Tag Archives: * 1 Anthologie unDichternebel : 2001 – 2015 (neu)

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smt: Selig – aus der Anthologie unDichternebel: 2001 – 2015

Selig Hinter dem Meeresrauschen ein Fels von Stille umtost klein geborgen steht er im Rücken hoher Berge urzeitalt ...

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Selig

Hinter dem Meeresrauschen
ein Fels
von Stille umtost
klein geborgen
steht er im Rücken hoher Berge
urzeitalt
sein kahles Haupt krüppelkieferumkränzt
reckt er zum Himmel unerreichbar.

Seine Beschützer teilen die Wolken
schaffen ihm eine Sonneninsel.
Er weiß nichts von der Brandung
die sich ihm entgegennagt.
In jugendgreiser Weisheit
strahlt er in seinem Glück
und atmet
Ruhe.

Das Gedicht wurde veröffentlicht in der Jubiläumsanthologie: “unDichterNebel” 2001 – 2015
(ISBN  978-3-941394-40-7 / Osiris Druck Lpz.)

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Chronik – Invitation for the author’s reading from the jubilee anthology „unDichterNebel“ on Friday, 22nd of May, 2015 from 18 o’clock in Wildau

Invitation for the author’s reading from the jubilee anthology “unDichterNebel” 2001 – 2015 ISBN 978-3-941394-40-7 / Osiris Druck Lpz. on the Friday, 22nd of May, 2015 from 18 o’clock in Wildau the entrance is free Jubilee anthology: "unDichterNebel” 2001 – 2015 from authors of the Eitel Kunst e.V - out now in the book trade

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Chronik 2015: Einladung zur Autorenlesung aus der Jubiläumsanthologie “unDichterNebel” 2001 – 2015 – 25 Jahre Eitel Kunst e.V.

Einladung zur Autorenlesung aus der eben erschienenen Jubiläumsanthologie “unDichterNebel” 2001 – 2015, ISBN 978-3-941394-40-7 / Osiris Druck Lpz. - 25 Jahre Eitel Kunst e.V.- Wann: Freitag, 29. Mai 2015, Beginn: 19 Uhr Wo: MehrGenerationenHaus in 15711 Königs Wusterhausen, Am Fontaneplatz Der Eintritt ist frei.

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Gerhard Jaeger – Bild: Hauseingang Wartelandschaft 25 – Bild aus der Anthologie unDichternebel: 2001 – 2015

▶ Hinweis: Dies ist eine Vorschau, um dieses Bild in voller Größe sehen zu können, bitte in die türkisfarbene Überschrift oder auf das Wort “Weiterlesen” klicken und den Artikel öffnen. ▶ Note: This is a preview. Please click in the turquoise-colored heading of the article, and you can see the pictures in full size Dieses Bild von Gerhard Jaeger war neben weiteren Exponaten der Kunstausstellung des Malaika Projektes “Art‬ unite us – Kunst vereint uns” im Rahmen einer Multimedia Show im Dezember 2014 im Mehrgenerationenhaus Königs Wusterhausen zu sehen.

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Gerhard Jaeger - Bild: Hauseingang Wartelandschaft 25

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Gerhard Jaeger: Bild “Hauseingang Wartelandschaft 25"

Gerhard Jaeger – Bild: Hauseingang Wartelandschaft 25

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Dieses Bild von Gerhard Jaeger war neben weiteren Exponaten der Kunstausstellung des Malaika Projektes “Art‬ unite us – Kunst vereint uns” im Rahmen einer Multimedia Show im Dezember 2014 im Mehrgenerationenhaus Königs Wusterhausen zu sehen.

Das Bild wurde wurde veröffentlicht in der Jubiläumsanthologie: “unDichterNebel” 2001 – 2015
(ISBN  978-3-941394-40-7 / Osiris Druck Lpz.)

Gerhard Jaeger – Bild: Tulpen 57 – aus der Anthologie unDichternebel: 2001 – 2015

▶ Hinweis: Dies ist eine Vorschau, um dieses Bild in voller Größe sehen zu können, bitte in die türkisfarbene Überschrift oder auf das Wort “Weiterlesen” klicken und den Artikel öffnen. ▶ Note: This is a preview. Please click in the turquoise-colored heading of the article, and you can see the pictures in full size. Dieses Bild von Gerhard Jaeger war neben weiteren Exponaten der Kunstausstellung des Malaika Projektes “Art‬ unite us – Kunst vereint uns” im Rahmen einer Multimedia Show am 5.12.2014 im Mehrgenerationenhaus (MGH) Königs Wusterhausen zu sehen.

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Gerhard Jaeger: Bild " Tulpen-57"

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Gerhard Jaeger: Bild " Tulpen-57"

 

 Gerhard Jaeger – Bild: Tulpen 57

Dieses Bild von Gerhard Jaeger war neben weiteren Exponaten der Kunstausstellung des Malaika Projektes “Art‬ unite us – Kunst vereint uns” im Rahmen einer Multimedia Show im Dezember 2014 im Mehrgenerationenhaus Königs Wusterhausen zu sehen.

Das Bild wurde wurde veröffentlicht in der Jubiläumsanthologie: “unDichterNebel” 2001 – 2015
(ISBN  978-3-941394-40-7 / Osiris Druck Lpz.)

Gerhard Jaeger – Bild: Frau Geist 19 – aus der Anthologie unDichternebel: 2001 – 2015

▶ Hinweis: Dies ist eine Vorschau, um dieses Bild in voller Größe sehen zu können, bitte in die türkisfarbene Überschrift oder auf das Wort “Weiterlesen” klicken und den Artikel öffnen. ▶ Note: This is a preview. Please click in the turquoise-colored heading of the article, and you can see the pictures in full size. Dieses Gemälde von Gerhard Jaeger war neben weiteren Exponaten der Kunstausstellung des Malaika Projektes “Art‬ unite us – Kunst vereint uns” im Rahmen einer Multimedia Show am 5.12.2014 im MGH Mehrgenerationenhaus Königs Wusterhausen zu sehen.

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Bild Aus der Anthologie unDichternebel: 2001 – 2015 – Gerhard Jaeger – Bild: Pyramiden

▶ Hinweis: Dies ist eine Vorschau, um dieses Bild in voller Größe sehen zu können, bitte in die türkisfarbene Überschrift oder auf das Wort “Weiterlesen” klicken und den Artikel öffnen. ▶ Note: This is a preview. Please click in the turquoise-colored heading of the article, and you can see the pictures in full size. Dieses Bild von Gerhard Jaeger war neben weiteren Exponaten der Kunstausstellung des Malaika Projektes “Art‬ unite us – Kunst vereint uns” im Rahmen einer Multimedia Show in Regie von Jens-Uwe Miethling am 5.12.2014 im MGH Mehrgenerationenhaus Königs Wusterhausen zu sehen.

