Categotry Archives: Texte von Susann Schönherr

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Susann Schönherr: Eiscreme

Eiskalt Berührt es Ihre vollen Lippen Es rinnt schmelzend hinab Erfrischt

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Susann Schönherr (Bild und Text): Ritual 2

Am Feuer da weilen Sie Drei finstere Gestalten In des Totengräbers Nacht Geheimes Wissen vereinen sie Diese drei Alten Mit magischer Kraft

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Susann Schönherr (Text und Foto): Mitten im Mai

Mitten im Mai Es zieht herab mich Ins Unglück beträchtlich Beschwert mit Blei Es springt entzwei vor lauter Schmerz

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Das Foto:”Pfirsichbaum” ist von Susann Schulz.

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Es zieht herab mich
Ins Unglück beträchtlich
Beschwert mit Blei
Es springt entzwei
vor lauter Schmerz
mein getroffenes Herz
Oh Gott, steh mir bei
Mir entweicht die Luft
Oh welch zarter Duft
Zieht an mir vorbei
Fange an zu fantasieren
Herz hört auf zu funktionieren
Mitten im Mai

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Susann Schönherr: Mandragora

Donner erschallen Dem Zauber verfallen Von Mandragora Oh finstere Macht Raben verharren Die Weiber erstarren Oh Mandragora Jungfräuliche Kraft Mit Blut begossen

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Donner erschallen
Dem Zauber verfallen
Von Mandragora
Oh finstere Macht
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Raben verharren
Die Weiber erstarren
Oh Mandragora
Jungfräuliche Kraft
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Mit Blut begossen
Dein Schicksal beschlossen
Oh Mandragora
Zum Leben erwacht

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Susann Schönherr: Ohne Gefühl behütet gewachsen

Ohne Gefühl behütet gewachsen Oh lockende Versuchung Meine Seele berührt Bedenken hinfort! Gehorsam unterwerf ich mich

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Ohne Gefühl behütet gewachsen
Oh lockende Versuchung
Meine Seele berührt
Bedenken hinfort!
Gehorsam unterwerf ich mich

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Fremde Gefühle keimen heran
Oh schmerzhafte Erfahrung
Meine Seele verletzt
Respekt hinweg?
Es trifft mit voller Wucht

 

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Susann Schönherr: Du und Ich

Verberge Nach außen Wut auf dich Erkenne dich nicht wieder Leere Erstarrt Im Innern Wut auf mich Erkenne mich nicht wieder Entscheide

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Verberge
Nach außen
Wut auf dich
Erkenne dich nicht wieder
Leere

Erstarrt
Im Innern
Wut auf mich
Erkenne mich nicht wieder
Entscheide

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Susann Schönherr: Winternacht

Ich wandre durch die stille Nacht Der Atem kalt Und klirrend meine Glieder Eiskristalle Fallen sacht auf die Erde nieder Ich stapfe durch die weiße Pracht Der Atem kalt Und klirrend meine Glieder Blaue Lichter Tanzen sanft zauberhafte Lieder Ich seh hinauf zum Himmelsdach Der Atem kalt Und klirrend meine Glieder Glöckchen klingen An der Fee im wundersamen Mieder Ich folge ihr bis an den Bach Der Atem kalt Und klirrend meine Glieder Eisskulpturen treiben aus ihr glanzvolles Gefieder Ich schwebe mit ihnen durch die Nacht Der Atem kalt Und klirrend meine Glieder Wenn der Nebel Fällt herab, verstummt der Zauber wieder

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Ich wandre durch die stille Nacht
Der Atem kalt
Und klirrend meine Glieder
Eiskristalle
Fallen sacht auf die Erde nieder

Ich stapfe durch die weiße Pracht
Der Atem kalt
Und klirrend meine Glieder
Blaue Lichter
Tanzen sanft zauberhafte Lieder

Ich seh hinauf zum Himmelsdach
Der Atem kalt
Und klirrend meine Glieder
Glöckchen klingen
An der Fee im wundersamen Mieder

Ich folge ihr bis an den Bach
Der Atem kalt
Und klirrend meine Glieder
Eisskulpturen
treiben aus ihr glanzvolles Gefieder

Ich schwebe mit ihnen durch die Nacht
Der Atem kalt
Und klirrend meine Glieder
Wenn der Nebel
Fällt herab, verstummt der Zauber wieder

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