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Lars Steger: sieh im rückspiegel

sieh im rückspiegel die rote sonne – der fahrt in richtung abend

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sieh im rückspiegel
die rote sonne – der fahrt
in richtung abend

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Lars Steger: Gedichte auf Eintrittskarten National Gallery / Erste Säle – im grauen kleid schön

im grauen kleid schön noch ohne hut ohne schirm leuchtet ihr gesicht

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im grauen kleid schön
noch ohne hut ohne schirm
leuchtet ihr gesicht

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Lars Steger – Nach einer Collage: wenn neben steinen

wenn neben steinen steine stehn – falten furchen in leerer landschaft

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wenn neben steinen
steine stehn – falten furchen
in leerer landschaft

 

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Gerhard Jaeger: Draußen

sitzen uff’n Bier beim Kutschersteak und ‘nen Hut oben druff wegen Sonne, weil die Haare und weil und weil Mensch warum immer angeben die Gründe für wat

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sitzen uff’n Bier
beim Kutschersteak und
‘nen Hut oben druff
wegen Sonne, weil die Haare
und weil und weil Mensch
warum immer angeben
die Gründe
für wat

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Chronik – Veranstaltungshinweis: Fest der Stille in Waltersdorf am 8.12.2013

. . . . . .. . . . Wer durch das Babjalied hier auf dem Blog nun märchenhaft eingestimmt sich das Haus auf dem Hühnerbein gern selbst mal ansehen möchte, hat bald Gelegenheit dazu. Aus dem Gedichtladen Waltersdorf erreichte mich der nachfolgende Veranstaltungshinweis von dem "Erfinder" des Festes der Stille in Waltersdorf. Viel Vergnügen wünscht Euch die Onlineredaktion. Liane Fehler Veranstaltungshinweis: Weihnachtszeit bist Heimlichkeit Weihnachtszeit kommst nun heran schnür die Stiefel Weihnachtsmann wie schön Du uns was einbescherst wie wird's am Heil'gen Abend erst Das Festkomitee in Waltersdorf, an dem sich etwa 30 Bürger aktiv beteiligen, hält zum Fest der Stille, das wieder am zweiten Advent, dem 8.12.2013 ab 15 Uhr in und um das ehemalige Rathaus und die Waltersdorfer Kirche sattfindet, wieder viele Überraschungen bereit. Schon das ganze Jahr wurde an einem Babajagahaus gebaut, das auf einem Hühnerbein steht und sich drehen kann. Die Kinder des Kindergartens Robin Hood singen dazu: Es lebten einst, so geht die Mär hier Slawen weit von Osten her hier Slawen weit von Osten her ihr Leben war noch schwer Eine Hexe, die so ein tolles Häuschen hat, kann ja nicht nur böse sein, geht es in dem Lied weiter. Eichwalder Kinder treten mit den Liedern ihres Krippenspiels in der Kirche auf. Auch diese sind ein bisschen anders als gewohnt, denn die meisten stammen von dem österreichischen Liedermacher Kurt Mikula. Die Kinder werden musikalisch von den Eltern unterstützt. "Es gibt wieder Wölfe" in Brandenburg, das kann man dem Kasperstück entnehmen, das sich um das bekannte Märchen Rotkäppchen rankt. Das Fernsehen wird in dem modernen Stück etwas auf die Schippe genommen, wenn ein Werbeblock so geht: Ihr Haar wird locker wie ein Aal Mit Kaspers Shampoo Vivital selbst jede kleine Krabbellaus wäscht Vivital gleich raus Die reichlich fließenden Sponsormittel erlaubten auch wieder das Engagement der launigen Bläsertruppe "Brüder Kanne" und die Ausrichtung einer Tombola, bei der es richtig was zu gewinnen gibt. Manche der zwölf Hauptpreise haben sich schon herumgesprochen und man hört immer wieder: "Das möchte ich gewinnen". Eine ganz besondere Überraschung und weihnachtliche Heimlichkeit ist allerdings der Superpreis im Wert von 280 Euro. Der Weg nach Waltersdorf lohnt sich! Christian Rempel

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Wer durch das Babjalied (hier auf dem Blog) nun märchenhaft eingestimmt sich das Haus auf dem Hühnerbein gern selbst mal ansehen möchte, hat bald Gelegenheit dazu. Aus dem Gedichtladen Waltersdorf erreichte mich der nachfolgende Veranstaltungshinweis von dem „Erfinder“ des Festes der Stille in Waltersdorf. Viel Vergnügen wünscht Euch die Onlineredaktion.  Liane Fehler

