Categotry Archives: * orta – Gefunden – Animierter Tisch Ein König als Mensch Enthaltsamkeit Übermacht Schneewittchenadaption

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Christian Rempel: Übermacht

Übermacht Des Lebens holde Partitur schwebt in Tönen übers Land auf Noten starr ich, wie gebannt gespielt so weiter die Natur Sie schließet so in Tönen ein was selten ist und unbeweglich mit Worten wäre es unsäglich erweichend selbst den harten Stein Bis dann der Sturmwind braust heran dem sind gegeben eigne Töne kein Singen ist’s, vielmehr Gestöhne den Schritt zurück, den deutet’s an Und Schweigen senkt sich in die Seelen nicht Leid will mehr nach außen drängen drapierend dunklen Schmuck umhängend den Tönen und dem Sturm befehlend C.R. 30.7.2015

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Übermacht

Des Lebens holde Partitur
schwebt in Tönen übers Land
auf Noten starr ich, wie gebannt
gespielt so weiter die Natur

Sie schließet so in Tönen ein
was selten ist und unbeweglich
mit Worten wäre es unsäglich
erweichend selbst den harten Stein

Bis dann der Sturmwind braust heran
dem sind gegeben eigne Töne
kein Singen ist’s, vielmehr Gestöhne
den Schritt zurück, den deutet’s an

Und Schweigen senkt sich in die Seelen
nicht Leid will mehr nach außen drängen
drapierend dunklen Schmuck umhängend
den Tönen und dem Sturm befehlend

C.R. 30.7.2015

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Liane Fehler: Metamorphose

entdecke Stille in mir meine Luftwurzeln entern die Wolken schmecke das Blau mit dem ich mich vereine werde Melodie und lege mich als Lied über das Land in Erinnerung an einen schönen Nachmittag Dorit, Lars, Gerhard, Ellen Heinz und Magdalene gewidmet

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entdecke Stille in mir
meine Luftwurzeln
entern die Wolken
schmecke das Blau
mit dem ich mich vereine
werde Melodie und
lege mich als Lied
über das Land

10.06.2015

in Erinnerung an einen schönen Nachmittag
Dorit, Lars, Gerhard, Ellen Heinz und Magdalene gewidmet

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Desdemona: gEDANKENKARUSSELL

gEDANKENKARUSSELL Gewöhnlich geht`s im Kopfe rund, doch ist solch Kreisen nur gesund, wenn es heraus kann aus den Ecken, der wohl geformten Schädeldecken. Darum der Kluge stets begehrt, dass sich der Cortex flugs entleert. Ist dann jedoch der Hörer dumm, verpufft das Wort im Vakuum. ...........................................kARUSSELLGEDANKEN

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Spirale

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gEDANKENKARUSSELL

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Gewöhnlich geht`s im Kopfe rund,

doch ist solch Kreisen  nur gesund,

wenn es heraus kann aus den Ecken,

der wohl geformten Schädeldecken.

Darum der Kluge stets begehrt,

dass sich der Cortex flugs entleert.

Ist dann jedoch der Hörer dumm,

verpufft das Wort im Vakuum.

kARUSSELLGEDANKEN

 

 

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Desdemona – gEDANKENWASSER

gEDANKENWASSER Plätschernd wallend durchs Gelände Schwappend gierig nach Bewegung Überfluten unerbittlich Wiese,Felder und auch Dörfer Wiederkehrend als Getöse Wälzend an den Uferzonen Peitschend auf dem weitem Meere So die Wasser Homäopatisch die Ideen In den Wassern unsrer Schädel Irrend die Synapsen suchend Steckenbleibend im Gehäuse Leeres Rauschen ohne Tiefgang Selten nährend die Gemüter Hüpfend, treibend wie die Wasser so Gedanken Flüchtig bleiben Auch im Ernstfall Wasser zum Gedankenmischen wASSERGEDANKEN

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gEDANKENWASSER

Plätschernd wallend durchs Gelände
Schwappend gierig nach Bewegung
Überfluten unerbittlich
Wiese,Felder und auch Dörfer
Wiederkehrend als Getöse
Wälzend an den Uferzonen
Peitschend auf dem weitem Meere

So die Wasser

Homäopatisch die Ideen
In den Wassern unsrer Schädel
Irrend die Synapsen suchend
Steckenbleibend im Gehäuse
Leeres Rauschen ohne Tiefgang
Selten nährend die Gemüter
Hüpfend, treibend wie die Wasser

so Gedanken

Flüchtig bleiben
Auch im Ernstfall
Wasser zum Gedankenmischen

wASSERGEDANKEN

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Christian Rempel (Lyrik und Foto): Flora

Flora bietest mir die Rosen dar hast auch schon im Schlamm gelegen der Jahrhundertfluten wegen jetzt stehst Du wieder vor Weesenstein sollst von dem Schloss das Beste sein König Johann hat den Auftrag gegeben das ist nun hundertfünfzig Jahre her hat er geahnt Dein ewig Leben und Deine stete Wiederkehr? . ▶ Hinweis: Dies ist eine Vorschau, um das Foto in voller Größe sehen zu können, bitte in die türkisfarbene Überschrift oder auf das Wort “Weiterlesen” klicken und den Artikel öffnen. ▶ Note: This is a preview. Please click in the turquoise-colored heading of the article, and you can see the pictures in full size.

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Christian Rempel: Foto zum Gedicht Flora

Christian Rempel: Foto zum Gedicht: Flora

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Flora
bietest mir die Rosen dar
hast auch schon im Schlamm gelegen
der Jahrhundertfluten wegen
jetzt stehst Du wieder vor Weesenstein
sollst von dem Schloss das Beste sein
König Johann hat den Auftrag gegeben
das ist nun hundertfünfzig Jahre her
hat er geahnt Dein ewig Leben
und Deine stete Wiederkehr?

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Christian Rempel: Animierter Tisch

Mein schöner Tisch, der sprechen kann, rückt und rührt sich an mich ran. Auf Dielen, die ich selbst lackiert. Dann sagt er leis, wie sich`s gebührt: „Nimm mich gefangen, schraub mich an, damit ich nicht mehr rücken kann. Ich habe mich vergangen, ist`s auch schon lange her“ Dass dieses Werk nun auch gelinge such ich nach Schrauben, einer Zwinge. Ganz so, als ob`s um mich selber ginge. Nun steht er fest, doch wie sich zeigt: Das arme Tischchen schweigt und schweigt C.R. 27.01.2005

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Mein schöner Tisch, der sprechen kann,
rückt und rührt sich an mich ran.
Auf Dielen, die ich selbst lackiert.
Dann sagt er leis, wie sich`s gebührt:

„Nimm mich gefangen, schraub mich an,
damit ich nicht mehr rücken kann.
Ich habe mich vergangen, ist`s auch schon lange her“
Dass dieses Werk nun auch gelinge
such ich nach Schrauben, einer Zwinge.
Ganz so, als ob`s um mich selber ginge.
Nun steht er fest, doch wie sich zeigt:
Das arme Tischchen schweigt und schweigt

C.R. 27.01.2005

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Christian Rempel: Ein König als Mensch

Ein Mensch, der ständig sich beschwerte dass seine Frau nicht schön genug griff zu dem Becher, den er leerte warf ihn ins Meer in hohem Flug Da tät die Buhle schön erblühen bekam etwas wie Sexappeal doch ließ sie nun den König stehen er ward ihr leider jetzt zu viel Natürlich war der König sauer denn schließlich ist von Thule er er stürzt sich mutig von der Mauer so konnte er nicht leben mehr Sie blieb im Schlosse und ergab sich dem Trunke und der Tändelei bis dann das Leben auch aus ihr wich ihr letztes Wort war: „Du verzeih“

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Ein Mensch, der ständig sich beschwerte
dass seine Frau nicht schön genug
griff zu dem Becher, den er leerte
warf ihn ins Meer in hohem Flug

Da tät die Buhle schön erblühen
bekam etwas wie Sexappeal
doch ließ sie nun den König stehen
er ward ihr leider jetzt zu viel

Natürlich war der König sauer
denn schließlich ist von Thule er
er stürzt sich mutig von der Mauer
so konnte er nicht leben mehr

Sie blieb im Schlosse und ergab sich
dem Trunke und der Tändelei
bis dann das Leben auch aus ihr wich
ihr letztes Wort war: „Du verzeih“

20.01.05

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Christian Rempel: Du … Du

Du ... Du Du meine Liebste Schönste Du Du lädst mich zu Dir ein wo ich an Deinen Brüsten ruh im Abendsonnenschein Du meine Liebste Klügste Du Dein Wort ist mir so neu schließt meinen Mund mit Küssen zu und weißt ich bin Dir treu Du meine Liebste Kindchen Du Du weckst mich in der Früh weshalb ich Dich auch lieben tu lass spüren mich Dein Knie Du meine Liebste alles mir Du bist mit Deinem Leib bin ich auch müde und ich frier so bleibst Du doch mein Weib 16.08.04

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Du meine Liebste Schönste Du
Du lädst mich zu Dir ein
wo ich an Deinen Brüsten ruh
im Abendsonnenschein

Du meine Liebste Klügste Du
Dein Wort ist mir so neu
schließt meinen Mund mit Küssen zu
und weißt ich bin Dir treu

Du meine Liebste Kindchen Du
Du weckst mich in der Früh
weshalb ich Dich auch lieben tu
lass spüren mich Dein Knie

Du meine Liebste alles mir
Du bist mit Deinem Leib
bin ich auch müde und ich frier
so bleibst Du doch mein Weib

16.08.04

 

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Christian Rempel: Schneewittchenadaption

Schneewittchenadaption (nicht besser, nur ein bisschen anders) Auf sieben Stühlen habe ich gesessen, An sieben Tischen hat es mir geschmeckt. Das Böse hat mich nicht vergessen, der Spiegel hat mich ihr entdeckt. Und immer war ich zu naiv, das Unglück nahte, war ich mal allein. Fiel dreimal in den Schlaf so tief, fiel dreimal auf das Böse rein. Und sieben Tode wäre ich gestorben, wenn einer nicht gestolpert wär, und wieder ward um mich geworben, verwundert sah ich um mich her. Denn Märchenprinzen gibt's wie Sand am Meer. C.R. nach Christina Margret 13.5.2013 Original auf www.eitelkunst.de

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Schneewittchenadaption
(nicht besser, nur ein bisschen anders)

Auf sieben Stühlen habe ich gesessen,
An sieben Tischen hat es mir geschmeckt.
Das Böse hat mich nicht vergessen,
der Spiegel hat mich ihr entdeckt.

Und immer war ich zu naiv,
das Unglück nahte, war ich mal allein.
Fiel dreimal in den Schlaf so tief,
fiel dreimal auf das Böse rein.

Und sieben Tode wäre ich gestorben,
wenn einer nicht gestolpert wär,
und wieder ward um mich geworben,
verwundert sah ich um mich her.
Denn Märchenprinzen gibt’s
wie Sand am Meer.

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C.R. nach Christina Margret 13.5.2013

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Christian Rempel: Enthaltsamkeit

Der Himmel ist mir gar nicht grau wenn ich in Deine Augen schau hast sie heut` aufgeschlagen ganz wie an allen Tagen Du schlugst sie auf, sie sprühen Funken war ich nicht eben noch versunken? In Deinem Himmel blau Du bist doch meine Frau Dass ich immer Dich versteh wenn ich in Deine Augen seh ja so etwas das wünsch ich mir drum bleib ich alle Zeit bei Dir Deine Augen sind so groß leg meinen Kopf in Deinen Schoß mein Kopf er ist gedankenschwer er zwickt und zwackt mich immer mehr 27.10.02

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Der Himmel ist mir gar nicht grau
wenn ich in Deine Augen schau
hast sie heut` aufgeschlagen
ganz wie an allen Tagen

Du schlugst sie auf, sie sprühen Funken
war ich nicht eben noch versunken?
In Deinem Himmel blau
Du bist doch meine Frau

Dass ich immer Dich versteh
wenn ich in Deine Augen seh
ja so etwas das wünsch ich mir
drum bleib ich alle Zeit bei Dir

Deine Augen sind so groß
leg meinen Kopf in Deinen Schoß
mein Kopf er ist gedankenschwer
er zwickt und zwackt mich immer mehr

 27.10.02

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Christian Rempel: Gefunden

Ich gehe im Walde so für mich hin und weiß nicht, warum ich so einsam bin da sehe ich doch ein Tännlein stehn ich trete heran, es nah zu besehn da sehe ich auf der Zweiglein Spitzen je ein goldenes Lichlein blitzen Ist es schon Weihnacht, durchfährt es mich und hab ich schon ein Geschenk für Dich? Ich wollte grad straucheln, zu Boden gehn dass der Schnee mich bedecke zum Sterben schön doch in diesem Moment seh ich Dich stehn es beginnen die Sinne sich mir zu drehn “Bleib mir, mein Liebes, es schneit vor der Zeit bin plötzlich nicht mehr zum Sterben bereit Es pocht in den Adern, es raset mein Blut ach liebes Schneewittchen, bleib mir doch gut

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Ich gehe im Walde so für mich hin
und weiß nicht, warum ich so einsam bin
da sehe ich doch ein Tännlein stehn
ich trete heran, es nah zu besehn
da sehe ich auf der Zweiglein Spitzen
je ein goldenes Lichlein blitzen
Ist es schon Weihnacht, durchfährt es mich
und hab ich schon ein Geschenk für Dich?
Ich wollte grad straucheln, zu Boden gehn
dass der Schnee mich bedecke zum Sterben schön
doch in diesem Moment seh ich Dich stehn
es beginnen die Sinne sich mir zu drehn
“Bleib mir, mein Liebes, es schneit vor der Zeit
bin plötzlich nicht mehr zum Sterben bereit
Es pocht in den Adern, es raset mein Blut
ach liebes Schneewittchen, bleib mir doch gut

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(als lyrische Erwiderung auf das Gedicht „Am Ende “ von smt)

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Liane Fehler: Supernova oder Geduld

wir müssen erst zu Sternen werden wenn wir uns finden im All geht ein Leuchten durch alle Himmel

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 Foto: halbmond-k quarknet


wir müssen erst
zu Sternen werden
wenn wir uns
finden im All
geht ein Leuchten
durch alle Himmel

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zur Musik „Adagio“ von Safri Duo

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Lars Steger: morgengoldnes licht – Foto: Andreas Schrock

morgengoldnes licht auf den hinteren wipfeln frösteln am fenster Text: Lars Steger; Foto: A.S.

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morgengoldnes licht
auf den hinteren wipfeln
frösteln am fenster

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Liane Fehler (Text und Foto): Fliederduft verspricht – smell of lilac promises

Fliederduft verspricht... Erfüllung der Frühlingsnacht Wachtraum – Traumnacht – ach… Text: Liane Fehler Foto "Flieder": Sebastian Schulz

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  Fliederduft verspricht…
..Erfüllung der Frühlingsnacht
,,Wachtraum – Traumnacht – ach…

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smt: Heimat – aus der Anthologie unDichternebel: 2001 – 2015

Heimat, das ist Melodie, klingt in meinem Herzen. Heimat steckt tief drin im Kopf, sentimentale Schmerzen. Heimat ist Erinnerung, bittersüße Zeit.

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Heimat, das ist Melodie,
klingt in meinem Herzen.
Heimat steckt tief drin im Kopf,
sentimentale Schmerzen.
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Heimat ist Erinnerung,
bittersüße Zeit.
Heimat seufzt ein Klagelied
der Vergangenheit

Doch:
Heimat ist nicht nur ein Ort,
Heimat heißt Gefühl.
Heimat kann die Fremde sein,
wenn ich dort sein will.

Heimat ist auch Blick nach vorn,
morgen fahr´ ich fort.
Gib mir ein paar Jahre Zeit,
dann ist Heimat dort.

März 2012

Das Gedicht wurde veröffentlicht in der Jubiläumsanthologie: “unDichterNebel” 2001 – 2015
(ISBN  978-3-941394-40-7 / Osiris Druck Lpz.)

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smt: Schöner scheitern

Ach, wie ist das Scheitern schön, ich mag mich so gern scheitern seh´n. Scheitern macht mich so passiv, ich suhle mich im Stimmungstief. Foto: "Küstrin an der Oder, nach der Zerstörung 1945 A21Glocke"

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Ach, wie ist das Scheitern schön,
ich mag mich so gern scheitern seh´n.
Scheitern macht mich so passiv,
ich suhle mich im Stimmungstief.
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Die Wanne voller Selbstmitleid
steht zum Bad für mich bereit.
Tief ins Scheitern eingesunken
fühl´ ich mich ganz freudetrunken.
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Genießend dieses süße Gift
bin ich vom Schmerz total bekifft,
setz´ mit den goldnen Scheitern-Schuss,
stell´ mich ins Fenster – Sprung und Schluss
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Und die Moral von der Geschicht:
Schöner scheitern kann man nicht!

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März 2012

Das Gedicht wurde veröffentlicht in der Jubiläumsanthologie: “unDichterNebel” 2001 – 2015
(ISBN  978-3-941394-40-7 / Osiris Druck Lpz.)

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