Monthly Archives: November 2013

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Liane Fehler: Erlöst – redeemed

Erlöst Wimpernschlag nach Todesschlaf - gefühlte hundert Jahre rieseln scheinbar aus den Knochen Wind streicht durch die Dornenhecke trägt Rosenduft auf meine Lippen noch ist der Sommer nicht vorbei lauter Abschied vom Turm des Schweigens kein Weinen - um die verlorene Zeit sondern lachender Abflug in den Lavendelrausch

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Wimpernschlag
nach Todesschlaf –
gefühlte hundert Jahre
rieseln scheinbar
aus den Knochen

Wind streicht
durch die Dornenhecke
trägt Rosenduft
auf meine Lippen
noch ist der Sommer
nicht vorbei

lauter Abschied
vom Turm des Schweigens
kein Weinen –
um die verlorene Zeit
sondern
lachender Abflug
in den
Lavendelrausch

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Desdemona – Zeichnung: Monolit

Desdemonas Zeichnung: "monolit"

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aus dem akustischen Labor von Gerhard: schöner scheitern – smt: Text und Rezitation

"schöner scheitern" Version 2a Akustische Bearbeitung: Gerhard Jaeger Text und Sprecherstimme:smt Um den Titel abzuspielen, bitte in die türkisfarbene Überschrift oder auf das Wort “Weiterlesen” klicken und den Artikel öffnen. Dann sollte ein Player erscheinen.

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schöner scheitern
Version 2a

 

Akustische Bearbeitung: Gerhard Jaeger
Text und Rezitation:smt

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Gerhard Jaeger – Bild: Winter

Bild "Winter" (2010) Dieses Bild von Gerhard Jaeger war neben weiteren Exponaten der Kunstausstellung des Malaika Projektes “Art‬ unite us – Kunst vereint uns” im Rahmen einer Multimedia Show im Dezember 2014 im Mehrgenerationenhaus Königs Wusterhausen zu sehen. ▶ Hinweis: Dies ist eine Vorschau, um dieses Bild in voller Größe sehen zu können, bitte in die türkisfarbene Überschrift oder auf das Wort “Weiterlesen” klicken und den Artikel öffnen. ▶ Note: This is a preview. Please click in the turquoise-colored heading of the article, and you can see the pictures in full size.

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Bild "Winter" 2010 von Gerhard Jaeger


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Dieses Bild von Gerhard Jaeger war neben weiteren Exponaten der Kunstausstellung des Malaika Projektes “Art‬ unite us – Kunst vereint uns” im Rahmen einer Multimedia Show im Dezember 2014 im Mehrgenerationenhaus Königs Wusterhausen zu sehen.

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Lars Steger: mein tal im nebel

mein tal im nebel erinnerung unterm schnee rückkehr ohne dich

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mein tal im nebel
erinnerung unterm schnee
rückkehr ohne dich

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Libella Hoge-Yazar: Oktobergolden

Oktobergolden lachen leuchtende Bäume Herzrotgefunkel Herzrotgefunkel leuchten lachende Bäume Oktobergolden

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Oktobergolden
lachen leuchtende Bäume
Herzrotgefunkel

Herzrotgefunkel
leuchten lachende Bäume
Oktobergolden

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Christian Rempel: Für Andrea (1)

Für Andrea 1 Das war der schöne Maien wir gingen Hand in Hand Du kannst mir nicht verzeihen ich flieh` ins ferne Land Ich hör kein Vogel singen ist alles um mich stumm verlassen von den Dingen so schleiche ich herum Dein Sprechen ist Mechanik es dringt nicht an mein Herz ich bin so sehr in Panik Dein Lächeln ist aus Erz Wie soll ich da noch leben so ohne Liebe gar ich wollte sie Dir geben wie sie noch niemals war Ja ruhig willst Du bleiben mich töten ganz und gar sägst mich getrost in Scheiben und kochst mich hernach gar Ich werd sie Dir versalzen die Suppe aus meinem Herz das Schicksal will mich walzen doch ich bin auch aus Erz Ich lehre Dein Empfinden als wenn`s mein eignes wär` dann werde ich verschwinden bis dass ich wiederkehr 24.05.2004

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Das war der schöne Maien
wir gingen Hand in Hand
Du kannst mir nicht verzeihen
ich flieh` ins ferne Land

Ich hör kein Vogel singen
ist alles um mich stumm
verlassen von den Dingen
so schleiche ich herum

Dein Sprechen ist Mechanik
es dringt nicht an mein Herz
ich bin so sehr in Panik
Dein Lächeln ist aus Erz

Wie soll ich da noch leben
so ohne Liebe gar
ich wollte sie Dir geben
wie sie noch niemals war

Ja ruhig willst Du bleiben
mich töten ganz und gar
sägst mich getrost in Scheiben
und kochst mich hernach gar

Ich werd sie Dir versalzen
die Suppe aus meinem Herz
das Schicksal will mich walzen
doch ich bin auch aus Erz

Ich lehre Dein Empfinden
als wenn`s mein eignes wär`
dann werde ich verschwinden
bis dass ich wiederkehr

C.R. 24.05.2004

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Chronik – Veranstaltungshinweis: Fest der Stille in Waltersdorf am 8.12.2013

. . . . . .. . . . Wer durch das Babjalied hier auf dem Blog nun märchenhaft eingestimmt sich das Haus auf dem Hühnerbein gern selbst mal ansehen möchte, hat bald Gelegenheit dazu. Aus dem Gedichtladen Waltersdorf erreichte mich der nachfolgende Veranstaltungshinweis von dem "Erfinder" des Festes der Stille in Waltersdorf. Viel Vergnügen wünscht Euch die Onlineredaktion. Liane Fehler Veranstaltungshinweis: Weihnachtszeit bist Heimlichkeit Weihnachtszeit kommst nun heran schnür die Stiefel Weihnachtsmann wie schön Du uns was einbescherst wie wird's am Heil'gen Abend erst Das Festkomitee in Waltersdorf, an dem sich etwa 30 Bürger aktiv beteiligen, hält zum Fest der Stille, das wieder am zweiten Advent, dem 8.12.2013 ab 15 Uhr in und um das ehemalige Rathaus und die Waltersdorfer Kirche sattfindet, wieder viele Überraschungen bereit. Schon das ganze Jahr wurde an einem Babajagahaus gebaut, das auf einem Hühnerbein steht und sich drehen kann. Die Kinder des Kindergartens Robin Hood singen dazu: Es lebten einst, so geht die Mär hier Slawen weit von Osten her hier Slawen weit von Osten her ihr Leben war noch schwer Eine Hexe, die so ein tolles Häuschen hat, kann ja nicht nur böse sein, geht es in dem Lied weiter. Eichwalder Kinder treten mit den Liedern ihres Krippenspiels in der Kirche auf. Auch diese sind ein bisschen anders als gewohnt, denn die meisten stammen von dem österreichischen Liedermacher Kurt Mikula. Die Kinder werden musikalisch von den Eltern unterstützt. "Es gibt wieder Wölfe" in Brandenburg, das kann man dem Kasperstück entnehmen, das sich um das bekannte Märchen Rotkäppchen rankt. Das Fernsehen wird in dem modernen Stück etwas auf die Schippe genommen, wenn ein Werbeblock so geht: Ihr Haar wird locker wie ein Aal Mit Kaspers Shampoo Vivital selbst jede kleine Krabbellaus wäscht Vivital gleich raus Die reichlich fließenden Sponsormittel erlaubten auch wieder das Engagement der launigen Bläsertruppe "Brüder Kanne" und die Ausrichtung einer Tombola, bei der es richtig was zu gewinnen gibt. Manche der zwölf Hauptpreise haben sich schon herumgesprochen und man hört immer wieder: "Das möchte ich gewinnen". Eine ganz besondere Überraschung und weihnachtliche Heimlichkeit ist allerdings der Superpreis im Wert von 280 Euro. Der Weg nach Waltersdorf lohnt sich! Christian Rempel

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Wer durch das Babjalied (hier auf dem Blog) nun märchenhaft eingestimmt sich das Haus auf dem Hühnerbein gern selbst mal ansehen möchte, hat bald Gelegenheit dazu. Aus dem Gedichtladen Waltersdorf erreichte mich der nachfolgende Veranstaltungshinweis von dem „Erfinder“ des Festes der Stille in Waltersdorf. Viel Vergnügen wünscht Euch die Onlineredaktion.  Liane Fehler

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Veranstaltungshinweis:
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Weihnachtszeit bist Heimlichkeit

Weihnachtszeit kommst nun heran
schnür die Stiefel Weihnachtsmann
wie schön Du uns was einbescherst
wie wird’s am Heil’gen Abend erst               

Das Festkomitee in Waltersdorf, an dem sich etwa 30 Bürger aktiv beteiligen, hält zum Fest der Stille, das wieder am zweiten Advent, dem 8.12.2013 ab 15 Uhr in und um das ehemalige Rathaus und die Waltersdorfer Kirche sattfindet, wieder viele Überraschungen bereit. Schon das ganze Jahr wurde an einem Babajagahaus gebaut, das auf einem Hühnerbein steht und sich drehen kann. Die Kinder des Kindergartens Robin Hood singen dazu:

Es lebten einst, so geht die Mär
hier Slawen weit von Osten her
hier Slawen weit von Osten her
ihr Leben war noch schwer

Eine Hexe, die so ein tolles Häuschen hat, kann ja nicht nur böse sein, geht es in dem Lied weiter. Eichwalder Kinder treten mit den Liedern ihres Krippenspiels in der Kirche auf. Auch diese sind ein bisschen anders als gewohnt, denn die meisten stammen von dem österreichischen Liedermacher Kurt Mikula. Die Kinder werden musikalisch von den Eltern unterstützt.

„Es gibt wieder Wölfe“ in Brandenburg, das kann man dem Kasperstück entnehmen, das sich um das bekannte Märchen Rotkäppchen rankt. Das Fernsehen wird in dem modernen Stück etwas auf die Schippe genommen, wenn ein Werbeblock so geht:

Ihr Haar wird locker wie ein Aal
Mit Kaspers Shampoo Vivital
selbst jede kleine Krabbellaus
wäscht Vivital gleich raus

Die reichlich fließenden Sponsormittel erlaubten auch wieder das Engagement der launigen Bläsertruppe „Brüder Kanne“ und die Ausrichtung einer Tombola, bei der es richtig was zu gewinnen gibt. Manche der zwölf Hauptpreise haben sich schon herumgesprochen und man hört immer wieder: „Das möchte ich gewinnen“. Eine ganz besondere Überraschung und weihnachtliche Heimlichkeit ist allerdings der Superpreis im Wert von 280 Euro.

Der Weg nach Waltersdorf lohnt sich!                                                     Christian Rempel

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Gerhard Jaeger mit dem Lied „Vielleicht“

Text: Annett Goldberg Um den Titel abzuspielen, bitte in die türkisfarbene Überschrift klicken und den Artikel öffnen. Dann sollte ein Player erscheinen.

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„Vielleicht“
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akustische Bearbeitung, Komposition, Musik und Gesang: Gerhard Jaeger

Text: Annett Goldberg

Um den Titel abzuspielen, bitte in die türkisfarbene Überschrift klicken und den Artikel öffnen.
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Liane Fehler: Wintermorgen – Winter morning – aus der Anthologie unDichternebel: 2001 – 2015

. . . . . . . . . Wintermorgen Eisblau das Land von Dächern und Wipfeln schwebt weiß auf grauen Straßen glitzerndes Eis Backsteinrot verspricht Wärme im Haus auf dem Schnee sind Fährten ein Rätsel Bekomm es heraus Frühjahr.2010

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„Schöner Scheitern“ Audiobearbeitung: Gerhard Jaeger – Text und Sprecher: smt – Foto: Andreas Schrock

Akustische Bearbeitung: Gerhard Jaeger Text und Sprecherstimme:smt Um den Titel abzuspielen, bitte in die türkisfarbene Überschrift klicken und den Artikel öffnen. Dann sollte ein Player erscheinen.

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Leben Lieben Leiden Foto von Andreas Schrock

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Foto: Andreas Schrock

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▶ schöner scheitern

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Akustische Bearbeitung: Gerhard Jaeger
Text und Sprecherstimme:smt

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Lars Steger: Gedichte auf Eintrittskarten National Gallery / Erste Säle – hier draußen ist grelle

hier draußen ist grelle hügel alleen aus helle sieh den wind wehen

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hier draußen ist grelle
hügel alleen aus helle
sieh den wind wehen

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Gerhard Jaeger (Text und Foto): Diese Frau

. . . . . . . . .. Diese Frau mit dem Gesicht das so alt ist, doch sehe ich genauer hin springt es auf das Mädchen flüstert der Wind bist du das Gras bin ich ich streichle dich

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Diese Frau
mit dem Gesicht
das so alt ist,
doch sehe ich
genauer hin
springt es auf

das Mädchen
flüstert
der Wind
bist du
das Gras
bin ich

ich streichle
dich

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Christian Rempel: Schneewittchenadaption

Schneewittchenadaption (nicht besser, nur ein bisschen anders) Auf sieben Stühlen habe ich gesessen, An sieben Tischen hat es mir geschmeckt. Das Böse hat mich nicht vergessen, der Spiegel hat mich ihr entdeckt. Und immer war ich zu naiv, das Unglück nahte, war ich mal allein. Fiel dreimal in den Schlaf so tief, fiel dreimal auf das Böse rein. Und sieben Tode wäre ich gestorben, wenn einer nicht gestolpert wär, und wieder ward um mich geworben, verwundert sah ich um mich her. Denn Märchenprinzen gibt's wie Sand am Meer. C.R. nach Christina Margret 13.5.2013 Original auf www.eitelkunst.de

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Schneewittchenadaption
(nicht besser, nur ein bisschen anders)

Auf sieben Stühlen habe ich gesessen,
An sieben Tischen hat es mir geschmeckt.
Das Böse hat mich nicht vergessen,
der Spiegel hat mich ihr entdeckt.

Und immer war ich zu naiv,
das Unglück nahte, war ich mal allein.
Fiel dreimal in den Schlaf so tief,
fiel dreimal auf das Böse rein.

Und sieben Tode wäre ich gestorben,
wenn einer nicht gestolpert wär,
und wieder ward um mich geworben,
verwundert sah ich um mich her.
Denn Märchenprinzen gibt’s
wie Sand am Meer.

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C.R. nach Christina Margret 13.5.2013

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Liane Fehler: Licht – Light

Meine Speise ist Licht während ich die Namen auf eure Steine schreibe Häng Gebete an die Bäume schicke Wünsche mit dem Wind erste Ahnung Endlichkeit lächelnde Erinnerung aufgerissen Gedankenweit nur Liebe lässt mich Angst vergessen

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Meine Speise ist Licht
während ich die Namen
auf eure Steine schreibe

Häng Gebete an die Bäume
schicke Wünsche mit dem Wind

erste Ahnung Endlichkeit
lächelnde Erinnerung
aufgerissen Gedankenweit

nur Liebe lässt mich
Angst vergessen

 

 Mai 2012

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Christian Rempel: Du bist nah

Ich kann nicht hören kann nicht sprechen so langsam ist die Datenbahn man meint dies sei ja kein Verbrechen es kommt ja auf das Wesen an Wie spürt man Beben und das Zittern der armen Seele Zwang ich weiß die Seele kann verwittern und bleibt betrübt ein Leben lang Ich weiß es, jedem gehts nicht besser hat jeder seinen Seelenschmerz ich bin wie alle auch...

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Ich kann nicht hören kann nicht sprechen
so langsam ist die Datenbahn
man meint dies sei ja kein Verbrechen
es kommt ja auf das Wesen an

Wie spürt man Beben und das Zittern
der armen Seele Zwang
ich weiß die Seele kann verwittern
und bleibt betrübt ein Leben lang

Ich weiß es, jedem gehts nicht besser
hat jeder seinen Seelenschmerz
ich bin wie alle auch ein Esser
und habe kein besondres Herz

Des Lebens Sinn in Argumenten
er rauscht an meinem Ohr vorbei
die Vernunft kann mich nicht blenden
was normal ist – einerlei

Aus gar nichts hab ich diese Krise
die auch mein Dichten angenagt
ich innerlich im Nichts zerfließe
nichts ändert sich so oft`s auch tagt

Ich kann es doch nur selber wissen
ob ich auch anders leben kann
bin stärker noch als mein Gewissen
seit kurzem bin ich ja ein Mann

Ich würde gern an andre denken
wie ich es kann in guter Zeit
wenn Phantasie die Schritte lenken
ich so was hab wie Heiterkeit

Auch hätt ich gerne wieder Pläne
für Dich, für mich, die ganze Welt
und sorglos wie die weißen Schwäne
wär das Leben uns im Zelt

Du nimmst mich mit in Deiner Süße
und teilst mit mir die Lebenslust
Du weißt ich liebe Deine Füße
Du bist in meiner Männerbrust

09.02.03

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Liane Fehler: Lebenslast – Life burden

Lebenslast lass los In den Dingen steckt die Zeit umringt von der Vergangenheit bleibt Zukunft Hoffnung namenlos.

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Lebenslast
lass los
In den Dingen
steckt die Zeit
umringt
von der
Vergangenheit
bleibt
Zukunft
Hoffnung
namenlos.

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Gerhard Jaeger: Donegal

. . . . . . . . . . Donegal Grasschafe das Ich - Land im Regenpelz, Nebel das Land ein Weg, ich zwischen Stein oder Felsen, ich Wasser, fließe mit, Zeit Düfte schäumen im Torfdunkel, ich schwebe am Atlantik, Geliebter, weite dich abends beim schwarzen Bier im Rausch der rothaarigen Nächte, im Fiddeltanz, du und ich ein Trommelwirbel, Silberklang der Hirtenflöte, am morgen wandern wir dem herabfallenden Himmel zu

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Grasschafe
das Ich – Land im Regenpelz, Nebel
das Land ein Weg, ich
zwischen Stein oder Felsen, ich
Wasser, fließe mit, Zeit
Düfte schäumen
im Torfdunkel, ich
schwebe am Atlantik, Geliebter,
weite dich abends
beim schwarzen Bier im Rausch
der rothaarigen Nächte, im
Fiddeltanz, du und ich
ein Trommelwirbel, Silberklang
der Hirtenflöte, am morgen
wandern wir dem
herabfallenden Himmel
zu

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Gerhard Jaeger (Text und Foto): Denn der Morgen

. . . . . . . . . . Denn der Morgen trommelt gegen das Dunkel an Ausgeruhtheit mit Kühle auf der Haut dieser Frische, die Maigrün angeträumt ach drängen seine Hieben nicht ein in meine Stille, die lag im Haus beim Mut der sich erhebt gegen den Rufer: Du musst! Lauter tönen seine Hiebe nun fliehen meine Elfen und Freier Schmecken dir die Marmeladenbrote fragst du Ein Dickicht schließt sich unterm Bogen Licht

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trommelt  gegen das Dunkel
an Ausgeruhtheit mit
Kühle auf der Haut
dieser Frische, die
Maigrün angeträumt

ach drängen seine Hiebe
nicht ein in meine Stille,
die lag im Haus beim Mut
der sich erhebt
gegen den Rufer:
Du musst!

Lauter tönen seine Hiebe
nun fliehen meine Elfen und Freier

Schmecken dir die Marmeladenbrote
fragst du

Ein  Dickicht schließt sich
unterm Bogen Licht

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Christian Rempel: Sieben Dinge

. . . . . . . . . Sieben Rosen hat der Strauch sechs gehörn dem Wind Doch eine bleibet dass ich auch für Dich noch eine find Sieben Blätter hat das Glück ich geb sie alle hin find von der Liebe ich ein Stück wie leicht wird da mein Sinn Sieben Male rief ich Dich und niemals bliebst Du fort und kann ich Dich auch finden nicht so hab ich doch Dein Wort Alle Last und alle Müh sie stehn mir noch bevor doch schlafen sie bis morgen früh weil ich sie auserkor Sieben Zipfel hat mein Bett und sechs gehören Dir nur einen find ich gar zu nett er steht jetzt auf Papier C.R. 13.02.03 nach Berthold Brecht

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Christian Rempel Foto: Rosen

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 Christian Rempel Foto: Rosen

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Sieben Rosen hat der Strauch
sechs gehörn dem Wind
Doch eine bleibet dass ich auch
für Dich noch eine find

Sieben Blätter hat das Glück
ich geb sie alle hin
find von der Liebe ich ein Stück
wie leicht wird da mein Sinn

Sieben Male rief ich Dich
und niemals bliebst Du fort
und kann ich Dich auch finden nicht
so hab ich doch Dein Wort

Alle Last und alle Müh
sie stehn mir noch bevor
doch schlafen sie bis morgen früh
weil ich sie auserkor

Sieben Zipfel hat mein Bett
und sechs gehören Dir
nur einen find ich gar zu nett
er steht jetzt auf Papier

C.R. 13.02.03 nach Berthold Brecht

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Liane Fehler: Kreislauf – Circulation

Kreislauf Lichtblaue Ewigkeit Felsengräberküste schwarze Vögel kreisen am Himmel Wellen branden an Felsen verschwinden und werden neu geboren Wellen branden an Himmel schwarze Vögel Felsengräberküste Lichtblaue Ewigkeit

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smt - Boot am Strand

Foto von smt (Layout 2)

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Kreislauf

Lichtblaue Ewigkeit
Felsengräberküste
schwarze Vögel
kreisen
am Himmel
Wellen branden an
Felsen verschwinden
und werden neu geboren
Wellen branden an
Himmel
schwarze Vögel
Felsengräberküste
Lichtblaue Ewigkeit

Sommer 2013

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Christian Rempel: Projektionsfläche

Du wünschst Dir keine Projektion und sagtest mir vor Zeiten schon das alles, alles bleibt wie`s ist - wie genau Du das bemisst -

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Du wünschst Dir keine Projektion

und sagtest mir vor Zeiten schon

das alles, alles bleibt wie`s ist

– wie genau Du das bemisst –

 24.07.03

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Lars Steger: mein thüringer tal

mein thüringer tal weiße welt so eng und weit schneehauch überm harsch

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mein thüringer tal
weiße welt so eng und weit
schneehauch überm harsch

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