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Veranstaltungshinweis:
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Weihnachtszeit bist Heimlichkeit

Weihnachtszeit kommst nun heran
schnür die Stiefel Weihnachtsmann
wie schön Du uns was einbescherst
wie wird’s am Heil’gen Abend erst               

Das Festkomitee in Waltersdorf, an dem sich etwa 30 Bürger aktiv beteiligen, hält zum Fest der Stille, das wieder am zweiten Advent, dem 8.12.2013 ab 15 Uhr in und um das ehemalige Rathaus und die Waltersdorfer Kirche sattfindet, wieder viele Überraschungen bereit. Schon das ganze Jahr wurde an einem Babajagahaus gebaut, das auf einem Hühnerbein steht und sich drehen kann. Die Kinder des Kindergartens Robin Hood singen dazu:

Es lebten einst, so geht die Mär
hier Slawen weit von Osten her
hier Slawen weit von Osten her
ihr Leben war noch schwer

Eine Hexe, die so ein tolles Häuschen hat, kann ja nicht nur böse sein, geht es in dem Lied weiter. Eichwalder Kinder treten mit den Liedern ihres Krippenspiels in der Kirche auf. Auch diese sind ein bisschen anders als gewohnt, denn die meisten stammen von dem österreichischen Liedermacher Kurt Mikula. Die Kinder werden musikalisch von den Eltern unterstützt.

„Es gibt wieder Wölfe“ in Brandenburg, das kann man dem Kasperstück entnehmen, das sich um das bekannte Märchen Rotkäppchen rankt. Das Fernsehen wird in dem modernen Stück etwas auf die Schippe genommen, wenn ein Werbeblock so geht:

Ihr Haar wird locker wie ein Aal
Mit Kaspers Shampoo Vivital
selbst jede kleine Krabbellaus
wäscht Vivital gleich raus

Die reichlich fließenden Sponsormittel erlaubten auch wieder das Engagement der launigen Bläsertruppe „Brüder Kanne“ und die Ausrichtung einer Tombola, bei der es richtig was zu gewinnen gibt. Manche der zwölf Hauptpreise haben sich schon herumgesprochen und man hört immer wieder: „Das möchte ich gewinnen“. Eine ganz besondere Überraschung und weihnachtliche Heimlichkeit ist allerdings der Superpreis im Wert von 280 Euro.

Der Weg nach Waltersdorf lohnt sich!                                                     Christian Rempel

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Christian Rempel: Projektionsfläche

Du wünschst Dir keine Projektion und sagtest mir vor Zeiten schon das alles, alles bleibt wie`s ist - wie genau Du das bemisst -

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Du wünschst Dir keine Projektion

und sagtest mir vor Zeiten schon

das alles, alles bleibt wie`s ist

– wie genau Du das bemisst –

 24.07.03

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Gerhard Jaeger: Lied „Morgenlicht“ – Foto von smt

Gerhard Jaeger: "morgenlicht" (2) Text, Arrangement, Komposition, Musik und Gesang: Gerhard Jaeger Um den Titel abzuspielen, bitte in die türkisfarbene Überschrift klicken und den Artikel öffnen. Dann sollte ein Player erscheinen.

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„Morgenlicht“
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Text, Arrangement, Komposition, Musik und Gesang: Gerhard Jaeger

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Gerhard Jaeger: Wenn die Igel sich anschicken – Aus der Anthologie unDichternebel: 2001 – 2015

Wenn die Igel sich anschicken das Laub zu häufen vor dem Schnee kommen kühl aus dem September Abende fremd und doch vertraut an meine Stirn und fragen: Sag wohin nun wollen wir mit unserem Traum Der Abendtau sinkt lautlos unter meine Hand am kalten Tisch ein schwarzer Samt umhüllt die Schulter. Der Lärm das laute Nein der Sommerstimme ist mit diesen Vögeln auf der Flucht vor mir

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Wenn die Igel sich anschicken

das Laub zu häufen
vor dem Schnee

kommen
kühl aus dem September

Abende
fremd und doch vertraut
an meine Stirn
und fragen: Sag wohin nun
wollen wir
mit unserem Traum

Der Abendtau sinkt lautlos
unter meine Hand
am kalten Tisch
ein schwarzer Samt umhüllt
die Schulter. Der Lärm
das laute Nein
der Sommerstimme ist
mit diesen Vögeln
auf der Flucht*

vor mir

Das Gedicht wurde veröffentlicht in der Jubiläumsanthologie: “unDichterNebel” 2001 – 2015
(ISBN  978-3-941394-40-7 / Osiris Druck Lpz.)
                               

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Doris Bemme: Von Sinnen

Von Sinnen Loslassen Mit allen Sinnen Sinnlos Sinn loslassen Lass sein LOS!

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Loslassen

Mit allen*

Sinnen*

Sinnlos*

Sinn loslassen*

Lass sein*

LOS!

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Gerhard Jaeger: Nachsinnen

Was macht im Leben Sinn: Gut, lieb oder schön –? Na ja Sinnvoll ist auch einander zu verstehen

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Sylvia Woodhouse zur Collage 1 von Helga Gerasch

Der Wurzelvorhang öffnet sich Auf tritt die Pilzspore Sie trägt die Schlingen schon Um den Hals… Text: Sylvia Woodhouse

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Der Wurzelvorhang öffnet sich

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Auf tritt die Pilzspore

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Sie trägt die Schlingen schon

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Um den Hals…


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Gerhard Jaeger: Collage

es schlug mein Herz geschwind zu Pferde als ein Trabbi rumpelt durch die Nacht

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es schlug mein Herz
geschwind zu Pferde
als ein Trabbi rumpelt
durch die Nacht

Ganz ehrlich, sofort
hab ich gedacht:
Das ist eine Collage!

Knete aus dem Westen
und aus dem Osten das
was dort so war am besten

Wunderland, Wunderland
die Ideale, die sind weggerannt
ene ,mene Du:
Nu‘ sieh‘ zu

Schluss mit der Collage
manches, was sich wendet
als Blamage endet.

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Desdemona: Steine vor Felsen – Collage von Hagen Ludwig

Schillernde Felsen trotzen den Winden seit ewiger Zeit. Zerfurchte Steine öffnen die Schichtung Tiefe enthüllend.

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Schillernde Felsen
trotzen den Winden
seit ewiger Zeit.
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Zerfurchte Steine
öffnen die Schichtung
Tiefe enthüllend.
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Aufgeregte Rede –
kaum wahrgenommen –
verrinnt mit dem Klang.

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smt: Schattenengel – Der Beginn

Da stehst Du nun vor mir ganz still, hübsche Augen, so groß und weit. Schreck im Gesicht und Mitgefühl. Ich hauch´ Dir zu: Es tut mir leid, dass ich Dir vor die Füße fiel. Um Dich herum die Zeit verfließt, doch Du bist salzsäulenstarr. Dein tränenfeuchter Blick ergießt

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Foto:quarknet.

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Da stehst Du nun vor mir ganz still,
hübsche Augen, so groß und weit.
Schreck im Gesicht und Mitgefühl.
Ich hauch´ Dir zu: Es tut mir leid,
dass ich Dir vor die Füße fiel.

Um Dich herum die Zeit verfließt,
doch Du bist salzsäulenstarr.
Dein tränenfeuchter Blick ergießt
sich auf das, was einst Leben war
und vor Dir sein Dasein beschließt.

Ich weiß, es war ein Zufall nur,
keiner hörte den stillen Schrei.
Dennoch will ich glauben stur,
Du kamst allein für mich vorbei
Und folgtest meiner Seelenspur.

Du bist so unschuldig und rein,
wie Du vor Leben quillst,
hüll´ Dich mit meinem Geiste ein,
grad als Du gehen willst,
will nun Dein Schattenengel sein.

Das Gedicht wurde veröffentlicht in der Jubiläumsanthologie: “unDichterNebel” 2001 – 2015
(ISBN  978-3-941394-40-7 / Osiris Druck Lpz.)

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Was ist ein Haiku?

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„Haiku ist eine traditionelle japanische Gedichtform, die heute weltweit verbreitet ist.
Sie gilt als die kürzeste Gedichtform der Welt.Im Deutschen werden Haiku in der Regel dreizeilig geschrieben.
Bis um die Jahrtausendwende galt zudem die Vorgabe von 5-7-5 Silben.“
Quelle: wikipedia.

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