Monthly Archives: Juli 2014

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Oke alias Dirk Möller mit dem Lied: Computermaus

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Gerhard Jaeger: Brummkreisel

Brummkreisel Brumm kreiselt kreiselt rum mit Gebrumm um die eigne Achse lustig mit Bier und mit Faxe ...

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Brumm kreiselt
kreiselt rum
mit Gebrumm
um die eigne Achse
lustig mit  Bier
und mit Faxe
schwankt nach links
wankt zur Rechten
und macht brumm
bis er kippt

dann ist er stumm

Das Gedicht wurde veröffentlicht in der Jubiläumsanthologie: “unDichterNebel” 2001 – 2015
(ISBN  978-3-941394-40-7 / Osiris Druck Lpz.)

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Lars Steger – Foto: Wurzeln

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sibyll maschler: Abbitte

Wende deinen Blick von mir dann lass meine Hände los unsre Lieder verstummen erhebe deine Schwingen Lieber, fliege endlich fort und nimm deine Seele mit

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Gewässer Foto von sibyll maschler

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Wende deinen Blick von mir
dann lass meine Hände los
unsre Lieder verstummen
erhebe deine Schwingen
Lieber, fliege endlich fort
und nimm deine Seele mit

sibyll maschler: Lyrik und Foto – Juli 2014

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Lars Steger – Foto: Die Klippe überm Abgrund

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Die-Klippe-überm-Abgrund - Foto von Lars Steger

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Christian Rempel: Rezension zum Roman “Léon und Louise” von Alex Capus

Liebe Eitle Künstler und Freunde des Eitel Kunst e.V., bei unseren beiden letzten Treffen zu “Lesen und Schreiben” im Juni und auch im Juli wurde unter anderem über den Roman “Léon und Louise” von Alex Capus gesprochen, den Gerhard wärmstens empfahl. Und damit auch weitere Fürsprecher dieses Werkes auf den Plan rief. Christian hat nicht lange gezögert und sich dem Buch umgehend gewidmet. An seinen Gedanken läßt er uns teilhaben. Unter Kolumne KW24 “Französischer Exkurs” auf seiner Website Gedichtladen Waltersdorf könnt ihr in die Materie einsteigen, falls eurer Interesse geweckt wurde. Liane Fehler Onlineredaktion

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Liebe Eitle Künstler und Freunde des Eitel Kunst e.V.,

bei unseren beiden letzten Treffen zu “Lesen und Schreiben” im Juni und auch im Juli wurden unter anderem über den Roman “Léon und Louise” von Alex Capus gesprochen, den Gerhard wärmstens empfohlen und damit auch weitere Fürsprecher dieses Werkes auf den Plan gerufen hatte. Christian hat nicht lange gezögert und sich dem Buch umgehend gewidmet. An seinen Gedanken lässt er uns teilhaben. Unter Kolumne KW24 “Französischer Exkurs” auf seiner Website Gedichtladen Waltersdorf könnt ihr in die Materie einsteigen, falls eurer Interesse geweckt wurde.

Liane Fehler Onlineredaktion

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Christian Rempel: Feedback zum GeWa 119

Was mir die Nummer 119 besonders lesenswert gemacht hat, unser Erzähltalent Andreas mit seiner Geschichte vom geschichtslosen Bürgermeister Raschke, der ein Russenobjekt sein eigen nennt, wohl auch schon etwas in die Jahre gekommen ist, was man daran merkt, dass er sich immer wieder über seine Tränensäcke fährt. Ich habe das gleich mal ausprobiert, schließlich bin ich ja auch schon etwas älter und habe festgestellt, dass man eher geneigt ist, sie mit den Mittelfingern in kreisenden Bewegungen zu massieren, als wolle man sie wegdrücken. Das genau zu beschreiben ist umständlich und rückt diese unwillkürliche Bewegung, die sowohl Müdigkeit wie einen Rest von Eitelkeit ausdrückt, zu sehr in den Mittelpunkt, aber "darüberfahren" trifft es auch nicht ganz. Immerhin machen die Wiederholungen die Geschichte so schön verständlich und bildhaft und liefern zum Schluss sogar noch die Pointe. Also "Abreißen" und immer wieder "Abreißen" steht für das, was sonst Überlegung sein könnte, "danach sehen wir weiter", wobei man sich die tränensäckeunterlegten Augen vorstellt, wie sie dann "weitersehen". C.R. 22.7.2014

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Was mir die Nummer 119 besonders lesenswert gemacht hat, unser Erzähltalent Andreas mit seiner Geschichte vom geschichtslosen Bürgermeister Raschke, der ein Russenobjekt sein eigen nennt, wohl auch schon etwas in die Jahre gekommen ist, was man daran merkt, dass er sich immer wieder über seine Tränensäcke fährt. Ich habe das gleich mal ausprobiert, schließlich bin ich ja auch schon etwas älter und habe festgestellt, dass man eher geneigt ist, sie mit den Mittelfingern in kreisenden Bewegungen zu massieren, als wolle man sie wegdrücken. Das genau zu beschreiben ist umständlich und rückt diese unwillkürliche Bewegung, die sowohl Müdigkeit wie einen Rest von Eitelkeit ausdrückt,  zu sehr in den Mittelpunkt, aber „darüberfahren“ trifft es auch nicht ganz. Immerhin machen die Wiederholungen die Geschichte so schön verständlich und bildhaft und liefern zum Schluss sogar noch die Pointe. Also „Abreißen“ und immer wieder „Abreißen“ steht für das, was  sonst Überlegung sein könnte, „danach sehen wir weiter“, wobei man sich die tränensäckeunterlegten Augen vorstellt, wie sie dann „weitersehen“.

C.R. 22.7.2014

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Lars Steger – Foto: Vergänglichkeit

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Foto von Lars Steger:"Vergänglichkeit"

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Foto von Lars Steger:"Vergänglichkeit"

Foto von Lars Steger:Vergänglichkeit

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Gerhard Jaeger: Sachlicher Bericht

Sachlicher Bericht Und da hab’ ich Und da wollt’ ich Und da konnt’ ich Nicht Nicht konnt’ ich da ...

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Sachlicher Bericht

Und da hab’ ich
Und da wollt’ ich
Und da konnt’ ich
Nicht

Nicht konnt’ ich da
Nicht wollt’ ich da
Nicht hab’ ich da

Und

da hat’s geklappt

Das Gedicht wurde veröffentlicht in der Jubiläumsanthologie: “unDichterNebel” 2001 – 2015
(ISBN  978-3-941394-40-7 / Osiris Druck Lpz.)

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Lars Steger – Foto: Im Garten des Malers

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Foto-von-Lars-Steger:" Im Garten des Malers"

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Foto-von-Lars-Steger:" Im Garten des Malers"
Foto von Lars Steger: Im Garten des Malers

 

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Oke (Dirk Möller) mit dem Lied: Weltende zu einem Gedicht von Jakob van Hoddis – Foto: Weltende von Gerhard Jaeger

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Oke mit dem Lied: Erlkönig

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Gerhard Jaeger mit dem Foto: Weltende

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Gerhard Jaeger: zurück

zurück die Dorfstrasse damals ein sandiger Weg das Haus damals ein Schirm das Hoffen damals die Diktatur wird sich verlaufen und immer wieder dieser Hagel damals ...

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zurück
die Dorfstrasse damals
ein sandiger Weg
das Haus damals
ein Schirm
das Hoffen damals
die Diktatur wird sich verlaufen
und immer wieder dieser Hagel
damals
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heute weiß man
es gibt keine andere Welt
andere Zeiten schon
andere Attribute
doch

Das Gedicht wurde veröffentlicht in der Jubiläumsanthologie: “unDichterNebel” 2001 – 2015
(ISBN  978-3-941394-40-7 / Osiris Druck Lpz.)

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Lars Steger – Foto: Für die Ewigkeit

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"Für die Ewigkeit" ein Foto von Lars Steger

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"Für die Ewigkeit" ein Foto von Lars Steger
Für die Ewigkeit ein Foto von Lars Steger

 

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Gerhard Jaeger: Baltische Elegie

Baltische Elegie Johannisfeuer I Lichter schwinden im Flackerschein der Feuer im rauchigen Aroma der Stimme du singst, Wiesenfee du tanzt, Elfe du schmückst Stirnen mit dem Laub der Eichen dein Blumenkranz jedoch wird blasser im welken der Glut II nur fahles Leuchten himmelt über dem Feuer weder Tag noch Nacht heidnisches Weib III Abendschein und Morgenrot Blühender Schimmer wenn der Morgen aufsteht vom apfelgrünen Meeressaum

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Baltische Elegie

Johannisfeuer

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I

Lichter schwinden
im Flackerschein
der Feuer
im rauchigen Aroma
der Stimme

du singst, Wiesenfee
du tanzt, Elfe
du schmückst Stirnen
mit dem Laub der Eichen
dein Blumenkranz jedoch
wird blasser
im welken
der Glut
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II
nur fahles Leuchten
himmelt über
dem Feuer
weder Tag noch Nacht
heidnisches Weib

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III

Abendschein und Morgenrot
Blühender Schimmer
wenn der Morgen aufsteht
vom apfelgrünen
Meeressaum

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Erste Skizze – Porträt: Andreas Schrock (2)

Ein kurzes Porträt: Andreas Schrock Andreas gilt als unser "Erzähltalent", wie ihn Gerhard bei unserem letzten Seminar so liebevoll genannt hat und ich bin fast sicher, dass dem Niemand aus unserer Runde widersprechen würde. Eine weitere vermutlich "göttliche Gabe" ist seine ausdrucksvolle Stimme. Sie gekonnt einzusetzen erfordert natürliche eine Ausbildung. Aber auch dieses Wissen gab und gibt Andreas in unserem Verein in Vorträgen beispielsweise weiter. Die Vereinsarbeit in unserem Verein ist nicht das einzige gesellschaftliche Engagement. Da kommen eine Menge anderer Aufgaben und Projekte dazu, die Andreas wichtig sind und für die er sich einsetzt. Neben seinem Beruf als Journalist ist Andreas auch gesellschaftlich aktiv, um für andere Menschen da zu sein. Die Begeisterung ist förmlich zu spüren, wenn er von seiner Gemeinde erzählt. Genannt werden sollte das ambitionierte Projekt: buchaufzeit. Das auch von der Presse entsprechend gewürdigt wurde. Verschrieben hat er sich auch einem Familienprojekt. Unter dem Motto: "Ernährung, die Freude macht" steht die Internetseite für alle Freunde des gesunden Kochens seiner Frau Gunda. Kochen mit Gunda, die Seite liegt ihm natürlich sehr am Herzen. Auch dieser Blog Eeitelkunst.de bzw. der Internetauftritt unseres Vereines überhaupt, war über Jahre hinweg eine Vision von Andreas, für die er jahrelang gekämpft hat. Unermüdlich hat er dieses Projekt verteidigt, und immer wieder auf die Tagesordnung gebracht. Nun hoffe ich, dass sich dieses Projekt in der Realität auch seinen Vorstellungen und Wünschen annähert. Für mich ist klar, er wird mit dieser Vision recht behalten. Doch das war noch lange nicht alles. Was liegt näher, wenn jemand der gut erzählen kann, wie Andreas, auch Prediger wird. (Bei der Gelegenheit wünsche ich viel Erfolg!) Ist Andreas nun nur ein Mann des Wortes? - Er ist ein Multitalent! Ganz sicher aber, ist er eine menschliche Bereicherung unserer "Vereinstruppe". Obwohl Andreas und ich sachlich gelegentlich gegensätzlicher Meinung waren, schätze ich Andreas persönlich sehr, kurzum er ist ein toller Freund, mit offenem Herzen, spontan und hilfsbereit. * Das ist der Anfang eines Porträts aus meiner Sicht. Viele aus unserem Verein kennen Andreas länger und besser als ich. Liebe Freunde, vielleicht helft ihr mir und ergänzt diese Skizze? Liane

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Andreas gilt als unser „Erzähltalent“, wie ihn Gerhard bei unserem letzten Seminar so liebevoll genannt hat und ich bin fast sicher, dass dem Niemand aus unserer Runde widersprechen würde.

Eine weitere vermutlich „göttliche Gabe“ ist seine ausdrucksvolle Stimme. Sie gekonnt einzusetzen erfordert natürliche eine Ausbildung. Aber auch dieses Wissen gab und gibt Andreas in unserem Verein in Vorträgen beispielsweise weiter. Die Arbeit in unserem Verein ist nicht das einzige gesellschaftliche Engagement. Da kommen eine Menge anderer Aufgaben und Projekte dazu, die Andreas wichtig sind und für die er sich einsetzt. Neben seinem Beruf als Journalist ist Andreas auch gesellschaftlich aktiv, um für andere Menschen da zu sein. Die Begeisterung ist förmlich zu spüren, wenn er von seiner Gemeinde erzählt.

Genannt werden sollte das ambitionierte Projekt: buchaufzeit. Das auch von der Presse entsprechend gewürdigt wurde.

Verschrieben hat er sich auch einem Familienprojekt. Unter dem Motto: „Ernährung, die Freude macht“ steht die Internetseite für alle Freunde des gesunden Kochens seiner Frau Gunda. Kochen mit Gunda, die Seite liegt ihm natürlich sehr am Herzen.

Auch dieser Blog Eitelkunst.de, bzw. der Internetauftritt unseres Vereines überhaupt, war über Jahre hinweg eine Vision von Andreas, für die er lange gekämpft hat. Unermüdlich hat er dieses Projekt verteidigt, und immer wieder auf die Tagesordnung gebracht. Nun hoffe ich, dass sich dieser Blog auch seinen Vorstellungen und Wünschen annähert. Für mich ist klar, er wird mit seiner Vision recht behalten, dass es relevant ist im Netz vertreten zu sein.
Doch das war noch lange nicht alles. Was liegt näher, wenn jemand der gut erzählen kann, wie Andreas, auch Prediger wird. (Bei der Gelegenheit wünsche ich viel Erfolg!)
Ist Andreas nun nur ein Mann des Wortes? – Er ist ein Multitalent!
Ganz sicher aber, ist er eine menschliche Bereicherung unserer „Vereinstruppe“.
Obwohl Andreas und ich sachlich gelegentlich unterschiedlicher Meinung waren, schätze ich Andreas persönlich sehr, kurzum er ist ein toller Freund, mit offenem Herzen, spontan und hilfsbereit.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Das ist nur der Anfang eines Porträts aus meiner Sicht. Viele aus unserem Verein kennen Andreas länger und besser als ich. Liebe Freunde, vielleicht helft ihr mir und ergänzt diese Skizze?

Liane

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Chronik 2014 – „Lesen und Schreiben“ am Donnerstag dem 10. Juli 2014

Liebe Eitle Künstler und Freunde des Eitel Kunst e.V., wir können uns über 24 Jahre Eitel Kunst e.V. freuen! Deshalb findet unser Juli-Treffen zu "Lesen und Schreiben" diesmal in einem anderen Rahmen statt, als gewohnt. Es sind alle Mitstreiter und Freunde zu einer fröhlich feierlichen Runde eingeladen, um das Bestehen unseres Vereines gemeinsam zu würdigen. Am Donnerstag dem 10. Juli 2014 treffen wir uns ab 16:30 Uhr in Königs Wusterhausen, "Am Güterbahnhof" (an gleicher Stelle, wie im letzten Jahr). Einladungen an Euch wurden von Lars bei unserem Treffen zu "Lesen und Schreiben" ausgesprochen. Ich hoffe es wird wie im letzten Jahr wieder ein gemütliches, heiteres und anregendes Beisammensein. Vermutlich wird es einige künstlerische Darbietungen geben. Bitte Ihr Lieben bringt wenn möglich Texte und Musikinstrumente mit (ein Wunsch, den mir Lars noch gerade zurief). :) In der Erwartung Euch gut gelaunt begrüßen zu können verbleibe ich mit herzlichen Grüßen an Euch, Ihr Lieben! Liane Fehler Onlineredaktion PS: Wir können uns vor Regen geschützt im Freien aufhalten. Dafür ist gesorgt. Es ist empfehlenswert Mückenschutzmittel und einen Schirm dabei zu haben.

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eine Zeichnung von Olaf Zernick

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Liebe Eitle Künstler und Freunde des Eitel Kunst e.V.,

wir können uns über 24 Jahre Eitel Kunst e.V. freuen! Deshalb findet unser Juli-Treffen zu „Lesen und Schreiben“ diesmal in einem anderen Rahmen statt, als gewohnt. Es sind alle Mitstreiter und Freunde zu einer fröhlich feierlichen Runde eingeladen, um das Bestehen unseres Vereines gemeinsam zu würdigen.

Am Donnerstag dem 10. Juli 2014 treffen wir uns ab 16:30 Uhr in Königs Wusterhausen, „Am Güterbahnhof“ (an gleicher Stelle, wie im letzten Jahr). Einladungen an Euch wurden von Lars bei unserem Treffen zu „Lesen und Schreiben“ ausgesprochen.

Ich hoffe es wird wie im letzten Jahr wieder ein gemütliches, heiteres und anregendes Beisammensein. Vermutlich wird es einige künstlerische Darbietungen geben.
Bitte Ihr Lieben bringt wenn möglich Texte und Musikinstrumente mit (ein Wunsch, den mir Lars noch gerade zurief). 🙂

In der Erwartung Euch gut gelaunt begrüßen zu können verbleibe ich mit herzlichen Grüßen an Euch, Ihr Lieben!

  Liane Fehler Onlineredaktion

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PS: Wir können uns vor Regen geschützt im Freien aufhalten. Dafür ist gesorgt.
Es ist empfehlenswert Mückenschutzmittel und einen Schirm dabei zu haben.

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Gerhard Jaeger: Kuba

Kuba (ein Traum) ach, ich habe sie gesehen die Helden der Revolution aufgereiht plakativ Transparente an Pisten vor versteppten Feldern vor Palmenhütten vor tropischen Plantagen Entschlossen, die Bärtigen ...

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(ein Traum)

ach, ich habe sie gesehen
die Helden der Revolution
aufgereiht plakativ
Transparente an Pisten
vor versteppten Feldern
vor Palmenhütten
vor tropischen Plantagen
Entschlossen, die Bärtigen blicken
in schlagdurchlöcherte Strassen
über kleine Zuversichten
holpern, betteln, dösen
die Alltagsgestalten vielleicht
mit hellem Lachen noch
vielleicht aus dörflichen Klassenzimmern
vielleicht die Flasche Rum
Hand in Hand mit den Liebenden
Auf steinernen Mauern unter
der charmanten Morbidität der Fassaden
unglaublich diese Farbigkeit
Salca, Rumba und Strassenkreuzer
reifer noch als Hollywood, aber

vor den Zuckerrohrfeldern
pflügen Ochsengespanne
und vor Armut steht das Verlangen
bitte eine Hand voll Reis
bitte eine Aussicht auf Verdienst

halb nackt ein Junge
unter einer Königspalme
mit ausgestreckter Hand
bereit als Sklave oder
wer weiß was noch wo niemand
weiß wohin es geht

Kuba dein verlorener Sohn
Sonne der Karibik
sinkt ins Meer
brennend
bleibende
Sehnsucht

Das Gedicht wurde veröffentlicht in der Jubiläumsanthologie: “unDichterNebel” 2001 – 2015
(ISBN  978-3-941394-40-7 / Osiris Druck Lpz.)

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*** Aus der Anthologie unDichternebel: 2001 – 2015 – Gerhard Jaeger: Langsamläufer

Langsamläufer Träge dreht das Windrad Langsamläufer Träge fließt der Fluss Langsamläufer Träge geht der Mann Langsamläufer Träge trinkt er dann Langsamsäufer

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Träge dreht das Windrad

            Langsamläufer

Träge fließt der Fluss

            Langsamläufer

Träge geht der Mann

            Langsamläufer

Träge trinkt er dann

            Langsamsäufer

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