Categotry Archives: * Impressionen

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Desdemona: gEDANKENKARUSSELL

gEDANKENKARUSSELL Gewöhnlich geht`s im Kopfe rund, doch ist solch Kreisen nur gesund, wenn es heraus kann aus den Ecken, der wohl geformten Schädeldecken. Darum der Kluge stets begehrt, dass sich der Cortex flugs entleert. Ist dann jedoch der Hörer dumm, verpufft das Wort im Vakuum. ...........................................kARUSSELLGEDANKEN

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Spirale

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gEDANKENKARUSSELL

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Gewöhnlich geht`s im Kopfe rund,

doch ist solch Kreisen  nur gesund,

wenn es heraus kann aus den Ecken,

der wohl geformten Schädeldecken.

Darum der Kluge stets begehrt,

dass sich der Cortex flugs entleert.

Ist dann jedoch der Hörer dumm,

verpufft das Wort im Vakuum.

kARUSSELLGEDANKEN

 

 

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Liane Fehler – Foto: Ein schöner Tag

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Malack Silas – painting: Beauty of Herbst – Bild: Die Schönheit des Herbstes

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Silas Malack the painting with the titel Beauty of Herbst (2)

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*work‬ in progress

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Libella Hoge-Yazar: Oktobergolden

Oktobergolden lachen leuchtende Bäume Herzrotgefunkel Herzrotgefunkel leuchten lachende Bäume Oktobergolden

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Oktobergolden
lachen leuchtende Bäume
Herzrotgefunkel

Herzrotgefunkel
leuchten lachende Bäume
Oktobergolden

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Gerhard Jaeger: Donegal

. . . . . . . . . . Donegal Grasschafe das Ich - Land im Regenpelz, Nebel das Land ein Weg, ich zwischen Stein oder Felsen, ich Wasser, fließe mit, Zeit Düfte schäumen im Torfdunkel, ich schwebe am Atlantik, Geliebter, weite dich abends beim schwarzen Bier im Rausch der rothaarigen Nächte, im Fiddeltanz, du und ich ein Trommelwirbel, Silberklang der Hirtenflöte, am morgen wandern wir dem herabfallenden Himmel zu

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Donegal Gerhard Jaeger

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Grasschafe
das Ich – Land im Regenpelz, Nebel
das Land ein Weg, ich
zwischen Stein oder Felsen, ich
Wasser, fließe mit, Zeit
Düfte schäumen
im Torfdunkel, ich
schwebe am Atlantik, Geliebter,
weite dich abends
beim schwarzen Bier im Rausch
der rothaarigen Nächte, im
Fiddeltanz, du und ich
ein Trommelwirbel, Silberklang
der Hirtenflöte, am morgen
wandern wir dem
herabfallenden Himmel
zu

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Gerhard Jaeger (Text und Foto): Denn der Morgen

. . . . . . . . . . Denn der Morgen trommelt gegen das Dunkel an Ausgeruhtheit mit Kühle auf der Haut dieser Frische, die Maigrün angeträumt ach drängen seine Hieben nicht ein in meine Stille, die lag im Haus beim Mut der sich erhebt gegen den Rufer: Du musst! Lauter tönen seine Hiebe nun fliehen meine Elfen und Freier Schmecken dir die Marmeladenbrote fragst du Ein Dickicht schließt sich unterm Bogen Licht

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Denn der Morgen Gerhard Jaeger

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trommelt  gegen das Dunkel
an Ausgeruhtheit mit
Kühle auf der Haut
dieser Frische, die
Maigrün angeträumt

ach drängen seine Hiebe
nicht ein in meine Stille,
die lag im Haus beim Mut
der sich erhebt
gegen den Rufer:
Du musst!

Lauter tönen seine Hiebe
nun fliehen meine Elfen und Freier

Schmecken dir die Marmeladenbrote
fragst du

Ein  Dickicht schließt sich
unterm Bogen Licht

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Liane Fehler: Kreislauf – Circulation

. . . . . . . . . Kreislauf Lichtblaue Ewigkeit Felsengräberküste schwarze Vögel kreisen am Himmel Wellen branden an Felsen verschwinden und werden neu geboren Wellen branden an Himmel schwarze Vögel Felsengräberküste Lichtblaue Ewigkeit

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Foto von smt (Layout 2)

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Kreislauf

Lichtblaue Ewigkeit
Felsengräberküste
schwarze Vögel
kreisen
am Himmel
Wellen branden an
Felsen verschwinden
und werden neu geboren
Wellen branden an
Himmel
schwarze Vögel
Felsengräberküste
Lichtblaue Ewigkeit

Sommer 2013

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Gerhard Jaeger: Bilanz vorm Kaffee Edelweiß

(Abschied 12/91 ) Zu Hause im Edelweiß, Heimatgefilde, die Lieblingskneipe ist abgewickelt, warum? Haben wir zu wenig getrunken Spitzel, Aktivisten, anonymen Freunde, all die Kämpfer, wo werden wir uns wiedersehen, an den Tischen im Qualm nicht, verraucht das Stück, der Stand - oder Sitzpunkt mit Blick zum Fenster hinter dem die Stadt Gesicht zeigt, das Land, irgendwann draußen, vor der Tür immer, immer im Winter, mit Frost, der die Kragen aufrichtet, starr am lieben, verhassten Ort Fäuste geballt dünner die Schalen der Krieger die heimwärts wollen, fremdgefroren in verlorenen Schlachten welch eine Ankunft vor der verschlossenen Tür

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Bilanz vorm Kaffee Edelweiß

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(Abschied 12/91 )

Zu Hause im Edelweiß,
Heimatgefilde, die Lieblingskneipe
ist abgewickelt, warum?
Haben wir zu wenig getrunken
Spitzel, Aktivisten, anonymen Freunde,
all die Kämpfer,
wo werden wir uns wiedersehen,
an den Tischen im Qualm nicht,
verraucht das Stück,
der Stand – oder Sitzpunkt
mit Blick zum Fenster
hinter dem die Stadt
Gesicht zeigt,
das Land, irgendwann

draußen, vor der Tür
immer, immer im Winter,
mit Frost, der die Kragen aufrichtet,
starr am lieben, verhassten Ort
Fäuste geballt
dünner die Schalen der Krieger
die heimwärts wollen, fremdgefroren
in verlorenen Schlachten

welch eine Ankunft
vor der verschlossenen Tür

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Gerhard Jaeger (Text und Foto): Anstoß

. . . .. . . . . . . Sich sammeln ein, zwei, drei Monate kein Wort sprachlos keinesfalls aber schweigsam doch nicht ausdruckslos fast wie der Frosch jener plumpe, grünflinke der am Ufer bloß gluckt nicht hüpft, nur so guckt und tonlos redet mit dem Fisch den ich bislang nicht verstand so wie die auf Insekten warten brauche auch ich den Anstoß um zu springen schwimmen in den Redefluss

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Seerosen  Foto von Gerhard Jaeger (Lyrik Anstoß)

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Sich sammeln
ein, zwei, drei

Monate
kein Wort

sprachlos keinesfalls
aber schweigsam
doch nicht
ausdruckslos

fast wie der  Frosch
jener plumpe, grünflinke
der am Ufer bloß
gluckt nicht hüpft,
nur so guckt

und tonlos redet
mit dem Fisch
den ich bislang
nicht verstand

so wie die
auf Insekten warten
brauche auch ich
den Anstoß
um zu springen
schwimmen
in den Redefluss

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Gerhard Jaeger: Bilder ziehen

. . . . . . . . . . Bilder ziehen durch Traumnebel tief Wasser quillt aus dem Boden Landschaft, von Jahreszeiten durchsprungen, verweht Wind, verstehst du was Bilder so groß macht dass sie in Worte nicht passen, nicht wandelbar, um ihnen lebendig Gestalt zu leihen

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"Bilder ziehen" ein Foto von Gerhard Jaeger

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Bilder ziehen

durch Traumnebel
tief

Wasser
quillt aus dem Boden
Landschaft,
von Jahreszeiten
durchsprungen, verweht
Wind, verstehst du

was Bilder so groß macht

dass sie in Worte
nicht passen,
nicht wandelbar,
um ihnen lebendig
Gestalt zu leihen

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Desdemona: Heb ihn auf

. . . . . . . . . . "Heb ihn auf" für Marietta Er ist tiefschwarz, rund und griffig, er- ein Stein aus fernen Zeiten. Kommt aus tiefen, tiefsten Tiefen, als ein Zeuge wüster Schöpfung. Er erinnert an die Lava, die den Erdball überrollte. War geheiligt einst als Kultstein, als ein Kleinod unsrer Ahnen, Verbirgt Herkunft und Geschichte, wie ein Buch mit tausend Siegeln. Liegt am Rande deiner Wege: "Stein der Weisen" beim Berühren. (Lavabasalt als Urgestein findet man weltweit)

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Lavabasalt Foto 21 von Desdemona


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Heb ihn auf

       für Marietta

Er ist tiefschwarz, rund und griffig,
er- ein Stein aus fernen Zeiten.
Kommt aus  tiefen, tiefsten Tiefen,
als  ein  Zeuge wüster  Schöpfung.

Er erinnert an die Lava,
die den Erdball überrollte.
War geheiligt einst als  Kultstein,
als ein Kleinod unsrer Ahnen,

Verbirgt Herkunft und  Geschichte,
wie ein Buch mit tausend Siegeln.
Liegt am Rande deiner Wege:
“Stein der Weisen” beim Berühren.
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(Lavabasalt als Urgestein findet man weltweit)

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Liane Fehler: Auferstehung klemmt

Ich bin Phönix und lieg in der Asche und soll so verbrannt wie ich bin auferstehen Ja, bei Phönix , bei mir da war man sich sicher Phönix steigt wieder und wieder strahlend empor Ich hab meinen Goliath doch zu Fall gebracht meiner Meduse das Haupt abgeschlagen nun sollte ich feiern und fliegen und bin doch vergangen 28.04.2010

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Ich bin Phönix und lieg
in der Asche
und soll
so verbrannt
wie ich bin
auferstehen

Ja, bei Phönix , bei mir
da war man sich sicher
Phönix steigt
wieder und wieder
strahlend empor

Ich hab meinen Goliath
doch zu Fall gebracht
meiner Meduse
das Haupt abgeschlagen
nun sollte ich feiern und fliegen
und bin doch vergangen

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28.04.2010

Das Gedicht wurde veröffentlicht in der Jubiläumsanthologie: “unDichterNebel” 2001 – 2015
(ISBN  978-3-941394-40-7 / Osiris Druck Lpz.)

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Gerhard Jaeger: Wenn die Igel sich anschicken – Aus der Anthologie unDichternebel: 2001 – 2015

Wenn die Igel sich anschicken das Laub zu häufen vor dem Schnee kommen kühl aus dem September Abende fremd und doch vertraut an meine Stirn und fragen: Sag wohin nun wollen wir mit unserem Traum Der Abendtau sinkt lautlos unter meine Hand am kalten Tisch ein schwarzer Samt umhüllt die Schulter. Der Lärm das laute Nein der Sommerstimme ist mit diesen Vögeln auf der Flucht vor mir

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Wenn die Igel sich anschicken

das Laub zu häufen
vor dem Schnee

kommen
kühl aus dem September

Abende
fremd und doch vertraut
an meine Stirn
und fragen: Sag wohin nun
wollen wir
mit unserem Traum

Der Abendtau sinkt lautlos
unter meine Hand
am kalten Tisch
ein schwarzer Samt umhüllt
die Schulter. Der Lärm
das laute Nein
der Sommerstimme ist
mit diesen Vögeln
auf der Flucht*

vor mir

Das Gedicht wurde veröffentlicht in der Jubiläumsanthologie: “unDichterNebel” 2001 – 2015
(ISBN  978-3-941394-40-7 / Osiris Druck Lpz.)
                               

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