• Vereinsinformation: Unsere Treffen unter dem Motto „Lesen und Schreiben“ alle Termine im Jahr 2017

    „Lesen und Schreiben“- Terminplan 2017 Inspiration, Gedankenaustausch und Gemeinschaft erleben * Liebe Eitle Künstler und Freunde der UnDichter, Annett hat mir diesen Plan erfreulicherweise zukommen lassen. Das ist schön für alle, die weit im Voraus diese Termine planen möchten. (Wer auf die Überschrift hier im Artikel klickt, kann die Tabelle auf den eigenen PC laden.) […]

  • Aktueller Überblick Termine des „Eitel Kunst e.V. – eine Sammlung unDichter“ (EKeV.) – “Lesen und Schreiben” 2016

    Inspiration, Gedankenaustausch und Gemeinschaft erleben* Mittwoch 12.10.16 ab 16.30 Uhr Stadtbibliothek Wildau Mittwoch 09.11.16 16.30 Uhr Stadtbibliothek Wildau Mittwoch 14.12.16 16.30 Uhr Stadtbibliothek Wildau

  • Zum Herbstbeginn ein Foto von smt

    smt - Foto:

    Liebe Eitle Künstler und Freunde der UnDichter
    mit diesem Foto von smt wünsche ich Euch Allen eine schöne Herbstzeit.

    Herzliche Grüße
    Liane Fehler (Onlineredaktion).

    ▶ Hinweis: Dies ist eine Vorschau. Um diesen Artikel zu öffnen, bitte in die türkisfarbene Überschrift oder auf das Wort “Weiterlesen” klicken.
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  • smt: Schritte

    (Un)Ruhe
    Aufwachen! ↓↑ Nicht aufwachen!
    Los machen: ↓ ↑ Was noch machen?
    Lust entfachen! ↓ ↑ Leid entfachen.
    Nichts zu lachen… ↓ ↑ Fremdes Lachen.
    Träume krachen. ↓↑ Gehe krachen.
    Hab‘ ihn voll, den Rachen.

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  • Jubiläumsanthologie: “unDichterNebel” 2001 – 2015 von Autoren des Eitel Kunst e.V ab sofort im Buchhandel

    Liebe “Eitlen Künstler” und Freunde der “UnDichter”,

    mir wurde die große Ehre und Freude zuteil, hier in unserem Blog verkünden zu dürfen, dass die eben erschienenen Jubiläumsanthologie: “unDichterNebel” 2001 – 2015 von Autoren des Eitel Kunst e.V ab sofort auch im Handel unter der ISBN 978-3-941394-40-7 / Osiris Druck Lpz. bestellt werden kann.

    Gerhard Jaeger und Annett Goldberg haben mit Sorgfalt und Sachverstand geeignete Texte, Bilder und Zeichnungen für die Herausgabe der Jubiläumsanthologie: “unDichterNebel” 2001 – 2015 ausgewählt.
    Unsere Freude ist groß, dass unser Verein Eitel Kunst, entgegen der Befürchtungen von Bedenkenträgern, nun schon ein Vierteljahrhundert bestehen konnte und …

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sibyll maschler: Für B.

by

sybill maschler IMG_4736

Für B.

Wir wollten Blumen pflücken
streuen in Gärten und von lichten Brücken
auch in Gassen Gossen und Tunneln
atmen wachsen
und scheinen
Unmögliches
voneinander zu verlangen
Du bist nicht ganz
zerrissen
zitierst Kleist
>was brauchen wir, als nur uns selbst<
und dennoch
suchtest du
mich
Worauf gründest du dich
wenn du glaubst
ich sei stark genug
dir beizustehen
in deinem splitternden Schmerz
Warum wähltest du mich
diese Schwere mit dir zu teilen
schon jetzt
zerschelle ich an dir
Wie einander bloß halten

sibyll maschler

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Treffen und Termine des „Eitel Kunst e.V. – eine Sammlung unDichter“ im Jahr 2017 von April bis Dezember

by

Vereinsinformation: Termine im Jahr 2017

Liebe “Eitlen Künstler”und Freunde der “UnDichter”,

zu Eurer Information: es gibt eine Anpassung hinsichtlich des Veranstaltungsortes (farbig hervorgehoben) für das geplante Seminar vom 01. – 03.09.2017. Es wird in Jahnishausen (bei Riesa) sein.

Liane Fehler Onlineredaktion

Am         Datum                 Veranstaltung                Treffpunkt

Mittwoch            12.04.2017         16.30 Uhr           Stadtbibliothek Wildau

Mittwoch            10.05.2017         16.30 Uhr           Stadtbibliothek Wildau

Mittwoch            14.06.2017         16.30 Uhr           Stadtbibliothek Wildau

Samstag             15.07.2017         16.00 Uhr           in Pankow

Mittwoch            09.08.2017         16.30 Uhr           Stadtbibliothek Wildau

Fr – So              01. – 03.09.2017  Seminar            Jahnishausen (bei Riesa)

Mittwoch            13.09.2017         16.30 Uhr           Stadtbibliothek Wildau

Mittwoch            11.10.2017         16.30 Uhr           Stadtbibliothek Wildau

Mittwoch            08.11.2017         16.30 Uhr           Stadtbibliothek Wildau

Mittwoch            13.12.2017         16.30 Uhr           Stadtbibliothek Wildau

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sibyl maschler (Text und Bild): Blickwinkel

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Blickwinkel

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Es war in einem großen, verwilderten Park mit alten, knorrigen Bäumen. Auf der einen Seite grenzte dieser Park an einen Fluss, auf der anderen Seite stand ein Turm aus Backsteinziegeln auf einer seichten Anhöhe. Ein Mann, mit mehrsilbigem Namen, ging dort häufig spazieren. Im Sommer lief er lange über die kniehohen Wiesen und die unebenen, erdigen Wege, lehnte an den Bäumen, sah in den hohen Himmel oder saß auf einer Bank. Wenn er saß, dann war er ganz rund, das Kinn Richtung Brustbein gebeugt, als wolle er sein Haupt senken zum Herzen hin. Wie zu einer Kugel gerundet, in den Händen ein Buch haltend oder einen Gegenstand, den er zwischen den Fingern bewegte, war sie ihm irgendwann aufgefallen. Sie kam selten in den Park, aber wenn sie kam, war sie fast durchsichtig. Und sie kam so still, dass er, ob der Stille, die vorüberschwebte, den Kopf hob. Meistens war ihr Haar ein wenig zerzaust, umspielte ein schlichtes Kleid ihren Körper bis hin zu den Knien. Ihre flachen Schuhe hinterließen kaum einen Abdruck im Boden. Sie schien so leicht zu sein. Eines Tages nahm er einen alten Bildband mit in den Park. Die Seiten waren schon etwas vergilbt und fühlten sich ein wenig rau an. Auf dem braunen Leineneinband prangten die leicht verschnörkelten Buchstaben  >Schönes Italien<. Als das Buch offen auf seinem Schoß lag und er die Seiten gemächlich umblätterte, sprach er sie, als sie langsam vorüberging, leise an. Er wollte ihr die Bilder aus dem Buch gern zeigen und all die schönen Landschaften mit ihr teilen. So kamen sie über diese An- und Aussichten und gleichsam über die offene, klangvolle italienische Sprache ins Gespräch. Sie erzählte ihm von ihren Reisen nach Rom und Venedig, von den vollen Gassen und Plätzen, weshalb sie die weiten, teilweise noch urbanen Landstriche von Kalabrien und Sizilien noch viel schöner fände. Sie berichtete von der Fülle im Norden und der heilsamen Kargheit des Südens. Ach, und erst diese Oliven- und Zitronenbäume dort, die Schattierungen der Farben und die Gerüche der Früchte! Sie kam ins Schwärmen. Nach etwa einer Stunde brachen sie dann aber auf und verabredeten sich für ein nächstes Mal. Als sie sich schon ein paar Meter voneinander entfernt hatten, rief er ihr nach, dass er frisches, vielleicht noch lauwarmes Baguette mitbringen würde. Und sie entgegnete ihm rasch, dass sie Pesto aus Basilikum und angerösteten Nüssen dazu anrichten wolle. Bei jenem folgenden, kleinen Picknick auf der Bank, sprachen sie über ihre Namen. Den ihren konnte man ab der Hälfte auch rückwärts lesen, ohne eine Klangveränderung zu hören. Ihr Name bestand aus drei Silben und enthielt zwei Konsonantendoppelungen. Annabell. Seit jeher fühlte sie sich wohl, wenn sie so genannt oder gerufen wurde. Annabell war weder zu häufig hörbar noch zu selten, als dass man den Namen bei etwaigen Nennungen wiederholen oder gar buchstabieren musste. Auch sein Name bestand aus drei Silben, aber dafür hatte er selbst gesorgt. Die ursprüngliche Fassung war um eine Silbe länger gewesen, doch diese entsprach ihm nicht, nicht seinem Rhythmus- und Wohlgefühl. Außerdem sprach er mit sehr hohem Tempo, so dass ihn die Länge des Namens hinderte, wenn er angesprochen wurde oder die Buchstabenfolge selbst notierten musste. Auch nach  dem Tag, an welchem sie über ihre Namen gesprochen hatten, verabredeten sie sich für weitere Begegnungen im Park. Die Wiese war zu dieser Zeit saftig und in das Grün hatten sich Löwenzahn, Margeriten und lilafarbenen Winden gemischt. Einmal brachte er einen Bumerang mit und zeigt ihr, wie dieser zu werfen sei. Man musste einen bestimmten Winkel beachten, damit der Bumerang auch wieder zum gewünschten Ort zurückkehrte. Außerdem waren viel Kraft und Schwung von Nöten. Er veränderte immer wieder Blicke und Winkel, bevor er zum Wurf ansetzte. Für sie war es schwierig, den Bumerang entsprechend zu werfen. Es schien ihr, als wolle er ihre Blicke all zu sehr lenken, nicht nur zum Himmel und auf Erden. So kam es, dass  ihr die Würfe in die Ferne gelangen, aber die Rückkehr nur selten. Es folgte die Zeit, als sie sich auch manchmal zur Nacht dort verabredeten. Der Sommer war vergangen und die Blätterfärbung längst vorüber. Viele Bäume waren kahl und die Büsche durchlässig geworden. Sie liebten es, wenn sie durch das hohe Laub schlurften und die braunen Blätter dabei empor stoben. Da brachte er eine Fackel mit, um die Dunkelheit zu befeuern und ihr Antlitz in anderem Schein zu sehen. Sie gingen damit bis zum entlegenen Fluss und dann wieder zurück, entlang der Anhöhe, auf die große Wiese. Nachts nannte er sie Bella oder Anna, je nach Stimmung, die ihm gerade entsprach. Ganz selten, wenn er glaubte, dass sie ihn nicht mehr hören konnte, sprach er die Silben leise vor sich hin: Bella Anna; und erinnerte sich an ihr erstes Gespräch. Als der Mond zur Sichel geformt war, brachte er seinen Bumerang wieder mit. Sie hatten lange nicht damit geworfen. Annabell fehlte noch immer die Übung, wie der Winkel besser gelänge. Sie schaute ihm lieber zu, mochte aus der Distanz von ihm das Werfen lernen. Beide machten sich einen Spaß daraus, nach dem ins Laub gefallenen Bumerang um die Wette zu laufen. Vielleicht waren zwei oder gar drei ausgelassene Stunden vergangen, in denen sie gelaufen, gelacht und getobt hatten. Sie schienen wie Kinder und wollten sich nun wieder verabschieden, um nach Hause zu gehen. Doch er wünschte einen letzten, weiten Wurf. Es sollte, so sagte er, ein großer Wurf werden. Als sie nach dem Bumerang suchten, war Annabell schneller als er. Sie bückte sich, gab ihm rasch ihren letzten Buchstaben vom eigenen Vornamen in die Hand, und er griff, übermütig im Spiel, nach dem vermeintlichen Bumerang, nahm Maß und alle Kraft zusammen und schleuderte ihn hinauf bis zum fernen Mond. Dort verhakte sich der Winkel im Gestein des Planeten und ward nie mehr auf  Erden gesehen.