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Anthologie - Gerhard Jaeger - Bild: Pyramiden 37

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Gerhard Jaeger: Bild “Pyramiden"
Gerhard Jaeger: Bild Pyramiden

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Das Bild wurde veröffentlicht in der Anthologie unDichternebel: 2001 – 2015.

Gerhard Jaeger – Bild: Storch – aus der Anthologie unDichternebel: 2001 – 2015

▶ Hinweis: Dies ist eine Vorschau, um dieses Bild in voller Größe sehen zu können, bitte in die türkisfarbene Überschrift oder auf das Wort “Weiterlesen” klicken und den Artikel öffnen. ▶ Note: This is a preview. Please click in the turquoise-colored heading of the article, and you can see the pictures in full size Dieses Bild von Gerhard Jaeger war neben weiteren Exponaten der Kunstausstellung des Malaika Projektes “Art‬ unite us – Kunst vereint uns” im Rahmen einer Multimedia Show am 5.12.2014 im MGH Mehrgenerationenhaus Königs Wusterhausen zu sehen.

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Anthologie von Eitlen Künstlern und Freunden der UnDichter zum Jubiläum des Vereines „Eitel Kunst e.V. im Jahr 2015

“Liebe Eitle Künstler und Freunde der UnDichter, . im Jahr 2015 wird der Verein „Eitel Kunst e.V. – eine Sammlung ­unDichter“ voraussichtlich sein 25. Jahr erleben. Dieses Jubiläum wird unter anderem auch mit der Herausgabe einer weiteren Anthologie verbunden sein. Die Vorbereitungen dazu sind schon fast abgeschlossen. Wer unsere ehrenamtlich an der Anthologie arbeitenden Vereinsfreunde ­Annett und Gerhard unterstützen möchte, hilft sehr mit der zeitnahen Beantwortung aller diesbezüglichen Schreiben. Vielen Dank für Eure Unterstützung. Liane Fehler Onlineredaktion

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“Liebe Eitle Künstler und Freunde der UnDichter,

im Jahr 2015 wird der Verein „Eitel Kunst e.V. – eine Sammlung ­unDichter“ voraussichtlich sein 25. Jahr erleben.

Dieses Jubiläum wird unter anderem auch mit der Herausgabe einer weiteren Anthologie verbunden sein.
Die Vorbereitungen dazu sind schon fast abgeschlossen.

Wer unsere ehrenamtlich an der Anthologie arbeitenden Vereinsfreunde ­Annett und Gerhard unterstützen möchte, hilft sehr mit der zeitnahen Beantwortung aller diesbezüglichen Schreiben. Vielen Dank für Eure Unterstützung.

Liane Fehler Onlineredaktion

Gerhard Jaeger – Bild: Vision – aus der Anthologie unDichternebel: 2001 – 2015

▶ Hinweis: Dies ist eine Vorschau, um dieses Bild in voller Größe sehen zu können, bitte in die türkisfarbene Überschrift oder auf das Wort “Weiterlesen” klicken und den Artikel öffnen. ▶ Note: This is a preview. Please click in the turquoise-colored heading of the article, and you can see the pictures in full size.

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Lieder von Gerhard Jaeger aus dem Sommer und Herbst 2013 – eine Auswahl

▶ Hinweis: Um die Audiodateien öffnen und anhören zu können, bitte in die Artikelüberschrift oder das Wort “Weiterlesen” klicken. ▶ Note: This is a preview. Please click in the turquoise-colored heading of the article or in the word “ Weiterlesen (it means Continuing to read”). After that you are able to open and listen the audio file.

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▶ Babajagalied

musikalische Umsetzung eines Textes von Christian Rempel*

▶ Ballade des Mannes

musikalische Umsetzung eines Textes von Andreas Schrock*

▶ Minuten rieseln

musikalische Umsetzung eines Textes von Liane Fehler  Audio*

▶ Schaffner Mond

Text, Musik, Komposition und Gesang: Gerhard Jaeger*

▶ Schattenengel

musikalische Umsetzung eines Textes von Liane Fehler Audio*

Das Gedicht wurden veröffentlicht in der Anthologie unDichternebel: 2001 – 2015.


▶ Teller auf den Tisch

Text, Musik, Komposition und Gesang: Gerhard Jaeger*

▶ vielleicht

musikalische Umsetzung eines Textes von Annett Goldberg*

▶ viva la vida

musikalische Umsetzung eines Textes von Liane Fehler Audio

▶ Feierabend

musikalische Umsetzung eines Textes von Annett Goldberg

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Liane Fehler: Arabeske – ein Audio-Lyrikbeitrag

▶ Hinweis: Um die Audiodatei öffnen und anhören zu können, bitte in die Artikelüberschrift oder das Wort “Weiterlesen” klicken. ▶ Note: Please click in the turquoise-colored heading of the article or in the word “ Weiterlesen (it means Continuing to read”). After that you are able to open and listen the audio file.

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Liane Fehler (Text und Audio): Auferstehung klemmt

Die Miniatur zeigt ein Bild von Gerhard Jaeger mit dem Titel “am Meer”. ▶ Hinweis: Um die Audiodatei öffnen und anhören zu können, bitte in die Artikelüberschrift oder das Wort “Weiterlesen” klicken.

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Gerhard Jaeger: Brummkreisel – aus der Anthologie unDichternebel: 2001 – 2015 –

Brummkreisel Brumm kreiselt kreiselt rum mit Gebrumm um die eigne Achse lustig mit Bier und mit Faxe schwankt nach links wankt zur Rechten und macht brumm bis er kippt dann ist er stumm

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Brumm kreiselt
kreiselt rum
mit Gebrumm
um die eigne Achse
lustig mit  Bier
und mit Faxe
schwankt nach links
wankt zur Rechten
und macht brumm
bis er kippt

dann ist er stumm

Das Gedicht wurde veröffentlicht in der Jubiläumsanthologie: “unDichterNebel” 2001 – 2015
(ISBN  978-3-941394-40-7 / Osiris Druck Lpz.)

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Gerhard Jaeger: Sachlicher Bericht – aus der Anthologie unDichternebel: 2001 – 2015

Sachlicher Bericht Und da hab’ ich Und da wollt’ ich Und da konnt’ ich Nicht Nicht konnt’ ich da ...

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Sachlicher Bericht

Und da hab’ ich
Und da wollt’ ich
Und da konnt’ ich
Nicht

Nicht konnt’ ich da
Nicht wollt’ ich da
Nicht hab’ ich da

Und

da hat’s geklappt

Das Gedicht wurde veröffentlicht in der Jubiläumsanthologie: “unDichterNebel” 2001 – 2015
(ISBN  978-3-941394-40-7 / Osiris Druck Lpz.)

