Categotry Archives: Anthologien und Themenhefte des Eitel Kunst e. V.

0

Lars Steger: Fern – Weh

Fern – Weh die Mauer fiel und wie die Trabbis wurden die Panzer verramscht um Platz zu schaffen für neues Gerät die Einen kamen ins Museum die Anderen an ferne Fronten gegen Freiheitskämpfer oder Terroristen hier wuchsen die Zäune an den Ufern in den Wäldern nur in der Ferne wurden noch Mauern gebaut babylonisch hoch durch heiliges Land wie Wüsten wo man den Stacheldraht einst zuerst zerschnitt zog man nun NATO-Drahtrollen wie lang dauert es hier noch bis wieder tödliche Schüsse fallen wer gibt den Befehl Aug. / 29.9. / 15.10.2015 Die Erstveröffentlichung dieses Textes erfolgte im Flucht-Heft, der Publikation des Eitel Kunst e.V. – außerhalb der Gewa-Reihe das große Sonderheft zum Thema FLUCHT.

by

*

Fern – Weh

die Mauer fiel und wie die Trabbis
wurden die Panzer verramscht
um Platz zu schaffen für neues Gerät

die Einen kamen ins Museum
die Anderen an ferne Fronten
gegen Freiheitskämpfer
oder Terroristen

hier
wuchsen die Zäune
an den Ufern
in den Wäldern

nur in der Ferne
wurden noch Mauern gebaut
babylonisch hoch
durch heiliges Land
wie  Wüsten

wo man den Stacheldraht
einst zuerst zerschnitt
zog man nun NATO-Drahtrollen

wie lang dauert es hier noch
bis wieder tödliche Schüsse fallen
wer gibt den Befehl

Aug. / 29.9. / 15.10.2015

Die Erstveröffentlichung dieses Textes erfolgte im Flucht-Heft, der Publikation des Eitel Kunst e.V. – außerhalb der Gewa-Reihe das große Sonderheft zum Thema FLUCHT.

0

GeWa-Abo: Zusatzheft – Sonderheft zum Thema FLUCHT

Liebe GeWa-Lesefreunde, soeben ist die neueste Publikation des Eitel Kunst e.V. - außerhalb der Gewa-Reihe - erschienen: Unser großes Sonderheft zum Thema FLUCHT. Das 60seitige Heft versammelt Texte von 10 Autoren und beschäftigt sich mit allen Facetten von Flucht: aus dem Alltag, aus einer Beziehung, vor dem Krieg, vor dem Chef, der Sucht… Wer auch ein Exemplar dieses Sonderheftes abhaben möchte, gebe bitte Bescheid: Ich schicke es dann zu! Seid herzlich gegrüßt von Annett Goldberg P.S.: Der üppige Heftumfang erfordert einen Sonderbeitrag von 5 Euro.

by

*

*

Liebe GeWa-Lesefreunde,

soeben ist die neueste Publikation des Eitel Kunst e.V. – außerhalb der Gewa-Reihe – erschienen:
Unser großes Sonderheft zum Thema FLUCHT.
Das 60seitige Heft versammelt Texte von 10 Autoren und beschäftigt sich mit allen Facetten von Flucht:
aus dem Alltag, aus einer Beziehung, vor dem Krieg, vor dem Chef, der Sucht…
*
Wer auch ein Exemplar dieses Sonderheftes abhaben möchte, gebe bitte Bescheid: Ich schicke es dann zu!
*
Seid herzlich gegrüßt
von Annett Goldberg
*
P.S.: Der üppige Heftumfang erfordert einen Sonderbeitrag von 5 Euro.
0

Lars Steger und Liane Fehler – Feedbacks zum thematisch aufbereitetem Heft: Flucht von Annett

