Categotry Archives: * 1 Slider minimal I – Arabeske Audio – Meer unser“ + Susann Fotos – Gerhard Fotos- ob Märchen wohnen – Von Flügeln, dem Fliegen, dem Tanz -Die Stadt summt – smt: Fotos – stillness – Foto „Bilder zieh

3

Gerhard Jaeger: Habe ich das Rauschen

. . . . . . . . . . Habe ich das Rauschen flach plätschernder Streitigkeiten im Ohr rede ich mit meinem Fluss: Oder du liebe du, tiefe Flüsse rauschen nicht … … trotz alledem zerbrachen die Ufer dir am Streit für alle die mit meiner Person hadern ein Blick in ein Landschaft mit Fluss G.Jaeger 14.09.2015

by

*

*

Habe ich das Rauschen

flach plätschernder Streitigkeiten
im Ohr

rede ich mit
meinem Fluss:

Oder du liebe du,
tiefe Flüsse rauschen nicht …

… trotz alledem
zerbrachen die Ufer dir
am Streit


G.Jaeger
14.09.2015

 

0

Malack Silas – painting: the great wonder – Gemälde: Das große Wunder

▶ Hinweis: Dies ist eine Vorschau, um dieses Bild in voller Größe sehen zu können, bitte in die türkisfarbene Überschrift oder auf das Wort “Weiterlesen” klicken und den Artikel öffnen. ▶ Note: This is a preview. Please click in the turquoise-colored heading of the article, and you can see this picture in full size.

by

**

Artist: Malack Silas with the painting: „the great wonder“ – Gemälde mit dem Titel „Das große Wunder“
0

Malack Silas mit dem Foto: Stillness‬ (Stille)

▶ Hinweis: Dies ist eine Vorschau, um dieses Bild in voller Größe sehen zu können, bitte in die türkisfarbene Überschrift oder auf das Wort “Weiterlesen” klicken und den Artikel öffnen. ▶ Note: This is a preview. Please click in the turquoise-colored heading of the article, and you can see this picture in full size.

by

0

Malack Silas: Stadtansicht: Königs Wusterhausen – Wasserturm – Town view: Königs Wusterhausen – with the Watertower

▶ Hinweis: Dies ist eine Vorschau, um dieses Bild in voller Größe sehen zu können, bitte in die türkisfarbene Überschrift oder auf das Wort “Weiterlesen” klicken und den Artikel öffnen. ▶ Note: This is a preview. Please click in the turquoise-colored heading of the article, and you can see this picture in full size.

by

Silas Malack: Stadtansicht - Königs Wusterhausen - Wasserturm

*

Silas Malack: Stadtansicht - Königs Wusterhausen - Wasserturm
Malack Silas Stadtansicht – Königs Wusterhausen – Wasserturm

 

▶ Hinweis: Dieses Bild ist neben weiteren Exponaten der Kunstaustellung des Malaika Projektes “Art‬ unite us – Kunst vereint uns” seit Freitag dem 5.12.2014 im MGH Mehrgenerationenhaus (MGH) Königs Wusterhausen zu sehen. Das MGH befindet sich am Fontaneplatz 12 in 15711 Königs Wusterhausen am Boulevard zwischen Fontanecenter und Erich-Weinert-Straße.

Liane Fehler Onlineredaktion

0

Liane Fehler: Arabeske – ein Audio-Lyrikbeitrag

▶ Hinweis: Um die Audiodatei öffnen und anhören zu können, bitte in die Artikelüberschrift oder das Wort “Weiterlesen” klicken. ▶ Note: Please click in the turquoise-colored heading of the article or in the word “ Weiterlesen (it means Continuing to read”). After that you are able to open and listen the audio file.

by

0

Gerhard Jaeger: Wenn man Petra zuhört …

Kleiner Einstieg in eine packende Geschichte Das hier, liebe Petra, schreibe ich in erster Linie für Dich. Sozusagen mein zweiter Brief. Den ersten schrieb ich Dir Ende der siebziger Jahre des letzten Jahrhunderts, als Du etwa 15 Jahre alt warst. Damals wollte ich Dich zum Schreiben ermutigen, denn mir waren einige Wesenszüge an Dir aufgefallen. Du warst im Zirkel Schreibender Schüler immer eine Distanzierte, warst diejenige, die für ein Gedicht zu fleißig war. Bei Dir musste erzählt werden, prägnant und glaubwürdig. Zuverlässig und genau hast Du beobachtet und Dir so einen literarischen Grundbaustein geschaffen. Vor drei Tagen nun trafen wir uns wieder in alter Runde, wenn man so sagen darf, aber mit neu verteilten Rollen.

by


                                                                                              Kleiner Einstieg in eine packende Geschichte

Das hier, liebe Petra, schreibe ich in erster Linie für Dich. Sozusagen mein zweiter Brief. Den ersten schrieb ich Dir Ende der siebziger Jahre des letzten Jahrhunderts, als Du etwa 15 Jahre alt warst. Damals wollte ich Dich zum Schreiben ermutigen, denn mir waren einige Wesenszüge an Dir aufgefallen. Du warst im Zirkel Schreibender Schüler immer eine Distanzierte, warst diejenige, die für ein Gedicht zu fleißig war. Bei Dir musste erzählt werden, prägnant und glaubwürdig. Zuverlässig und genau hast Du beobachtet und Dir so einen literarischen Grundbaustein geschaffen.

