Categotry Archives: * durch das Jahr

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Oke – Lied: Einen Sommer lang – Foto: Andreas Schrock

"Einen Sommer lang" - Ein Titel, der das Potenzial hat, unser Frühsommerhit zu werden. "Einen Sommer" ein echter "Ohrwurm" mit der Leichtigkeit einer warmen duftenden Brise, die sanft über die Haut streicht und das Happygefühl steigen läßt. Viel Spaß beim Hören liebe Freunde! Liane. Dies ist eine Vorschau, um diesen Titel abspielen zu können, bitte in die türkisfarbene Überschrift oder auf das Wort “Weiterlesen” klicken und den Artikel öffnen. Dann sollte ein Player erscheinen.

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Gerhard Jaeger: Wenn die Igel sich anschicken – Aus der Anthologie unDichternebel: 2001 – 2015

Wenn die Igel sich anschicken das Laub zu häufen vor dem Schnee kommen kühl aus dem September Abende fremd und doch vertraut an meine Stirn und fragen: Sag wohin nun wollen wir mit unserem Traum Der Abendtau sinkt lautlos unter meine Hand am kalten Tisch ein schwarzer Samt umhüllt die Schulter. Der Lärm das laute Nein der Sommerstimme ist mit diesen Vögeln auf der Flucht vor mir

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Wenn die Igel sich anschicken

das Laub zu häufen
vor dem Schnee

kommen
kühl aus dem September

Abende
fremd und doch vertraut
an meine Stirn
und fragen: Sag wohin nun
wollen wir
mit unserem Traum

Der Abendtau sinkt lautlos
unter meine Hand
am kalten Tisch
ein schwarzer Samt umhüllt
die Schulter. Der Lärm
das laute Nein
der Sommerstimme ist
mit diesen Vögeln
auf der Flucht*

vor mir

Das Gedicht wurde veröffentlicht in der Jubiläumsanthologie: “unDichterNebel” 2001 – 2015
(ISBN  978-3-941394-40-7 / Osiris Druck Lpz.)
                               

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Gerhard Jaeger: Regenschleier

trägst sie her vor dir trägst ein Gewölk aus Frische ein Grau überm Grün das Blüten durchschweben diese weißen der Kirschen deren Saft später mir blutet vom Puls, wenn junihaftes Blau vom Abschied kündet

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trägst sie her vor dir
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trägst ein Gewölk aus Frische
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ein Grau überm Grün
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das Blüten durchschweben
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diese weißen der Kirschen
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deren Saft später mir
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blutet vom Puls,
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wenn junihaftes Blau
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vom Abschied kündet
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und barmherzig
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Sonne brennt
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darüber hinweg

 

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Susann Schönherr (Text und Foto): Mitten im Mai

Mitten im Mai Es zieht herab mich Ins Unglück beträchtlich Beschwert mit Blei Es springt entzwei vor lauter Schmerz

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Das Foto:”Pfirsichbaum” ist von Susann Schulz.

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Es zieht herab mich
Ins Unglück beträchtlich
Beschwert mit Blei
Es springt entzwei
vor lauter Schmerz
mein getroffenes Herz
Oh Gott, steh mir bei
Mir entweicht die Luft
Oh welch zarter Duft
Zieht an mir vorbei
Fange an zu fantasieren
Herz hört auf zu funktionieren
Mitten im Mai

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