Liebe “Eitlen Künstler”, dies ist eine weiteres Feedback zum thematisch aufbereitetem Heft: Flucht von Annett. (FLUCHT ist der Themenvorschlag für das Herbstseminar 2015 des Eitel Kunst e.V.) Lars schreibt:." Endlich habe ich mal einen Grund, auf diesem Kanal zu kommunizieren: Dicker Dank an Annett für ihr Hand-out-Heft „Fluchten“! Und an sie und Gerhard für ihre Übersichten zum Thema. Seit langem habe ich nicht mehr sowas Anregendes gelesen – da hatte man gleich Lust, drin rumzuschmieren, Eigenes zu ergänzen. Tolle Texte, die da gefunden wurden zum Thema. So anregend, dass selbst die leere Seite für Notizen von mir gleich genutzt wurde. Rätselhafter Rilke. Der Text von Schnurre zwingt zum Lautlesen bis einem der Atem stockt. Danke aus dem Bücherasyl – Lars" Ein Danke an Lars für die Rückmeldung. Ich bin auf weitere Wortmeldungen von Euch gespannt. Liebe “Eitlen Künstler” und Freunde der “UnDichter”, Ihr könnt neben Texten gern auch Fotos, Bilder, eine Skizze (wie Gerhard ) oder etwas ganz anderes senden. Ich hoffe, wie beim Thema Heimat gibt es wieder eien Vielstimmigkeit. Das Thema aus der Sicht von unseren “Eitlen Künstler” bearbeitet zu sehen, verspricht spannend zu werden. Ich freue mich über Eure Beteiligung und Beitrge. Eine weitere Aufgabe, an der wir wachsen können. Übrigens jede Art von Ergänzung ist gefragt. Ideen, Hinweise oder interessante Links würde ich auch gern unserer Netz-Community vorstellen. Liane Fehler Onlineredaktion

by

*

Liebe “Eitlen Künstler”,
dies ist eine weiteres  Feedback zum thematisch aufbereitetem Heft: Flucht von Annett.
(FLUCHT ist der Themenvorschlag für das Herbstseminar 2015 des Eitel Kunst e.V.)
Lars schreibt:.“ Endlich habe ich mal einen Grund, auf diesem Kanal zu kommunizieren: Dicker Dank an Annett für ihr Hand-out-Heft „Fluchten“!  Und an sie und Gerhard für ihre Übersichten zum Thema. Seit langem habe ich nicht mehr sowas Anregendes gelesen – da hatte man gleich Lust, drin rumzuschmieren, Eigenes zu ergänzen. Tolle Texte, die da gefunden wurden zum Thema. So anregend, dass selbst die leere Seite für Notizen von mir gleich genutzt wurde. Rätselhafter Rilke. Der Text von Schnurre zwingt zum Lautlesen bis einem der Atem stockt.
Danke aus dem Bücherasyl –
Lars“
Ein Danke an Lars für die Rückmeldung. Ich bin auf weitere Wortmeldungen von Euch gespannt.
Liebe “Eitlen Künstler” und Freunde der “UnDichter”, Ihr könnt neben Texten gern auch Fotos, Bilder, eine Skizze (wie Gerhard ) oder etwas ganz anderes senden. Ich hoffe, wie beim Thema Heimat gibt es wieder eien Vielstimmigkeit. Das Thema aus der Sicht von unseren “Eitlen Künstler” bearbeitet zu sehen, verspricht spannend zu werden. Ich freue mich über Eure Beteiligung und Beitrge. Eine weitere Aufgabe, an der wir wachsen können. Übrigens jede Art von Ergänzung ist gefragt. Ideen, Hinweise oder interessante Links würde ich auch gern unserer Netz-Community vorstellen.
Liane Fehler Onlineredaktion
0

Jubiläumsanthologie: “unDichterNebel” 2001 – 2015 von Autoren des Eitel Kunst e.V ab sofort im Buchhandel

Liebe “Eitlen Künstler” und Freunde der “UnDichter”, mir wurde die große Ehre und Freude zuteil, hier in unserem Blog verkünden zu dürfen, dass die eben erschienenen Jubiläumsanthologie: “unDichterNebel” 2001 – 2015 von Autoren des Eitel Kunst e.V ab sofort auch im Handel unter der ISBN 978-3-941394-40-7 / Osiris Druck Lpz. bestellt werden kann. Gerhard Jaeger und Annett Goldberg haben mit Sorgfalt und Sachverstand geeignete Texte, Bilder und Zeichnungen für die Herausgabe der Jubiläumsanthologie: “unDichterNebel” 2001 – 2015 ausgewählt. Unsere Freude ist groß, dass unser Verein Eitel Kunst, entgegen der Befürchtungen von Bedenkenträgern, nun schon ein Vierteljahrhundert bestehen konnte und ...

by

*

Liebe “Eitlen Künstler” und Freunde der “UnDichter”,

mir wurde die große Ehre und Freude zuteil, hier in unserem Blog verkünden zu dürfen, dass die eben erschienenen Jubiläumsanthologie: “unDichterNebel” 2001 – 2015 von Autoren des Eitel Kunst e.V ab sofort auch im Handel unter der ISBN  978-3-941394-40-7 / Osiris Druck Lpz.) bestellt werden kann.