Vor drei Tagen nun trafen wir uns wieder in alter Runde, wenn man so sagen darf, aber mit neu verteilten Rollen. Petra Kasch, die Autorin, Du warst eingeladen zu einer Autorenlesung in die Wildauer Bibliothek, um Dein nunmehr 5. Buch  “ Ferien mit Mama und andere Katastrophen“ (erschienen im Ravensburger Buchverlag) vorzustellen. Schon komisch, Du jetzt eine Frau und erfolgreiche Autorin  in der Lebensmitte und neben Dir die Bibliothekarin  Annett Goldberg, die Dich zur Lesung einlud, weil ihr Dein Buch so toll gefallen hatte, weil sie es in einer Nacht in sich hinein gelesen hatte und weil sie genau wusste, wer diese Petra ist. Eine alte Bekannte aus dem damaligen Zirkel Schreibender Schüler. Qualität zu Qualität, will ich sagen. Aber nun zur Lesung…

Du liest vor 57 Schülern im Alter zwischen 11 und 13 Jahren. Du liest zumeist im Stehen. Keine Versprecher, keine Schnörkel. Das, was die Erzählung hergibt, vermittelst Du professionell und absolut überzeugend. Woher weiß ich das? Ich saß in der letzten Reihe und habe mir Deine Zuhörer genau angesehen. Das Ergebnis: Jungs und Mädchen hingen an Deiner Story. – Will schon was heißen -, denn gerade die jungen Jungs hätten gähnen können, denn die Heldin Deiner Geschichte, Sophie, ein ca. vierzehnjähriges Mädchen, fliegt mit ihrer Mutter nach Kreta in den Urlaub. Aber, aber was diese Sophie anstellt, erlebt, wie sie denkt und redet im Strudel vieler Peinlichkeiten, die die Erwachsenen in ihre Perspektive streuen, das ist treffsicher auf den Rezipienten zugeschrieben. Da sperren auch die Jungs Ohren und Augen auf…

Sicher hast Du die Episoden gewählt und so Deine Heldin und ICHERZÄHLERIN lebendig in Szene gesetzt.

Peinlichkeiten, so kann man sagen, passieren zuhauf aus der Sicht Sophies. Beim Einchecken muss Sophie feststellen, dass ausgerechnet ein Lehrer aus ihrer Schule zur ihrer Reisegruppe gehört, die offensichtlich ohnehin nur aus (Ex-)Lehrern besteht. Sie fällt gleich auf, denn ausgerechnet ihr Koffer hat Übergewicht. Warum??? Ein Geheimnis, das Du bei der Lesung nicht aufdeckst, klar – soll man selbst lesen…

Peinlich auch dieser Mathelehrer, der nackt auf dem Balkon rumturnt. und obendrein dieser  Reiseleiter, der ständig um Sophies Mutter herum scharwenzelt.

Dann wirft Sophie ein Auge auf einen adonishaften Kellner, an den sie sich gern ranmachen würde. Doch wie macht man das in ihrem Alter, ohne etwas Peinliches anzustellen?

Solche Szenen leben von der Erlebnisfähigkeit der Heldin, leben mit ihrer Psyche. Das wird gut charakterisiert. Äußerlich ist relativ wenig im Gange, aber in Sophie ist alles in Bewegung. Genau das lässt die Ereignisse nachvollziehbar werden und unbedingt glaubhaft erscheinen.

Sophies Sinnlichkeit und manchmal auch ihre trotzigen Abwehrreaktionen haben mir dieses Mädchen nahe gebracht.

Ereignisse, wie das nächtliche Stranderlebnis von Sophie mit dem jungen Kellner, die Begegnung mit der “Schlangengöttin“ in der Kirche oder das Umherirren der Reisegruppe in einer Höhle oder der angebliche Kunstraub, der die Reisegruppe für eine Nacht ins Gefängnis verbannt, bilden den Rahmen, um zu zeigen, wie die Icherzählerin diese aufnimmt, verkraftet und bewältigt. Was macht es da schon, wenn Sophie merkt, ihre Mutter hat Platzangst in der Höhle, was macht es da schon, wenn Sophie ihr einen jener Knabberkekse organisiert, die leichte Halluzinationen hervor rufen??? Und wie nun weiter?

Jetzt will ich aufhören, denn neben mir liegt Dein Buch und ich will es endlich lesen. Soviel zum Schluss: Wieder hat sich gezeigt: Es lohnt zu Dichterlesungen zu gehen!

Für die Einladung dazu danke ich Dir und unserer Bibliothekarin Annett. Ich wünsche Dir Erfolg und bin neugierig auf den nächsten Band Deiner Erzählung, der ja nun schon fast fertig im Lektorat auf dem Tisch liegt.

… ja, wenn man Petra zu hört, bekommt man Lust zum Lesen….

darum grüßt Dich ganz herzlich

Gerhard Jaeger

0

Susann Schulz: Fotos im Blog – eine Auswahl

Hinweis: Dies ist eine Vorschau, um diese Fotoauswahl in voller Größe sehen zu können, bitte in die türkisfarbene Überschrift oder auf das Wort “Weiterlesen” klicken und den Artikel öffnen.

by

0

Fritzes und Erwin von der Pankes Lied: „Meer unser“ – Fotos von smt, Gerhard Jaeger und Andreas Schrock

Es handelt sich hier um eine Zusammenführung von bereits publizierten Elementen; einem Lied und entsprechenden Fotos mit maritimen Motiven. Hinweis: Dies ist eine Vorschau, um den Titel abspielen und dieses Foto in voller Größe sehen zu können, bitte in die türkisfarbene Überschrift oder auf das Wort “Weiterlesen” klicken und den Artikel öffnen.

by

0

smt: Fotos im Blog – Auswahl 2014

Dies ist eine Auswahl aus den bisher hier im Blog veröffentlichten Fotos von smt. Die Miniaturfotos sind eine Art der Vorschau. Beim Klicken in die jeweilige Miniatur sollte sich ein weiteres Fenster öffnen, auf dem das Foto vor einem schwarzen Hintergrund erscheint. Das ist oft für das Betrachten von Fotos ein Vorteil. Das Auge kann sich bei dieser Art der Darstellung erholen. Der Blick wird nicht abgelenkt, sondern kann sich ganz auf das zu Betrachtende fokussieren. Die Wahrnehmung von Kontrasten ist leichter. Viele Farben entfalten oft erst vor einem schwarzen Hintergrund ihre Wirkung und Leuchtkraft vollständig.

by

0

Gerhard Jaeger: Fotos im Blog – Auswahl Mai 2014

Dies ist eine Auswahl aus den bisher hier im Blog veröffentlichten Fotos von Gerhard Jaeger. Die Miniaturfotos sind eine Art der Vorschau. Beim Klicken in die jeweilige Miniatur sollte sich ein weiteres Fenster öffnen, auf dem das Foto vor einem schwarzen Hintergrund erscheint. Das ist oft für das Betrachten von Fotos ein Vorteil. Das Auge kann sich bei dieser Art der Darstellung erholen. Der Blick wird nicht abgelenkt, sondern kann sich ganz auf das zu Betrachtende fokussieren. Die Wahrnehmung von Kontrasten ist leichter. Viele Farben entfalten oft erst vor einem schwarzen Hintergrund ihre Wirkung und Leuchtkraft vollständig.

by

*

Schrottauto 8ers    

   

    

   

Dies ist eine Auswahl aus den bisher hier im Blog veröffentlichten Fotos von Gerhard Jaeger.

0

Gerhard Jaeger: mit dem Foto: Bilder ziehen und dem Lied: Feierabend zu einem Text von Annett Goldberg

Hinweis: Dies ist eine Vorschau. Um dieses Bild in voller Größe zu sehen und den Titel abspielen zu können, bitte in die türkisfarbene Überschrift klicken und den Artikel öffnen. Dann sollte ein Player erscheinen.

by

"Bilder ziehen" ein Foto von Gerhard Jaeger

*

*

Das Foto: Bilder ziehen ist von Gerhard Jaeger.

▶ Feierabend


Text: Annett Goldberg
akustische Bearbeitung, Komposition, Musik und Gesang: Gerhard Jaeger

0

Gerhard Jaeger: Von den Flügeln, dem Fliegen, dem Tanz und dem Mond – Rezension zu Gedichten von Liane Fehler

Es macht Spaß die Gedichte und Texte von Liane Fehler zu lesen. Die vorliegende Auswahl ihrer Arbeiten umfasst 35 Texte. Schon vorweg lässt sich sagen, hier schreibt eine junge Frau, zu deren Handwerk und Ausdruckskraft eine oft humorvolle Poetik in lyrischen Bildern gehört. Dabei greift sie auf originelle Weise auch auf eine Metaphorik aus dem Türkisch- Orientalen zurück, verwendet geschickt mythologische Begriffe. So beispielsweise im Gedicht “Auferstehung klemmt“, in dem Phönix, Goliath und die Meduse auftauchen. Da gibt es das Gedicht mit dem Titel “Arabeske“ in dem gesagt wird: Arabeske heißt mein wildes Pferd es trug mich im Teufelsritt durch den Frühling in den Sommer bis zu dieser Nacht gelange durch die Gärten „de Aranjuez“ auf die Mondsichel weiches Licht fließt auch auf die allein träumenden über die traurigen, großen Kinder die erwachsen tun ….. Auf schwebt ein Aroma des Fremdseins, des Märchenhaften. Man ist unterschwellig an Geschichten aus 1000&1 Nacht oder an den Zauber der Alhambra erinnert. Sicher kommt der Autorin beim Aufspüren solcher Szenen zu Gute, dass sie sich im Vorfeld mit dem Nachdichten von Lyrik und Liedern dichtender Sängerinnen aus dem Gebiet des vorderen Orients –( eine Reise durch 300 Jahre), befasst hat. Asche und Sand…Phönix…nehm ich die Flügel…schweb für Momente…Flügelschuh…alle Gedanken fliegen auf…als Gestirne die eigene Bahn ziehen…ich schwebe für Momente…Die Kette der Zitate aus unterschiedlichen Zeilen und Gedichten von Liane Fehler ließe sich mühelos weiter führen. Flügel und fliegen, ...

by


Es macht Spaß die Gedichte und Texte von Liane Fehler zu lesen. Die vorliegende Auswahl ihrer Arbeiten umfasst 35 Texte. Schon vorweg lässt sich sagen, hier schreibt eine junge Frau, zu deren Handwerk und Ausdruckskraft eine oft humorvolle Poetik in lyrischen Bildern  gehört.

Dabei greift sie auf originelle Weise auch auf eine Metaphorik aus dem Türkisch- Orientalen zurück, verwendet geschickt mythologische Begriffe. So beispielsweise im Gedicht “Auferstehung klemmt“, in dem Phönix, Goliath und die Meduse auftauchen. Da gibt es das Gedicht mit dem Titel “Arabeske“ in dem gesagt wird:

 

Arabeske

heißt mein wildes Pferd

es trug mich im Teufelsritt

durch den Frühling

in den Sommer

bis zu dieser Nacht

gelange durch die Gärten

„de Aranjuez“

auf die Mondsichel

weiches Licht fließt

auch auf die

allein träumenden

über die traurigen, großen Kinder

die erwachsen tun …..

 

Auf schwebt ein Aroma des Fremdseins, des Märchenhaften. Man ist unterschwellig an Geschichten aus 1000&1 Nacht oder an den Zauber der Alhambra erinnert. Sicher kommt der Autorin beim Aufspüren solcher Szenen zu Gute, dass sie sich im Vorfeld mit dem Nachdichten von Lyrik und Liedern dichtender Sängerinnen aus dem Gebiet des vorderen Orients –( eine Reise durch 300 Jahre), befasst hat.

Asche und Sand…Phönix…nehm ich die Flügel…schweb für Momente…Flügelschuh…alle Gedanken fliegen auf…als Gestirne die eigene Bahn ziehen…ich schwebe für Momente…Die Kette der Zitate aus unterschiedlichen Zeilen und Gedichten von Liane Fehler ließe sich mühelos weiter führe. Flügel und fliegen, haben wir eventuell auch solche Wünsche?

Vielleicht ist es das, was einem beim Lesen erreicht, vielleicht aber auch die Rhythmik einiger ihrer Texte. Gut, in den Nachdichtungen jener Sängerinnen des Orients erklang zwangsläufig melodisches. Das ist erfasst worden und ins eigene Dichten integriert. Aufgefallen sind mir die liedhaften Gedichte, Viva la Vita, Minuten rieseln, Dideldum und der Schattenengel. Ja, “SCHATTENENGEL“ (flügellahm flügelschwer) müssen sich erheben. Schattenengel fliegen.

Liedhaftigkeit und Sprachphantasie haften dem Text an. Vielleicht ist das Wort: SCHATTENENGEL nicht neu, hier aber ist es eine Herausforderung, die vielfach aufgreifbar ist. Liane Fehler ist wählerisch, wenn es um die Wahl der Worte geht. Es fallen ihr schlicht –schöne Dinge ein: Novemberherz,  kaltblau, nachtblau, das Orakel der Welt, sattle den Frosch….

 …sattle den Frosch, dieses Gedicht verdient hervorgehoben zu werden.

 

Sattle den Frosch

 

hab meine Erwartungen

verfüttert am Teich

werfe auch

die nicht gesagten Worte

hinterher

 

Tränenblick

presst die Ohnmacht

aus dem Körper

 

suche ein Vehikel

für mein ICH

will fort

sattle den Frosch

und hüpfe

von dannen

 

Tränenblick, Ohnmacht, verfütterte Erwartungen, ach welch Seelenschmerz, dann aber eine so selbstironische Wendung, liebenswerte Bescheidenheit und humorvolle Abkehr. An dieser Stelle ist alles gesagt.