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Gerhard Jaeger: zurück – aus der Anthologie unDichternebel: 2001 – 2015

zurück die Dorfstrasse damals ein sandiger Weg das Haus damals ein Schirm das Hoffen damals die Diktatur wird sich verlaufen und immer wieder dieser Hagel damals heute weiß man es gibt keine andere Welt andere Zeiten schon andere Attribute doch

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die Dorfstrasse damals
ein sandiger Weg
das Haus damals
ein Schirm
das Hoffen damals
die Diktatur wird sich verlaufen
und immer wieder dieser Hagel
damals
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heute weiß man
es gibt keine andere Welt
andere Zeiten schon
andere Attribute
doch

Das Gedicht wurde veröffentlicht in der Jubiläumsanthologie: “unDichterNebel” 2001 – 2015
(ISBN  978-3-941394-40-7 / Osiris Druck Lpz.)

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Aus der Anthologie unDichternebel: 2001 – 2015 – Gerhard Jaeger: Kuba

Kuba (ein Traum) ach, ich habe sie gesehen die Helden der Revolution aufgereiht plakativ Transparente an Pisten vor versteppten Feldern vor Palmenhütten vor tropischen Plantagen Entschlossen, die Bärtigen blicken in schlagdurchlöcherte Strassen über kleine Zuversichten holpern, betteln, dösen die Alltagsgestalten vielleicht mit hellem Lachen noch vielleicht aus dörflichen Klassenzimmern vielleicht die Flasche Rum Hand in Hand mit den Liebenden Auf steinernen Mauern unter der charmanten Morbidität der Fassaden unglaublich diese Farbigkeit -Salca, Rumba und Strassenkreuzer reifer noch als Hollywood, -aber vor den Zuckerrohrfeldern pflügen Ochsengespanne und vor Armut steht das Verlangen bitte eine Hand voll Reis bitte eine Aussicht auf Verdienst halb nackt ein Junge unter einer Königspalme mit ausgestreckter Hand bereit als Sklave oder wer weiß was noch wo niemand weiß wohin es geht Kuba dein verlorener Sohn Sonne der Karibik sinkt ins Meer brennend bleibende Sehnsucht

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(ein Traum)

ach, ich habe sie gesehen
die Helden der Revolution
aufgereiht plakativ
Transparente an Pisten
vor versteppten Feldern
vor Palmenhütten
vor tropischen Plantagen
Entschlossen, die Bärtigen blicken
in schlagdurchlöcherte Strassen
über kleine Zuversichten
holpern, betteln, dösen
die Alltagsgestalten vielleicht
mit hellem Lachen noch
vielleicht aus dörflichen Klassenzimmern
vielleicht die Flasche Rum
Hand in Hand mit den Liebenden
Auf steinernen Mauern unter
der charmanten Morbidität der Fassaden
unglaublich diese Farbigkeit
Salca, Rumba und Strassenkreuzer
reifer noch als Hollywood, aber

vor den Zuckerrohrfeldern
pflügen Ochsengespanne
und vor Armut steht das Verlangen
bitte eine Hand voll Reis
bitte eine Aussicht auf Verdienst

halb nackt ein Junge
unter einer Königspalme
mit ausgestreckter Hand
bereit als Sklave oder
wer weiß was noch wo niemand
weiß wohin es geht

Kuba dein verlorener Sohn
Sonne der Karibik
sinkt ins Meer
brennend
bleibende
Sehnsucht

Das Gedicht wurde veröffentlicht in der Jubiläumsanthologie: “unDichterNebel” 2001 – 2015
(ISBN  978-3-941394-40-7 / Osiris Druck Lpz.)

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*** Aus der Anthologie unDichternebel: 2001 – 2015 – Gerhard Jaeger: Langsamläufer

Langsamläufer Träge dreht das Windrad Langsamläufer Träge fließt der Fluss Langsamläufer Träge geht der Mann Langsamläufer Träge trinkt er dann Langsamsäufer

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Träge dreht das Windrad

            Langsamläufer

Träge fließt der Fluss

            Langsamläufer

Träge geht der Mann

            Langsamläufer

Träge trinkt er dann

            Langsamsäufer

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Aus der Anthologie unDichternebel: 2001 – 2015 – Gerhard Jaeger: Wehe, weh

wehen, sehen, gehen geh bleib, bleiben schreib, schreiben, treiben treib komm wehe komm bleib komm schreib komm treib es voran es nicht zu weit es zu mir treib mich rum im Bier im Bier, das treibt, siehst du ich gehe, wehe weh

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Wehe, weh

wehen, sehen, gehen
geh

bleib, bleiben
schreib, schreiben, treiben
treib

komm wehe
komm bleib
komm schreib
komm treib

es voran
es nicht zu weit
es zu mir

treib mich rum
im Bier
im Bier, das treibt,
siehst du

ich gehe, wehe
weh

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Das Gedicht wurde veröffentlicht in der Jubiläumsanthologie: “unDichterNebel” 2001 – 2015
(ISBN  978-3-941394-40-7 / Osiris Druck Lpz.)

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Gerhard Jaeger: Wetterleuchten – aus der Anthologie unDichternebel: 2001 – 2015

Wetterleuchten noch ist nichts. einige Farben Gewölk Striche grün, braun schwarz, indigo ach, bin ich froh noch hat es keine Blitze noch donnert es, nur so ein Furzgegrummel, Mensch trägst du `nen kurzen Fummel Hei! Lass mich mal ran an die Staffelei es blitzt ich male Rhomben mit einem Strich mitten drin, als Kinder malten wir das an die Wand meine Hand ist elektrisch draußen wird’s hektisch Endladung aus Wolkengeheul aus Windgehechel wie du stöhnst und das noch verschönst

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noch ist nichts.
einige Farben
Gewölk Striche
grün, braun
schwarz, indigo
ach, bin ich froh

noch hat es keine Blitze
noch donnert es, nur so
ein Furzgegrummel, Mensch
trägst du `nen kurzen Fummel
Hei! Lass mich mal ran
an die Staffelei

es blitzt ich male

Rhomben mit einem Strich
mitten drin, als Kinder
malten wir das an die Wand

meine Hand ist elektrisch
draußen wird’s hektisch
Endladung

aus Wolkengeheul
aus Windgehechel

wie du stöhnst und
das noch verschönst

Das Gedicht wurde veröffentlicht in der Jubiläumsanthologie: “unDichterNebel” 2001 – 2015
(ISBN  978-3-941394-40-7 / Osiris Druck Lpz.)

