im welken der Glut II nur fahles Leuchten himmelt über dem Feuer weder Tag noch Nacht heidnisches Weib III Abendschein und Morgenrot Blühender Schimmer wenn der Morgen aufsteht vom apfelgrünen Meeressaum

by

*

Baltische Elegie

Johannisfeuer

*

I

Lichter schwinden
im Flackerschein
der Feuer
im rauchigen Aroma
der Stimme

du singst, Wiesenfee
du tanzt, Elfe
du schmückst Stirnen
mit dem Laub der Eichen
dein Blumenkranz jedoch
wird blasser
im welken
der Glut
*

II
nur fahles Leuchten
himmelt über
dem Feuer
weder Tag noch Nacht
heidnisches Weib

*

III

Abendschein und Morgenrot
Blühender Schimmer
wenn der Morgen aufsteht
vom apfelgrünen
Meeressaum

0

Erste Skizze – Porträt: Andreas Schrock (2)

Ein kurzes Porträt: Andreas Schrock Andreas gilt als unser "Erzähltalent", wie ihn Gerhard bei unserem letzten Seminar so liebevoll genannt hat und ich bin fast sicher, dass dem Niemand aus unserer Runde widersprechen würde. Eine weitere vermutlich "göttliche Gabe" ist seine ausdrucksvolle Stimme. Sie gekonnt einzusetzen erfordert natürliche eine Ausbildung. Aber auch dieses Wissen gab und gibt Andreas in unserem Verein in Vorträgen beispielsweise weiter. Die Vereinsarbeit in unserem Verein ist nicht das einzige gesellschaftliche Engagement. Da kommen eine Menge anderer Aufgaben und Projekte dazu, die Andreas wichtig sind und für die er sich einsetzt. Neben seinem Beruf als Journalist ist Andreas auch gesellschaftlich aktiv, um für andere Menschen da zu sein. Die Begeisterung ist förmlich zu spüren, wenn er von seiner Gemeinde erzählt. Genannt werden sollte das ambitionierte Projekt: buchaufzeit. Das auch von der Presse entsprechend gewürdigt wurde. Verschrieben hat er sich auch einem Familienprojekt. Unter dem Motto: "Ernährung, die Freude macht" steht die Internetseite für alle Freunde des gesunden Kochens seiner Frau Gunda. Kochen mit Gunda, die Seite liegt ihm natürlich sehr am Herzen. Auch dieser Blog Eeitelkunst.de bzw. der Internetauftritt unseres Vereines überhaupt, war über Jahre hinweg eine Vision von Andreas, für die er jahrelang gekämpft hat. Unermüdlich hat er dieses Projekt verteidigt, und immer wieder auf die Tagesordnung gebracht. Nun hoffe ich, dass sich dieses Projekt in der Realität auch seinen Vorstellungen und Wünschen annähert. Für mich ist klar, er wird mit dieser Vision recht behalten. Doch das war noch lange nicht alles. Was liegt näher, wenn jemand der gut erzählen kann, wie Andreas, auch Prediger wird. (Bei der Gelegenheit wünsche ich viel Erfolg!) Ist Andreas nun nur ein Mann des Wortes? - Er ist ein Multitalent! Ganz sicher aber, ist er eine menschliche Bereicherung unserer "Vereinstruppe". Obwohl Andreas und ich sachlich gelegentlich gegensätzlicher Meinung waren, schätze ich Andreas persönlich sehr, kurzum er ist ein toller Freund, mit offenem Herzen, spontan und hilfsbereit. * Das ist der Anfang eines Porträts aus meiner Sicht. Viele aus unserem Verein kennen Andreas länger und besser als ich. Liebe Freunde, vielleicht helft ihr mir und ergänzt diese Skizze? Liane

by

*

*

Andreas gilt als unser „Erzähltalent“, wie ihn Gerhard bei unserem letzten Seminar so liebevoll genannt hat und ich bin fast sicher, dass dem Niemand aus unserer Runde widersprechen würde.

Eine weitere vermutlich „göttliche Gabe“ ist seine ausdrucksvolle Stimme. Sie gekonnt einzusetzen erfordert natürliche eine Ausbildung. Aber auch dieses Wissen gab und gibt Andreas in unserem Verein in Vorträgen beispielsweise weiter. Die Arbeit in unserem Verein ist nicht das einzige gesellschaftliche Engagement. Da kommen eine Menge anderer Aufgaben und Projekte dazu, die Andreas wichtig sind und für die er sich einsetzt. Neben seinem Beruf als Journalist ist Andreas auch gesellschaftlich aktiv, um für andere Menschen da zu sein. Die Begeisterung ist förmlich zu spüren, wenn er von seiner Gemeinde erzählt.

Genannt werden sollte das ambitionierte Projekt: buchaufzeit. Das auch von der Presse entsprechend gewürdigt wurde.

Verschrieben hat er sich auch einem Familienprojekt. Unter dem Motto: „Ernährung, die Freude macht“ steht die Internetseite für alle Freunde des gesunden Kochens seiner Frau Gunda. Kochen mit Gunda, die Seite liegt ihm natürlich sehr am Herzen.

Auch dieser Blog Eitelkunst.de, bzw. der Internetauftritt unseres Vereines überhaupt, war über Jahre hinweg eine Vision von Andreas, für die er lange gekämpft hat. Unermüdlich hat er dieses Projekt verteidigt, und immer wieder auf die Tagesordnung gebracht. Nun hoffe ich, dass sich dieser Blog auch seinen Vorstellungen und Wünschen annähert. Für mich ist klar, er wird mit seiner Vision recht behalten, dass es relevant ist im Netz vertreten zu sein.
Doch das war noch lange nicht alles. Was liegt näher, wenn jemand der gut erzählen kann, wie Andreas, auch Prediger wird. (Bei der Gelegenheit wünsche ich viel Erfolg!)
Ist Andreas nun nur ein Mann des Wortes? – Er ist ein Multitalent!
Ganz sicher aber, ist er eine menschliche Bereicherung unserer „Vereinstruppe“.
Obwohl Andreas und ich sachlich gelegentlich unterschiedlicher Meinung waren, schätze ich Andreas persönlich sehr, kurzum er ist ein toller Freund, mit offenem Herzen, spontan und hilfsbereit.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Das ist nur der Anfang eines Porträts aus meiner Sicht. Viele aus unserem Verein kennen Andreas länger und besser als ich. Liebe Freunde, vielleicht helft ihr mir und ergänzt diese Skizze?

Liane

0

Aus der Anthologie unDichternebel: 2001 – 2015 – Gerhard Jaeger: Wehe, weh

wehen, sehen, gehen geh bleib, bleiben schreib, schreiben, treiben treib komm wehe komm bleib komm schreib komm treib es voran es nicht zu weit es zu mir treib mich rum im Bier im Bier, das treibt, siehst du ich gehe, wehe weh

by

*

Wehe, weh

wehen, sehen, gehen
geh

bleib, bleiben
schreib, schreiben, treiben
treib

komm wehe
komm bleib
komm schreib
komm treib

es voran
es nicht zu weit
es zu mir

treib mich rum
im Bier
im Bier, das treibt,
siehst du

ich gehe, wehe
weh

*

Das Gedicht wurde veröffentlicht in der Jubiläumsanthologie: “unDichterNebel” 2001 – 2015
(ISBN  978-3-941394-40-7 / Osiris Druck Lpz.)