 

Man findet bei der Autorin interessante Ansätze im Spiel mit Inhalt und Form. Im Text Ellipse geht das gut. Die Textsammlung lässt einen Reifeprozess erkennen. Wenn anfänglich Textschwächen auffallen, so verblassen diese in den neueren Gedichten.

Was nun macht diese Textschwächen aus? Texte wie Phönix oder Seebrücke Lubmin könnten auch Kurzprosa sein. Ein prosaischer Satzbau ist den Strophen nicht sonderlich dienlich. Fragwürdig erscheinen mir auch jene Texte, in denen Liane Fehler binsenweise Sinnsprüche und Lebensweisheiten einbaut. Im Tanz auf dem Grab heißt es: Gebet um Erlösung und Kraft/ zum Weiterleben. Ähnlich verrieselt das End des Textes Seebrücke Lubmin: …ich danke der Kraft, die dies erschaffen hat. Da wird das Bild verlassen und kommentiert.  Schade, denn in den Anfängen dieser Texte war Bildhaftes und Licht. Auch das Gedicht Orakel der Welt leidet an dem Misstrauen der zuvor geschaffenen Bildhaftigkeit. Mich stören denn auch solche Zeilen…Momente lang den Sinn sehen…ja welchen denn? Eine nebulöse Floskel über die man stolpert, so wie man einem schönen Menschen nicht verfällt, wenn man nicht mehr über sein Aussehen erfährt als: schön.

Aber Liane Fehlers Texte sind durchweg ehrlich, schlicht und immer ums Hoffen bemüht. Verwundert es da, dass sich dem Fliegen das Tänzchen zugesellt?

Wir tanzen in Texten: Tanz auf dem Grab, Viva la Vita, Novemberherz und oft steigt auch der Mond aus den Zeilen der Autorin. Sinnbildhaftes das genauso den Kosmos  herruft. Das Grosse, welches über uns sein könnte oder ist, wird besungen, oder angerufen. Stilistische Schwachpunkte einiger Gedichte werden manchmal vom Thematischen überrumpelt. Sinnlichkeit wird in vielen Strophen konkret und es sei mir gestattet dem Ende zu aus zu atmen mit dem Text von Liane Fehler:

 

Ausatmen

 

will diese Liebe

rausschreien

ausatmen

dass der Wind sie trägt

der sie mir brachte

und der Mond

sein Komplize

scheinheilig

leuchtet er wieder

und lacht

 

…lacht manchmal auch aus Spaß am Lesen, am Lesen solcher Gedichte. Mal sehen, was Liane Fehler noch dichten wird darauf freuen darf man sich sicher.

 

Gerhard Jaeger

Im August 2013

4

Gerhard Jaeger (Text und Fotos): Die Stadt summt

leise, ach da draußen muss es sein das Zarendorf irgendwo dann die Aurora

by

 

leise, ach da draußen
muss es sein
das Zarendorf

irgendwo
dann die Aurora
und hinter ihr
die Stadt

*

leise, ach da draußen
muss es sein
das Zarendorf

irgendwo
dann die Aurora
und hinter ihr
die Stadt
*

*

mit den zwei Namen
der Autos
Mercedes, Moskowitisch

und Puschkin und
den tapferen Alten die
Hände hinhalten
um um‘s  Rubelchen zu betteln
vor  goldigen Zwiebelchen


so, so
summt die Stadt
so, so
summen die Atheisten
so, so

summen wir
bevor  touristisch
wir schnarchen


0

Gerhard Jaeger: Herausfinden, ob Märchen wohnen im eigenen ICH

(Märchenzeit, eine Rezension zu Texten von Christina Margrets Präsentation in einer poetischen Schachtel) Christina Margret hat eine poetische Schachtel gepackt. Das heißt, sie hat eine Gedichtsammlung auf Kärtchen im Format 6x10cm geschrieben und in eine ebenso große Schachtel gesteckt, beschriftet mit dem Wort MÄRCHENZEIT. Dieses Kästchen habe ich neugierig geöffnet. Da umschwirrten plötzlich, insektengleich drei bange Fragen meine blanke Stirn. Die erste Frage rief: “Will die Autorin mir wieder Märchen aufbinden?“ Die zweite Frage summte: “Märchenhaft, aber warum soll gerade ich den altem Märchen wieder auf den Leim gehen?“ Weil die dritte Frage die Optimistin genannt wurde, landete sie auf meinem Tellerrand. Sie putzte sich, als würde sie sich vergnügt die Hände reiben. Dabei wisperte sie: “Ob es gar eine eigene Sicht der Autorin auf die uns wohlbekannten Märchen gibt?“ Ich öffnete das Fenster und die Fragen eins und zwei schwirrten hinaus. Die Dritte aber, die Optimistin, krabbelte um das Kästchen herum. „Hol endlich ein Kärtchen heraus, mach schon “, summte sie. “Bevor wir lesen will ich wissen wie viele Kärtchen es sind. Schau, fünfzehn plus eins.“ Ich nahm die Pluseinskarte und las. “Märchenzeit“. “Die Motto Karte“, flüsterte die Optimistin. “Lies vor!“ Bat sie. Märchenzeit Ich suche in der Vergangenheit ob ich die Gegenwart find bei Brüder Grimm und Märchenzeit bin ich ein erwachsenes Kind “Ah! Dahin soll es gehen, “ begeisterte sich die Optimistin. “Nun, wenn dieser Text als Motto voransteht, werden die Aussagen zu den einzelnen Märchenkarten vielleicht mit dem Staunen der Kinderaugen daher kommen. Abwarten, doch nehmen wir den Text mal unter die Lupe. Zeilenbrüche scheinen dem Kärtchen Format geschuldet. Sprachliches Geschick läuft der Grammatik und dem Reimzwang hinterher.“ “Drück ein Auge zu, es ist die Fünfzehnpluseinskarte. Lass uns Rotkäppchen lesen, “ hummelte die Optimistin. Rotkäppchen Du warst so falsch wie dein Entgegenkommen, das mich vom Wege abgebracht. Ich hab zu spät erst wahrgenommen, was Lüge aus Gesichtern macht. Die Optimistin blickt mich listig an. “Das ist schön, schwebt höher als der Motto Text. Hier berührt mich der Zauberstab der Poesie. Die Kenntnis des Märchens wird vorausgesetzt. Kein plumpes Nacherzählen, sondern das Bekannte bekommt ein eigenes GESICHT. Rhythmus und Reim marschieren im Vers auf die Pointe zu. Das beflügelt auch mich.“ Die Optimistin fliegt eine Ehrenrunde, schmunzelt. Weiter, weiter… Das nächste Kärtchen ist Dornröschen gewidmet. Es ist ein reimloser Text, prosaisch, aber mit liebenswerter Eigensicht ausgestaltet. Anders Frau Holle, schade, zu sehr nacherzählt. Sterntaler ein wesentlich präziserer Text . “Mich macht Sterntaler fröhlich und Aschenbrödel?“ Ich werfe der Optimistin einen vielsagenden Blick zu. Auch in diesem Vers ist es Christina Margret gelungen eine assoziative Deutungsvariante zum Originaltext zu schaffen. Sie schafft es in der Knappheit von sieben Zeilen Bilder aus Märchenverfilmungen zu wecken. Hänsel und Gretel als Vierzeiler und doch wird der alte Märchentext auf eine andere Lebensstufe gehoben, ein stimmiger Sinnbezug? Die Optimistin pumpt sich auf, denn jetzt könnte es den Insekten an den Kragen gehen. Achtung, das tapfere Schneiderlein hebt die Elle. Ich finde dieser Schneider kommt lustig daher, lass den Schlussreim etwas holpern und den Rhythmus etwas stolpern. “Solche Geschichten sollte man verbieten, “ protestiert die Optimistin. Na, denke ich, auch eine Optimistin wird mal schwach. Schauen wir mal bei Rumpelstilz??? rein. Obwohl beim Nachschlagen im Märchenbuch der grimmschen Sammlung das Rumpelstilzchen noch Rumpelstilzchen heißt. Was also will die Autorin mit der Umbenennung bezwecken? Die Optimistin hüpft wie Rumpelstilz kichernd um den Tellerrand. “Was denn, na was denn verriet ihn, na was, weißt du es noch?“ “Der Wolf und die sieben Geißlein waren es sicher nicht. Diese Bande will woanders hin. Auf ihrer Karte taucht ein ICH-ERZÄHLER(IN) auf.“ Sage ich. “Hat’s längst schon gegeben, beim Rotkäppchen zum Beispiel.“ Stachelt die dritte Frage namens Optimistin. Ich gebe es ihr zurück:“ Das Reimpaar irritiert und verwirrt steht unglücklich im Text rum. Warum reimt Christina Margret nicht auf irritieren –verwirren? “Zähl mal die Silben, Krümelkackerei! Lies Schneewittchen.“ “Ja doch, Schneewittchen steht als Schwester neben Rotkäppchen in der Verssammlung. Auch hier ist die Umsetzung der poetischen Idee zu loben. Den Froschkönig möchte ich gleich als Bruder neben die Schwestern einreihen. Auch über den Rapunzel Vers freue ich mich. Den Rapunzel Ton hat Christina Margret verfremdet und damit in ihre lyrische ICH-DU-Welt geholt, auf andere Weise neu belebt. Größtenteils gelingt ihr das und zeichnet ihre Stärke aus, so auch im Vers zu Brüderchen und Schwesterchen. Auf dem fünfzehnten, also dem letzten Kärtchen der Schachtel Märchenzeit, treffen wir die Prinzessen auf der Erbse. Die Prinzessin auf der Erbse Ich gäbe gern so manches her um das Zufriedensein. Ich habe alles – und noch mehr, jedoch für mich allein. Diesen Text hat Christina Margret im Dichterseminar vorgelesen und Zweifel wurden laut. Einen Deutungsversuch meinerseits tat sie mit der Bemerkung ab:“ Du wirst mir meine Verse erklären.“ Nun, die dritte Zeile ist eine Schlüsselzeile.- Eine Zufriedenheit die mit niemanden zu teilen ist, geht im Schulterschluss mit einer Freude oder dem Leid mit dem man allein dasteht. Und liebe Autorin, weshalb wird das Wort allein im Vers durch Kursivstellung herausgehoben? Die Optimistin grübelt. “Mag die Autorin uns auch hinhalten, einig sind wir uns darin, Christina Margret hat mit der Märchenzeit auf fünfzehn Kärtchen in einer Schachtel eine ansprechende, poetische Idee verwirklicht.“ Man könnte die Kärtchen beliebig mischen, man würde keine Verluste erleiden. Ihre Märchenzeit ist nun die meine. Christina Margrets assoziative Übertragungen gefallen mir. Für eine genauere, handwerkliche Umsetzung in sprachlicher, reimtechnischer und rhythmischer Form wäre ich dankbar. An manchen Stellen könnte man noch feilen. Die dritte Frage, meine optimistische Hummel der Poesie, entfaltet die Flügel. Summend höre ich sie kichern: “Du nun wieder, kannst es wohl nicht lassen.“ Schwupp, schon ist sie zum Fenster hinausgeflogen. Mir aber bleibt die Märchenzeit. Berlin,28.04.2013 Autor: Gerhard Jaeger

by


(Märchenzeit, eine Rezension zu Texten von Christina Margrets Präsentation in einer poetischen Schachtel)

Christina Margret hat eine poetische Schachtel gepackt. Das heißt, sie hat eine Gedichtsammlung auf Kärtchen im Format 6x10cm geschrieben und in eine ebenso große Schachtel gesteckt, beschriftet mit dem Wort MÄRCHENZEIT.

Dieses Kästchen habe ich neugierig geöffnet. Da  umschwirrten plötzlich, insektengleich drei bange Fragen meine blanke Stirn. Die erste Frage rief: “Will die Autorin mir wieder Märchen aufbinden?“ Die zweite Frage summte: “Märchenhaft, aber warum soll gerade ich den altem Märchen wieder auf den Leim gehen?“ Weil die dritte Frage die Optimistin genannt wurde, landete sie auf meinem Tellerrand. Sie putzte sich, als würde sie sich vergnügt die Hände reiben. Dabei wisperte sie:  “Ob es gar eine eigene Sicht der Autorin auf die uns wohlbekannten Märchen gibt?“

Ich öffnete das Fenster und die Fragen eins und zwei schwirrten hinaus.
Die Dritte aber, die Optimistin, krabbelte um das Kästchen herum. „Hol endlich ein Kärtchen heraus, mach schon “, summte sie.

“Bevor wir lesen will ich wissen wie viele Kärtchen es sind. Schau,  fünfzehn plus eins.“ Ich nahm die Pluseinskarte und las. “Märchenzeit“.

“Die Motto Karte“,  flüsterte die Optimistin. “Lies vor!“ Bat sie.

Märchenzeit

Ich suche in der

Vergangenheit

ob ich die Gegenwart  find

bei Brüder Grimm und

Märchenzeit

bin ich ein erwachsenes

Kind

“Ah! Dahin soll es gehen, “  begeisterte sich die Optimistin.

“Nun, wenn dieser Text als Motto voransteht, werden die Aussagen zu den einzelnen Märchenkarten vielleicht mit dem Staunen der Kinderaugen daher kommen. Abwarten, doch nehmen wir den Text mal unter die Lupe. Zeilenbrüche scheinen dem Kärtchen Format geschuldet. Sprachliches Geschick läuft der Grammatik und dem Reimzwang hinterher.“

“Drück ein Auge zu, es ist die Fünfzehnpluseinskarte. Lass uns Rotkäppchen lesen, “  hummelte die Optimistin.

Rotkäppchen

Du warst so falsch wie dein

Entgegenkommen,

das mich vom Wege

abgebracht.

Ich hab zu spät erst

 wahrgenommen,

 was Lüge aus Gesichtern

 macht.

Die Optimistin  blickt mich listig an.

“Das ist schön, schwebt  höher als der Motto Text. Hier berührt mich der Zauberstab der Poesie.  Die Kenntnis des Märchens wird vorausgesetzt. Kein plumpes Nacherzählen, sondern das Bekannte bekommt ein eigenes GESICHT. Rhythmus und Reim  marschieren im Vers auf die Pointe zu. Das beflügelt auch mich.“

Die Optimistin fliegt eine Ehrenrunde,  schmunzelt. Weiter, weiter…

Das nächste Kärtchen ist Dornröschen gewidmet. Es ist ein reimloser Text, prosaisch, aber mit  liebenswerter Eigensicht ausgestaltet. Anders Frau Holle, schade, zu sehr nacherzählt. Sterntaler ein wesentlich präziserer Text .

“Mich macht Sterntaler fröhlich und Aschenbrödel?“

Ich werfe der Optimistin einen vielsagenden Blick zu. Auch in diesem Vers ist es Christina Margret gelungen eine assoziative Deutungsvariante zum Originaltext zu schaffen. Sie schafft es in der Knappheit von sieben Zeilen Bilder aus Märchenverfilmungen zu wecken.

Hänsel und Gretel  als Vierzeiler und doch wird der alte Märchentext auf eine andere Lebensstufe gehoben, ein stimmiger Sinnbezug?

Die Optimistin pumpt sich auf, denn jetzt könnte es den Insekten an den Kragen gehen. Achtung, das tapfere Schneiderlein hebt die Elle. Ich finde dieser Schneider kommt lustig daher, lass den Schlussreim etwas holpern und den Rhythmus etwas stolpern.

“Solche Geschichten sollte man verbieten, “ protestiert die Optimistin. Na, denke ich, auch eine Optimistin wird mal schwach. Schauen wir mal bei Rumpelstilz???  rein. Obwohl beim Nachschlagen im Märchenbuch der grimmschen Sammlung das Rumpelstilzchen noch Rumpelstilzchen heißt. Was also will die Autorin mit der Umbenennung bezwecken?

Die Optimistin hüpft wie Rumpelstilz kichernd um den Tellerrand. “Was denn, na was denn verriet ihn, na was, weißt du es noch?“

Der Wolf und die sieben Geißlein waren es sicher nicht. Diese Bande will woanders hin. Auf ihrer Karte taucht ein ICH-ERZÄHLER(IN) auf.“ Sage ich.

“Hat’s längst schon gegeben, beim Rotkäppchen zum Beispiel.“ Stachelt die dritte Frage namens Optimistin.

Ich gebe es ihr zurück:“ Das Reimpaar irritiert und verwirrt steht unglücklich im Text rum. Warum reimt Christina Margret nicht auf irritieren –verwirren?

“Zähl mal die Silben, Krümelkackerei! Lies Schneewittchen.“

“Ja doch, Schneewittchen steht als Schwester neben Rotkäppchen in der Verssammlung. Auch hier ist die Umsetzung der poetischen Idee zu loben. Den Froschkönig möchte ich gleich als Bruder neben die Schwestern einreihen. Auch über den Rapunzel Vers freue ich mich. Den Rapunzel Ton hat Christina Margret verfremdet und damit in ihre lyrische ICH-DU-Welt geholt, auf andere Weise neu belebt. Größtenteils gelingt ihr das und zeichnet ihre Stärke aus, so auch im Vers zu Brüderchen und Schwesterchen.

Auf dem fünfzehnten, also dem letzten Kärtchen der Schachtel Märchenzeit, treffen wir die Prinzessen auf der Erbse.

Die Prinzessin auf der Erbse

Ich gäbe gern so manches

her

um das Zufriedensein.

Ich habe alles – und noch

mehr,

jedoch für mich allein.

Diesen Text hat Christina Margret im Dichterseminar vorgelesen und Zweifel wurden laut. Einen Deutungsversuch meinerseits tat sie mit der Bemerkung ab:“ Du wirst mir meine Verse erklären.“

Nun, die dritte Zeile ist eine Schlüsselzeile.- Eine Zufriedenheit die mit niemanden zu teilen ist, geht im Schulterschluss mit einer Freude oder dem Leid mit dem man allein dasteht. Und liebe Autorin, weshalb wird das Wort allein im Vers durch Kursivstellung herausgehoben?

Die Optimistin grübelt. “Mag die Autorin uns auch hinhalten, einig sind wir uns darin, Christina Margret hat mit der Märchenzeit auf fünfzehn Kärtchen in einer Schachtel eine ansprechende, poetische Idee verwirklicht.“

Man könnte die Kärtchen beliebig mischen, man würde keine Verluste erleiden. Ihre Märchenzeit ist nun die meine. Christina Margrets assoziative Übertragungen gefallen mir. Für eine genauere, handwerkliche Umsetzung in sprachlicher, reimtechnischer und rhythmischer Form wäre ich dankbar. An manchen Stellen könnte man noch feilen.

Die dritte Frage, meine optimistische Hummel der Poesie, entfaltet die Flügel. Summend höre ich sie kichern: “Du nun wieder, kannst es wohl nicht lassen.“ Schwupp, schon ist sie zum Fenster hinausgeflogen. Mir aber bleibt die Märchenzeit.

Berlin,28.04.2013

Follow

Get every new post on this blog delivered to your Inbox.

Join other followers: