Monthly Archives: Dezember 2013

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Chronik 2014 – Christian Rempel: Neujahrsgruß

Für unser Vereinsleben im Jahre 2013 könnte man das Wort "business as usual" abwandeln in "weiterge­dichtet wie bisher". Drei Seminare haben wir bestritten und mit dem Lesen & Schreiben sind wir in die Bibliothek in Wildau gewechselt, nachdem nicht alle Blütenträume bezüglich des Mitreißens unserer russischen Mitbürger mit deutschen Wurzeln – die ja das Rückgrat des MGH, wo wir sonst tagten – bilden, mit unserem Thema "Heimat" gereift sind. Das erste war ja ein Collagenseminar, das in Wünsdorf stattfand, das zweite das Sommerseminar, das in Bad Sonnenland zu einer ersten CD führte und das dritte wurde mehr oder weniger zu einem Liedseminar, das vor allem von Gerhards Audioaktivitäten lebte. Das waren drei Versuche nach dem "Heimat- und Adaptionsjahr 2012" neue Themen in den Ring zu werfen. Wie immer hatten sich einige schon zu dieser Zeit mit einem "Thema" nicht so recht abfinden können, es sind eigentlich immer Impulse von einzelnen, bei denen diese Themen aus irgendwelchen Gründen gerade eine Rolle spielen, aber das kann wohl anders auch nicht sein. Das Jahr 2013 wird aber auch als das Internetjahr in die Geschichte des Vereins eingehen und vielen wird noch gar nicht klar sein, dass es kaum Pendants zu unserer Seite gibt. Es gibt Seiten mit flächendeckenden Gedichtvorschlägen, manchmal auch Kaufvorschlägen, die alle fertig vorbereitet daliegen. Es gibt auch Seiten von Vereinen, die aber meistens tot sind, auf denen sich monatelang nichts ändert und man bald keine Lust mehr hat, sie anzuclicken. Liane und Susann haben es geschafft, jeden Tag etwas Neues zu bringen und damit einen unwahrscheinlichen Arbeitsaufwand betrieben. Doch auch dieses Projekt ist nur von einer schweigenden Mehrheit des Vereins begleitet, kaum einer fühlt sich veranlasst mal einen Kommentar zu verfassen. Zweimal flackerte eine anregende Diskussion auf, einmal sogar mit einem Außenstehenden, aber die Phobie einen bleibenden Beitrag aus dem Handgelenk zu verfassen überwiegt und ich finde es sogar ein wenig unkollegial, auf einen Kommentar, der einem selbst galt, nicht zu antworten. Von einer Autorengemeinschaft würde man viel mehr öffentliche gegenseitige Wahrnehmung erwarten. Noch kann man nicht absehen, ob und welche Impulse es 2014 geben wird, vielleicht ist es aber ein weiterer Schritt in Richtung Öffentlichkeit und Professionalität. Ich habe jetzt erste Schritte unternommen, einigermaßen betagte Beiträge als ebook herauszubringen. In ein paar Monaten wird man sagen können, ob das sinnvoll war. Auch eine CD könnte man professionell herauszubringen versuchen, aber das sind wieder nur sehr persönlich gefärbte Ambitionen und der Verein lebt immer davon, dass verschiedene Mitglieder der "Autorengemeinschaft" Ideen für neue Initiativen haben. Das würde ich uns im Jahr 2014 sehr wünschen. Christian Rempel

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Für unser Vereinsleben im Jahre 2013 könnte man das Wort „business as usual“ abwandeln in „weiterge­dichtet wie bisher“. Drei Seminare haben wir bestritten und mit dem Lesen & Schreiben sind wir in die Bibliothek in Wildau gewechselt, nachdem nicht alle Blütenträume bezüglich des Mitreißens unserer russischen Mitbürger mit deutschen Wurzeln – die ja das Rückgrat des MGH, wo wir sonst tagten – bilden, mit unserem Thema „Heimat“ gereift sind.

Das erste war ja ein Collagenseminar, das in Wünsdorf stattfand, das zweite das Sommerseminar, das in Bad Sonnenland zu einer ersten CD führte und das dritte wurde mehr oder weniger zu einem Liedseminar, das vor allem von Gerhards Audioaktivitäten lebte. Das waren drei Versuche nach dem „Heimat- und Adaptionsjahr 2012“ neue Themen in den Ring zu werfen. Wie immer hatten sich einige schon zu dieser Zeit mit einem „Thema“ nicht so recht abfinden können, es sind eigentlich immer Impulse von einzelnen, bei denen diese Themen aus irgendwelchen Gründen gerade eine Rolle spielen, aber das kann wohl anders auch nicht sein.

Das Jahr 2013 wird aber auch als das Internetjahr in die Geschichte des Vereins eingehen und vielen wird noch gar nicht klar sein, dass es kaum Pendants zu unserer Seite gibt. Es gibt Seiten mit flächendeckenden Gedichtvorschlägen, manchmal auch Kaufvorschlägen, die alle fertig vorbereitet daliegen. Es gibt auch Seiten von Vereinen, die aber meistens tot sind, auf denen sich monatelang nichts ändert und man bald keine Lust mehr hat, sie anzuclicken. Liane und Susann haben es geschafft, jeden Tag etwas Neues zu bringen und damit einen unwahrscheinlichen Arbeitsaufwand betrieben. Doch auch dieses Projekt ist nur von einer schweigenden Mehrheit des Vereins begleitet, kaum einer fühlt sich veranlasst mal einen Kommentar zu verfassen. Zweimal flackerte eine anregende Diskussion auf, einmal sogar mit einem Außenstehenden, aber die Phobie einen bleibenden Beitrag aus dem Handgelenk zu verfassen überwiegt und ich finde es sogar ein wenig unkollegial, auf einen Kommentar, der einem selbst galt, nicht zu antworten. Von einer Autorengemeinschaft würde man viel mehr öffentliche gegenseitige Wahrnehmung erwarten.

Noch kann man nicht absehen, ob und welche Impulse es 2014 geben wird, vielleicht ist es aber ein weiterer Schritt in Richtung Öffentlichkeit und Professionalität. Ich habe jetzt erste Schritte unternommen, einigermaßen betagte Beiträge als ebook herauszubringen. In ein paar Monaten wird man sagen können, ob das sinnvoll war. Auch eine CD könnte man professionell herauszubringen versuchen, aber das sind wieder nur sehr persönlich gefärbte Ambitionen und der Verein lebt immer davon, dass verschiedene Mitglieder der „Autorengemeinschaft“ Ideen für neue Initiativen haben. Das würde ich uns im Jahr 2014 sehr wünschen.

Christian Rempel

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Gerhard Jaeger: Es war einmal

Es war einmal abends legt sich das Jahr in den nassen Schnee etwas blau leuchtet im Schwarz über den Dächern und macht es zitternd als überfiele es das Erinnern als hätte es einen letzten Wunsch noch als wolle es etwas senden diesen Rest an Hoffnung dieses Erlöst sein von dem Übel dieses dennoch, das funkelnd steht im Glanz der Sterne diese Sehnsucht, die dem Kommenden entgegen eilt auf frosthartem Wege am Hacken die Zweifel die ihm raten: Tritt ab und leiste Verzicht - gutes altes Jahr zwischen Erde und Himmel atmet so frisch der Wind dorthin wispern die Gräser daher rauschen die Tannen: Wir spüren schon das Neue und es bringt etwas was aber kann das sein I am looking for ward to... ruft vom kahlen Ast die Krähe sie ist zurückgekehrt aus England ja, ja sagt das alte Jahr ich gehe

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abends legt sich das Jahr
in den nassen Schnee

etwas blau
leuchtet im Schwarz
über den Dächern
und macht es zitternd

als überfiele es das Erinnern
als hätte es einen letzten Wunsch noch
als wolle es etwas senden

diesen Rest an Hoffnung
dieses Erlöst sein von dem Übel
dieses dennoch, das funkelnd steht
im Glanz der Sterne
diese Sehnsucht,
die dem Kommenden
entgegen eilt

auf frosthartem Wege
am Hacken die Zweifel
die ihm raten: Tritt ab und
leiste Verzicht –

gutes altes Jahr

zwischen Erde und Himmel
atmet so frisch der Wind
dorthin wispern die Gräser
daher rauschen die Tannen:

Wir spüren schon das Neue und
es bringt etwas
was aber kann das sein

I am looking for ward to…

ruft  vom kahlen Ast die Krähe
sie ist zurückgekehrt aus England

ja, ja sagt das alte Jahr
ich gehe

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Christian Rempel: Silber und Gold

Die Sprache der Metalle ist Silber und Gold der Stoffe ist Fließen und Fallen und reden sei Silber und schweigen sei Gold war es das, was die Sprache uns hat sagen gewollt? Und webet der Mond uns den Silberstrahl ins verlockende Dunkel der wirrhaarigen Nacht dann ist er, so scheint es, aus Stammeln gemacht aus Schwitzen und aus dem Gleichgewicht sein aus dem Fallen der Stoffe und fließendem Wein Und wie alles nächtens aus Häuten gemacht zerrieben die Zwiebel zu Tränen – sie lacht Da blitzet der Dolch mir vorm Herze so dicht sah ich doch das Blinzeln ihres Ringeleins nicht "Du bist meines Herzens Gebieterin erdolch mich für's Schweigen, für den tieferen Sinn" Sie gebietet mir: "Rede, dann verröchle im Schmutz Du bietest mir nicht mal im Bette Trutz" Und in meinem Busen ein Widerstreit der Weisheit zu dienen und so geh'n vor der Zeit: Reden ist Silber und schweigen bringt Tod ist es wirklich so strenge, das Schweigegebot? Ihr den Dolch zu entwinden, das wäre nicht schwer sich ihr zu entschlagen um einiges mehr Ich gebe den Weisen und kontempliere das im einen Fall ich wie im andern verliere schon bohrt sich der Dolch mir ins zaudernde Herz das brechende Auge wendet sich himmelwärts Von dorten tönt ein willkommnendes Raunen man redet auch droben, kein schweigendes Staunen und immer noch schweigend seh ich gerade noch ein das Loben des Schweigens kann nur Teilwahrheit sein Wenn zum Sprechen gefordert, ist es besser man spricht den Schweigenden droht ein gar greulich Gericht Das Problem war nur eben, mir fiel grad nichts ein es ward wie gelähmt mir mein Züngelein Dann Sterben ist rechtens, man klage nicht mein hab ich doch im Himmel ein Stelldichein Wenn alles im Leben sich löst so kommod dann ist nicht Entbehrung, nicht Schmerz und nicht Not Und wären mein Hauten ein einziges Schwären man stünde nicht an, mich doch zu belehren Das Schweigen ist Silber und Reden ist Gold und Geliebte sind nur den Redenden hold. C.R. 1.4.2013

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Die Sprache der Metalle ist Silber und Gold
der Stoffe ist Fließen und Fallen
und reden sei Silber und schweigen sei Gold
war es das, was die Sprache uns hat sagen gewollt?

Und webet der Mond uns den Silberstrahl
ins verlockende Dunkel der wirrhaarigen Nacht
dann ist er, so scheint es, aus Stammeln gemacht
aus Schwitzen und aus dem Gleichgewicht sein
aus dem Fallen der Stoffe und fließendem Wein

Und wie alles nächtens aus Häuten gemacht
zerrieben die Zwiebel zu Tränen – sie lacht
Da blitzet der Dolch mir vorm Herze so dicht
sah ich doch das Blinzeln ihres Ringeleins nicht

„Du bist meines Herzens Gebieterin
erdolch mich für’s Schweigen, für den tieferen Sinn“
Sie gebietet mir: „Rede, dann verröchle im Schmutz
Du bietest mir nicht mal im Bette Trutz“
Und in meinem Busen ein Widerstreit
der Weisheit zu dienen und so geh’n vor der Zeit:
Reden ist Silber und schweigen bringt Tod
ist es wirklich so strenge, das Schweigegebot?
Ihr den Dolch zu entwinden, das wäre nicht schwer
sich ihr zu entschlagen um einiges mehr
Ich gebe den Weisen und kontempliere
das im einen Fall ich wie im andern verliere
schon bohrt sich der Dolch mir ins zaudernde Herz
das brechende Auge wendet sich himmelwärts

Von dorten tönt ein willkommnendes Raunen
man redet auch droben, kein schweigendes Staunen
und immer noch schweigend seh ich gerade noch ein
das Loben des Schweigens kann nur Teilwahrheit sein
Wenn zum Sprechen gefordert, ist es besser man spricht
den Schweigenden droht ein gar greulich Gericht
Das Problem war nur eben, mir fiel grad nichts ein
es ward wie gelähmt mir mein Züngelein
Dann Sterben ist rechtens, man klage nicht mein
hab ich doch im Himmel ein Stelldichein
Wenn alles im Leben sich löst so kommod
dann ist nicht Entbehrung, nicht Schmerz und nicht Not
Und wären mein Hauten ein einziges Schwären
man stünde nicht an, mich doch zu belehren
Das Schweigen ist Silber und Reden ist Gold
und Geliebte sind nur den Redenden hold.

C.R. 1.4.2013

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Lars Steger: sieh im rückspiegel

sieh im rückspiegel die rote sonne – der fahrt in richtung abend

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sieh im rückspiegel
die rote sonne – der fahrt
in richtung abend

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Christian Rempel: Marktschellenberg

Marktschellenberg Es war so eine gute Nacht hier oben in den Bergen ich bin zwar einmal aufgewacht mir träumt so schön von Zwergen Die Häuser sind so hübsch drapiert an schneebedeckte Hänge hab ein Gedichtlein ausprobiert hat`s eine gute Länge? So ordentlich ist das Hotel kein Stäubchen kann ich sehen nun telefoniere ich noch schnell dann heißt`s schon wieder gehen Das Zimmer hat drei Stühle nur und einen Rattansessel auch einen Schrank im kleinen Flur und einen Fernsehkessel Ein Bette hat es auch für Dich dem fehlt zwar eine Decke man kann ja anders wärmen sich wenn ich Dich hier verstecke Man hört hier eine Krähe nur und manchmal Glockenschlagen an Menschen fehlt es in der Flur wohl keinen Schnee vertragen C.R. 11.02.03

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Es war so eine gute Nacht
hier oben in den Bergen
ich bin zwar einmal aufgewacht
mir träumt so schön von Zwergen

Die Häuser sind so hübsch drapiert
an schneebedeckte Hänge
hab ein Gedichtlein ausprobiert
hat`s eine gute Länge?

So ordentlich ist das Hotel
kein Stäubchen kann ich sehen
nun telefoniere ich noch schnell
dann heißt`s schon wieder gehen

Das Zimmer hat drei Stühle nur
und einen Rattansessel
auch einen Schrank im kleinen Flur
und einen Fernsehkessel

Ein Bette hat es auch für Dich
dem fehlt zwar eine Decke
man kann ja anders wärmen sich
wenn ich Dich hier verstecke

Man hört hier eine Krähe nur
und manchmal Glockenschlagen
an Menschen fehlt es in der Flur
wohl keinen Schnee vertragen

C.R. 11.02.03

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Lars Steger: schnee unterm bleigrau

schnee unterm bleigrau einzelne vogelstimmen strahlen gen himmel

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schnee unterm bleigrau
einzelne vogelstimmen
strahlen gen himmel

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Lars Steger: Gedichte auf Eintrittskarten National Gallery / Erste Säle – im grauen kleid schön

im grauen kleid schön noch ohne hut ohne schirm leuchtet ihr gesicht

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im grauen kleid schön
noch ohne hut ohne schirm
leuchtet ihr gesicht

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Lars Steger – Nach einer Collage: wenn neben steinen

wenn neben steinen steine stehn – falten furchen in leerer landschaft

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wenn neben steinen
steine stehn – falten furchen
in leerer landschaft

 

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Christian Rempel: Ein König als Mensch

Ein Mensch, der ständig sich beschwerte dass seine Frau nicht schön genug griff zu dem Becher, den er leerte warf ihn ins Meer in hohem Flug Da tät die Buhle schön erblühen bekam etwas wie Sexappeal doch ließ sie nun den König stehen er ward ihr leider jetzt zu viel Natürlich war der König sauer denn schließlich ist von Thule er er stürzt sich mutig von der Mauer so konnte er nicht leben mehr Sie blieb im Schlosse und ergab sich dem Trunke und der Tändelei bis dann das Leben auch aus ihr wich ihr letztes Wort war: „Du verzeih“

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Ein Mensch, der ständig sich beschwerte
dass seine Frau nicht schön genug
griff zu dem Becher, den er leerte
warf ihn ins Meer in hohem Flug

Da tät die Buhle schön erblühen
bekam etwas wie Sexappeal
doch ließ sie nun den König stehen
er ward ihr leider jetzt zu viel

Natürlich war der König sauer
denn schließlich ist von Thule er
er stürzt sich mutig von der Mauer
so konnte er nicht leben mehr

Sie blieb im Schlosse und ergab sich
dem Trunke und der Tändelei
bis dann das Leben auch aus ihr wich
ihr letztes Wort war: „Du verzeih“

20.01.05

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Lars Steger: Gedichte auf Eintrittskarten National Gallery / Erste Säle – rosenkranzhände

rosenkranzhände zu boden fällt der blick ihr angststarres alter

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rosenkranzhände

zu boden fällt der blick ihr
angststarres alter

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Gerhard Jaeger: Lied „Feierabend“ zu einem Text von Annett Goldberg

Aus dem Akustiklabor von Gerhard Jaeger: "Feierabend" Text: Annett Goldberg akustische Bearbeitung, Komposition, Musik und Gesang: Gerhard Jaeger feierabend9 dies ist eine alternative Abspielvariante. Bitte in die türkisfarbene Schrift klicken und den Artikel öffnen. Dann sollte ein Player erscheinen.

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Aus dem Akustiklabor von Gerhard Jaeger:

„Feierabend
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Text: Annett Goldberg
akustische Bearbeitung, Komposition, Musik und Gesang: Gerhard Jaeger

Feierabend alternative Abspielvariante bitte in die türkisfarbene Schrift klicken und den Artikel öffnen.
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Gerhard Jaeger & Liane Fehler: „Schnirkelschnecken“ ein Audioprojekt

Aus dem "Akustiklabor" von Gerhard Jaeger: "Schnirkelschnecken" Audio-Version 2 Text:Liane Fehler akustische Bearbeitung Gerhard Jaeger, Sprecherin: Liane Fehler Um den Titel abzuspielen, bitte in die türkisfarbene Überschrift klicken und den Artikel öffnen. Dann sollte ein Player erscheinen.

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Aus dem „Akustiklabor“ von Gerhard Jaeger:

Schnirkelschnecken
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Text:Liane Fehler
akustische Bearbeitung Gerhard Jaeger,
Sprecherin: Liane Fehler

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Lars Steger: leer alte nester

leer alte nester vergangener sommer – lied unterm winterblau

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leer alte nester
vergangener sommer – lied
unterm winterblau

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Christian Rempel: Arbeitslos

Noch scheinen Schicksalschritte fern doch klopft die Not schon bei uns an den Goldesel, den hat man gern doch das verhindert ein böser Mann Er will Dich beugen, will Dein Zagen und Dein Unglück will er auch er labt sich an den müßig Klagen und zieht dahin wie schwerer Rauch Du hast noch schwächliche Ideen wie man im Leben Geld verdient so langsam kommst Du zum Verstehen die Welt der Arbeit ist vermint Und reihst Dich ein ins große Heer der Abgedrängten und Versager einen Job kriegst Du nicht mehr und Deine Zukunft, die ist mager erschienen im GeWa 103 22.4.2009

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Noch scheinen Schicksalschritte fern
doch klopft die Not schon bei uns an
den Goldesel, den hat man gern
doch das verhindert ein böser Mann

Er will Dich beugen, will Dein Zagen
und Dein Unglück will er auch
er labt sich an den müßig Klagen
und zieht dahin wie schwerer Rauch

Du hast noch schwächliche Ideen
wie man im Leben Geld verdient
so langsam kommst Du zum Verstehen
die Welt der Arbeit ist vermint

Und reihst Dich ein ins große Heer
der Abgedrängten und Versager
einen Job kriegst Du nicht mehr
und Deine Zukunft, die ist mager

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Christian Rempel: Du … Du

Du ... Du Du meine Liebste Schönste Du Du lädst mich zu Dir ein wo ich an Deinen Brüsten ruh im Abendsonnenschein Du meine Liebste Klügste Du Dein Wort ist mir so neu schließt meinen Mund mit Küssen zu und weißt ich bin Dir treu Du meine Liebste Kindchen Du Du weckst mich in der Früh weshalb ich Dich auch lieben tu lass spüren mich Dein Knie Du meine Liebste alles mir Du bist mit Deinem Leib bin ich auch müde und ich frier so bleibst Du doch mein Weib 16.08.04

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Du meine Liebste Schönste Du
Du lädst mich zu Dir ein
wo ich an Deinen Brüsten ruh
im Abendsonnenschein

Du meine Liebste Klügste Du
Dein Wort ist mir so neu
schließt meinen Mund mit Küssen zu
und weißt ich bin Dir treu

Du meine Liebste Kindchen Du
Du weckst mich in der Früh
weshalb ich Dich auch lieben tu
lass spüren mich Dein Knie

Du meine Liebste alles mir
Du bist mit Deinem Leib
bin ich auch müde und ich frier
so bleibst Du doch mein Weib

16.08.04

 

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Gerhard Jaeger und Oke: Garagen (Lied)

Aus dem Akustiklabor von Gerhard Jaeger: "garagen" Text:Theodor Kramer akustische Bearbeitung Gerhard Jaeger, (Version:3b) Sprecher: D. Möller( Schauspieler) Um den Titel abzuspielen, bitte in die türkisfarbene Überschrift klicken und den Artikel öffnen. Dann sollte ein Player erscheinen.

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sibyll maschler: Zeiten der Dürre

Zeiten der Dürre des Wartens und der Suche gebären Klarheit

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Zeiten der Dürre
des Wartens und der Suche
gebären Klarheit
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Gerhard Jaeger: Knastlunge oder rauchen im Bett

Knastlunge oder rauchen im Bett (Einakter mehrstimmig) Stimme aus dem Dunkel : Zieh, aber gib mir was ab Sie : von Mund zu Mund, komm näher Wir : hauch mir den Rauch Es ging was daneben Klaus : gib mir mehr, Maus Maus : nee, jetzt ist der Rauch raus

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Knastlunge

oder rauchen im Bett

                                                                       (Einakter mehrstimmig)

 

Stimme aus dem Dunkel   : Zieh, aber gib mir was ab

 

Sie                                         : von Mund zu Mund, komm näher

 

Wir                                         : hauch mir den Rauch

                                                 Es ging was daneben

 

Klaus                                     : gib mir mehr, Maus

 

Maus                                     : nee, jetzt ist der Rauch raus

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Christian Rempel: Für meinen Schatz

Ich lese über`s Phlogiston Du wirst nicht wissen, was das ist Du schenktest mir den einz`gen Sohn wie Du jetzt meine Frau auch bist Gestern fehltest Du mir sehr es ward gefeiert hier ein Fest Dich zu entbehren fällt mir schwer wie Du mich das ertragen lässt Ach wüsste ich doch nur den Grund dass Du mich meidest viele Tage ich wünschte sehr Dich macht gesund was ich für Dich im Herzen trage Auch kannst Du mich wohl nicht versteh`n wenn ich Dir sage: „Bleib mein Schatz“ die leichte Last, die ich Dir trage ist wohl nur eitel, für die Katz Mein Leben hätte schnöd ein Ende weil Du mein Traum mein Leben bist wenn niemals ich mehr zu Dir fände und Du mich einmal nicht mehr küsst C.R. 20.06.2004

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Ich lese über`s Phlogiston
Du wirst nicht wissen, was das ist
Du schenktest mir den einz`gen Sohn
wie Du jetzt meine Frau auch bist

Gestern fehltest Du mir sehr
es ward gefeiert hier ein Fest
Dich zu entbehren fällt mir schwer
wie Du mich das ertragen lässt

Ach wüsste ich doch nur den Grund
dass Du mich meidest viele Tage
ich wünschte sehr Dich macht gesund
was ich für Dich im Herzen trage

Auch kannst Du mich wohl nicht versteh`n
wenn ich Dir sage: „Bleib mein Schatz“
die leichte Last, die ich Dir trage
ist wohl nur eitel, für die Katz

Mein Leben hätte schnöd ein Ende
weil Du mein Traum mein Leben bist
wenn niemals ich mehr zu Dir fände
und Du mich einmal nicht mehr küsst

C.R. 20.06.2004

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Gerhard Jaeger: Draußen

sitzen uff’n Bier beim Kutschersteak und ‘nen Hut oben druff wegen Sonne, weil die Haare und weil und weil Mensch warum immer angeben die Gründe für wat

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sitzen uff’n Bier
beim Kutschersteak und
‘nen Hut oben druff
wegen Sonne, weil die Haare
und weil und weil Mensch
warum immer angeben
die Gründe
für wat

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Gerhard Jaeger: „eins“

▶ Hinweis: Um die Audiodateien öffnen und anhören zu können, bitte in die Artikelüberschrift oder das Wort “Weiterlesen” klicken. Dann sollte ein Player erscheinen.

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Aus dem Akustiklabor von Gerhard Jaeger:

▶ „eins“

  Dies ist eine alternative Abspielvariante.
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Text, akustische Bearbeitung und Sprecher: Gerhard Jaeger

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