Monthly Archives: Januar 2014

1

Gerhard Jaeger: Solo

vor den Städten vor den Türmen vor den Laubenkolonien vor der Vorortbahn liegt in einer Moorlinse liegt auf den Gleisen liegt in schwarzen Wäldern liegt im Schnee groß das Wesen Einsamkeit groß das Wesen Öde bläulich bebende Ahnung bläulich schlummernde Unruhe wehe wenn Winde wehen sie treiben die Wesen von der Vorortbahn von den Lauben auf die Städte auf die Türme da blasen sie da blasen sie traurig da blasen sie traurige Solis bis alle Singles tanzen

by

*

vor den Städten
vor den Türmen
vor den Laubenkolonien
vor der Vorortbahn

liegt in einer Moorlinse
liegt auf den Gleisen
liegt in schwarzen Wäldern
liegt im Schnee

groß das Wesen Einsamkeit
groß das Wesen Öde
bläulich bebende Ahnung
bläulich        schlummernde
Unruhe

wehe wenn Winde wehen
sie treiben die Wesen

von der Vorortbahn
von den Lauben

auf die Städte
auf die Türme

da blasen sie
da blasen sie traurig
da blasen sie traurige Solis

bis alle Singles tanzen

2

sibyll maschler: Blick in den Spiegel

Manchmal matt noch beschlagen von nächtlichen Träumen die Ränder blind dunkel gefleddert die Ecken stumpf mit schweren Lidern das Angesicht ...

by

Manchmal matt
noch beschlagen
von nächtlichen Träumen
die Ränder blind
dunkel gefleddert die Ecken
stumpf mit schweren Lidern
das Angesicht
fällt quecksilbergleich
blickdicht
auf die Oberfläche
fließen Tropfen
Streifen durch Nässe
Du
öffnest das Fenster
mir
lass uns
schauen am Morgen
ob sich der Himmel spiegelt

*
*
November 2013

0

Lars Steger: der mond ist im see

der mond ist im see nicht sichel, nur ein schillern die schatten schwimmen

by

*
*
*
*
der mond ist im see
nicht sichel, nur ein schillern
die schatten schwimmen

0

Christian Rempel: Bär – ich

Ich schnaub sie an Prüf sie im Maul Pack zu mit den Tatzen Das gefällt immer

by

*
*

Ich schnaub sie an
Prüf sie im Maul
Pack zu mit den Tatzen
Das gefällt immer

*
27.01.2005

1

Lars Steger: am Feuer noch

für frank und annett, 27.10.13 1 warten am feuer wo nichts mich mehr überrascht als muster aus brand flammen farben formen nur heiße schatten im lichtschwarz 2 wo bleibt die sehnsucht manchmal bei euch spür ich sie für momente meist in tönen wenig worten blicken ins knistern aufwehn 3 nur die asche wird bleiben die glut noch stunden geweht gewaschen in alle winde wasser doch als baustoff dieser welt

by

für frank und annett, 27.10.13

1

warten am feuer
wo nichts mich mehr überrascht
als muster aus brand
flammen farben formen nur
heiße schatten im lichtschwarz

2

wo bleibt die sehnsucht
manchmal bei euch spür ich sie
für momente meist
in tönen wenig worten
blicken ins knistern aufwehn

3

nur die asche wird
bleiben die glut noch stunden
geweht gewaschen
in alle winde wasser
doch als baustoff dieser welt

0

Gerhard Jaeger Liedfassung eines Textes von Andreas Schrock: „Ballade des Mannes im Dorfkrug zu Briesen“

Ballade des Mannes im Dorfkrug zu Briesen Liedfassung Textvorlage A. Schrock Vertonung :G.Jaeger Tonart: Takt: E a c d h a Die Mütz’ lass ich uff’m Kopp E a c d h a Warum och, ich mach hier nur Rast E a c d h a Dat Bier, dat schmeckt schon längst nicht mehr E a c d h a Ich weeeß, ich bin ein fremder Gast E a c d h a Dat Mädchen drüben sitzt so allein E a c d h a Wie meine Elli, auf der Bank vor’m Haus E a c d h a Die ich heimlich jeliebt, der ich allet jemacht E a c d h a Immer jedacht, wie kommt man aus’m denken raus E a c d h a Herbst war’s,kühl, auf der Bank E a c d h a Als Elli allein ein Schnäpschen trank e a c d h a Die Bluse so dünn, die Brüste so fest E a c d h a Die Blicke so groß, wie macht man das bloß E a c d h a Den Moment hab ich verpasst E a c d h a Allet jespürt und nischt erfasst E a c d h a Herbst ist wenn große Taten auf mich warten E a c d h a Immer dann bloß warten, warten warten E a c d h a Jetzt steht dat bier vor mir, mags nich mehr sehn E a c d h a Die Plürre,dat Mädchen, man sollte gehen E a c d h a Nächstens mal nüchtern, könnt ja E a c d h a Schüchtern lächeln zu ihr E a c d h a Ins Jesichte schaun, den Blick nich verbau’n E a c d h a Mit Busen und Brust, mit dieser janzen Lust E a c d h a Ins Jesichte schaun, den Blick nich verbau’n E a c d h a mit dieser janzen Lust, dem Suff und dem Frust

by

Ballade des Mannes im Dorfkrug zu Briesen

                                                                       Liedfassung

                                                                       Textvorlage A. Schrock

                                                                       Vertonung :G.Jaeger

Tonart:

Takt:

E         a           c        d      h           a

Die Mütz’ lass ich uff’m Kopp

E         a           c        d      h           a

Warum och, ich mach hier nur Rast

E         a           c        d      h           a

Dat Bier, dat schmeckt schon längst nicht mehr

 E         a           c        d      h           a

Ich weeeß, ich bin ein fremder Gast

E         a           c        d      h           a

Dat Mädchen  drüben sitzt so allein

E         a           c        d      h           a

Wie meine Elli, auf der Bank vor’m Haus

E         a           c        d      h           a

Die ich heimlich jeliebt, der ich allet jemacht

 E         a           c        d      h           a

Immer jedacht, wie kommt man aus’m denken raus

E         a           c        d      h           a

Herbst war’s,kühl, auf der Bank

E         a           c        d      h           a

Als Elli allein ein Schnäpschen trank

e         a           c        d      h           a

Die Bluse so dünn, die Brüste so fest

 E         a           c        d      h           a

Die Blicke so groß, wie macht man das bloß

E         a           c        d      h           a

Den Moment hab ich verpasst

E         a           c        d      h           a

Allet jespürt und nischt erfasst

E         a           c        d      h           a

Herbst ist wenn große Taten auf mich warten

 E         a           c        d      h           a

Immer dann bloß warten, warten warten

E         a           c        d      h           a

Jetzt steht dat bier vor mir, mags nich mehr sehn

E         a           c        d      h           a

Die Plürre,dat Mädchen, man sollte gehen

E         a           c        d      h           a

Nächstens mal nüchtern, könnt ja

 E         a           c        d      h           a

Schüchtern lächeln zu ihr

E         a           c        d      h           a

Ins Jesichte schaun, den Blick nich verbau’n

E         a           c        d      h           a

Mit Busen und Brust, mit vdieser janzen Lust

E         a           c        d      h           a

Ins Jesichte schaun, den Blick nich verbau’n

 E         a           c        d      h           a

mit dieser janzen Lust, dem Suff und dem Frust

0

Christian Rempel: Höchster Wunsch

Der Herrgott sprach zum Mathematikus: "Ich heut Dir einen Wunsch erfüllen muss. Hast mir gedient so manches Jahr, wo ich nicht grad sehr tätig war. Du hast gerackert Nacht und Tag, was ich an Rätseln Dir aufgab. Das hast Du alles brav gelöst und selten nur am Pult gedöst. Was soll es sein, denn Du kannst wählen: Willst Du die selig Ewigkeit? Gewiss bist müde Du vom Zählen so steht ein Brötchen auch bereit. Nur eines kannst Du davon haben, Denn an beidem sich zu laben, wär denn der Wohltat wohl zu viel." Da denkt der Mathematikus, man meint er findet keinen Schluss. Dann hellt sich sein Gesichte auf: "Gib mir das Brötchen und verschnauf." Der Herrgott kann nun gar nicht fassen, wie kann von Seligkeit er lassen? Was bessres geben konnt' er gar nicht, was geht nur vor in diesem Wicht? Da sprach der Mathematikus "Sehr einfach ist doch dieser Schluss: Nichts ist doch mehr als Seligkeit und dann in alle Ewigkeit. Doch dieses Brötchen, das ich seh ist mehr als nichts und ich versteh: Der kluge Mann wählt sich das höchste, der tumbe nur das allernächste." C.R. 21.1.2014

by

*
Der Herrgott sprach zum Mathematikus:

„Ich heut Dir einen Wunsch erfüllen muss.
Hast mir gedient so manches Jahr,
wo ich nicht grad sehr tätig war.
Du hast gerackert Nacht und Tag,
was ich an Rätseln Dir aufgab.
Das hast Du alles brav gelöst
und selten nur am Pult gedöst.
Was soll es sein, denn Du kannst wählen:
Willst Du die selig Ewigkeit?
Gewiss bist müde Du vom Zählen
so steht ein Brötchen auch bereit.
Nur eines kannst Du davon haben,
Denn an beidem sich zu laben,
wär denn der Wohltat wohl zu viel.“

Da denkt der Mathematikus,
man meint er findet keinen Schluss.
Dann hellt sich sein Gesichte auf:
„Gib mir das Brötchen und verschnauf.“

Der Herrgott kann nun gar nicht fassen,
wie kann von Seligkeit er lassen?
Was bessres geben konnt‘ er gar nicht,
was geht nur vor in diesem Wicht?

Da sprach der Mathematikus
„Sehr einfach ist doch dieser Schluss:
Nichts ist doch mehr als Seligkeit
und dann in alle Ewigkeit.
Doch dieses Brötchen, das ich seh
ist mehr als nichts und ich versteh:
Der kluge Mann wählt sich das höchste,
der tumbe nur das allernächste.“

C.R. 21.1.2014

0

Christian Rempel: Animierter Tisch

Mein schöner Tisch, der sprechen kann, rückt und rührt sich an mich ran. Auf Dielen, die ich selbst lackiert. Dann sagt er leis, wie sich`s gebührt: „Nimm mich gefangen, schraub mich an, damit ich nicht mehr rücken kann. Ich habe mich vergangen, ist`s auch schon lange her“ Dass dieses Werk nun auch gelinge such ich nach Schrauben, einer Zwinge. Ganz so, als ob`s um mich selber ginge. Nun steht er fest, doch wie sich zeigt: Das arme Tischchen schweigt und schweigt C.R. 27.01.2005

by

*
*
Mein schöner Tisch, der sprechen kann,
rückt und rührt sich an mich ran.
Auf Dielen, die ich selbst lackiert.
Dann sagt er leis, wie sich`s gebührt:

„Nimm mich gefangen, schraub mich an,
damit ich nicht mehr rücken kann.
Ich habe mich vergangen, ist`s auch schon lange her“
Dass dieses Werk nun auch gelinge
such ich nach Schrauben, einer Zwinge.
Ganz so, als ob`s um mich selber ginge.
Nun steht er fest, doch wie sich zeigt:
Das arme Tischchen schweigt und schweigt

C.R. 27.01.2005

0

Christian Rempel: Heidelberg

Heidelberg Ich kam an jenen Neckarfluß und sah die wilden Gänse die Sonne war mir ein Genuß es wippten ihre Schwänze Und ein Kaufhaus zeigte mir des Frühlings sanfte Spiele er war so nah und ich war hier so nah dem fernen Ziele Hab meinen Goethe mir versöhnt mit einem blauen Buche wie hatt' ich unter ihm gestöhnt und wie ich ihn jetzt suche Wie ein Theater das Hotel in dem ich heute wohne wär gern auch darin ein Gesell nicht nur der Götter Sohne Es geht so hin, geh nicht mehr aus wie fern ist mir das Frieren in diesem groß Theaterhaus da kann man paradieren Und hab schon Sehnsucht nach zu Haus auf fremdem Riesenbette die Stille hier ist mir ein Graus wenn ich nur meines hätte Ich sollt für morgen sammeln mich es will mir nicht gelingen so denke ich erneut an Dich an Dich vor allen Dingen C.R. 13.02.03

by

*
Ich kam an jenen Neckarfluß
und sah die wilden Gänse
die Sonne war mir ein Genuß
es wippten ihre Schwänze

Und ein Kaufhaus zeigte mir
des Frühlings sanfte Spiele
er war so nah und ich war hier
so nah dem fernen Ziele

Hab meinen Goethe mir versöhnt
mit einem blauen Buche
wie hatt‘  ich unter ihm gestöhnt
und wie ich ihn jetzt suche

Wie ein Theater das Hotel
in dem ich heute wohne
wär gern auch darin ein Gesell
nicht nur der Götter Sohne

Es geht so hin, geh nicht mehr aus
wie fern ist mir das Frieren
in diesem groß Theaterhaus
da kann man paradieren

Und hab schon Sehnsucht nach zu Haus
auf fremdem Riesenbette
die Stille hier ist mir ein Graus
wenn ich nur meines hätte

Ich sollt für morgen sammeln mich
es will mir nicht gelingen
so denke ich erneut an Dich
an Dich vor allen Dingen

C.R. 13.02.03

1

Christian Rempel: Für Andrea

Du gibst mir Deinen zarten Leib des Nachts in einer Stunde so bist Du nun mein schönes Weib Du machst, dass ich gesunde Weiß mir ein Mädchen wunderschön und nicht nur ganz von Pappe lass mich in Deine Augen sehn ich trag `ne Narrenkappe Die Schellen geben sanften Ton ganz nah an Deinen Ohren wenn Du sie hörst, da bist Du schon für Dich und mich verloren Du fragst mich: „Ist es Dir auch ernst mit Deinem Narrenhute.“ Ich sag: „Wie Du das Herz mir wärmst und weckst in mir das Gute.“ Da deckst Du mich mit Küssen zu und einer warme Decke, dass ich bald wieder so was tu und nicht so bald verrecke.

by

*
*

Du gibst mir Deinen zarten Leib
des Nachts in einer Stunde
so bist Du nun mein schönes Weib
Du machst, dass ich gesunde

Weiß mir ein Mädchen wunderschön
und nicht nur ganz von Pappe
lass mich in Deine Augen sehn
ich trag `ne Narrenkappe

Die Schellen geben sanften Ton
ganz nah an Deinen Ohren
wenn Du sie hörst, da bist Du schon
für Dich und mich verloren

Du fragst mich: „Ist es Dir auch ernst
mit Deinem Narrenhute.“
Ich sag: „Wie Du das Herz mir wärmst
und weckst in mir das Gute.“

Da deckst Du mich mit Küssen zu
und einer warme Decke,
dass ich bald wieder so was tu
und nicht so bald verrecke.

C.R. 04.02.2004

0

Chronik – Auftakt: Unser Treffen zu „Lesen und Schreiben“ im Januar 2014

Dieses positive Gefühl unsere Gemeinschaft wieder einmal zu erleben, so ernsthaft und auch so heiter - hat mich die letzten Tage begleitet und all die Themen, die diskutiert wurden, die Art und Weise, wie wir gemeinsam damit umgehen, lässt mich die Stärke unserer Gemeinschaft erahnen. Wie wir trotz unterschiedlicher Herangehensweisen mit Themen umzugehen, doch einander zugewandt begegnen und uns gegenseitig helfen, finde ich beeindruckend. Danke an Euch. Das hat mir wirklich Mut gemacht, Kraft gegeben und ich freue mich schon auf das nächste Mal. Die Stimmung war toll. Ein Gruß geht an alle, die diesmal nicht dabei sein konnten. Wer jetzt schon planen möchte: Der Termin für unser nächstes Treffen ist der 12. 2. 2014 und wir werden wieder in der Bibliothek in Wildau zu Gast sein. Liane Fehler Onlineredaktion

by


*
Dieses positive Gefühl unsere Gemeinschaft wieder einmal zu erleben, so ernsthaft und auch so heiter – hat mich die letzten Tage begleitet und all die Themen, die diskutiert wurden, die Art und Weise, wie wir gemeinsam damit umgehen, lässt mich die Stärke unserer Gemeinschaft erahnen.

Wie wir trotz unterschiedlicher Herangehensweisen mit Themen umzugehen, doch einander zugewandt begegnen und uns gegenseitig helfen, finde ich beeindruckend. Danke an Euch. Das hat mir wirklich Mut gemacht, Kraft gegeben und ich freue mich schon auf das nächste Mal. Die Stimmung war toll.
Ein Gruß geht an alle, die diesmal nicht dabei sein konnten.

Wer jetzt schon planen möchte:

Der Termin für unser nächstes Treffen

ist der 12. 2. 2014 und wir werden

wieder in der Bibliothek in Wildau zu Gast sein.
*

Liane Fehler Onlineredaktion

0

Gerhard Jaeger alias Erwin von der Panke (EvP): „Staublied“

"Staublied" akustische Bearbeitung Komposition, Musik Text und Gesang: Gerhard Jaeger Um den Titel abzuspielen, bitte in die türkisfarbene Überschrift klicken und den Artikel öffnen. Dann sollte ein Player erscheinen.

by

*


*


„Staublied“

*

*

akustische Bearbeitung, Komposition, Musik, Bild, Text und Gesang: Gerhard Jaeger

0

Christian Rempel: Frühlingsgedanken

Der Frühling ist nun da willst Du mich hingeleiten dann leite mich er ist ja nah laß spüren uns die Zeiten Einsam ging ich für mich hin bis heut zu diesem Tage warum ich immer einsam bin ich nun Dich endlich frage Und unter Deinem zarten Schritt da blühn im Grün die Pflanzen ach nimm mich auf der Reise mit ist schon gepackt mein Ranzen Ich locke auch den Storch zu Dir er soll mit Lust Dich beißen dann schenkst Du noch ein Kindlein mir kannst Deine Lieb beweisen C.R. 24.03.03

by

*
*
Der Frühling ist nun da
willst Du mich hingeleiten
dann leite mich er ist ja nah
laß spüren uns die Zeiten

Einsam ging ich für mich hin
bis heut zu diesem Tage
warum ich immer einsam bin
ich nun Dich endlich frage

Und unter Deinem zarten Schritt
da blühn im Grün die Pflanzen
ach nimm mich auf der Reise mit
ist schon gepackt mein Ranzen

Ich locke auch den Storch zu Dir
er soll mit Lust Dich beißen
dann schenkst Du noch ein Kindlein mir
kannst Deine Lieb beweisen

C.R. 24.03.03

0

Erinnerung: „Lesen und Schreiben“ am Mittwoch 8. Januar 2014

Liebe Eitle Künstler, Freunde und Gäste des Eitel Kunst e. V., hiermit erinnere ich an die Einladung zu unserem Treffen "Lesen und Schreiben", welches in diesem Jahr (turnusmäßig) erstmals wieder am Mittwoch 8. Januar 2014 ab 16:30 Uhr in der Bibliothek Wildau stattfinden wird und hoffe, dass wir wieder in größerer Runde über spannende Texte diskutieren, nachdenken und auch wieder lachen können. Herzliche Grüße in die virtuelle Runde und bis ganz bald vielleicht? Liane Fehler Onlineredaktion

by

Liebe Eitle Künstler, Freunde und Gäste des Eitel Kunst e. V.,hiermit erinnere ich an die Einladung zu unserem Treffen „Lesen und  Schreiben“, welches in diesem Jahr (turnusmäßig) erstmals wieder am Mittwoch 8. Januar 2014 ab 16:30 Uhr in der Bibliothek Wildau stattfinden wird und hoffe, dass wir wieder in größerer Runde über spannende Texte diskutieren, nachdenken und auch wieder lachen können.Herzliche Grüße in die virtuelle Runde und bis ganz bald vielleicht?

Liane Fehler Onlineredaktion

1

Christian Rempel: Die Liebe!

Ich saß in meinem Garten für eine gute Zeit die Lieb` wollt ich erwarten war ich denn nicht gescheit? Es sitzt auf meinem Rücken `ne kleine Vogelschar sie wollen mir ausdrücken die Lieb` ist immer dar Da sprach zu mir die Rose "Ich möcht gebrochen sein" der Duft in meiner Nose macht mir die Liebe klein Ich griff nach meinem Herzen zum Werfen war`s ein Stein ich wart noch bis zum Märzen dann soll`s vergessen sein Da naht sich eine Elfe aus zartem Dunst gemacht ich frag sie ob sie helfe es war schon dunkle Nacht Sie sagt: "Gib mir Dein Herze Du brauchst es nun nicht mehr" ich frag sie ob sie scherze und ob sie wiederkehr Ich hab`s ihr auch gegeben nicht nur für diese Nacht muß ohne Herz nun leben es hat mich umgebracht Doch einmal kommt sie wieder setzt mir das Herze ein dann kenn` ich sie die Lieder von dem Unsterblichsein Und lieb nun sehr die Elfe aus einem Märchenland heut treff ich sie um zwölfe und reich ihr meine Hand C.R. 30.01.03

by

*

Ich saß in meinem Garten
für eine gute Zeit
die Lieb` wollt ich erwarten
war ich denn nicht gescheit?

Es sitzt auf meinem Rücken
`ne kleine Vogelschar
sie wollen mir ausdrücken
die Lieb` ist immer dar

Da sprach zu mir die Rose
„Ich möcht gebrochen sein“
der Duft in meiner Nose
macht mir die Liebe klein

Ich griff nach meinem Herzen
zum Werfen war`s ein Stein
ich wart noch bis zum Märzen
dann soll`s vergessen sein

Da naht sich eine Elfe
aus zartem Dunst gemacht
ich frag sie ob sie helfe
es war schon dunkle Nacht

Sie sagt: „Gib mir Dein Herze
Du brauchst es nun nicht mehr“
ich frag sie ob sie scherze
und ob sie wiederkehr

Ich hab`s ihr auch gegeben
nicht nur für diese Nacht
muß ohne Herz nun leben
es hat mich umgebracht

Doch einmal kommt sie wieder
setzt mir das Herze ein
dann kenn` ich sie die Lieder
von dem Unsterblichsein

Und lieb nun sehr die Elfe
aus einem Märchenland
heut treff ich sie um zwölfe
und reich ihr meine Hand

30.01.03

0

Liane Fehler: Tanz auf dem Grab – Dance on the grave

Tanz auf dem Grab in Gedanken knöcherne Hand zerfalle würgst nicht länger meine Seele Tanz auf dem Grab in Gedanken Gebet um Erlösung und Kraft zum Weiter-Wieder-Leben

by

*
*
Tanz auf dem Grab
in Gedanken
knöcherne Hand zerfalle
würgst nicht länger meine Seele

Tanz auf dem Grab
in Gedanken
Gebet um Erlösung und Kraft
zum Weiter-Wieder-Leben

0

Chronik – Gerhard Jaeger: Vorgewortetes… (aus dem GeWa 115)

Vorgewortetes… manchmal hat man Angst in Sprachlosigkeit zu verfallen. Was ist wahr? Wirklichkeiten sind doch nur die kleinen Zimmerchen um das Pulsen unserer Herzen. Wie aber beleuchten wir diese Räume mit den Wänden aus Traum und Wirklichkeit, aus Glauben und Hoffen? Glitzert nicht an manchen Wänden eine Träne des Zweifelns, des Schmerzes oder des Vermissens? Tragen wir denn nicht die aufgereihten Steinzeichen des Titelbildes selbst im Gesicht? Ach wie gut das niemand weiß, dass ich nicht Rumpelstilzchen heiß. Da können Traumsequenzen in die 115 tröpfeln. Surreal collagierte Texte zu Bildern befruchten Bilder zu Texten. Es reihen sich fragwürdig hingeträumte Verse, Haikus und vokalakrobatische Versuche uns oder unser Ich bildhaft zu machen. So entsteht ein neues GEWA, die 115 aus den Ängsten der Sprachlosigkeit und aus dem Fleiß der Autoren, die mit ihrem produktiven Wortspielen Den Ängsten und Zweifeln das Krönchen des Mutes aufsetzen. Die115 ist bunt! Gerhard Jaeger

by

*
Vorgewortetes…

manchmal hat man Angst in Sprachlosigkeit zu verfallen. Was ist wahr? Wirklichkeiten sind doch nur die kleinen Zimmerchen um das Pulsen unserer Herzen. Wie aber beleuchten wir diese Räume mit den Wänden aus Traum und Wirklichkeit, aus Glauben und Hoffen? Glitzert nicht an manchen Wänden eine Träne des Zweifelns, des Schmerzes oder des Vermissens?

Tragen wir denn nicht die aufgereihten Steinzeichen des Titelbildes selbst im Gesicht?

Ach wie gut das niemand weiß, dass ich nicht Rumpelstilzchen heiß. Da können Traumsequenzen in die 115 tröpfeln. Surreal collagierte Texte zu Bildern befruchten Bilder zu Texten. Es reihen sich fragwürdig hingeträumte Verse, Haikus und vokalakrobatische Versuche uns oder unser Ich bildhaft zu machen. So entsteht ein neues GEWA, die 115 aus den Ängsten der Sprachlosigkeit und aus dem Fleiß der Autoren, die mit ihrem produktiven Wortspielen Den Ängsten und Zweifeln das Krönchen des Mutes aufsetzen. Die 115 ist bunt! …

 

Gerhard Jaeger

0

Christian Rempel: Neujahr

Ganz leise geht ein Schneegegriesel und du so neben mir, hast voll die Pläne zu schnell geh ich, fast wie ein Wiesel umsonst gespannt, bis in die letzte Sehne Denn keiner will mehr etwas haben von diesem Wrack, das ich nun mal bin war talentiert und voller Gaben doch bar der Richtung nirgend hin Will mich ein traurig Schicksal führen das mich vergaß zu schlagen in den Staub so kann ich nicht einmal verlieren bin nicht erhört, die Sterne scheinen taub So rüttle mich Du komm´des Jahr nur ganz zurecht für einen letzten Gang denn was Du tust ist gut und wahr und ich erstorben bin schon lang

by


*
Ganz leise geht ein Schneegegriesel
und du so neben mir, hast voll die Pläne
zu schnell geh ich, fast wie ein Wiesel
umsonst gespannt, bis in die letzte Sehne

Denn keiner will mehr etwas haben
von diesem Wrack, das ich nun mal bin
war talentiert und voller Gaben
doch bar der Richtung nirgend hin

Will mich ein traurig Schicksal führen
das mich vergaß zu schlagen in den Staub
so kann ich nicht einmal verlieren
bin nicht erhört, die Sterne scheinen taub

So rüttle mich Du komm´des Jahr
nur ganz zurecht für einen letzten Gang
denn was Du tust ist gut und wahr
und ich erstorben bin schon lang
*

C.R. 1.1.2009

0

Ein gutes neues Jahr 2014!

Liebe Eitle Künstler, Freunde und Gäste des Eitel Kunst e. V., ich wünsche allen ein glückliches und erfolgreiches neues Jahr 2014! Viel Spaß wünsche ich bei allen neuen und laufenden Projekten, viele neue, schöne Erfahrungen, jede Menge gute, ungewöhnliche und verrückte Ideen für das tägliche Leben und für Eure kreativen Arbeiten; tolle Begegnungen mit interessanten, liebenswerten Menschen, genug Gelassenheit mit den Zumutungen, die das Leben manchmal mit sich bringt gut umgehen zu können, eine große Portion Humor und Selbstgewissheit. Ich sende einen Gruß in die virtuelle Runde und sage allen Aktiven: " Herzlichen Dank für Eure wunderbare Beteiligung, Unterstützung in jedweder Form und für die vielfältigen Beiträge für unseren Blog im letzten Jahr! Nur durch Euch konnte der Blog das werden, was er heute ist! " Liane Fehler Onlineredaktion

by

*
*
Liebe Eitle Künstler, Freunde und Gäste des Eitel Kunst e. V.,
ich wünsche allen ein glückliches und erfolgreiches neues Jahr 2014!

Viel Spaß wünsche ich bei allen neuen und laufenden Projekten, viele neue, schöne Erfahrungen, jede Menge gute, ungewöhnliche und verrückte Ideen für das tägliche Leben und für Eure kreativen Arbeiten; tolle Begegnungen mit interessanten, liebenswerten Menschen, genug Gelassenheit mit den Zumutungen, die das Leben manchmal mit sich bringt gut umgehen zu können, eine große Portion Humor und Selbstgewissheit.


Ich sende einen Gruß in die virtuelle Runde und sage allen Aktiven:

“ Herzlichen Dank für Eure wunderbare Beteiligung, Unterstützung in jedwed
er Form und für die vielfältigen Beiträge für unseren Blog im letzten Jahr!
Nur durch Euch konnte der Blog das werden, was er heute ist! „

*
Liane Fehler Onlineredaktion
Foto-sylvester-feuerwerk-k  http://quarknet.de/feiertage-fotos.php
0

Liane Fehler: nackte Engel – naked angels

Schamlos tanzen nackte Engel auf meinem Himmelbett. Führet mich nicht in Versuchung!

by

*

Foto: Mond – quarknet

*
Schamlos tanzen
nackte Engel
auf meinem Himmelbett.
Führet mich nicht
in Versuchung!

*

Follow

Get every new post on this blog delivered to your Inbox.

Join other followers: