Categotry Archives: * Lust, Leid und Liebe

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Liane Fehler: Novemberherz, Tattoo, Animalischer Gier und Dideldum – Audio – Lyrik

"Liane liest Liebeslyrik" Audio 11 mp3 Von einem Novemberherzen, einer müden und lustlosen Seele die vom Dideldum ergriffen wird, von Worten unter der Haut die zum Tattoo werden und einer "animalischen Gier" Um den Titel abzuspielen, bitte in die türkisfarbene Überschrift oder auf das Wort “Weiterlesen” klicken und den Artikel öffnen. Dann sollte ein Player erscheinen.

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Herz Hände Foto von J. Fehler

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 Foto von J. Fehler

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▶ Liane liest Liebeslyrik

Von einem Novemberherzen, einer müden und lustlosen Seele die vom Dideldum ergriffen wird,
von    Worten unter der Haut die zum Tattoo werden und einer “animalischen Gier”
Die Gedichte wurden veröffentlicht in der Anthologie unDichternebel: 2001 – 2015.

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Dies ist die Liveaufnahme einer kleinen Lesung, die während unserer Lyrikwerkstatt in Bad Sonnenland (2012) unter freiem Himmel spontan zelebriert wurde. Ich bitte die störenden Geräusche zu entschuldigen.
Folgende Texte sind zu hören (Wer möchte, kann den Links folgen und mitlesen):

Liane Fehler: Novemberherz
Liane Fehler: Dideldum

Liane Fehler: Tattoo
Liane Fehler: Animalische Gier (Layout 1)

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Andreas Schrock: Ballade des Mannes im Dorfkrug zu Briesen

Die Mütz’ lass ich uff’m Kopp Warum och, ich mach hier nur Rast Dat Bier, dat schmeckt schon längst nicht mehr Ich weeeß, ich bin ein fremder Gast Dat Mädchen drüben sitzt so allein Wie meine Elli, auf der Bank vor’m Haus Die ich heimlich jeliebt, der ich allet jemacht Immer jedacht, wie kommt man aus’m denken raus Herbst war’s,kühl, auf der Bank Als Elli allein ein Schnäpschen trank Die Bluse so dünn, die Brüste so fest Die Blicke so groß, wie macht man das bloß Den Moment hab ich verpasst Allet jespürt und nischt erfasst Herbst ist wenn große Taten auf mich warten Immer dann bloß warten, warten warten Jetzt steht dat bier vor mir, mags nich mehr sehn Die Plürre,dat Mädchen, man sollte gehen Nächstens mal nüchtern, könnt ja Schüchtern lächeln zu ihr Ins Jesichte schaun, den Blick nich verbau’n Mit Busen und Brust, mit vdieser janzen Lust Ins Jesichte schaun, den Blick nich verbau’n mit dieser janzen Lust Es gibt eine Liedfassung von Gerhard Jaeger die aufgrund dieser Textvorlage von A. Schrock entstanden ist. Dabei wurde der Text nur minimal verändert. Das Lied hat den gleichen Titel wie dieses Gedicht: "Ballade des Mannes".

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Die Mütz’ lass ich uff’m Kopp
Warum och, ich mach hier nur Rast
Dat Bier, dat schmeckt schon längst nicht mehr
Ich weeeß, ich bin ein fremder Gast

Dat Mädchen  drüben sitzt so allein
Wie meine Elli, auf der Bank vor’m Haus
Die ich heimlich jeliebt, der ich allet jemacht
Immer jedacht, wie kommt man aus’m denken raus

Herbst war’s,kühl, auf der Bank
Als Elli allein ein Schnäpschen trank
Die Bluse so dünn, die Brüste so fest
Die Blicke so groß, wie macht man das bloß

Den Moment hab ich verpasst
Allet jespürt und nischt erfasst
Herbst ist wenn große Taten auf mich warten
Immer dann bloß warten, warten warten

Jetzt steht dat bier vor mir, mags nich mehr sehn
Die Plürre,dat Mädchen, man sollte gehen
Nächstens mal nüchtern, könnt ja
Schüchtern lächeln zu ihr

Ins Jesichte schaun, den Blick nich verbau’n
Mit Busen und Brust, mit vdieser janzen Lust
Ins Jesichte schaun, den Blick nich verbau’n
mit dieser janzen Lust

Es gibt eine Liedfassung von Gerhard Jaeger die aufgrund dieser Textvorlage von A. Schrock entstanden ist. Dabei wurde der Text nur minimal verändert.
Das Lied hat den gleichen Titel wie dieses Gedicht: “Ballade des Mannes”.

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Liane Fehler liest: Viva la vida, Lyrik, Morgen-Gedanken, Mein, von mir

"Liane liest Gedichte: Viva la vida, Lyrik, Morgen-Gedanken, Mein, von mir- Audio 18" Um die Aufnahme abzuspielen, bitte in die türkisfarbene Schrift klicken und den Artikel öffnen. Dann sollte ein Player erscheinen.

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▶ Viva la vida, Lyrik, Morgen-Gedanken, Mein, von mir

 

Das ist die Liveaufnahme einer kleinen Lesung, die während unserer Lyrikwerkstatt beim Sommerseminar in Bad Sonnenland (2012) unter freiem Himmel spontan zelebriert wurde.

Folgende Texte sind zu hören (Wer möchte, kann dem entsprechendem Link folgen und mitlesen):

Liane Fehler: Viva la vida 

Viva la vida erschienen in der Anthologie unDichternebel : 2001 – 2015 (neu)

Liane Fehler: Lyrik

Liane Fehler: Morgen-Gedanken

Liane Fehler: Mein

Liane Fehler: Von mir

 Mein besonderer Dank für die technische Unterstützung (Aufnahme) und Umsetzung dieses Projektes gilt Andreas Schrock, Gerhard Jaeger und Susann Schulz. Ihr seid toll & Danke für “Rat und Tat”! Liane

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Gerhard Jaeger: “Verspielt”

Verspielt komm schlaf bei mir vielleicht diese Nacht vielleicht diese Stund komm schlaf mit mir schlaf mich gesund geh, wach auf gewiß der Spruch gewiß der Bruch des andern Wort ach scher dich fort ich bin erwacht du bist neben mir es strahlt der Morgen ich möchte sorgen das macht mir Sorgen morgen, morgen, na ja du bist nicht mehr da

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komm schlaf bei mir
vielleicht diese Nacht
vielleicht diese Stund
komm schlaf mit mir
schlaf mich gesund

geh, wach auf
gewiß der Spruch
gewiß der Bruch
des andern Wort
ach scher dich fort

ich bin erwacht
du bist neben mir
es strahlt der Morgen
ich möchte sorgen
das macht mir Sorgen

morgen, morgen, na ja
du bist nicht mehr da

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Christian Rempel: Überlegt

Du bist mir schon treu nun seit Jahren und blühst wie der Frühling im Mai wie soll man mit solchem verfahren wie fühlt man sich dabei nicht frei Der Wind kräuselt sanft Dir die Lippen die Sonne durchleuchtet Dein Haar und doch schlägt wohl gegen die Rippen was einst mir ein Herze war Und was es mir einst wohl gewesen und was es auch heute noch ist die Zeit mit dem eisernen Besen macht doch, dass Du einmal vergisst Und hab ich nicht heut auch vergessen als ich fuhr bei der Ampel auf rot wie Du mir erklärt hast gemessen Du liebtest mich bis in den Tod C.R. 21.03.2006

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Du bist mir schon treu nun seit Jahren
und blühst wie der Frühling im Mai
wie soll man mit solchem verfahren
wie fühlt man sich dabei nicht frei

Der Wind kräuselt sanft Dir die Lippen
die Sonne durchleuchtet Dein Haar
und doch schlägt wohl gegen die Rippen
was einst mir ein Herze war

Und was es mir einst wohl gewesen
und was es auch heute noch ist
die Zeit mit dem eisernen Besen
macht doch, dass Du einmal vergisst

Und hab ich nicht heut auch vergessen
als ich fuhr bei der Ampel auf rot
wie Du mir erklärt hast gemessen
Du liebtest mich bis in den Tod

C.R. 21.03.2006

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Christian Rempel: Die Liebe!

Ich saß in meinem Garten für eine gute Zeit die Lieb` wollt ich erwarten war ich denn nicht gescheit? Es sitzt auf meinem Rücken `ne kleine Vogelschar sie wollen mir ausdrücken die Lieb` ist immer dar Da sprach zu mir die Rose "Ich möcht gebrochen sein" der Duft in meiner Nose macht mir die Liebe klein Ich griff nach meinem Herzen zum Werfen war`s ein Stein ich wart noch bis zum Märzen dann soll`s vergessen sein Da naht sich eine Elfe aus zartem Dunst gemacht ich frag sie ob sie helfe es war schon dunkle Nacht Sie sagt: "Gib mir Dein Herze Du brauchst es nun nicht mehr" ich frag sie ob sie scherze und ob sie wiederkehr Ich hab`s ihr auch gegeben nicht nur für diese Nacht muß ohne Herz nun leben es hat mich umgebracht Doch einmal kommt sie wieder setzt mir das Herze ein dann kenn` ich sie die Lieder von dem Unsterblichsein Und lieb nun sehr die Elfe aus einem Märchenland heut treff ich sie um zwölfe und reich ihr meine Hand C.R. 30.01.03

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Ich saß in meinem Garten
für eine gute Zeit
die Lieb` wollt ich erwarten
war ich denn nicht gescheit?

Es sitzt auf meinem Rücken
`ne kleine Vogelschar
sie wollen mir ausdrücken
die Lieb` ist immer dar

Da sprach zu mir die Rose
“Ich möcht gebrochen sein”
der Duft in meiner Nose
macht mir die Liebe klein

Ich griff nach meinem Herzen
zum Werfen war`s ein Stein
ich wart noch bis zum Märzen
dann soll`s vergessen sein

Da naht sich eine Elfe
aus zartem Dunst gemacht
ich frag sie ob sie helfe
es war schon dunkle Nacht

Sie sagt: “Gib mir Dein Herze
Du brauchst es nun nicht mehr”
ich frag sie ob sie scherze
und ob sie wiederkehr

Ich hab`s ihr auch gegeben
nicht nur für diese Nacht
muß ohne Herz nun leben
es hat mich umgebracht

Doch einmal kommt sie wieder
setzt mir das Herze ein
dann kenn` ich sie die Lieder
von dem Unsterblichsein

Und lieb nun sehr die Elfe
aus einem Märchenland
heut treff ich sie um zwölfe
und reich ihr meine Hand

30.01.03

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Gerhard Jaeger (Text und Foto): Diese Frau

. . . . . . . . .. Diese Frau mit dem Gesicht das so alt ist, doch sehe ich genauer hin springt es auf das Mädchen flüstert der Wind bist du das Gras bin ich ich streichle dich

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Diese Frau
mit dem Gesicht
das so alt ist,
doch sehe ich
genauer hin
springt es auf

das Mädchen
flüstert
der Wind
bist du
das Gras
bin ich

ich streichle
dich

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Gerhard Jaeger: Donegal

. . . . . . . . . . Donegal Grasschafe das Ich - Land im Regenpelz, Nebel das Land ein Weg, ich zwischen Stein oder Felsen, ich Wasser, fließe mit, Zeit Düfte schäumen im Torfdunkel, ich schwebe am Atlantik, Geliebter, weite dich abends beim schwarzen Bier im Rausch der rothaarigen Nächte, im Fiddeltanz, du und ich ein Trommelwirbel, Silberklang der Hirtenflöte, am morgen wandern wir dem herabfallenden Himmel zu

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Donegal Gerhard Jaeger

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Grasschafe
das Ich – Land im Regenpelz, Nebel
das Land ein Weg, ich
zwischen Stein oder Felsen, ich
Wasser, fließe mit, Zeit
Düfte schäumen
im Torfdunkel, ich
schwebe am Atlantik, Geliebter,
weite dich abends
beim schwarzen Bier im Rausch
der rothaarigen Nächte, im
Fiddeltanz, du und ich
ein Trommelwirbel, Silberklang
der Hirtenflöte, am morgen
wandern wir dem
herabfallenden Himmel
zu

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Christian Rempel: Sieben Dinge

. . . . . . . . . Sieben Rosen hat der Strauch sechs gehörn dem Wind Doch eine bleibet dass ich auch für Dich noch eine find Sieben Blätter hat das Glück ich geb sie alle hin find von der Liebe ich ein Stück wie leicht wird da mein Sinn Sieben Male rief ich Dich und niemals bliebst Du fort und kann ich Dich auch finden nicht so hab ich doch Dein Wort Alle Last und alle Müh sie stehn mir noch bevor doch schlafen sie bis morgen früh weil ich sie auserkor Sieben Zipfel hat mein Bett und sechs gehören Dir nur einen find ich gar zu nett er steht jetzt auf Papier C.R. 13.02.03 nach Berthold Brecht

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Christian Rempel Foto: Rosen

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 Christian Rempel Foto: Rosen

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Sieben Rosen hat der Strauch
sechs gehörn dem Wind
Doch eine bleibet dass ich auch
für Dich noch eine find

Sieben Blätter hat das Glück
ich geb sie alle hin
find von der Liebe ich ein Stück
wie leicht wird da mein Sinn

Sieben Male rief ich Dich
und niemals bliebst Du fort
und kann ich Dich auch finden nicht
so hab ich doch Dein Wort

Alle Last und alle Müh
sie stehn mir noch bevor
doch schlafen sie bis morgen früh
weil ich sie auserkor

Sieben Zipfel hat mein Bett
und sechs gehören Dir
nur einen find ich gar zu nett
er steht jetzt auf Papier

C.R. 13.02.03 nach Berthold Brecht

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Christian Rempel: Enthaltsamkeit

Der Himmel ist mir gar nicht grau wenn ich in Deine Augen schau hast sie heut` aufgeschlagen ganz wie an allen Tagen Du schlugst sie auf, sie sprühen Funken war ich nicht eben noch versunken? In Deinem Himmel blau Du bist doch meine Frau Dass ich immer Dich versteh wenn ich in Deine Augen seh ja so etwas das wünsch ich mir drum bleib ich alle Zeit bei Dir Deine Augen sind so groß leg meinen Kopf in Deinen Schoß mein Kopf er ist gedankenschwer er zwickt und zwackt mich immer mehr 27.10.02

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Der Himmel ist mir gar nicht grau
wenn ich in Deine Augen schau
hast sie heut` aufgeschlagen
ganz wie an allen Tagen

Du schlugst sie auf, sie sprühen Funken
war ich nicht eben noch versunken?
In Deinem Himmel blau
Du bist doch meine Frau

Dass ich immer Dich versteh
wenn ich in Deine Augen seh
ja so etwas das wünsch ich mir
drum bleib ich alle Zeit bei Dir

Deine Augen sind so groß
leg meinen Kopf in Deinen Schoß
mein Kopf er ist gedankenschwer
er zwickt und zwackt mich immer mehr

 27.10.02

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Liane Fehler: Auferstehung klemmt

Ich bin Phönix und lieg in der Asche und soll so verbrannt wie ich bin auferstehen Ja, bei Phönix , bei mir da war man sich sicher Phönix steigt wieder und wieder strahlend empor Ich hab meinen Goliath doch zu Fall gebracht meiner Meduse das Haupt abgeschlagen nun sollte ich feiern und fliegen und bin doch vergangen 28.04.2010

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Ich bin Phönix und lieg
in der Asche
und soll
so verbrannt
wie ich bin
auferstehen

Ja, bei Phönix , bei mir
da war man sich sicher
Phönix steigt
wieder und wieder
strahlend empor

Ich hab meinen Goliath
doch zu Fall gebracht
meiner Meduse
das Haupt abgeschlagen
nun sollte ich feiern und fliegen
und bin doch vergangen

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28.04.2010

Das Gedicht wurde veröffentlicht in der Jubiläumsanthologie: “unDichterNebel” 2001 – 2015
(ISBN  978-3-941394-40-7 / Osiris Druck Lpz.)

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Liane Fehler: Supernova oder Geduld

wir müssen erst zu Sternen werden wenn wir uns finden im All geht ein Leuchten durch alle Himmel

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 Foto: halbmond-k quarknet


wir müssen erst
zu Sternen werden
wenn wir uns
finden im All
geht ein Leuchten
durch alle Himmel

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zur Musik “Adagio” von Safri Duo

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Christian Rempel: Adaption (frei nach Goethe)

Dein süßer Blick in Schatten spielt die Blätter werfen auf die Flur ich schweige, doch mein Herz schlägt wild für Dich allein – ich atme nur

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Dein süßer Blick in Schatten spielt
die Blätter werfen auf die Flur
ich schweige, doch mein Herz schlägt wild
für Dich allein – ich atme nur

Was waren das für Zärtlichkeiten
wie einer Gottheit zugedacht
die nun auch hier in unsern Breiten
verjünget sich an Frühlingspracht

Nun endlich könn’ auch Seelen sprechen
wo Abschied uns beständig nah
im Widerstreit mit grünend’  Flächen
und streitend wider das Trara

Der Tränenbach, in dem ich stund
der Liebe Lob, der Gottheit Preis
des allen tat ich lang schon kund
des Glückes hangend an Deinem Mund
in Fernen gelangend auf dem Erdenrund
Du Herrliche, Du biegsames Reis
bist alles, alles, was ich weiß
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frei nach Goethe          9.3.2012

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