Und wenn sie nicht gerade einen Schuldschein einlöste oder eine Urkunde unterschrieb, schätzte sie die verkürzte Schreibweise ihres Namens. Er hatte in ihr etwas angestoßen und abgelöst. Doch es fehlte ihr nichts, vielmehr hatte er sie von Überflüssigem befreit. So erinnerte sie sich seiner immer und immer wieder neu.

2015

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Christian Rempel und Lars Steger bitten um Beiträge zum neuen Gedankenwasser – Redaktionsschluss ist Ende September 2016

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Termine drücken – das nächste Gewa muss zusammen und raus

Liebe Vereinsmitglieder und Sympathisanten der eitlen Kunst. Bitte durchforstet doch mal eure letzten Werke in Hinblick auf Veröffentlichbarkeit im GeWa 128. Es sind wieder alle Genres gefragt, außer dass wir keine CD mit etwa Selbstgesungenem beilegen können. Wer aber immer noch dichtet, Prosa schreibt, Noten oder Bilder zu Papier bringt, ist herzlich eingeladen, das Lars‘ und meiner Redaktion zu überantworten. Da unser Schreibtisch noch fast leer ist, können es gerne auch längere Passagen sein, die wir Autoren einräumen können. Redaktionsschluss soll Ende September sein.

Mit Grüßen aus dem jetzt in Zeuthen angesiedelten Gedichtladen

Christian

 

 

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Veranstaltungshinweis – Ausstellung: Ein Lebensweg – Werke von Dorit Brückner

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Liebe Freunde und Mitglieder der „Eitel Kunst e.V.“,
es gibt wieder eine schöne Gelegenheit, sich gemeinsam zu einem Kunstevent zu versammeln. Am letzten Freitag habe ich gemeinsam mit Dorit die Bilder im Ausstellungsraum gehängt. Nun ist alles vorbereitet und kann inzwischen schon von interessierten Bürgern besichtigt werden. Alles ist durchdacht, der Lebensweg kann quasi bildhaft nachvollzogen werden.

Die Bilder und Werke von Dorit Brückner zum Ausstellungsthema: „Ein Lebensweg“ werden vom 14. 5. 2016 bis zum 12. 8. 2016 im Informationszentrum in Prieros gezeigt. Das Informationszentrum befindet sich in 15754 Prieros, Dorfstraße 18 a.
Telefonische Anfragen sind möglich unter dieser Nummer: 03376 8208930.

Am Sonntag dem 22. Mai 2016 wird es gegen 15:00 Uhr im Informationszentrum in Prieros eine Vernissage mit einer Lesung von Dorit Brückner geben. Der Eintritt ist frei. Alle interessierten Mitbürger sind ganz herzlich dazu eingeladen.

Bei dieser Gelegenheit besteht auch die Möglichkeit, mit der Malerin persönlich zu sprechen. Die Texte, die von Dorit Brückner bei dieser Veranstaltung vorgetragen werden, haben alle einen Bezug zu ihren Bildern. „Ein Lebensweg“ in Wort und Bild, eine jung gebliebene Künstlerin lädt sie ein, teilzuhaben an den Erfahrungen und Gedanken, die in ihre Kunstwerke eingeflossen sind.

Ich wünsche der Ausstellung aufgeschlossene Besucher und hoffe, dass möglichst viele diese Gelegenheit wahrnehmen. Es lohnt sich bestimmt. Wer von Euch dazu hier seine Eindrücke und Empfindungen schildern möchte, möge sich bitte ermutigt fühlen, dies zu tun.

Liane Fehler Onlineredaktion

▶ Einladung zur Ausstellung: Ein Lebensweg – Werke von Dorit Brückner


 

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