Tag Archives: * November 3

Malack Silas: “Stunning landscapes and marshland” “fantastische Landschaft – Marschland”

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Somewhere in Bestensee...Stunning landscapes and marshland

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Somewhere in Bestensee...Stunning landscapes and marshland

Chronik 2014 – Veranstaltungshinweis: „Art unites us – Kunst vereint uns“ zur feierlichen Eröffnung der Ausstellung am Freitagabend dem 5. Dezember 2014

Die Eröffnung der ersten Kunstausstellung unseres Malaika-Projekts möchten wir mit Musik, Tanz und Poesie feiern. Unter dem Motto „Art unites us - Kunst vereint uns“ laden Künstler ein: am Freitag 5. Dezember 2014 ins Mehrgenerationen-Haus Königs Wusterhausen Beginn: 19 Uhr. Zu sehen werden sein: Bilder der Maler Malack Silas und Gerhard Jaeger sowie Skulpturen von Moses Kudakwashe Dzirutwe. Für einen kurzweiligen Abend mit Musik, Tanz und Poesie sorgen: ▶ die Gruppe Lejla mit orientalischen Tänzen ▶ Gospelchor Senzig mit einem stimmungsvollen musikalischen Repertoire ▶ die multimedia Show liegt in Regie von Jens-Uwe Miethling neben weiteren Überraschungsgästen möchten ▶ eine Prise Poesie in den Abend streuen: Lars Steger, Gerhard Jaeger und Liane Fehler vom Verein „Eitel Kunst“. Liane Fehler Onlineredaktion Dieser Artikel wird auf der Startseite gehalten, weil wir uns viele Gäste bei dieser Veranstaltung wünschen. :)

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Die Eröffnung der ersten Kunstausstellung unseres Malaika-Projekts möchten wir mit Musik,
Tanz und Poesie feiern. Unter dem Motto „Art unites us – Kunst vereint uns“ laden Künstler ein:

 am Freitag 5. Dezember 2014

ins Mehrgenerationen-Haus Königs Wusterhausen

Beginn: 19 Uhr.

Zu sehen werden sein: Bilder der Maler Malack Silas und Gerhard Jaeger sowie

Skulpturen von Moses Kudakwashe Dzirutwe.

Für einen kurzweiligen Abend mit Musik, Tanz und Poesie sorgen:

▶ die Gruppe Lejla (Milana Michajlowa & friends) mit orientalischen Tänzen

Gospelchor Senzig  mit einem stimmungsvollen musikalischen Repertoire

▶ die multimedia Show liegt in Regie von Jens-Uwe Miethling

▶ neben weiteren Überraschungsgästen

▶ möchten eine Prise Poesie in den Abend streuen:
Lars Steger, Gerhard Jaeger und Liane Fehler vom Verein „Eitel Kunst“.

Liane Fehler Onlineredaktion

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Gerhard Jaeger: Stadtvögel

Stadtvögel Buntgefiedert oder federlos, egal Vögel sind halt Vögel Möchte meinen Vogelfrei die Vögelei Auwei - Nun glaubt man Hier wäre Schluss Nein, nein da fehlt doch noch Der Ikarus Auch ein bunter Flieger Auch ein Fluggerät Etwas nah am Sonnenfeuer Ungeheuer Alles zu spät Weil man aber gerne wüßt Wie’s weiter geht Stadtvögel, alles Klar? Mensch fliegt doch selber Naja -

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“Stadtvögel”

Buntgefiedert oder
federlos, egal
Vögel sind halt Vögel
Möchte meinen
Vogelfrei die Vögelei

Auwei -

Nun glaubt man
Hier wäre Schluss
Nein, nein da fehlt doch noch
Der Ikarus

Auch ein bunter Flieger
Auch ein Fluggerät
Etwas nah am Sonnenfeuer
Ungeheuer
Alles zu spät

Weil man aber gerne wüßt

Wie’s weiter geht
Stadtvögel, alles Klar?
Mensch fliegt doch selber

Naja -

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Gerhard Jaeger: Der letzte Traum

"Der letzte Traum" . Ach Kleiner was wirst du erzählen wenn du erwachst nun: einen Mond habe ich geträumt rot, wie der Untergang der Sonne im Wolkenbett ach Kleiner, schnarchen, ich meine konnte er das der Untergang nun: gehört habe ich nichts, aber stundenlang träumte ich den Mond feurig, aber Wind zog an der Decke ach Kleiner, kam er aus dem Verstecke und was träumtest du exakt nun: er war dann nackt, der Mond ach Kleiner, sollte er sich schämen dort oben entblößt und wusste er von deinem Traum nun: wohl kaum

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Der letzte Traum

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Ach Kleiner was wirst du erzählen
wenn du erwachst

nun: einen Mond habe ich geträumt
rot, wie der Untergang
der Sonne im Wolkenbett

ach Kleiner, schnarchen, ich meine
konnte er das der Untergang

nun: gehört habe ich nichts, aber
stundenlang träumte ich den Mond
feurig, aber Wind zog an der Decke

ach Kleiner, kam er aus dem Verstecke
und was träumtest du exakt

nun: er war dann nackt, der Mond

ach Kleiner, sollte er sich schämen
dort oben entblößt und
wusste er von deinem Traum

nun: wohl kaum

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Gerhard Jaeger: Salve – Lied ohne Verben

. . . . . . . . .. "Salve" . Lied ohne Verben Ein Meer Eine Tür Ein Tor Eine Welt Eine Hoffnung Ein Floss Eine Angst Ein Fluchtversuch Eine Salve Ein Aufschrei Eine Welt Ein Verlierer Ein Meer

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Salve

Lied ohne Verben

ein Meer

Eine Tür
Ein Tor
Eine Welt

Eine Hoffnung

Ein Floss
Eine Angst
Ein Fluchtversuch

Eine Salve

Ein Aufschrei
Eine Welt
Ein Verlierer

Ein Meer

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Salve
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akustische Untermalung und Interpretation: Gerhard Jaeger
Text, Foto und Audiobetrag  von Gerhard Jaeger
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Foto von Malack Silas

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Malack Silas: Fotos im Blog (Auswahl 1) – Photos in the blog (selection 1)

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Christian Rempel: Die Wende – ein Lyrikbeitrag – Audio

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Christian Rempel: Aufforderung

Aufforderung Herbst, Du siehst Dir gar nicht ähnlich viel Wärme noch – ist ungewöhnlich der Wind bleibt aus, wo bleibt er nur? wie viele Blätter noch im Parcours Solln wir die Bäume selber schütteln das letzte Blatt herniederrütteln? Sie eigenhändig kolorieren willst Du uns an der Nase führen? Nun herbstle doch mal, fang schon an dass man daran dann sehen kann: Die Natur weiß, was sie tut der Mensch tut ihr nur selten gut C.R. 2.11.2014

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Herbst, Du siehst Dir gar nicht ähnlich
viel Wärme noch – ist ungewöhnlich
der Wind bleibt aus, wo bleibt er nur?
wie viele Blätter noch im Parcours

Solln wir die Bäume selber schütteln
das letzte Blatt herniederrütteln?
Sie eigenhändig kolorieren
willst Du uns an der Nase führen?

Nun herbstle doch mal, fang schon an
dass man daran dann sehen kann:
Die Natur weiß, was sie tut
der Mensch tut ihr nur selten gut

C.R. 2.11.2014

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Liane Fehler: Herbstlied

Herbstlied Frank Partusch gewidmet Die Erde atmet nach dem Sommer aus. Der See spiegelt ein kühles Blau er ruft nicht mehr: „Komm doch herein!“ und doch besuch ich ihn noch gern und alle Last von mir fällt wieder in sein Blau hinein Mit goldenem Sonnenlicht schreibt Herbst auf Ahorn, Eiche, Erle ein Gedicht Die gelben, roten, braunen Blätter raunen sieh uns nur an und ...

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Frank Partusch gewidmet

Die Erde atmet nach dem Sommer aus.
Der See spiegelt ein kühles Blau
er ruft nicht mehr: „Komm doch herein!“
und doch besuch ich ihn noch gern
und alle Last von mir
fällt wieder in sein Blau hinein

Mit goldenem Sonnenlicht
schreibt Herbst
auf Ahorn, Eiche, Erle ein Gedicht
Die gelben, roten, braunen Blätter raunen
sieh uns nur an und
füll Dein Herz mit frohem Staunen

Mein Freund der Wind regiert -
die Blätter fallen sacht
oder sie fliegen -
Sie tanzen, wie ich tanzen möcht -
der Himmel ist so weit und schön
wär ich ein Blatt, dann würd ich voller
Übermut ganz leicht über die Lande wehn

Das Leben feiert sich – die Früchte sind gereift
die jungen Schwäne, Reiher sind nun groß
Sie spürn, wie ich, hier schließt sich der Kreis
und fliegen kräftig Flügel schlagend los.

Oktober 2014

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Liane Fehler: Minuten rieseln – Minutes trickle

Minuten rieseln durch den Tag die Wolken schieben schwarz durch nackte Bäume lustige Lieder sind längst gesungen werfe Ballast ab und hoff auf neue Träume

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Foto: Wolken – quarknet
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Minuten rieseln
durch den Tag*
die Wolken schieben schwarz*
durch nackte Bäume*
lustige Lieder sind*
längst gesungen*
werfe Ballast ab und*
hoff auf neue Träume

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*2011

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Christian Rempel: Utopia

... Utopia – zweiter Tag Die Einfahrt verrifft, die Jugend, wie schade: versoffen, bekifft, und die Alten malade.

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Foto von Antje Sadig

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Utopia – erster Tag

Schiff zum Weltenrand,
Seeschlange bade!
Utopia noch unerkannt.
Wo sind nur Deine Gestade?

Das GPS spinnt!
Das ist der Rand der Welt.
Novalis hier beginnt,
allein auf sich gestellt.

Du bist – ich glaub es – Utopia

Utopia – zweiter Tag

Die Einfahrt verrifft,
die Jugend, wie schade:
versoffen, bekifft,
und die Alten malade.

Werbebanner für alles,
Dudelradio und TV.
Bild eines Augiasstalles,
Geilheit auf alles was frau.

Ist nicht – nun glaub mir –

Utopia

Utopia – dritter Tag

Die Jugend wehrhaft,
die Kassen gefüllt,
alle in traute Stille gehüllt.
technisch in Meisterschaft.

Ein jeder in Arbeit,
so er nicht befreit.
Für alles ist Zeit,
bis zur Unendlichkeit.

Du bist – ich glaub es –

Utopia

Utopia – vierter Tag

Hoffart als wahre Natur,
Bitten zu Tode geschwiegen.
Freiheit ist`s pur,
wenn bei Huren sie liegen.

Wahl gibt es alle paar Jahr,
dass nichts anbrennt:
„Wählt, was ihr nie erkennt!“
Mitgefühl nur gegen bar.

Ist nicht – glaub ja nicht –

Utopia

Utopia – heute

Des weisen Hauptes Krone,
Zierrat wem Zierrat gebührt,
die Königin nicht ohne,
das Schloss gut aufgeführt.

Und wie ich mich verneige,
kehr ich vor’m eignen Haus,
das GPS ist aus,
in Sphären schon eine
Geige!

Das ist – so glaub nur – Utopia

Aus der Literaturbox 2012 von Christian Rempel

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Aus der Anthologie unDichternebel: 2001 – 2015 – Liane Fehler: Arabeske

Arabeske heißt mein wildes Pferd es trug mich im Teufelsritt durch den Frühling in den Sommer bis zu dieser Nacht gelange durch die Gärten „de Aranjuez“* auf die Mondsichel weiches Licht fließt auch auf die allein Träumenden über die traurigen, großen Kinder die erwachsen tun

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dunkle-wolken-k  http://quarknet.de/wetter-fotos.php

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Arabeske

heißt mein wildes Pferd
es trug mich im Teufelsritt
durch den Frühling
in den Sommer
bis zu dieser Nacht
gelange durch die Gärten
„de Aranjuez“*
auf die Mondsichel
weiches Licht fließt
auch auf die
allein Träumenden
über die traurigen, großen Kinder
die erwachsen tun

Mein Blick findet
in der Ferne – Dich
Kommst Du?
Wartest Du?

Meinem Rappen
flüstere ich Deinen Namen ins Ohr
Fasse in seine Mähne
reite über die schwarzen Himmel
die Blauen – die Weißen

Sommer 2012*

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*Arabeske: orientalische Musikrichtung arabischen Ursprungs, die Texte handeln oft von unerfüllter Liebe und dem Leiden an der Welt.
* Concerto de Aranjuez von Joaquín Rodrigo zählt zu den populärsten Musikstücken des 20. Jahrhunderts.
 
Das Gedicht wurde veröffentlicht in der Jubiläumsanthologie: “unDichterNebel” 2001 – 2015
(ISBN  978-3-941394-40-7 / Osiris Druck Lpz.)
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