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Gerhard Jaeger – Lied: viva la vida

Erwin von der Panke (EvP) hat in seinem Akustiklabor wieder getüftelt und das Lied "Viva la Vida" neu aufgenommen. Es stehen einmal die gängige und eine alternative Abspielvariante zur Verfügung. Um den Titel abzuspielen, bitte in die türkisfarbene Überschrift klicken und den Artikel öffnen. Dann sollte ein Player erscheinen. Viel Vergnügen! :) (Ich habe den Eindruck EVP wird immer besser.) Liane Fehler Onlineredaktion

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Foto: Mädchen-sonnenuntergang-k quarknet

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▶ Lied: Viva la Vida

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Komposition, Musik und Gesang: Gerhard Jaeger
Lyrik: Liane Fehler

Das Gedicht wurde veröffentlicht in der Anthologie unDichternebel: 2001 – 2015.

Im Brennnesselkleid
sah ich die
Sonne unter gehen

Nachtschwarze Seide
kühlt meine Haut und
ich beginn zu träumen

Im Siebenblauen Leinen
begegne ich dem Tag

Ich tanze wild und zieh
den Regenbogen an
ich schwebe für Momente
in der Luft

Nehm ich die Flügel
die Du mir verliehen
strahl ich in weißen Federn
weißem Flaum

Ich hebe ab im Federkleid
und landen werde ich
bei Dir in ferner Zeit
im tief, tief roten Kleid

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▶ Eitel Kunst: Die Audiobox – Experimente – Lieder und Lyrik

Eitel Kunst: Audioprojekte - Lieder und Lyrik eine Auswahl

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… aus unserer Akustikwerkstatt:

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▶ Grüße vom Sommerseminar 2014
von Andreas und Liane 

(Dies ist eine alternative Abspielvariante.)

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Für die abschließende technische Bearbeitung und die sphärische Begleitmusik danken wir Gerhard.

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FLUGDRACHEN*

Andreas Schrock: Worte wehen leis

(Dies ist eine alternative Abspielvariante.)

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„Worte wehen leis“ – Audio, Text und Foto von Andreas Schrock

▶ Worte wehen leis` (Hier gehts zum Text.)

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▶ Auferstehung klemmt (Audio – Lyrik)

(Dies ist eine alternative Abspielvariante.)

Sprecherin und Text: Liane Fehler

Die Miniatur zeigt ein Bild von Gerhard Jaeger mit dem Titel “am Meer”.

▶ Auferstehung klemmt
Das Gedicht wurden veröffentlicht in der Anthologie unDichternebel: 2001 – 2015.

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▶ Erwin von der Panke: „Der letzte Traum“

(Dies ist eine alternative Abspielvariante.)

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Texter, Sprecher und Musikant ist Gerhard Jaeger alias Erwin von der Panke.
Auch das Foto ist von ihm.

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Das Foto ist von Gerhard Jaeger.

▶ Oke mit dem Lied: im wunderschönen Monat zwei

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Foto: „Karaoke“  von Gerhard Jaeger

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Lieder eines Lumpen 

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 Text: Wilhelm Busch

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 Foto von Susann Schulz

Osterspaziergang Interpret: Oke alias Dirk Möller

Das ist eine alternative Abspielvariante. Bitte in die türkisfarbene Schrift klicken und den Artikel öffnen. Dann sollte ein Player erscheinen.

Osterspaziergang Dirk Möller alias Oke

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 Arrangement und Interpretation:Dirk Möller alias Oke

Text: Osterspaziergang von Johann Wolfgang von Goethe

(Hier gehts zum Text.)

*“Segel hoch“ Foto von Gerhard Jaeger alias “Erwin von der Panke

Lied: Meer unser von Christian Hohberg begleitet von Gerhard Jaeger  alias “Erwin von der Panke – Mai 2014

Dies ist eine alternative Abspielvariante: (Bitte in die türkisfarbene Schrift klicken und den Artikel öffnen.Dann sollte ein Player erscheinen.)

Meer unser 
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Text & Komposition Christian Hohberg; Begleitung am Keyboard: Gerhard Jaeger

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Foto von Andreas Schrock

 

Einen Sommer lang – Interpret: Oke

Dies ist eine alternative Abspielvariante: (Bitte in die türkisfarbene Schrift klicken und den Artikel öffnen.
Dann sollte ein Player erscheinen.)

Einen Sommer lang 
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Interpretation und Arrangement:Oke alias Dirk Möller
Text:: Einen Sommer lang von Detlef von Lilienkron

 

Foto von Gerhard Jaeger

  Hexenformel (Lied) Erwin von der Panke

Dies ist eine alternative Abspielvariante. Bitte in die türkisfarbene Schrift klicken und den Artikel öffnen. Dann sollte ein Player erscheinen.

Hexenformel  Version April 2014
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Foto, akustisches  Arrangement, Gesang und Text: Gerhard Jaeger
musikalischer Interpret M. Bach.

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Foto von Andreas Schrock
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geselliges Lied von Gerhard Jaeger

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akustische Bearbeitung, Komposition, Musik, Text und Gesang: Gerhard Jaeger


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„wenn ich dich berühre“ von Christian Hohberg

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Liane liest Gedichte vom Wundertäter, Schattenengel und dem  gesattelten Frosch (Audio – Lyrik)

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Das ist die Liveaufnahme einer kleinen Lesung, die während unserer Lyrikwerkstatt beim Sommerseminar in Bad Sonnenland (2012) unter freiem Himmel spontan zelebriert wurde. Folgende Texte sind zu hören (Wer möchte, kann dem entsprechendem Link folgen und mitlesen):

Liane Fehler; Schnirkelschnecken – Fotocollage: Susann Schönherr & Liane Fehler

Liane Fehler: Nacktschnecken am FKK

Liane Fehler: Sattle den Frosch

Liane Fehler: kaltblau

Liane Fehler: Licht und Schatten

Liane Fehler: Schattenengel – Antwort – für smt

Liane Fehler: Der Wundertäter Liebe

Liane Fehler: Mit dem Flügelschuh

Liane liest Gedichte vom Wundertäter, Schattenengel und dem gesattelten Frosch Audio 04

Dies ist eine alternative Abspielvariante in die türkisfarbene Schrift klicken
und den Artikel öffnen. Dann sollte ein Player erscheinen.

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Liane liest Gedichte: Viva la vida, Lyrik, Morgen-Gedanken,  Mein, von mir  Audio 18

 

Das ist die Liveaufnahme einer kleinen Lesung, die während unserer Lyrikwerkstatt beim Sommerseminar in Bad Sonnenland (2012) unter freiem Himmel spontan zelebriert wurde.

Folgende Texte sind zu hören (Wer möchte, kann dem entsprechendem Link folgen und mitlesen):

Liane Fehler: Viva la vida

Liane Fehler: Lyrik

Liane Fehler: Morgen-Gedanken

Liane Fehler: Mein

Liane Fehler: Von mir

 

wohin
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Gesang: D. Möller( Schauspieler)

akustische Bearbeitung, Komposition, Musik und Text: Gerhard Jaeger

Das Gedicht wurde veröffentlicht in der Anthologie unDichternebel: 2001 – 2015.

 

   „Trabbi in Rubenow“ ein Bild von Gerhard Jaeger

Staublied
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akustische Bearbeitung, Komposition, Musik, Text und Gesang: Gerhard Jaeger

Foto von Antje Sadig

feierabend
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Text: Annett Goldberg
akustische Bearbeitung, Komposition, Musik und Gesang: Gerhard Jaeger,

feierabend9 alternative Abspielvariante – bitte in die türkisfarbene Schrift klicken und den Artikel öffnen.
Dann sollte ein Player erscheinen.

Schnirkelschnecken Version 2
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Text:Liane Fehler
akustische Bearbeitung Gerhard Jaeger,
Sprecherin: Liane Fehler

Garagen Kramer
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Text:Theodor Kramer
akustische Bearbeitung Gerhard Jaeger,
Sprecher:  D. Möller( Schauspieler)

eins
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Text, akustische Bearbeitung und Sprecher: Gerhard Jaeger

schöner scheitern Version 2a
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Akustische Bearbeitung: Gerhard Jaeger
Text und Sprecherstimme:smt

schöner scheitern
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Akustische Bearbeitung: Gerhard Jaeger Text und Sprecherstimme:smt

Foto von Andreas Schrock

Vielleicht  (Version 1j)

Text: Annett Goldberg

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Monocrom (1) Neuaufnahme
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Text, akustische Begleitung und Sprecher: Gerhard Jaeger

Foto von smt

morgenlicht (5) Neuaufnahme
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Text, Komposition, Musik und Gesang: Gerhard Jaeger
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Babajagalied
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zu einem Projekt und Text von Christian Rempel


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Ballade des Mannes
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Text: Andreas Schrock

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Minuten rieseln (Lied von Gerhard Jaeger)
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Text in Anlehnung an ein Gedicht von Liane Fehler

halbmond-bewoelkt
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Schaffner Mond
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Text: Gerhard Jaeger

Schattenengel Neuaufnahme
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Text in Anlehnung an ein Gedicht von Liane Fehler
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Teller auf den Tisch

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Text: Gerhard Jaeger

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Vielleicht
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*


Text in Anlehnung an ein Gedicht von Annett Goldberg

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„Viva la Vida“
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Text in Anlehnung an ein Gedicht von Liane Fehler

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Liane Fehler liest: Viva la vida, Lyrik, Morgen-Gedanken, Mein, von mir

"Liane liest Gedichte: Viva la vida, Lyrik, Morgen-Gedanken, Mein, von mir- Audio 18" Um die Aufnahme abzuspielen, bitte in die türkisfarbene Schrift klicken und den Artikel öffnen. Dann sollte ein Player erscheinen.

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▶ Viva la vida, Lyrik, Morgen-Gedanken, Mein, von mir

 

Das ist die Liveaufnahme einer kleinen Lesung, die während unserer Lyrikwerkstatt beim Sommerseminar in Bad Sonnenland (2012) unter freiem Himmel spontan zelebriert wurde.

Folgende Texte sind zu hören (Wer möchte, kann dem entsprechendem Link folgen und mitlesen):

Liane Fehler: Viva la vida 

Viva la vida erschienen in der Anthologie unDichternebel : 2001 – 2015 (neu)

Liane Fehler: Lyrik

Liane Fehler: Morgen-Gedanken

Liane Fehler: Mein

Liane Fehler: Von mir

 Mein besonderer Dank für die technische Unterstützung (Aufnahme) und Umsetzung dieses Projektes gilt Andreas Schrock, Gerhard Jaeger und Susann Schulz. Ihr seid toll & Danke für “Rat und Tat”! Liane

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Liane Fehler: Wintermorgen – Winter morning – aus der Anthologie unDichternebel: 2001 – 2015

. . . . . . . . . Wintermorgen Eisblau das Land von Dächern und Wipfeln schwebt weiß auf grauen Straßen glitzerndes Eis Backsteinrot verspricht Wärme im Haus auf dem Schnee sind Fährten ein Rätsel Bekomm es heraus Frühjahr.2010

by

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Gerhard Jaeger mit dem Lied: Schattenengel

Gerhard Jaeger mit dem Lied: "Schattenengel" (5) Arrangement, Komposition, Musik und Gesang: Gerhard Jaeger Text in Anlehnung an ein Gedicht von Liane Fehler ▶ Um den Titel abzuspielen, bitte in die türkisfarbene Überschrift klicken und den Artikel öffnen. Dann sollte ein Player erscheinen.

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Gerhard Jaeger: Bild "Feder"

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Schattenengel

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Arrangement, Komposition, Musik und Gesang: Gerhard Jaeger
Text in Anlehnung an ein Gedicht von Liane Fehler

Das Gedicht wurde veröffentlicht in der Anthologie unDichternebel: 2001 – 2015.

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Gerhard Jaeger: Schlafen – aus der Anthologie unDichternebel: 2001 – 2015

kann ich nicht nicht schlafen, warum warum schon wieder wieder das Letzte das letzte Wort, das das ich gab Fort bist du da ich sagte sagte wir wir sehen uns wieder wieder denke ich an dich an dich denke ich und und habe das Wort das Wort habe ich Ich habe es gebrochen, schlafen schlafen kann nicht seither nicht nicht mehr

by

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Schlafen

kann ich nicht
nicht schlafen, warum*
warum schon wieder*
wieder das Letzte*
das letzte Wort, das*
das ich gab

Fort bist du*
da ich sagte*
sagte wir*
wir sehen uns wieder*
wieder denke ich an dich*
an dich denke ich und*
und habe das Wort*
das Wort habe ich*
Ich habe es gebrochen, schlafen*
schlafen kann nicht*
seither nicht*
nicht mehr

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Das Gedicht wurde veröffentlicht in der Jubiläumsanthologie: “unDichterNebel” 2001 – 2015
(ISBN  978-3-941394-40-7 / Osiris Druck Lpz.)

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Liane Fehler: Ein Leuchten – A shining, Foto von smt

Lichtsaum zwischen Himmel und Meer zwischen Dir und mir Träume

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Foto von smt:  Sonnenuntergang in Lubmin
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Lichtsaum
zwischen
Himmel und Meer
zwischen
Dir und mir
Träume

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Gerhard Jaeger: Wenn die Igel sich anschicken – Aus der Anthologie unDichternebel: 2001 – 2015

Wenn die Igel sich anschicken das Laub zu häufen vor dem Schnee kommen kühl aus dem September Abende fremd und doch vertraut an meine Stirn und fragen: Sag wohin nun wollen wir mit unserem Traum Der Abendtau sinkt lautlos unter meine Hand am kalten Tisch ein schwarzer Samt umhüllt die Schulter. Der Lärm das laute Nein der Sommerstimme ist mit diesen Vögeln auf der Flucht vor mir

by

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Wenn die Igel sich anschicken

das Laub zu häufen
vor dem Schnee

kommen
kühl aus dem September

Abende
fremd und doch vertraut
an meine Stirn
und fragen: Sag wohin nun
wollen wir
mit unserem Traum

Der Abendtau sinkt lautlos
unter meine Hand
am kalten Tisch
ein schwarzer Samt umhüllt
die Schulter. Der Lärm
das laute Nein
der Sommerstimme ist
mit diesen Vögeln
auf der Flucht*

vor mir

Das Gedicht wurde veröffentlicht in der Jubiläumsanthologie: “unDichterNebel” 2001 – 2015
(ISBN  978-3-941394-40-7 / Osiris Druck Lpz.)
                               

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Gerhard Jaeger: Ode an ein hartes Wesen – aus der Anthologie unDichternebel: 2001 – 2015

Die Wortfeile möchte ich setzen Dir ans stählerne Ohr Vielleicht fallen ein paar Späne in die Muschel vielleicht gäbe es dann ein wenig Gekuschel

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Ode an ein hartes Wesen

Die Wortfeile
möchte ich setzen
Dir ans stählerne Ohr
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Vielleicht fallen*
ein paar Späne*
in die Muschel*

vielleicht gäbe es dann*
ein wenig*
Gekuschel

Das Gedicht wurde veröffentlicht in der Jubiläumsanthologie: “unDichterNebel” 2001 – 2015
(ISBN  978-3-941394-40-7 / Osiris Druck Lpz.)

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Gerhard Jaeger: Teller auf den Tisch – aus der Anthologie unDichternebel: 2001 – 2015 –

Teller auf den Tisch (Tregastel Sommer 2013 sie kocht nie das was ich essen will Zicke) ruft der Alte sie zuckt nicht nur die Möwe schreit der Magen gluckst das Meer gluckst und geht wie sein Atem Wasser nimmt es und spuckt es aus ruft der Alte gleich geht die Sonne unter Kiesel rollen hart wie rohe Kartoffeln Wolken schwimmen wie Eierschaum zart der Himmel färbt sich hummerrot leer Teller auf dem Tisch versalzen die See, der Kiesel, das Sein es ist traurig, es ist fies es gibt Gries

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(Tregastel Sommer 2013 sie kocht nie das was ich essen will Zicke)

ruft der Alte
sie zuckt nicht
nur die Möwe schreit
der Magen gluckst
das Meer gluckst
und geht wie sein Atem
Wasser nimmt es und
spuckt es
aus
ruft der Alte
gleich geht die Sonne unter

Kiesel rollen
hart wie rohe Kartoffeln
Wolken schwimmen
wie  Eierschaum zart
der Himmel färbt sich hummerrot
leer Teller auf dem Tisch
versalzen die See, der Kiesel, das Sein
es ist traurig, es ist fies
es gibt Gries

Das Gedicht wurde veröffentlicht in der Jubiläumsanthologie: “unDichterNebel” 2001 – 2015
(ISBN  978-3-941394-40-7 / Osiris Druck Lpz.)

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Aus der Anthologie unDichternebel: 2001 – 2015 – Frank Siegert: Rosenthaler Urlaub – Spaziergang

Spaziergang Ich laufe abends einen Weg entlang. Ein Wohlgeruch von Heu steigt mir in die Nase. Die Erinnerung an Omas Heuboden überfällt mich. Das würzige Aroma lässt mich nicht los. Wenn ich ein Schaf wäre, so würde ich so eine Mahlzeit genießen. Plötzlich erkenne ich, dass ich fleißig Heu in meinem Kopf wende. Es muss wohl an der Dämmerung liegen.

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Foto: Heuwiese-k 

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Spaziergang

Ich laufe abends einen Weg entlang. Ein Wohlgeruch von Heu steigt mir in die Nase. Die Erinnerung an Omas Heuboden überfällt mich. Das würzige Aroma lässt mich nicht los. Wenn ich ein Schaf wäre, so würde ich so eine Mahlzeit genießen. Plötzlich erkenne ich, dass ich fleißig Heu in meinem Kopf wende. Es muss wohl an der Dämmerung liegen.
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Der Text wurde veröffentlicht in der Jubiläumsanthologie: “unDichterNebel” 2001 – 2015
(ISBN  978-3-941394-40-7 / Osiris Druck Lpz.)

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Gerhard Jaeger: Von den Flügeln, dem Fliegen, dem Tanz und dem Mond – Rezension zu Gedichten von Liane Fehler

Es macht Spaß die Gedichte und Texte von Liane Fehler zu lesen. Die vorliegende Auswahl ihrer Arbeiten umfasst 35 Texte. Schon vorweg lässt sich sagen, hier schreibt eine junge Frau, zu deren Handwerk und Ausdruckskraft eine oft humorvolle Poetik in lyrischen Bildern gehört. Dabei greift sie auf originelle Weise auch auf eine Metaphorik aus dem Türkisch- Orientalen zurück, verwendet geschickt mythologische Begriffe. So beispielsweise im Gedicht “Auferstehung klemmt“, in dem Phönix, Goliath und die Meduse auftauchen. Da gibt es das Gedicht mit dem Titel “Arabeske“ in dem gesagt wird: Arabeske heißt mein wildes Pferd es trug mich im Teufelsritt durch den Frühling in den Sommer bis zu dieser Nacht gelange durch die Gärten „de Aranjuez“ auf die Mondsichel weiches Licht fließt auch auf die allein träumenden über die traurigen, großen Kinder die erwachsen tun ….. Auf schwebt ein Aroma des Fremdseins, des Märchenhaften. Man ist unterschwellig an Geschichten aus 1000&1 Nacht oder an den Zauber der Alhambra erinnert. Sicher kommt der Autorin beim Aufspüren solcher Szenen zu Gute, dass sie sich im Vorfeld mit dem Nachdichten von Lyrik und Liedern dichtender Sängerinnen aus dem Gebiet des vorderen Orients –( eine Reise durch 300 Jahre), befasst hat. Asche und Sand…Phönix…nehm ich die Flügel…schweb für Momente…Flügelschuh…alle Gedanken fliegen auf…als Gestirne die eigene Bahn ziehen…ich schwebe für Momente…Die Kette der Zitate aus unterschiedlichen Zeilen und Gedichten von Liane Fehler ließe sich mühelos weiter führen. Flügel und fliegen, ...

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Es macht Spaß die Gedichte und Texte von Liane Fehler zu lesen. Die vorliegende Auswahl ihrer Arbeiten umfasst 35 Texte. Schon vorweg lässt sich sagen, hier schreibt eine junge Frau, zu deren Handwerk und Ausdruckskraft eine oft humorvolle Poetik in lyrischen Bildern  gehört.

Dabei greift sie auf originelle Weise auch auf eine Metaphorik aus dem Türkisch- Orientalen zurück, verwendet geschickt mythologische Begriffe. So beispielsweise im Gedicht “Auferstehung klemmt“, in dem Phönix, Goliath und die Meduse auftauchen. Da gibt es das Gedicht mit dem Titel “Arabeske“ in dem gesagt wird:

 

Arabeske

heißt mein wildes Pferd

es trug mich im Teufelsritt

durch den Frühling

in den Sommer

bis zu dieser Nacht

gelange durch die Gärten

„de Aranjuez“

auf die Mondsichel

weiches Licht fließt

auch auf die

allein träumenden

über die traurigen, großen Kinder

die erwachsen tun …..

 

Auf schwebt ein Aroma des Fremdseins, des Märchenhaften. Man ist unterschwellig an Geschichten aus 1000&1 Nacht oder an den Zauber der Alhambra erinnert. Sicher kommt der Autorin beim Aufspüren solcher Szenen zu Gute, dass sie sich im Vorfeld mit dem Nachdichten von Lyrik und Liedern dichtender Sängerinnen aus dem Gebiet des vorderen Orients –( eine Reise durch 300 Jahre), befasst hat.

Asche und Sand…Phönix…nehm ich die Flügel…schweb für Momente…Flügelschuh…alle Gedanken fliegen auf…als Gestirne die eigene Bahn ziehen…ich schwebe für Momente…Die Kette der Zitate aus unterschiedlichen Zeilen und Gedichten von Liane Fehler ließe sich mühelos weiter führe. Flügel und fliegen, haben wir eventuell auch solche Wünsche?

Vielleicht ist es das, was einem beim Lesen erreicht, vielleicht aber auch die Rhythmik einiger ihrer Texte. Gut, in den Nachdichtungen jener Sängerinnen des Orients erklang zwangsläufig melodisches. Das ist erfasst worden und ins eigene Dichten integriert. Aufgefallen sind mir die liedhaften Gedichte, Viva la Vita, Minuten rieseln, Dideldum und der Schattenengel. Ja, “SCHATTENENGEL“ (flügellahm flügelschwer) müssen sich erheben. Schattenengel fliegen.

Liedhaftigkeit und Sprachphantasie haften dem Text an. Vielleicht ist das Wort: SCHATTENENGEL nicht neu, hier aber ist es eine Herausforderung, die vielfach aufgreifbar ist. Liane Fehler ist wählerisch, wenn es um die Wahl der Worte geht. Es fallen ihr schlicht –schöne Dinge ein: Novemberherz,  kaltblau, nachtblau, das Orakel der Welt, sattle den Frosch….

 …sattle den Frosch, dieses Gedicht verdient hervorgehoben zu werden.

 

Sattle den Frosch

 

hab meine Erwartungen

verfüttert am Teich

werfe auch

die nicht gesagten Worte

hinterher

 

Tränenblick

presst die Ohnmacht

aus dem Körper

 

suche ein Vehikel

für mein ICH

will fort

sattle den Frosch

und hüpfe

von dannen

 

Tränenblick, Ohnmacht, verfütterte Erwartungen, ach welch Seelenschmerz, dann aber eine so selbstironische Wendung, liebenswerte Bescheidenheit und humorvolle Abkehr. An dieser Stelle ist alles gesagt.

 

Man findet bei der Autorin interessante Ansätze im Spiel mit Inhalt und Form. Im Text Ellipse geht das gut. Die Textsammlung lässt einen Reifeprozess erkennen. Wenn anfänglich Textschwächen auffallen, so verblassen diese in den neueren Gedichten.

Was nun macht diese Textschwächen aus? Texte wie Phönix oder Seebrücke Lubmin könnten auch Kurzprosa sein. Ein prosaischer Satzbau ist den Strophen nicht sonderlich dienlich. Fragwürdig erscheinen mir auch jene Texte, in denen Liane Fehler binsenweise Sinnsprüche und Lebensweisheiten einbaut. Im Tanz auf dem Grab heißt es: Gebet um Erlösung und Kraft/ zum Weiterleben. Ähnlich verrieselt das End des Textes Seebrücke Lubmin: …ich danke der Kraft, die dies erschaffen hat. Da wird das Bild verlassen und kommentiert.  Schade, denn in den Anfängen dieser Texte war Bildhaftes und Licht. Auch das Gedicht Orakel der Welt leidet an dem Misstrauen der zuvor geschaffenen Bildhaftigkeit. Mich stören denn auch solche Zeilen…Momente lang den Sinn sehen…ja welchen denn? Eine nebulöse Floskel über die man stolpert, so wie man einem schönen Menschen nicht verfällt, wenn man nicht mehr über sein Aussehen erfährt als: schön.

Aber Liane Fehlers Texte sind durchweg ehrlich, schlicht und immer ums Hoffen bemüht. Verwundert es da, dass sich dem Fliegen das Tänzchen zugesellt?

Wir tanzen in Texten: Tanz auf dem Grab, Viva la Vita, Novemberherz und oft steigt auch der Mond aus den Zeilen der Autorin. Sinnbildhaftes das genauso den Kosmos  herruft. Das Grosse, welches über uns sein könnte oder ist, wird besungen, oder angerufen. Stilistische Schwachpunkte einiger Gedichte werden manchmal vom Thematischen überrumpelt. Sinnlichkeit wird in vielen Strophen konkret und es sei mir gestattet dem Ende zu aus zu atmen mit dem Text von Liane Fehler:

 

Ausatmen

 

will diese Liebe

rausschreien

ausatmen

dass der Wind sie trägt

der sie mir brachte

und der Mond

sein Komplize

scheinheilig

leuchtet er wieder

und lacht

 

…lacht manchmal auch aus Spaß am Lesen, am Lesen solcher Gedichte. Mal sehen, was Liane Fehler noch dichten wird darauf freuen darf man sich sicher.

Gerhard Jaeger
Im August 2013

 

 

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Gerhard Jaeger: Nur Engel klopfen leise an – Schattenengel lII

Schattenengel lII 2.8.2013 Bad Sonnenburg Ich tauche, Dunkelheit diese Stiege, mir voraus die Furcht, steigt in mir aber ein Leuchten, ja?

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2.8.2013 Bad Sonnenburg

Ich tauche, Dunkelheit
diese Stiege, mir voraus
die Furcht, steigt

in mir aber
ein Leuchten, ja?

du mit offenem Haar
du mit den Kleidern
der Einsamkeiten
du mit dem Lippenrot
der Sehnenden
du und der Aromaduft
der Hoffnung

Dunkelsein, die Stiege
mir folgt die Furcht
leise ein Klopfen
von leiser Hand
damals an jene Tür
ein Klopfen jetzt
in meiner Brust

mein Engel
Du

 Aus der Anthologie: “unDichterNebel” 2001 – 2015 (ISBN  978-3-941394-40-7 / Osiris Druck Lpz.)

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Andreas Schrock – Haiku: worte wehen leis`

worte wehen leis` vom blatt wie segelflieger im sommerabend

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worte wehen leis`*
vom blatt wie segelflieger*
im sommerabend

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für maria, Gedankenwasser 114
andreas schrock

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Gerhard Jaeger: (Lied) Schattenengel

Um den Titel abzuspielen bitte einfach in das blaue Wort "schattenengel" klicken. schattenengel 3(1) Musik, Komposition und Gesang: Gerhard Jaeger Text: Liane Fehler

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Schattenengel 

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Musik, Komposition und Gesang: Gerhard Jaeger
Text: Liane Fehler
Foto: Jennifer Fehler

Das Gedicht wurde veröffentlicht in der Anthologie unDichternebel: 2001 – 2015.

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smt: Seh(n)süchtig

Vierecke – magisch – bestimmen mein Sein, lassen mich sehen und sperren mich doch ein, machen mich ängstlich, einsam und klein. Vierecke lassen mich die ganze Welt sehen, mit meinen Gedanken auf Reisen gehen, doch den Körper in Gefangenschaft vergehen. Vierecke lassen mich die Sinne begießen, betäubte Sinne aus mir heraus fließen, mein Ich dahinter im Dunkeln verschließen.

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Vierecke – magisch – bestimmen mein Sein,
lassen mich sehen und sperren mich doch ein,
machen mich ängstlich, einsam und klein.

Vierecke lassen mich die ganze Welt sehen,
mit meinen Gedanken auf Reisen gehen,
doch den Körper in Gefangenschaft vergehen.

Vierecke lassen mich die Sinne begießen,
betäubte Sinne aus mir heraus fließen,
mein Ich dahinter im Dunkeln verschließen.

Vierecke, versperrt mit Holz und Scheiben,
zerbrechliches Glas zwingt mich, drinnen zu bleiben,
dem Stillstand statt dem Leben zu verschreiben.

Vierecke, vor denen ich sitze und stehe,
hinter denen ich Licht und Freiheit sehe,
durch die ich doch nicht aufs Leben zu gehe.

Vierecke, die mir Freiheit vorspiegeln,
mein Herz und meine Gefühle aufwiegeln,
doch Seele und Verstand versiegeln.

Vierecke lassen mich immer einsamer sein,
und statt mich von ihnen zu befrei´n,
starre ich mich in den Abgrund hinein.

Ja. Die Vierecke lassen mich vieles sehen,
doch halfen sie mir nie zu verstehen,
dass es wichtig ist, sie zu hintergehen,
um im wahren Leben zu bestehen.

Das Gedicht wurde veröffentlicht in der Jubiläumsanthologie: “unDichterNebel” 2001 – 2015
(ISBN  978-3-941394-40-7 / Osiris Druck Lpz.)

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*** Aus der Anthologie unDichternebel: 2001 – 2015 – Andreas Schrock: Trunkener Frühling

Der Kaktus auf dem Beet war alt. Er hatte schon viele Trockenzeiten erlebt. Aber heute fühlte er sich jung. Viel jünger als die Tulpen neben ihm, die sich im Winter schnöde verkrochen hatten und nun frech ihre Köpfe der Sonne entgegenstreckten. Die jungen Dinger ignorierten ihn, so wie jedes Jahr, aber ein bisschen Respekt vor dem Alter täte der Ordnung auf dem Beet wahrhaftig gut! Der Kaktus auf dem Beet war blind. Aber heute sah er, was um ihn herum passierte. Die Tulpen nebenan hatten ihre Blütenblätter geöffnet, rot und gelb. Bienen summten darin, putzten sich, schleckten und neckten ihn, den blinden Kaktus, mit ihrem Hinterteil. Jedenfalls nahm er das an, denn die Bienen schafften es nie, auf ihm, dem Kaktus zu landen. Der Kaktus auf dem Beet war taub. Aber heute hörte er, was um ihn herum passierte. Am frühen Morgen hatten sich die Blüten mit einem Knall geöffnet, soviel Kraft steckte in ihnen. Die Bienen summten fein, dazwischen brummte es, wahrscheinlich Hornissen oder Hummeln. Die Wespen klangen leise und bös’, sie zischelten in einem fort.

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Der Kaktus auf dem Beet war alt. Er hatte schon viele Trockenzeiten erlebt. Aber heute fühlte er sich jung. Viel jünger als die Tulpen neben ihm, die sich im Winter schnöde verkrochen hatten und nun frech ihre Köpfe der Sonne entgegenstreckten. Die jungen Dinger ignorierten ihn, so wie jedes Jahr, aber ein bisschen Respekt vor dem Alter täte der Ordnung auf dem Beet wahrhaftig gut!

Der Kaktus auf dem Beet war blind. Aber heute sah er, was um ihn herum passierte. Die Tulpen nebenan hatten ihre Blütenblätter geöffnet, rot und gelb. Bienen summten darin, putzten sich, schleckten und neckten ihn, den blinden Kaktus, mit ihrem Hinterteil. Jedenfalls nahm er das an, denn die Bienen schafften es nie, auf ihm, dem Kaktus zu landen.

Der Kaktus auf dem Beet war taub. Aber heute hörte er, was um ihn herum passierte. Am frühen Morgen hatten sich die Blüten mit einem Knall geöffnet, soviel Kraft steckte in ihnen. Die Bienen summten fein, dazwischen brummte es, wahrscheinlich Hornissen oder Hummeln. Die Wespen klangen leise und bös’, sie zischelten in einem fort. Und ihm schien, als machten sie sich über ihn lustig.

Der Kaktus auf dem Beet war stumm. Aber heute jubelte es in ihm, denn er spürte Saft durch seine Kapillaren steigen. Der Saft stieg nur langsam, aber er füllte ihn aus und machte ihn trunken vor Freude. Gern hätte er seine Freude geteilt, aber so kräftig er auch jubelte, niemand hörte ihn.

Da beschloss der alte, blinde, taube und stumme Kaktus, die Freude nicht zu teilen, sondern sich ihr allein mit jeder Zelle hinzugeben. Für reichlich Saft in den Kapillaren war gesorgt. Und Umfallen vor lauter Trunkenheit konnte er auch nicht. Obwohl, wenn er es so recht bedachte, wäre er schon gern eine Kugelkaktus.

Und mit der Sonne stieg auch der Saft in den Kapillaren. Und die Vorstellung, er sei ein Kugelkaktus, erfüllte ihn immer stärker. Ein Kugelkaktus mit Luftwurzel! Und am Abend dieses Frühlingstages war nichts passiert. Aber der Kaktus war erschöpft und dankbar. Den ganzen Tag war er als Kugelkaktus durch die Beete gerollt und nun hatte er wirklich Ruhe nötig.

Senftenberg, Mai 2013

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