Gerhard Jaeger und Annett Goldberg haben mit Sorgfalt und Sachverstand geeignete Texte, Bilder und Zeichnungen für die Herausgabe der Jubiläumsanthologie: “unDichterNebel” 2001 – 2015 ausgewählt.
Unsere Freude ist groß, dass unser Verein Eitel Kunst, entgegen der Befürchtungen von Bedenkenträgern, nun schon ein Vierteljahrhundert bestehen konnte und nach der Herausgabe  der Anthologie: Zwischen den Zeiten 1990 – 2000 mit dieser zweiten Anthologie “unDichterNebel” 2001 – 2015 ein weiteres Zeugnis über das lebendige Interesse und die Liebe zur Literatur unserer Autorengemeinschaft ablegt.

Über die Lesungen, die im Zusammenhang mit der Vorstellung der Anthologie “unDichterNebel” 2001 – 2015 veranstaltet werden, wird hier im Blog weiterhin regelmäßig informiert. Bei diesen Veranstaltungen besteht die Möglichkeit mit Autoren des Eitel Kunst e.V ins Gespräch zu kommen. Es besteht die Möglichkeit, nach den Lesungen, auch Bücher des Vereins Eitel Kunst zu erwerben und von den anwesenden Autoren signieren zu lassen.

  Liane Fehler Onlineredaktion

Jubiläumsanthologie unDichterNebel  2001 – 2015  Buch Titelseite                    Jubiläumsanthologie: “unDichterNebel” 2001 – 2015 von Autoren des Eitel Kunst e.V Buch Rückseite

Jubiläumsanthologie: “unDichterNebel” 2001 – 2015 (ISBN  978-3-941394-40-7 / Osiris Druck Lpz.)



Gerhard Jaeger – Bild: Hauseingang Wartelandschaft 25 – Bild aus der Anthologie unDichternebel: 2001 – 2015

▶ Hinweis: Dies ist eine Vorschau, um dieses Bild in voller Größe sehen zu können, bitte in die türkisfarbene Überschrift oder auf das Wort “Weiterlesen” klicken und den Artikel öffnen. ▶ Note: This is a preview. Please click in the turquoise-colored heading of the article, and you can see the pictures in full size Dieses Bild von Gerhard Jaeger war neben weiteren Exponaten der Kunstausstellung des Malaika Projektes “Art‬ unite us – Kunst vereint uns” im Rahmen einer Multimedia Show im Dezember 2014 im Mehrgenerationenhaus Königs Wusterhausen zu sehen.

by

Gerhard Jaeger - Bild: Hauseingang Wartelandschaft 25

*

Gerhard Jaeger: Bild “Hauseingang Wartelandschaft 25"

Gerhard Jaeger – Bild: Hauseingang Wartelandschaft 25

*

Dieses Bild von Gerhard Jaeger war neben weiteren Exponaten der Kunstausstellung des Malaika Projektes “Art‬ unite us – Kunst vereint uns” im Rahmen einer Multimedia Show im Dezember 2014 im Mehrgenerationenhaus Königs Wusterhausen zu sehen.

Das Bild wurde wurde veröffentlicht in der Jubiläumsanthologie: “unDichterNebel” 2001 – 2015
(ISBN  978-3-941394-40-7 / Osiris Druck Lpz.)

Gerhard Jaeger – Bild: Tulpen 57 – aus der Anthologie unDichternebel: 2001 – 2015

▶ Hinweis: Dies ist eine Vorschau, um dieses Bild in voller Größe sehen zu können, bitte in die türkisfarbene Überschrift oder auf das Wort “Weiterlesen” klicken und den Artikel öffnen. ▶ Note: This is a preview. Please click in the turquoise-colored heading of the article, and you can see the pictures in full size. Dieses Bild von Gerhard Jaeger war neben weiteren Exponaten der Kunstausstellung des Malaika Projektes “Art‬ unite us – Kunst vereint uns” im Rahmen einer Multimedia Show am 5.12.2014 im Mehrgenerationenhaus (MGH) Königs Wusterhausen zu sehen.

by

Gerhard Jaeger: Bild " Tulpen-57"

*

Gerhard Jaeger: Bild " Tulpen-57"

 

 Gerhard Jaeger – Bild: Tulpen 57

Dieses Bild von Gerhard Jaeger war neben weiteren Exponaten der Kunstausstellung des Malaika Projektes “Art‬ unite us – Kunst vereint uns” im Rahmen einer Multimedia Show im Dezember 2014 im Mehrgenerationenhaus Königs Wusterhausen zu sehen.

Das Bild wurde wurde veröffentlicht in der Jubiläumsanthologie: “unDichterNebel” 2001 – 2015
(ISBN  978-3-941394-40-7 / Osiris Druck Lpz.)

Gerhard Jaeger – Bild: Frau Geist 19 – aus der Anthologie unDichternebel: 2001 – 2015

▶ Hinweis: Dies ist eine Vorschau, um dieses Bild in voller Größe sehen zu können, bitte in die türkisfarbene Überschrift oder auf das Wort “Weiterlesen” klicken und den Artikel öffnen. ▶ Note: This is a preview. Please click in the turquoise-colored heading of the article, and you can see the pictures in full size. Dieses Gemälde von Gerhard Jaeger war neben weiteren Exponaten der Kunstausstellung des Malaika Projektes “Art‬ unite us – Kunst vereint uns” im Rahmen einer Multimedia Show am 5.12.2014 im MGH Mehrgenerationenhaus Königs Wusterhausen zu sehen.

by

Gerhard Jaeger – Bild: Storch – aus der Anthologie unDichternebel: 2001 – 2015

▶ Hinweis: Dies ist eine Vorschau, um dieses Bild in voller Größe sehen zu können, bitte in die türkisfarbene Überschrift oder auf das Wort “Weiterlesen” klicken und den Artikel öffnen. ▶ Note: This is a preview. Please click in the turquoise-colored heading of the article, and you can see the pictures in full size Dieses Bild von Gerhard Jaeger war neben weiteren Exponaten der Kunstausstellung des Malaika Projektes “Art‬ unite us – Kunst vereint uns” im Rahmen einer Multimedia Show am 5.12.2014 im MGH Mehrgenerationenhaus Königs Wusterhausen zu sehen.

by

0

Gerhard Jaeger: zurück – aus der Anthologie unDichternebel: 2001 – 2015

zurück die Dorfstrasse damals ein sandiger Weg das Haus damals ein Schirm das Hoffen damals die Diktatur wird sich verlaufen und immer wieder dieser Hagel damals heute weiß man es gibt keine andere Welt andere Zeiten schon andere Attribute doch

by

*

*

die Dorfstrasse damals
ein sandiger Weg
das Haus damals
ein Schirm
das Hoffen damals
die Diktatur wird sich verlaufen
und immer wieder dieser Hagel
damals
*

heute weiß man
es gibt keine andere Welt
andere Zeiten schon
andere Attribute
doch

Das Gedicht wurde veröffentlicht in der Jubiläumsanthologie: “unDichterNebel” 2001 – 2015
(ISBN  978-3-941394-40-7 / Osiris Druck Lpz.)

0

Gerhard Jaeger: Wetterleuchten – aus der Anthologie unDichternebel: 2001 – 2015

Wetterleuchten noch ist nichts. einige Farben Gewölk Striche grün, braun schwarz, indigo ach, bin ich froh noch hat es keine Blitze noch donnert es, nur so ein Furzgegrummel, Mensch trägst du `nen kurzen Fummel Hei! Lass mich mal ran an die Staffelei es blitzt ich male Rhomben mit einem Strich mitten drin, als Kinder malten wir das an die Wand meine Hand ist elektrisch draußen wird’s hektisch Endladung aus Wolkengeheul aus Windgehechel wie du stöhnst und das noch verschönst

by

*

noch ist nichts.
einige Farben
Gewölk Striche
grün, braun
schwarz, indigo
ach, bin ich froh

noch hat es keine Blitze
noch donnert es, nur so
ein Furzgegrummel, Mensch
trägst du `nen kurzen Fummel
Hei! Lass mich mal ran
an die Staffelei

es blitzt ich male

Rhomben mit einem Strich
mitten drin, als Kinder
malten wir das an die Wand

meine Hand ist elektrisch
draußen wird’s hektisch
Endladung

aus Wolkengeheul
aus Windgehechel

wie du stöhnst und
das noch verschönst

Das Gedicht wurde veröffentlicht in der Jubiläumsanthologie: “unDichterNebel” 2001 – 2015
(ISBN  978-3-941394-40-7 / Osiris Druck Lpz.)

1

Chronik 2003 – Anthologietitelbild: Zwischen den Zeiten 1990 – 2000

Titelbild der Anthologie : “Zwischen den Zeiten 1990-2000″; hrsg. von Eitel Kunst e.V., Peter-Segler-Verlag, 2003, 2. Aufl., ISBN 978-3-931445-07-2) Hinweis: Dieser Artikel wird momentan auf der Startseite unseres Blogs gehalten, weil derzeit die Herausgabe einer neuen Anthologie vorbereitet wird, die an diese erste Anthologie literarisch anknüpfen will. Wer also die Entwicklung der einzelnen Autoren nachvollziehen möchte, kann sich mit beiden Ausgaben, die zusammen einen Zeitraum von mehr als 20 Jahren umspannen, ein umfassendes Bild machen.

by

*

*

*
*
*
*
Titelbild der Anthologie : “Zwischen den Zeiten 1990-2000″;
hrsg. von Eitel Kunst e.V.,
Peter-Segler-Verlag, 2003, 2. Aufl., ISBN 978-3-931445-07-2)

Hinweis: Dieser Artikel wird momentan auf der Startseite unseres Blogs gehalten, weil derzeit die Herausgabe einer neuen Anthologie vorbereitet wird, die an diese erste Anthologie literarisch anknüpfen will. Wer also die Entwicklung der einzelnen Autoren nachvollziehen möchte, kann sich mit beiden Ausgaben, die zusammen einen Zeitraum von mehr als 20 Jahren umspannen, ein umfassendes Bild machen.

1

Lars Steger: der vierte der affen

der vierte der affen sieht hinter die kostüme, vorhänge, kulissen hört zwischen den sätzen das ungesagte sagt, was er erfuhr, ihm nahe stehenden und weist die schultern gen himmel auf die drei andern

by

*
*
*
*

sieht
hinter die kostüme,
vorhänge, kulissen

hört
zwischen den sätzen
das ungesagte

sagt,
was er erfuhr,
ihm nahe stehenden

und weist
die schultern gen himmel
auf die drei andern

(aus: “Zwischen den Zeiten 1990-2000″ (Anth.); hrsg. von Eitel Kunst e.V.,
Peter-Segler-Verlag, 2003, 2. Aufl., ISBN 978-3-931445-07-2)

0

Gerhard Jaeger: Teller auf den Tisch – aus der Anthologie unDichternebel: 2001 – 2015 –

Teller auf den Tisch (Tregastel Sommer 2013 sie kocht nie das was ich essen will Zicke) ruft der Alte sie zuckt nicht nur die Möwe schreit der Magen gluckst das Meer gluckst und geht wie sein Atem Wasser nimmt es und spuckt es aus ruft der Alte gleich geht die Sonne unter Kiesel rollen hart wie rohe Kartoffeln Wolken schwimmen wie Eierschaum zart der Himmel färbt sich hummerrot leer Teller auf dem Tisch versalzen die See, der Kiesel, das Sein es ist traurig, es ist fies es gibt Gries

by

*

(Tregastel Sommer 2013 sie kocht nie das was ich essen will Zicke)

ruft der Alte
sie zuckt nicht
nur die Möwe schreit
der Magen gluckst
das Meer gluckst
und geht wie sein Atem
Wasser nimmt es und
spuckt es
aus
ruft der Alte
gleich geht die Sonne unter

Kiesel rollen
hart wie rohe Kartoffeln
Wolken schwimmen
wie  Eierschaum zart
der Himmel färbt sich hummerrot
leer Teller auf dem Tisch
versalzen die See, der Kiesel, das Sein
es ist traurig, es ist fies
es gibt Gries

Das Gedicht wurde veröffentlicht in der Jubiläumsanthologie: “unDichterNebel” 2001 – 2015
(ISBN  978-3-941394-40-7 / Osiris Druck Lpz.)

1 2
Follow

Get every new post on this blog delivered to your Inbox.

Join other followers: